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Fragen und Antworten zum Thema Funk


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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
[quote]Der Einzige, der in diesem Thread seine fachlichen und kommunikativen Defizite offengelegt hat, warst Du selber.[/quote]
Hallo,

nicht nur ich. Der Karl konnte nicht schnell genug sein, mir etwas unbegründet reinzuwürgen.
Und weil Du Dich da grundlos reinmischst, mindestens auch Du.
Aber das führt zu nichts, unbegründeter Schmäh ist halt einfach.

Es ist höchst ungeschickt, weil arbeitsintensiv, im Frequenzbereich Gleichspannungs-Impulse aufzulösen.
a ) besteht praktisch für jede einzelne Frequenz ein unterschiedlicher Frequenzverlauf und
b) muß dann die gesamte Frequenz-Garbe bis ins unendliche aufintegriert werden um ein Ergebnis zu erhalten
Vergesst besser Karl seine Sichtweise.

Also:
In den Rücklauf gelangt die Leistung, die nicht vom Abschluß aufgenommen wird.
Das bedeutet beides, der entsprechende Strom und die Spannung gehen als Reflektion zurück zum Generator und dann wieder umgekehrt.
Das ganze bildet eine immer länger werdende ins unendliche reichende Reihe, deren Grenzwert meine angegebene Formel ist.

Wer will sich den Kram mit einer Rechnung für jeweils nur über *eine* Frequenz Stück für Stück aufaddieren?
Das ist doch ausgemachter Ober-Quatsch!
Außerdem wurde weder die Zeitverzögerung noch die verschiedenen Frequenzgänge als relevant vorgegeben.

Wer sich nicht allzu ungeschickt anstellen will, greift sich ein Oszilloskop und betrachtet die Impulsverformung und damit alle Frequenzen zeitrichtig zusammen und gut ist das. Aber noch nicht einmal ansatzweise wurde ein Impulsformer vom Karl definiert.

Also, nach Karls Beispiel gelangt der Impuls unverformt am Lastwiderstand an. Die Impuls-Spannung ist aufgrund des Spannungsteilers etwas geringer, aber nicht verformt.
Soll Karl doch nur ein einziges Mal zu meinen zahlreichen Kontras Stellung beziehen. Damit hat er bereits genug zu tun.
So, jetzt kommt ihr.


Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
[quote][url:3che2hcs]http://cq-cq.eu/Galili_Goihbarg.pdf[/url:3che2hcs]

Denk Dir einfach, Strom und Spannung auf der Leitung würden sich so verhalten wie kleine Kieselsteinchen in einem Fluss. Sie bewegen sich mit der Strömung und über die Messung ihrer Bewegung kann man auf die Wasserströmung schließen. Aber die Energie die sie dabei mit sich tragen ist verschwindend im Vergleich zur Energie die der Fluss mit sich trägt.[/quote]
Hallo,

kein Problem, die Wirksamkeit ist sogar messbar:
a) die Energieübertragung mit einem Leiter ebenso wie die
b) Energieübertragung mit keinem Leiter.
und halt jede Art von Zwischenstufe zwischen a) und b).
Wer behauptet, b) zu betrachten reicht völlig aus, der besitzt keine Ahnung von Effizienz.

Was meinst Du, warum richtig dicke Trossen mit 380kV nach Prinzip
a) über Land verlaufen?
Bestimmt nicht, weil sich die Energieübertragung außerhalb der Selbigen erfolgt!
Ein Optimalpunkt ist die "natürliche Leistung" und eben nicht 50Hz als Nachrichtenquelle.

Aber, es gibt ebenso Fälle mit dem Prinzip
b) zum Vorteil, bspw. beim "händy".

Langsam komme ich immer mehr zum Schluß, daß frühere Autoren noch sehr genau wußten wovon sie schrieben.


Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
Ich bin noch mitten drin im Vergleich der diversen mir zugänglichen Literatur. Es gibt bis inkl. ARRL-Antennenhandbuch 1976 eine ziemlich einheitliche Betrachtung der Vorgänge auf einer [b:1ny7ecqe]HF-Leitung[/b:1ny7ecqe]. Wenn wir beim Threadthema bleiben, nutzt uns zum SWR-Verständnis weder ein Impuls noch eine Starkstromleitung (letzteres war mein Anfangs-QRL nach der Schulzeit). Mir schmeckt deshalb auch mein Sichla-Buch nicht mehr so recht. Es gibt auch in der ARRL-Linie einen Bruch:

