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BeitragVerfasst: So 26.10.2008 21:27 
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S8
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Nicht Osram sondern Wotan, sagt mir Altmeister Leo Graetz.

73, Werner.


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 Betreff des Beitrags: Aufklärung über Lämpchen
BeitragVerfasst: Di 11.11.2008 1:14 
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Weist du Peter du benötigst nicht nur (oder auch nicht) irgendwelche Lämpchen oder LED´s (deren Energie verbrauch zu vernachlässigen wäre), aber meine Röhre wird von einem Lüfter gekühlt der auch ein Verbraucher ist. (vieleicht hat deine einen alten Federzug von der Wanduhr). Allemal wird im Normalfall für div. Sachen Strom verbraucht und was ich sagen wollte: (damit es unmissverständlich ist) div Speckulationen über Netzspannungen und das es bei 230V ja gar nicht ginge etc. ist der EIGENTLICHE Schwachsinn. Nebenbei für was möchtest du Fotos?? Wir leben im Zeitalter von Internet suche ist halt alles. Eines möcht ich gleich mal klarstellen: Ich habe niemals behauptet das Rad neu erfunden zu haben, sondern man braucht nur das von anderen bereits entwickelte blos zusammen stöbseln. Und bei näherer Betrachtung ist es gar kein so grosses Problem.
Zurück zu den Verbrauchern: Der nette Kollege aus dem Geschäft wird mir sicher Eidesstattlich bestätigen des der Motor vom Lüfter Energie VERBRAUCHT !! So und nun frage ich mich wie du den Verbrauch dessen von der Sendeleistung berechnest!?! Bin schon gespannt darauf. Ganz nebenbei: Es gibt Komerziele Amps die gleichwertig sind, aber um sehr viel mehr euros (1. ca das doppelte 2. nicht selbstgebaut).
Aber so ganz ausserhalb vom Thema: Textteile von anderen rauskopieren und dann mit neunmal klugen bemerkungen versehen um den anderen zu zeigen wie uninformiert doch die anderen sind, ist genau der Hamspirit der dazu führt das unser Hobby langsam ausstirbt. (was zum Nachdenken).

:evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:

_________________
The Live is to short for QRP

vy 73 , 55 de OE5DWU


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufklärung über Lämpchen
BeitragVerfasst: Di 11.11.2008 5:50 
oe5dwu hat geschrieben:

Zurück zu den Verbrauchern: Der nette Kollege aus dem Geschäft wird mir sicher Eidesstattlich bestätigen des der Motor vom Lüfter Energie VERBRAUCHT !! So und nun frage ich mich wie du den Verbrauch dessen von der Sendeleistung berechnest!?!


Überhaupt nicht, wozu auch? Der hat mit der Sendeleistung absolut nichts zu tun



Aber so ganz ausserhalb vom Thema: Textteile von anderen rauskopieren und dann mit neunmal klugen bemerkungen versehen um den anderen zu zeigen wie uninformiert doch die anderen sind, ist genau der Hamspirit der dazu führt das unser Hobby langsam ausstirbt. (was zum Nachdenken).


Du scheinst etwas neben der Spur zu sein.
Ich kopiere keine Textteile, sondern lasse die Zitate so stehen wie sie geschrieben wurden um darauf zu antworten


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufklärung über Lämpchen
BeitragVerfasst: Di 11.11.2008 22:50 
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oe5dwu hat geschrieben:
Aber so ganz ausserhalb vom Thema: Textteile von anderen rauskopieren und dann mit neunmal klugen bemerkungen versehen um den anderen zu zeigen wie uninformiert doch die anderen sind, ist genau der Hamspirit der dazu führt das unser Hobby langsam ausstirbt. (was zum Nachdenken).
:evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:


