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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: Sa 28.10.2017 17:27 
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dl6lat hat geschrieben:
Hallo,

noch etwas: Du musst bis zum Kennlinienknick gehen und am Schnittpunkt die Spannung ablesen.
https://www.google.de/search?q=574b&ie= ... 8Af6goyIDw


peter

1. perfekter Link
2. @altersteuner nimm mal den grössten Wert für die Restspannung; solange du nicht gar zu "fummelige" Drehkos drin hast passt das schon ( 100V mehr oder weniger ... könnte auch deine Anodenspannung in die Knie gehen ...)
Habe was von 10..15 % der zulässigen Anodenspannung als gaaanz grobe Faustregel im Hinterkopf.
Ansonsten: Anzapfungen ... haben wir früher nie gerechnet, wenn 80m passt, hat 40m die Hälfte, 20m wieder die Hälfte von 40m usw. - Zumindest gute Startwerte. 10-12-15m könnten aber Optimierungsbedarf haben.
Eine Falle beim Aufbau ist die Bandresonanz der kurzgeschlossenen Spulenteile (auch einer der Gründe zum Aufteilen in mehrere Spulen)

Ansonsten gibt beim Verlag Funkamateur des "Kurzwellensenderbuch" von Lechner (Lechner + Lechner) im Reprint, auch mit Rechenbeispielen.

Fred


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: Sa 28.10.2017 17:56 
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Hallo,

es hat eine Weile gebraucht, nämlich das ist ein falscher Link.
Statt dessen kommt eine dumme Rückmeldung, das Versehen komplett verschleiert.

Hier noch eimmal ein Versuch:
https://frank.pocnet.net/sheets/084/5/572B.pdf
Hiermit kann ein Vergleich der im PDF angegebenen Daten mit den Daten von Piel erfolgen.

Grob geschrieben (das stimmt aber sehr genau) ist der Lastwiderstand das doppelte vom Arbeitswiderstand im Kennlinienfeld.
Das kommt daher, weil das Rohr nur über ein Bruchteil des Spannungszykusses arbeitet und außerhalb dessen inaktiv ist, kurz: im Eintakt arbeitet.

Ist RF-Power in Piel RF-Output?
Hochgerechnet schaffen dann 4 Rohre 1600 Watt.
Ich denke aber, 1000 Watt reichen locker. Mehr wäre nur eine Übertreibung zu reinen Testzwecken.
Und damit reichen dann auch 100 V Restspannung.


peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: Sa 28.10.2017 19:46 
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dl6lat hat geschrieben:

Ist RF-Power in Piel RF-Output?

Ja

Hochgerechnet schaffen dann 4 Rohre 1600 Watt.

Damit würde die zulässige Anodenverlustleistung der Röhren um 35% überschritten

Ich denke aber, 1000 Watt reichen locker. Mehr wäre nur eine Übertreibung zu reinen Testzwecken.
Und damit reichen dann auch 100 V Restspannung.


Bei kleinerer Aussteuerung ist die Restspannung natürlich höher als bei Vollaussteuerung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: Sa 28.10.2017 20:47 
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Hallo,

die Verlustleistung kann bei doch nur geschätzt werden.
ssb: 1/6 von 100% bzw das sechsfache von 100%
cw: 50 %
Aber Nichtsdestotrotz: Man kann den Maximalwert ja eintragen und als verbotenen Bereich markieren.


Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: Sa 28.10.2017 20:51 
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rejection hat geschrieben:
Bei kleinerer Aussteuerung ist die Restspannung natürlich höher als bei Vollaussteuerung.

Hallo,

hmm, und der Lastwiderstand passt trotzdem?

Die Verlustleistung kann bei doch nur geschätzt werden.
ssb: 1/6 von 100% bzw eff Peak das sechsfache von 100% möglich
cw: 50 %
Aber Nichtsdestotrotz: Man kann den Maximalwert ja eintragen und als verbotenen Bereich markieren.
Dann findet man schon seinen Arbeitsbereich.


Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: So 29.10.2017 8:14 
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Registriert: Fr 10.10.2008 11:08
Beiträge: 920
dl6lat hat geschrieben:
hmm, und der Lastwiderstand passt trotzdem?
natürlich nicht, ist ja aussteuerungsabhängig ... SSB eben ..
Zitat:
Die Verlustleistung kann bei doch nur geschätzt werden.
ssb: 1/6 von 100% bzw eff Peak das sechsfache von 100% möglich
cw: 50 %

60...70 % sind schon problemlos möglich, wenn du ordentlich baust!
Class-C für CW/RTTY/FM bringt noch mehr

Du hättest selbst bauen (optimieren) und nachmessen sollen !

Zitat:
Aber Nichtsdestotrotz: Man kann den Maximalwert ja eintragen und als verbotenen Bereich markieren.
Dann findet man schon seinen Arbeitsbereich.