-- 1976 Anntenna Handbook: konform zu Vorgänger-Fachbüchern wird von der [b:1ny7ecqe]eingeschwungenen Leitung[/b:1ny7ecqe] geschrieben, auf der sich durch [u:1ny7ecqe]eine[/u:1ny7ecqe] Reflektion eine Stehwelle bildet. 1976 per Vektorrechnung durchgespielt.
--- 2010 ARRL Handbook (nicht das Antenna Handbook von 2010 - habe ich nicht und muß gelegentlich mal Geld opfern, das alte Buch 4 $, heute 45$): dort läuft die Reflektion hin und her, bis sie durch die Leitungsverluste weg ist. Das ist aus meiner jetzigen Sicht Unsinn, weil der Generator die Verluste nachschiebt.

Ich habe jetzt mehrere Autoren und Artikel verglichen -- etwas mühselig, aber interessant. Von Ausnahmen abgesehen, wo sich auch die Fachleute in den Haaren liegen, ist die Reflektion eine anerkannte Tatsache. Die Haupt-Dissens geht dahin, ob die Reflektion noch in den Generator geht (wie auch immer), ob es eine Rereflektion gibt oder ob eben eine Stehwelle zwischen Leitungsende und Leitungsanfang besteht.

Aus meiner (jetzigen) Sicht bekommt der Generator gar nichts ab und muß einen an den Eingang transformierten Lastwiderstand versorgen (und nicht den "nackerten" Wellenwiderstand). Ob bei einer Stehwelle jetzt an beiden Enden endlos reflektiert wird oder nicht, ist m.E. mehr eine philosphische Frage. Zumindest bei der eingeschwungenen verlustfreien Leitung verschwindet (mit dem eingeschwungenen Zustand) jeder Energietransport in ±Z-Richtung aus den Gleichungen. Wenn man die Welle als in Z-Richtung ortsveränderliche Schwingung betrachtet (physikalische Definition), dann ist der Sonderfall einer verlustfreien Stehwelle eine ungedämpfte Schwingung, da sich die Z-bezogenen Gleichungselemente aufheben.

So weit für heute. Mit den ganzen Analogien und Vergleichen ..... da lasse ich einfach die Finger weg. SWR heißt seit zig-Jahren Standing Wave Ratio (das Verhältnis der Stehwelle zur Wanderwelle) und dann sollte man das auch als Bild nehmen und nicht auf der Leitung verrückt spielen.....

73 Peter

ps ich bin dabei, die verschiedenen Quellen per pdf zu kommentieren und einzelne Beispiele durch zu rechnen, dauert ....


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
[quote][quote]Der Einzige, der in diesem Thread seine fachlichen und kommunikativen Defizite offengelegt hat, warst Du selber.[/quote]
Hallo,
Und weil Du Dich da grundlos reinmischst, mindestens auch Du.
Aber das führt zu nichts, unbegründeter Schmäh ist halt einfach.
[/quote]
Jeder, der deine unqualifizierten Ausfälle gelesen hat, hatte Grund zur Einmischung, das sollte doch wohl klar sein.

[quote]
Es ist höchst ungeschickt, weil arbeitsintensiv, im Frequenzbereich Gleichspannungs-Impulse aufzulösen.
[/quote]
In diesem Fall ging es um das Verständnis des Prinzips der Reflexion, das natürlich auch mit Gleichstrom funktioniert, und um den Reflexionsfaktor im angegebenen Fall zu bestimmen, würde man kein SWR-Meter, sondern ein Scope nehmen.
[quote]
Also:
In den Rücklauf gelangt die Leistung, die nicht vom Abschluß aufgenommen wird.
Das bedeutet beides, der entsprechende Strom und die Spannung gehen als Reflektion zurück zum Generator und dann wieder umgekehrt.
Das ganze bildet eine immer länger werdende ins unendliche reichende Reihe, deren Grenzwert meine angegebene Formel ist.
[/quote]
hier haben wir wieder den 3 Jahre alten Thread erreicht. Im eingeschwungenen Zustand wird man auf der fehlangepaßten Leitung keine Energie feststellen können, die in Richtung Sender läuft.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
[quote]
Was meinst Du, warum richtig dicke Trossen mit 380kV nach Prinzip
a) über Land verlaufen?
Bestimmt nicht, weil sich die Energieübertragung außerhalb der Selbigen erfolgt![/quote]
Ob die Energieübertragung im Leiter oder außerhalb erfolgt, läßt sich nicht experimentell entscheiden; das ist eine Frage der Sichtweise:
Der Poynting-Vektor (EM-Feld-Energietransport _außerhalb_ von elektrischen Leitern) ist auch im Gleichstromfall sauber definiert und liefert das gleiche Ergebnis wie bei der Rechnung nach Kirchhoff und Ohm. Das ist auch keineswegs neu, sondern findet sich schon Ende des 19. Jahrhunderts z. B. bei Heaviside.
Die dicken Trossen bei Hochspannungsübertragung braucht man in diesem Bild, um die Komponente des Poynting-Vektors, die nicht wie erwünscht in Richtung des Leiters, sondern in ihn hinein zeigt, möglichst klein zu halten.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
[quote][quote][quote]Der Einzige, der in diesem Thread seine fachlichen und kommunikativen Defizite offengelegt hat, warst Du selber.[/quote]
Hallo,
Und weil Du Dich da grundlos reinmischst, mindestens auch Du.
Aber das führt zu nichts, unbegründeter Schmäh ist halt einfach.
[/quote]
Jeder, der deine unqualifizierten Ausfälle gelesen hat, hatte Grund zur Einmischung, das sollte doch wohl klar sein.