Ich stimme zu, es ist ausserhalb der Thematik.
Dein Ausdruck von Frust steht in keinem kausalen Zusammenhang zum angeblichen aussterben des Amateurfunks.
Das hat ganz andere Ursachen, ist jetzt jedoch ebenfalls nicht das Thema dieser Diskussion. Ähh, worum ging es hier eigentlich ? Ich erinnere mich dass es mal um eine Selbstbau-Röhren-PA ging.
Ich hab übrigen auch eine Röhren-PA mit einer Tetrode. (GU74B) und ist nicht selbst gebaut. Ich verwende doch glatt eine ALPIN100.
Ich baue mir gerade einen Christian-Koppler. Mhh, passt auch nicht so recht zum Thema, jedoch hat es wenigstens was mit Selbtbau zutun.

vy 73 de Gerd, DD4DA


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BeitragVerfasst: Di 11.11.2008 23:27 
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So, mein Gott, kommt doch mal zurück zum Thema. Persönliche Probleme kann man auch per PN oder in einem belanglosen Off-Topic Thread klären.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mein Projekt nach wie vor ein Projekt ist und ich trotz regem Interesse und vielen Postings hier noch nichts in die Richtung unternommen habe. Mittlerweile bin ich sogar schon wieder am Zögern, ob ich statt der 813 doch lieber eine Triode in Gitterbasisschaltung verwenden sollte. Für einen Anfänger wie mich scheint mir das wesentlich einfacher zu sein, zB mit 2*572B. Ist in der SB200 ja schon tausendfach erprobt und ich müsste mich nicht mit vielen verschiedenen Spannungen herumschlagen. Natürlich ist das kein riesiges Problem, jedoch möchte ich bei der ersten Endstufe möglichst wenige Möglichkeiten haben, Fehler zu machen.

Ich könnte mich dabei an der SB200 orientieren, die in der Uni herumsteht..

73,
Julian


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BeitragVerfasst: Di 11.11.2008 23:49 
Julian hat geschrieben:

Mittlerweile bin ich sogar schon wieder am Zögern, ob ich statt der 813 doch lieber eine Triode in Gitterbasisschaltung verwenden sollte. Für einen Anfänger wie mich scheint mir das wesentlich einfacher zu sein, zB mit 2*572B. Ist in der SB200 ja schon tausendfach erprobt und ich müsste mich nicht mit vielen verschiedenen Spannungen herumschlagen.


Hallo Julian,

Was hindert Dich denn mit der 813 in Gitterbasis zu bauen?
Die highµ Schaltung mit Tetroden ist Standard, Du brauchst nur Anodenspannung.

Mit Röhren aus dieser Röhrenfamilie baue ich grundsätzlich nur in Gitterbasis, von QB3/200 bis QB5/2000 habe ich alle schon benutzt.
In Katodenbasis baue ich nur wenn ich keine 100W Steuerleistung zur Verfügung habe.

http://www.raibeam.com/zl1axb/813_amp.html

http://w1zt.com/813_project_1.htm

http://www.wb8erj.com/813mainsch.htm

http://w7iuv.com/813.htm

73
Peter


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BeitragVerfasst: Mi 12.11.2008 18:14 
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Hallo Peter,

danke für die Erklärung und die sehr informativen Links. Wieder etwas dazu gelernt, ich wusste nicht, dass bei Tetroden Gitterbasis auch so einfach funktioniert.
Kathodenbasis war durchaus interessant, eben weil man auch mit geringerer Steuerleistung arbeiten kann. Unter den gegebenen Umständen kann ich da aber auch drauf verzichten.

Ich werde dann bei den 813 bleiben. Sie sollten auch mehr Output bringen als die 572B.

Ich habe mich vor an der Minimalstschaltung zu orientieren, das einzige was mir noch nicht besonders gefällt ist der Eingangskreis. Ich habe sowieso einen AutoTuner, von daher würde ich mir den Drehko gerne sparen und weitere Fehlerquellen beim ersten Projekt eliminieren.
Kann ich das L und C einfach weglassen, quasi wie bei diesem Eingangskreis: http://www.ukradioamateur.co.uk/full/gfx/dwg/f4-17.gif ?

Ich habe gelesen dass die Leistung wohl etwas gesteigert werden kann mit der "originalen" Schaltung. Das ist mir aber nicht wichtig, 700W reichen auch völlig.