Peter


Fred


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: So 29.10.2017 9:12 
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Beiträge: 3091
dl6lat hat geschrieben:
rejection hat geschrieben:
Bei kleinerer Aussteuerung ist die Restspannung natürlich höher als bei Vollaussteuerung.

Hallo,

hmm, und der Lastwiderstand passt trotzdem?



Natürlich nicht, deswegen berechnet man den für den Aussteuerbereich den man benutzen will.
Jedenfalls ist die dann grösser als Deine 100V.


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: So 29.10.2017 10:30 
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Hallo,

die eigentliche Intension der Idee ist, das Gitter nicht zu überlasten und genau den Bereich zu meiden.
Der Rest ist ja eigentlich egal.
Also: 100V min nicht weniger, könnte man lustig auf 130V heraufsetzen.


peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: So 29.10.2017 10:51 
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dl5ym hat geschrieben:
60...70 % sind schon problemlos möglich, wenn du ordentlich baust!
Class-C für CW/RTTY/FM bringt noch mehr

Du hättest selbst bauen (optimieren) und nachmessen sollen!

Fred

Hallo,

mach man selber, du hast ja sonst nichts zu tun.
Und hinterher kannst du schön damit angeben, das ist dann toll!

Kann es sein, dass du vom Wirkungsgrad schreibst?
Was ich im relativ ausführlichen Beitext meinte ist der effektive Mittelwert.


Peter


Zuletzt geändert von dl6lat am So 29.10.2017 10:58, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: So 29.10.2017 10:57 
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dl6lat hat geschrieben:
die eigentliche Intension der Idee ist, das Gitter nicht zu überlasten und genau den Bereich zu meiden.
Der Rest ist ja eigentlich egal.
Also: 100V min nicht weniger, könnte man lustig auf 130V heraufsetzen.


Wenn die Gitter nicht zerbröseln sollen ist die Restspannung deutlich höher.

Dateianhang:
572B_CONSTANT_CURRENT_CURVE.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: So 29.10.2017 11:07 
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Hallo,

die Kurve verstehe ich nicht.


peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: So 29.10.2017 13:04 
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dl6lat hat geschrieben:
dl5ym hat geschrieben:
60...70 % sind schon problemlos möglich, wenn du ordentlich baust!
Class-C für CW/RTTY/FM bringt noch mehr

Du hättest selbst bauen (optimieren) und nachmessen sollen!

Fred

Hallo,

mach man selber, du hast ja sonst nichts zu tun.
Und hinterher kannst du schön damit angeben, das ist dann toll!

Kann es sein, dass du vom Wirkungsgrad schreibst?
Was ich im relativ ausführlichen Beitext meinte ist der effektive Mittelwert.


Peter

Code:
Die Verlustleistung kann bei doch nur geschätzt werden.
ssb: 1/6 von 100% bzw eff Peak das sechsfache von 100% möglich
cw: 50 %

Der Mittelwert von was ? speziell CW !
50% von was ?
Zeitlich gemittelt wird im CW-Contest deutlich mehr als 50% der Zeit gesendet als running Station ->das kann es also nicht sein.
aber was dann ? frei erfundene Zahlen ?

Fred

ps: was gibt es an dem Auszug vom Röhrendatenblatt nicht zu verstehen ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: So 29.10.2017 13:47 
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Beiträge: 3091
dl6lat hat geschrieben:

die Kurve verstehe ich nicht.


Nennt sich Röhrenkennlinie.
In diesem Fall die von der 572B.

Wenn man die hat kann man z.B. mit Hilfe der Eimac Schablone sogar alle Parameter ermitteln die benötigt werden ohne Mathematik bemühen zu müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: So 29.10.2017 17:49 
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Registriert: Di 13.12.2011 20:45
Beiträge: 1412
Hallo,

die Ausgangsfrage war:
Im 572B.pdf auf Seite 2 wurden Daten angegeben:
110V Gitterspannungspitzenspannung
135mA Gitterspitzenstrom
Die Antwort war, dass man damit das wohl Gitter zerstört.
Wie geht es mit den Daten weiter bis zum Piel?


Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenendstufe selbstbau
BeitragVerfasst: So 29.10.2017 17:53 
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Registriert: Di 13.12.2011 20:45
Beiträge: 1412
dl5ym hat geschrieben:
Peter

Code:
Die Verlustleistung kann bei doch nur geschätzt werden.
ssb: 1/6 von 100% bzw eff Peak das sechsfache von 100% möglich
cw: 50 %

Der Mittelwert von was ? speziell CW !
50% von was ?
Zeitlich gemittelt wird im CW-Contest deutlich mehr als 50% der Zeit gesendet als running Station ->das kann es also nicht sein.
aber was dann ? frei erfundene Zahlen ?

Fred

ps: was gibt es an dem Auszug vom Röhrendatenblatt nicht zu verstehen ?[/quote]
+++
Hallo Fred,

"100%" ist die dauerhafte maximale Verlustleistung, SSB darf 6-fach darüber sein und CW 2-fach.


Peter


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