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BeitragVerfasst: Mo 21.4.2008 7:54 
Julian hat geschrieben:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Sender/400W-Sender/400W-Sender.htm

Christian, DL3CE hat die aufgetrieben.
Schreibt mal was dazu. Mir gefällt das Konzept eigentlich sehr gut, auch dass eine ALC vorgesehen ist.


Hallo Julian,

Ich würde eher nach dem Stand der Technik aufbauen.
Die G2DAF Schaltung zur Gewinnung der Schirmgitterspannung kann zu einer splatternden PA führen.
Gitterstromeinsatz bei Tetroden in AB1 (Katodenbasis) ist nicht zulässig, führt ebenfalls zu Splattern.
Die Schaltungsbeschreibung ist ansonsten OK wenn die Schirmgitterspannung die richtige Höhe hat und stabilisiert ist.

[url]
http://www.ifwtech.co.uk/g3sek/cleansig/imd1.htm[/url]

Auch Ug1 muss entsprechend angepasst werden.

Die ALC der PA wird aktiv wenn es schon zu spät ist, d.h. die Übersteuerungseffekte sind dann bereits eingetreten.

Schaue auch mal in den Thread vom Nachbarforum.

http://www.hamradioboard.de/thread.php?threadid=4585&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&page=1

73
Peter


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BeitragVerfasst: Di 22.4.2008 21:39 
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Hallo Peter,
danke für die Ausführungen, wieder etwas gelernt.

Leider fehlt mir im moment die Zeit, mich wirklich intensiv mit der Schaltung auseinanderzusetzen.
Der Thread im Hamradioboard bezieht sich ja vorallem auf den Eingangskreis. Kann man die Schaltung analog auch für die 813 aufbauen?
Da bin ich etwas verwirrt, wegen 3 Gittern. Muss ich mich noch mal einlesen die Tage.

Ansonsten ist es ja kein Problem die Schirmgitterspannung anzupassen und in die andere Schaltung zu integrieren. Die Funktionsweise der ALC ist mir bewusst, sie regelt zwar erst herunter, wenn schon Übersteuerungen aufgetreten sind, sollte aber ein dauerhaftes "Überfahren" der Endstufe verhindern, was bei Unachtsamkeit ja schon einmal passieren könnte.
Meine Nachbarn müssen genug ertragen ;)

73,
DK9JS


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BeitragVerfasst: Di 22.4.2008 22:05 
Julian hat geschrieben:

Der Thread im Hamradioboard bezieht sich ja vorallem auf den Eingangskreis. Kann man die Schaltung analog auch für die 813 aufbauen?
Da bin ich etwas verwirrt, wegen 3 Gittern. Muss ich mich noch mal einlesen die Tage.


Hallo Julian,

Ja, kein Problem, die 813 gehört ja zur gleichen Röhrenfamilie, ist die QB2,5/250.
Das Q steht für Tetrode, also 2 Gitter.
An der 813 ist schön, dass sie liegend betrieben werden darf, damit kann man schön kompakt bauen.
Wollte ich immer schon mal mit zwei Röhren als Portabel-PA bauen, mit integriertem Schaltnetzteil und in einem ganz flachen Gehäuse.
Hatte ich auch mal als Mobil-PA (HA-14 von Heathkit) im Auto bevor ich auf Zeilenröhren umgestiegen war (12xEL36)

73
Peter


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BeitragVerfasst: Di 22.4.2008 22:32 
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Auf die Gefahr hin, mich jetzt völlig in die Nesseln zu setzen...

Bei der Schaltung mit den 813 sehe ich drei Gitter. G3 geht direkt auf GND, unproblematisch. G1 und 2 sind Teil des Eingangskreises.
Es wäre natürlich kein Problem, die Röhre wie im Bauvorschlag im HRB über ein Gitter anzusteuern, nur was mache ich dann mit dem anderen ;)

Gute Nacht,
Julian


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BeitragVerfasst: Mi 23.4.2008 9:41 
Julian hat geschrieben:
Auf die Gefahr hin, mich jetzt völlig in die Nesseln zu setzen...

Bei der Schaltung mit den 813 sehe ich drei Gitter. G3 geht direkt auf GND, unproblematisch. G1 und 2 sind Teil des Eingangskreises.
Es wäre natürlich kein Problem, die Röhre wie im Bauvorschlag im HRB über ein Gitter anzusteuern, nur was mache ich dann mit dem anderen ;)


Stimmt. die 813 ist eine Bündeltetrode, hat also kein echtes Bremsgitter, diese Elektrode wird geerdet.
G2 ist kein Teil des Eingangskreises.

73
Peter


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BeitragVerfasst: Mi 23.4.2008 14:47 
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Hallo Peter,
ich hatte vorhin durch eine durchaus sehr langweilige Vorlesung ein bisschen Zeit zum lesen und zeichnen.
G2 ist geerdet, der Eingangskreis so gezeichnet, wie ich es mir jetzt vorgestellt hatte (Bandpass, 1:4, 200Ohm). Bei C3 bin ich mir nicht ganz sicher.
Im Datenblatt steht übrigends, dass G2 typischerweise mit 750V betrieben wird. Das hat mich etwas verwirrt...