Alsdann werde ich mich mal auf die Suche nach Drehkos machen.

73,
Julian


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BeitragVerfasst: Mi 12.11.2008 21:23 
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Julian hat geschrieben:
Hallo Peter,
ich werde dann bei den 813 bleiben. Sie sollten auch mehr Output bringen als die 572B.


IHMO sind die 572B und 811 aus vergangenen Tagen und gute Röhren einfach zu teuer, wenn man sie überhaupt noch bekommen kann.
Dazu kommt noch, dass die Yaesu-Leute bei der 2100Z (2 x 572B) diese Rähren liegend verbauten - da muss man schon mächtig viel Drogen konsumieren um auf solche Ideen zu kommen. Mit schöner Regelmäßigkeit sterben die Heizwendel in der Röhre da sie liegend eingebaut, stark durchhängen und erschütterungsempfindlich sind. Ich habe 3 Stück 572B aus einer FT2100Z wo eine der zwei Heizfäden defekt ist.

Nachteilig ist bei Kermik-Röhren wie GU74B, GI7B, GS35 usw. dass sie mit Druck zwangsbelüftet werden müssen. Das macht die Geräte nicht gerade sehr leise.
Ob nun Tetrode oder Triode - eigentlich gibt es für beide Röhrentypen einfache und aufwändige beschaltungen.
Mich stört eigentlich nur dass die Sockel oft unverhältnismäßig teuer sind. SK1A Sockel für eine GU74B kostet ! gebraucht ! schon bis 50€.
Die Transformatoren hingegen sind oft preiswerter als man zunächst vermuten würde. Dass man den nicht für's 50€ Schein gewickelt bekommen und 2,5KVA leisten kann, sollte klar sein. Dafür kann die PA mit entsprechender Röhre dann auch 1KW CW.
Wenn mein Koppler fertig ist und meine Zeit es zulässt, baue ich mir mal eine PA mit Röhre, obgleich ich schon eine habe. Basteln macht spass, vor allem wenn man viel Zeit hat.

vy 73 de Gerd


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BeitragVerfasst: Mi 12.11.2008 21:41 
Julian hat geschrieben:

Ich werde dann bei den 813 bleiben. Sie sollten auch mehr Output bringen als die 572B.

Vor allem sind sie [color=blue]wesentlich robuster[/color]

Ich habe mich vor an der Minimalstschaltung zu orientieren,

Bei der Minimalstschaltung werden alle Gitter kurzmöglichst mit breiten Kupferstreifen geerdet, kann ich Dir auch nur zu raten.

das einzige was mir noch nicht besonders gefällt ist der Eingangskreis. Ich habe sowieso einen AutoTuner, von daher würde ich mir den Drehko gerne sparen und weitere Fehlerquellen beim ersten Projekt eliminieren.
Kann ich das L und C einfach weglassen, quasi wie bei diesem Eingangskreis: http://www.ukradioamateur.co.uk/full/gfx/dwg/f4-17.gif ?


Hallo Julian,

Mir gefällt der Eingangskreis weil man sonst eine Heizdrossel benötigt + Eingangskreise, entweder als Parallschwingkreise oder als Pi-Filter.
Bei dem dargestellten Eingangskeis muss auf der Spule auch das Band umgeschaltet werden!
Einfacher aufzubauen ist allerdings in der Regel mit Heizdrossel und umschaltbaren Pi-Filtern.

Die Eingangsimpedanz in highµ Schaltung liegt bei 266 Ohm/Röhre.

Der Eingangskreis muss möglichst nah an der Katode angebracht werden und sollte eine Güte um 4 haben.

Der Eingangskreis dient nicht nur zur Anpassung, sondern hat durch den Schwungradeffekt auch eine Spannungsüberhöhung und bietet eine gleichmässigere Last für den Transceiver.

Der Eingangswiderstand ist dynamisch und ändert sich mit der Aussteuerung, Dein Tuner wird eventuell ständig gegenregeln.
Ausserdem geht der Wirkungsgrad der Endstufe ohne Eingangskreise ziemlich in den Keller, die Röhren sind ohnehin nicht sonderlich steil.