[quote]
Es ist höchst ungeschickt, weil arbeitsintensiv, im Frequenzbereich Gleichspannungs-Impulse aufzulösen.
[/quote]
In diesem Fall ging es um das Verständnis des Prinzips der Reflexion, das natürlich auch mit Gleichstrom funktioniert, und um den Reflexionsfaktor im angegebenen Fall zu bestimmen, würde man kein SWR-Meter, sondern ein Scope nehmen.
[quote]
Also:
In den Rücklauf gelangt die Leistung, die nicht vom Abschluß aufgenommen wird.
Das bedeutet beides, der entsprechende Strom und die Spannung gehen als Reflektion zurück zum Generator und dann wieder umgekehrt.
Das ganze bildet eine immer länger werdende ins unendliche reichende Reihe, deren Grenzwert meine angegebene Formel ist.
[/quote]
hier haben wir wieder den 3 Jahre alten Thread erreicht. Im eingeschwungenen Zustand wird man auf der fehlangepaßten Leitung keine Energie feststellen können, die in Richtung Sender läuft.[/quote]
Hallo,

zu blöd, daß das Gedanken-Prinzip bereits per streng diktierter Vorgabe gegen "Null" an die Wand gefahren wurde, toll!
Ohne Impulsverformung erfolgt eine feststellbare bzw. denkbare Reflektion im Bereich "Null".
Wieviel unnütze Mikro- und Nano-Reflektionen sollen denn bei dem Unbeispiel aufaddiert werden, bei ca. Lichtgeschwindigkeit und einem Meter Gleichstromleitung über einen Zeitraum von 1/10s und einer Wellenlänge von umme 30.000 km?
Das ist so unnötig, wie mit einer Wünschelrute Krankheiten zu diagnostizieren.

Und zum 2. Punkt: Das kann *ich* so niemals festgestellt haben, das muß sich jemand anders so gewünscht haben.

[quote][quote]
Was meinst Du, warum richtig dicke Trossen mit 380kV nach Prinzip
a) über Land verlaufen?
Bestimmt nicht, weil sich die Energieübertragung außerhalb der Selbigen erfolgt![/quote]
Ob die Energieübertragung im Leiter oder außerhalb erfolgt, läßt sich nicht experimentell entscheiden; das ist eine Frage der Sichtweise:
Der Poynting-Vektor (EM-Feld-Energietransport _außerhalb_ von elektrischen Leitern) ist auch im Gleichstromfall sauber definiert und liefert das gleiche Ergebnis wie bei der Rechnung nach Kirchhoff und Ohm. Das ist auch keineswegs neu, sondern findet sich schon Ende des 19. Jahrhunderts z. B. bei Heaviside.
Die dicken Trossen bei Hochspannungsübertragung braucht man in diesem Bild, um die Komponente des Poynting-Vektors, die nicht wie erwünscht in Richtung des Leiters, sondern in ihn hinein zeigt, möglichst klein zu halten.[/quote]
Ja, natürlich ist es nicht neu, aber die Scheuklappen in dem Zusammenhang wohl schon.
Es ist leider eine sehr eingeschränkte Sichtweise, die auf Verluste pfeift.
Hauptsache man kann beeindrucken und Felder scheinbar magisch übertragen.