Sonst hoffe ich, dass der Grundaufbau so einigermaßen hinhaut.

Schaltung mit 2x813

Bitte mal eine Meinung dazu.

Bei der Spannungsversorgung halte ich mir noch ein paar Optionen offen, für die Heizspannung wird sich evtl auch noch ein altes Netzteil schlachten lassen. Mal schauen was ich noch herumliegen habe.

Danke,
Julian

PS: Am Ausgang fehlt die Erde, ja ;)


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BeitragVerfasst: Mi 23.4.2008 15:34 
Julian hat geschrieben:
Hallo Peter,

G2 ist geerdet,

Muss abgeblockt und mit 750V versorgt werden, nur der Anschluß G3 wird direkt geerdet

der Eingangskreis so gezeichnet, wie ich es mir jetzt vorgestellt hatte (Bandpass, 1:4, 200Ohm). Bei C3 bin ich mir nicht ganz sicher.
Im Datenblatt steht übrigends, dass G2 typischerweise mit 750V betrieben wird. Das hat mich etwas verwirrt...

Stimmt aber, 750V stabilisiert und -95 an G1

Sonst hoffe ich, dass der Grundaufbau so einigermaßen hinhaut.

Bei der Spannungsversorgung halte ich mir noch ein paar Optionen offen, für die Heizspannung wird sich evtl auch noch ein altes Netzteil schlachten lassen. Mal schauen was ich noch herumliegen habe.


Hallo Julian,

Ja, ist grundsätzlich OK.
Das Ausgangs Pi-Filter aufteilen auf mehrere Spulen, die hohen Bänder aus Kupferrohr 4-6mm, für die langen Bänder Draht 2-3mm.
Der Spulenanteil für 160m kann auch auf 2 gestockte T-300 Kerne mit Teflonlitze.
C3 auf 1-2nF erhöhen, falls 160m auch abgedeckt werden soll muss der Kondensator an der Anodendrossel auf 5nF vergrössert werden, die Drossel muss dann mindestens 150µH haben, sie darf keine Serienresonanz auf oder in der Nähe eines Betriebsbandes haben.
Nur bis 80m reichen 90µH.

Heiztrafo am besten mit Mittelanzapfung. Die Mitte ist Gleichstromerde.
Mit Kondensatoren direkt an den Röhren überbrücken und Kondensatoren von beiden Anschlüssen nach Masse.

73
Peter


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BeitragVerfasst: Mi 23.4.2008 17:13 
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Registriert: Sa 18.2.2006 19:05
Beiträge: 1569
Wohnort: Wiesbaden
Hallo Peter,
damit kann ich doch schonmal was anfangen, danke!

160m ist vorerst nicht geplant.
C3 also statt 390pF 1000 - 2000pF verwenden.

Für G2 muss ich mir nochmal Gedanken machen, wie ich das am besten löse.

Einen Heiztrafo wollte ich ungern selber wickeln. Die Versorgung scheint ja recht unproblematisch, spricht was dagegen, einfach ein normales stabilisiertes netzteil zu verwenden? Platz ist kein Problem, Netzteile hab ich rumliegen. Erlaube mir noch die Frage, wie da die Toleranzen sind bei der Heizspannung [edit: selbst gefunden.. +- 0,5V].

Ich begebe mich dann mal auf Teilesuche, werde mit Sicherheit wieder auf diesen Thread zurückkommen ;)

Danke!
Julian


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BeitragVerfasst: Mi 23.4.2008 18:04 
Julian hat geschrieben:

Einen Heiztrafo wollte ich ungern selber wickeln. Die Versorgung scheint ja recht unproblematisch, spricht was dagegen, einfach ein normales stabilisiertes netzteil zu verwenden? Platz ist kein Problem, Netzteile hab ich rumliegen. Erlaube mir noch die Frage, wie da die Toleranzen sind bei der Heizspannung.


Dauernde Abweichungen von +/- 1% sind bei der Heizspannung zulässig.
Höchstzulässig sind +/- 5%, die Spannung sollte möglichst genau eingehalten werden.
Heizen mit Gleichspannung ist keine gute Idee, dann muss laufend die Polarisation und der Bezugspunkt für die Gleichspannung vertauscht werden, da sonst die Katode ungleichmässig beansprucht wird.
Es handelt sich ja um direkt geheizte thorierte Wolframkatoden, wobei die Katode Bezugspunkt in deiner Schaltung ist.
Am einfachsten wickelst Du einen Standard Halogenlampen Ringkerntrafo ca. 100-120VA von 12V auf 2x5V um.
Das mache ich mit meinen Heiztrafo nicht anders und die Dinger sind auf Ebay immer recht günstig.