Du kannst es ja erst mal ohne probieren, lass aber Platz im Katodenraum dafür.

700W mit zwei Röhren sollten kein Problem sein.

73
Peter


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BeitragVerfasst: Do 13.11.2008 20:16 
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Hallo Peter,

nach ein wenig Recherche kann ich mich langsam auch mit dem Eingangskreis anfreunden. Nachteil ist halt nur, dass man bei jedem Bandwechsel neben dem PI Filter auch noch am EingangsC drehen muss.

Der Autor hat ja in ein zur Spule gewindetes Kufferrohr einen teflonisolierten Draht eingeschoben. Über einen Schalter müsste man nun also verschiedene "Einspeisepunkte" an der Spule machen. Der Draht im innerern geht ohne Umwege an die Kathode.
Was hältst du davon? Könnte man das auch noch mit anderen Materialien realisieren? Koaxkabel?

Dann muss ich nur schauen, wie ich da die richtigen Anzapfungen hinbekomme, der Autor hat ja nichts angegeben. Methode "grob rechnen und dann Ausprobieren" sollte aber mit kleiner Transceiverleisung funktionieren, hoffe ich einfach mal. Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte das Ausgangsfilter auf die Eingangsimpedanz keine zu schlimmen Auswirkungen haben, dann kann man ja in Ruhe die richtige Einstellung finden.

Nun brauche ich nur noch einen Drehko mehr.

Wenn der Wirkungsgrad so in den Keller geht, werde ich das lieber von Anfang an "richtig" aufbauen.

Brauche da nur noch ein paar Ideen zur umsetzung, mittlerweile bin ich aber Feuer und Flamme für das Projekt. Sollte das wirklich funktionieren, wäre das schon ein verdammt großes Erfolgserlebnis, das noch mehr Lust auf Elektronik macht.
Nebenbei erhoffe ich mir, um einiges billiger wegzukommen als mit einer uralt-gebraucht Endstufe. Armer Student ;)

Grüße und Danke,
Julian

PS: Zur Spannungsversorgung wird ein Mikrowellentrafo wohl nicht reichen. Die sind zwar meist mit 1500VA angegeben, aber was die an Blindleistung aufnehmen scheint mir schon arg viel. Bessere Lösung? 2 nehmen?


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BeitragVerfasst: Sa 15.11.2008 16:57 
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Julian hat geschrieben:
Hallo Peter,

nach ein wenig Recherche kann ich mich langsam auch mit dem Eingangskreis anfreunden. Nachteil ist halt nur, dass man bei jedem Bandwechsel neben dem PI Filter auch noch am EingangsC drehen muss.


Das müsste man sehen, bei einer Güte von 4 müsste der Kreis eigentlich breit genug sein das eine feste Abstimmung auf Bandmitte ausreicht.

Zitat:
Der Autor hat ja in ein zur Spule gewindetes Kufferrohr einen teflonisolierten Draht eingeschoben. Über einen Schalter müsste man nun also verschiedene "Einspeisepunkte" an der Spule machen. Der Draht im innerern geht ohne Umwege an die Kathode.
Was hältst du davon? Könnte man das auch noch mit anderen Materialien realisieren? Koaxkabel?


Das ist ein Koaxkabel...

Zitat:
Dann muss ich nur schauen, wie ich da die richtigen Anzapfungen hinbekomme, der Autor hat ja nichts angegeben. Methode "grob rechnen und dann Ausprobieren" sollte aber mit kleiner Transceiverleisung funktionieren, hoffe ich einfach mal. Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte das Ausgangsfilter auf die Eingangsimpedanz keine zu schlimmen Auswirkungen haben, dann kann man ja in Ruhe die richtige Einstellung finden.


Eingangsimpedanz einer Gitterbasisstufe ist Ri = 1/S + (Ra||Ri)/µ (wenn ich mich richtig errinere). Ein Einfluss ist also vorhanden, wie groß hängt von der konkreten Schaltung ab.

Zitat:
Nun brauche ich nur noch einen Drehko mehr.


Nutzt du 2 parallele Röhren hast du am Gitter eine Impedanz von etwa 130 Ohm (auf Peters Werten beruhend), also bei 100W Steuerleistung eine Spannung von 114 Veff = 161 Vp. Da kannst du irgendeinen (Luft!) Drehkondensator nehmen.

Zitat:
Wenn der Wirkungsgrad so in den Keller geht, werde ich das lieber von Anfang an "richtig" aufbauen.


Das solltest du sowieso.

Zitat:
Brauche da nur noch ein paar Ideen zur umsetzung, mittlerweile bin ich aber Feuer und Flamme für das Projekt. Sollte das wirklich funktionieren, wäre das schon ein verdammt großes Erfolgserlebnis, das noch mehr Lust auf Elektronik macht.


Hier liegt immer noch ein Buch rum ...

Zitat:
Nebenbei erhoffe ich mir, um einiges billiger wegzukommen als mit einer uralt-gebraucht Endstufe. Armer Student ;)


Vergiss es ... solang du das Kleinzeugs nicht eh rumliegen hast und alles kaufen kannst, funktioniert das nicht.

Grüße und Danke,
Julian

Zitat:
PS: Zur Spannungsversorgung wird ein Mikrowellentrafo wohl nicht reichen. Die sind zwar meist mit 1500VA angegeben, aber was die an Blindleistung aufnehmen scheint mir schon arg viel. Bessere Lösung? 2 nehmen?


Seit wann wird Blindleistung irgendwo aufgenommen?
Eine Leistung die nicht existiert, kann auch nicht aufgenommen werden.

Gruß,
Christian

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DL3CE


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BeitragVerfasst: Sa 15.11.2008 17:28 
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Christian Erker hat geschrieben:

Zitat:
Der Autor hat ja in ein zur Spule gewindetes Kufferrohr einen teflonisolierten Draht eingeschoben. Über einen Schalter müsste man nun also verschiedene "Einspeisepunkte" an der Spule machen. Der Draht im innerern geht ohne Umwege an die Kathode.
Was hältst du davon? Könnte man das auch noch mit anderen Materialien realisieren? Koaxkabel?


Das ist ein Koaxkabel...

Natürlich macht er nichts anderes, als ein Koaxkabel zu bauen. Ich frage nur bezüglich des Dielektrikums, ist das von Relevanz? Wenn nein, welche Nachteile, bis auf dass das Kupferrohr sich leichter verbauen lässt, gibt es, wenn ich einfach RG58 nehme? Naja ok, ich seh schon, Anzapfungen werden umständlicher, das "in Form halten" auch.. hm. okay. Bin überzeugt.



Zitat:
Nun brauche ich nur noch einen Drehko mehr.


Nutzt du 2 parallele Röhren hast du am Gitter eine Impedanz von etwa 130 Ohm (auf Peters Werten beruhend), also bei 100W Steuerleistung eine Spannung von 114 Veff = 161 Vp. Da kannst du irgendeinen (Luft!) Drehkondensator nehmen.

Das war mir schon bewusst, dass hier der Plattenabstand nicht kritisch ist. Das war auch eigentlich nur eine Feststellung, und kein "oh gott jetzt wird alles viel komplizierter".

Zitat:
Wenn der Wirkungsgrad so in den Keller geht, werde ich das lieber von Anfang an "richtig" aufbauen.


Das solltest du sowieso.

Ich sehe das Ganze auch als Erfahrung und Experiment. Gerne würde ich verschiedene Dinge selber ausprobieren. Die PA wird sowieso nicht täglich in Gebrauch sein, herumbasteln, verbessern und lernen ist für mich der Ansporn.

Zitat:
Nebenbei erhoffe ich mir, um einiges billiger wegzukommen als mit einer uralt-gebraucht Endstufe. Armer Student ;)


Vergiss es ... solang du das Kleinzeugs nicht eh rumliegen hast und alles kaufen kannst, funktioniert das nicht.