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Schaltpläne
BeitragVerfasst: Do 2.10.2008 21:37 
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S4
S4

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Beiträge: 24
Wohnort: Linz / Donau
So nachdem ich ja jetzt ne weile gesucht habe hab ich unzähliges Material gefunden. Spitzenreiter ist eine Schaltung der 43er mit 1,5 KW Pout. Um die Ewig neidnörgler gleich mal auszubremsen: die wahl viel deshalb auf diesen weil ich bei den anderen einiges vermisste zb ALC, Leistungsdämpfung ect. Dazu kommt das ich ein fertiges konzept bereits angebunden habe die Endstufe im Sendefall automatisch abstimmen zu lassen. dh Sendeleistung wird bei einem zu hohem VSWR abgeschwächt und wird erst wieder auf normales niv. gebracht wenn das VSWR Ok ist.
Gleichzeitig sind mir ein paar schöne Spielereien eingefallen um die Röhre zu schützen. So und jetzt kommts: Muss man alle Teile neu kaufen so kommt bei mir ca 2000 € zusammen, wohlgemerkt inkl Gehäuse. Eine komerziel gefertigte Endstufe die das selbe kann bekomm ich dafür nicht.
Dazukommt das ich so gemein war und im Ausgang einen Antennenkopler integrierte der die Leistungen auch Verträgt - ebenfals automatisiert. Und welche Firma produziert sowas überhaupt?????
Und nun zum Technischen:
Mein blödes Bügeleisen daheim hat 2000 Watt und funkioniert, die Waschmaschine nimmt überhaupt gleich mal so im vorbeigehen 2800 Watt
der Haarfön 1900 .... nebenbei gleichzeitig mit der Waschmaschiene, gleichzeitig..... und das ganze haus hat trotzdem Strom.. wie jetzt??
Tatsache ist: selbst der extremfall von 1600 Watt Sendeleistung ergibt so ca bei 60 % Wirkungsgrad 3200 Watt. So jetzt wird wieder gemeckert weil das sind ja nur 50% ...... Falsch!!!! Ihr müst heizung Lämpchen die da so schön bunt leuchten und glimmern ja auch mit Strom versorgen oder habt ihr Baterien dafür?
Also rechnet man Sendeleistung x2 ......400 Watt (in meinemfall) ergibt summasumarum: 800 und wenns 888 sind - pfeif drauf der Staubsauger hatt 1600 .........

und ich dachte immer ich weis nix ..............................



:evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted:

_________________
The Live is to short for QRP

vy 73 , 55 de OE5DWU


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 Betreff des Beitrags: Re: Schaltpläne
BeitragVerfasst: Fr 3.10.2008 0:15 
oe5dwu hat geschrieben:

So und jetzt kommts: Muss man alle Teile neu kaufen so kommt bei mir ca 2000 € zusammen, wohlgemerkt inkl Gehäuse. Eine komerziel gefertigte Endstufe die das selbe kann bekomm ich dafür nicht.


Doch, eine LV6 bekommst Du mit Netzteil in der Regel für unter 1000 Euro, allerdings nicht aus Neufertigung sondern als Depotware.
Der ASG7 Koppler kostet dann nochmal 400 Euro


Dazukommt das ich so gemein war und im Ausgang einen Antennenkopler integrierte der die Leistungen auch Verträgt - ebenfals automatisiert. Und welche Firma produziert sowas überhaupt?????

Kannst Du mal Fotos einstellen? Nach fast einem Jahr sollte sie ja fertig sei, oder sind es lediglich Tagträume?

Und nun zum Technischen:
Mein blödes Bügeleisen daheim hat 2000 Watt und funkioniert, die Waschmaschine nimmt überhaupt gleich mal so im vorbeigehen 2800 Watt
der Haarfön 1900 .... nebenbei gleichzeitig mit der Waschmaschiene, gleichzeitig..... und das ganze haus hat trotzdem Strom.. wie jetzt??

Und was soll uns das jetzt sagen?

Tatsache ist: selbst der extremfall von 1600 Watt Sendeleistung ergibt so ca bei 60 % Wirkungsgrad 3200 Watt. So jetzt wird wieder gemeckert weil das sind ja nur 50% ...... Falsch!!!! Ihr müst heizung Lämpchen die da so schön bunt leuchten und glimmern ja auch mit Strom versorgen oder habt ihr Baterien dafür?


Was wolltest Du mit dem restlichen Quatsch ausdrücken?

Wirkungsgrade von Endstufen werden immer so ausgerechnet:

Eta= Pout/Ia*Ua*100%

Und zumindest an meinen Endstufen gibt es kein einziges Lämpchen, wozu auch.

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Schaltpläne
BeitragVerfasst: Sa 25.10.2008 19:27 
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DF3KV hat geschrieben:
Und zumindest an meinen Endstufen gibt es kein einziges Lämpchen, wozu auch.

73
Peter


Wie langweilig - ich hab zwei Leuchten - Power ON/OFF und OnAir/Bypass.
Die beiden finde ich sinnvoll.

vy 73 de Gerd


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BeitragVerfasst: So 26.10.2008 17:54 
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... ich dagegen sich eine zum kaufen. Aber welche? Ameritron? Ranger?


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BeitragVerfasst: So 26.10.2008 19:13 
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Eine Leuchte?

73,
Julian


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BeitragVerfasst: So 26.10.2008 20:26 
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Osram?

73 de DL2JAS

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mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert


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