Kleinzeug kann ich sehr günstig aus der Uni beziehen. Da tun es ein paar Euro in die Kaffeekasse. Ich muss nur mal eine Liste machen, was dort alles für mein Projekt verwendbar ist.
Endstufen in der Leistungsklasse sind nur mit verdammt viel Glück unter 500 Euro zu bekommen und dann meist in entsprechendem Zustand. Das sind sie für mich nicht Wert. Meine eigene Arbeit berechne ich zum Nulltarif, ja im Gegenteil, sogar als Gewinn an Erfahrung. Außerdem drängt mich niemand. Wenn ich immer mal wieder hier und da Schnäppchen machen kann, rechne ich mir schon aus, billiger wegzukommen und dafür auch noch Spaß und Erfahrung gesammelt zu haben.


Zitat:
PS: Zur Spannungsversorgung wird ein Mikrowellentrafo wohl nicht reichen. Die sind zwar meist mit 1500VA angegeben, aber was die an Blindleistung aufnehmen scheint mir schon arg viel. Bessere Lösung? 2 nehmen?


Seit wann wird Blindleistung irgendwo aufgenommen?
Eine Leistung die nicht existiert, kann auch nicht aufgenommen werden.

Naja, ich glaube du weißt was gemeint ist. Die Diskussion hatten wir ja schon.



73,
Julian


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BeitragVerfasst: Sa 15.11.2008 18:14 
Julian hat geschrieben:
Ich frage nur bezüglich des Dielektrikums, ist das von Relevanz?

Nur für die Hitzebständigkeit, der Innenleiter führt ebenfalls ordentlich Strom

Zitat:
Nun brauche ich nur noch einen Drehko mehr.


Du kannst auch per Relais geschaltete Pi-Filter nehmen

Zitat:
Vergiss es ... solang du das Kleinzeugs nicht eh rumliegen hast und alles kaufen kannst, funktioniert das nicht.


Einmal Dortmunder Flohmarkt, oder 3 Monate Ebay und alles ist vorhanden, es gibt ausserdem Surplus-Händler

PS: Zur Spannungsversorgung wird ein Mikrowellentrafo wohl nicht reichen. Die sind zwar meist mit 1500VA angegeben, aber was die an Blindleistung aufnehmen scheint mir schon arg viel. Bessere Lösung? 2 nehmen


Ich denke eher der Herd ist mit 1500VA angegeben, nicht der Trafo, der ist immer ziemlich mickrig, braucht ja auch nicht rund um die Uhr zu liefern.

Du musst in jedem Fall zwei nehmen, weil die HV-Wicklung einseitig geerdet ist. Das geht nur mit Mittelpunktgleichrichtung vernünftig.
Ausserdem musst Du den Luftspalt entfernen, die sind sonst sofort in der Sättigung.

73
Peter


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BeitragVerfasst: Di 16.12.2008 0:36 
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Guten Abend,

mein Projekt macht Fortschritte, eiige Teile liegen schon hier. Bin jetzt gerade bei der Dimensionierung des PI Filters und würde mich mal über einige Erfahrungswerte freuen.

Ich möchte, wie hier schon beschrieben und von Peter vorgeschlagen, die Spule aufteilen. 10 - 20m auf Cu Rohr, 6mm, liegt hier.
PIEL rechnet mir eine Induktivität von etwa 4µH aus, was mir extrem viel erscheint. Nicht nur, dass bei sämtlichen Endstufen, die ich bisher gesehen habe, die Spule kleiner war, im Bauprojekt nach dem ich baue, ist die rede von:

"The second coil is 4 turns of 1/4" copper tubing 2" diameter with 0.5" spacing.
20 Meters 3 Turns"

Meiner Rechnung nach sind wir da noch nichtmal bei 1µH.

Bitte um Aufklärung :)

73,
Julian


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BeitragVerfasst: Do 18.12.2008 2:32 
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Hi,

gibt auch Hall Sensoren um Gleichströme berührungslos zu messen. Funktioniert wie ne Stromzange aber eben für Gleichstrom.
Da kannst du ein dick isolierten Draht direkt durchschieben.

http://www.cy-sensors.com/

73 de DL3KCZ


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