Fast besitze ich den Eindruck, daß der einstampfende Bologna-Prozess solche gedanklichen Irrläufer fördert.


Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
[quote][quote][quote]Und weil Du Dich da grundlos reinmischst[/quote][quote][/quote][/quote][/quote]

Peter,

wie wäre es mit sinnvollen statt Full-Quotings?

Ansonsten kann sich jeder Mitleser in diesen Thread einklinken, so wie Du es in destruktiver Weise ungefragt gemacht hast.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
[quote].... In den Rücklauf gelangt die Leistung, die nicht vom Abschluß aufgenommen wird.
Das bedeutet beides, der entsprechende Strom und die Spannung gehen als Reflektion zurück zum Generator und dann wieder umgekehrt.
Das ganze bildet eine immer länger werdende ins unendliche reichende Reihe, deren Grenzwert meine angegebene Formel ist.
[/quote]Wie DF4KV - in den Rücklauf geht keine Leistung - außer wir definieren sie als Blindleistung, da I und U Phasen - verschoben zurückgehen. An dem Punkt war vor 3 Jahren noch heftige Diskussion (ob es Blindleistung im Sinne von Energie für einen Transport überhaupt gibt oder ob hier der Leistungsbegriff als Zeitquerschnitt dt zweckentfremdet wird). Wenn Du eine stehende Welle als ewiges Hin- und Her betrachtest - ......
Außerdem reden wir über den Afu-Fall von einer einzigen Sinus-Frequenz und nicht von Impulsen, sondern einer kontinuierlichen HF-Energie auf einer eingeschwungenen Leitung. Anders macht ein SWR auch keinen Sinn.

Ich blicke nicht mehr durch, über was Du jetzt schreibst. 73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
[quote]wie wäre es mit sinnvollen statt Full-Quotings?

Ansonsten kann sich jeder Mitleser in diesen Thread einklinken, so wie Du es in destruktiver Weise ungefragt gemacht hast.[/quote]
Hallo,

das sagst Du so leicht, ich besitze keine Übung bzw. keinen Überblick in der Editierfunktion.
Auch wenn es mir hier und da gelungen ist, bei längerem Text muß ich passen.

Übrigens destruktiv:
Nicht ausnahmslos. Wenn ich in der auf eine Person aufaddierte Summe mehr austeilte, dann nur, weil andere Arbeitsteilung praktizierten.


Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
[quote][quote].... In den Rücklauf gelangt die Leistung, die nicht vom Abschluß aufgenommen wird.
Das bedeutet beides, der entsprechende Strom und die Spannung gehen als Reflektion zurück zum Generator und dann wieder umgekehrt.
Das ganze bildet eine immer länger werdende ins unendliche reichende Reihe, deren Grenzwert meine angegebene Formel ist.
[/quote]Wie DF4KV - in den Rücklauf geht keine Leistung - außer wir definieren sie als Blindleistung, da I und U Phasen - verschoben zurückgehen. An dem Punkt war vor 3 Jahren noch heftige Diskussion (ob es Blindleistung im Sinne von Energie für einen Transport überhaupt gibt oder ob hier der Leistungsbegriff als Zeitquerschnitt dt zweckentfremdet wird). Wenn Du eine stehende Welle als ewiges Hin- und Her betrachtest - ......
Außerdem reden wir über den Afu-Fall von einer einzigen Sinus-Frequenz und nicht von Impulsen, sondern einer kontinuierlichen HF-Energie auf einer eingeschwungenen Leitung. Anders macht ein SWR auch keinen Sinn.

Ich blicke nicht mehr durch, über was Du jetzt schreibst. 73 Peter[/quote]
Hallo,

"ewig" in dem Sinne, dass der Anteil immer kleiner wird, bspw. nach jeder Reflektion bleiben 80% hängen und 20% gehen zurück.
Das gleiche auf der Gegenseite, von den ungedämpft ankommenden 20% gehen bspw. nur relativ gesehen 20% zurück. Absolut wären es nur 4%. Es entsteht eine im Wert immer weiter abnehmende Reihe genen unendlich.

Witzigerweise bilden sich dann fest stehende "Stehwellen", wenn die gleiche Frequenz auf der gleichen Leitung (mit gleicher Laufgeschwindigkeit!) gegeneinander läuft.


Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
[quote]..... "ewig" in dem Sinne, dass der Anteil immer kleiner wird, bspw. nach jeder Reflektion bleiben 80% hängen und 20% gehen zurück.
Das gleiche auf der Gegenseite, von den ungedämpft ankommenden 20% gehen bspw. nur relativ gesehen 20% zurück. Absolut wären es nur 4%. Es entsteht eine im Wert immer weiter abnehmende Reihe genen unendlich.[/quote]Das wäre dann der Fall, wenn die Leitung nicht verlustfrei wäre und nur ein einmaliger "Anstoß" erfolgt. Bei einer verlustfreien Leitung wäre es auch in Deinem Modell "ewig" -- = verlustfrei. Weiter dazu:[quote]Witzigerweise bilden sich dann fest stehende "Stehwellen", wenn die gleiche Frequenz auf der gleichen Leitung (mit gleicher Laufgeschwindigkeit!) gegeneinander läuft.[/quote]Das ist ein Vorgang der seit über 100 Jahren generell für Schwingungen und Wellen bekannt ist und in allen Physik-Lehrbüchern behandelt wird. Es ist nur eine Welle als Sonderfall "Stehwelle", weil praktisch und auch rechnerisch die typische Z-Ausbreitung einer Welle sich durch den Gegenlauf aufhebt. Damit wird aus der Welle eine Schwingung, eine "stehende" per Definition, die man Stehwelle nennt, weil zwei gegenläufige Wellen beteiligt sind. Wenn man bei den Definitionen und Gleichungen bleibt, wird nichts hin und her reflektiert, nur ein einziges Mal am Lastwiderstand (bei verlustfreier Betrachtung).

Du kannst das rechnerisch nach vollziehen, wenn Du in der gleiche Höhe wie dem reflektierten Anteil einen Teil der hinlaufenden Welle abzwackst und diesen Teil mit dem reflektierten Teil gegeneinander "antreten" läßt. Die Z-Bewegung hebt sich auf und übrig bleibt die "Stehwelle", eine Schwingung mit festen Bäuchen und Knoten ohne Energietransport. In der Praxis wird vom Generator nur ein Verlustausgleich nachgeschoben, der die Schwingung aufrecht erhält.

Der verbleibende Teil der hinlaufenden Welle wird reflektionsfrei vom Lastwiderstand aufgenommen. So sieht jedenfalls mein Modell der eingeschwungenen HF-Leitung aus, die sinusförmig kontinuierlich eingespeist wird (keine Impulse, das wäre andere Baustelle). Den Formelkram und etwas zur Historie ackere ich gerade durch und stampfe ein pdf zusammen.

Etwa seit den 1930ern ist die Stehwelle in dem Zusammenhang ein relative klarer Begriff und erst mit dem Aufkommen moderner Meßmittel und PCs (Simulationen), speziell bei Koax-Leitungen, wird aus dem Ganzen eine Gemenge vom Impulsen, Analogien und Verwirrungen gemacht. Es wird herumgemessen, wie ein Horoskop gedeutet und es werden laufend neue Karnickel aus dem Hut gezaubert. So, der letze Absatz war der etwas ironische und unseriöse Teil meines Beitrags :-) .

73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
Was aber ungemein verwirrt, ist, wenn einmal darauf hingewiesen wird, daß ein "Transport" stattfindet, als eine Bewegung. Dann wird auf eine Gegenbewegung hingewiesen (rückläufige Welle).

Und nun kommt's: Plötzlich wird aufgrund von "Formeln" die Gegenrichtung negiert. weil die Energiebilanz so ist, daß nur in eine Richtung "transportiert" werde...
Das hilft beim Verständnis nicht weiter.

Nehmen wir mal folgende Analogie an: Ein LKW transportiert 10 Kisten von München nach Hamburg. Angekommen, verweigert der Spediteur dort die Annahme von 5 Kisten und schickt den LKW zum Urheber in München zurück.

Nun sagen die einen: Jedermann sieht sofort, daß es einen Warentransport nur in eine Richtugn gegeben hat, denn es sind ja nun 5 Kisten in Hamburg, die restlichen sind ja nach wie vor in München.

Die anderen aber (wozu ich auch gehöre) wundern sich sehr über die Sichtweise, auch wenn sie bilanztechnisch stimmt...
;)


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
[quote]
Nehmen wir mal folgende Analogie an: Ein LKW transportiert 10 Kisten von München nach Hamburg. Angekommen, verweigert der Spediteur dort die Annahme von 5 Kisten und schickt den LKW zum Urheber in München zurück.....
... Nun sagen die einen: Jedermann sieht sofort, daß es einen Warentransport nur in eine Richtugn gegeben hat, denn es sind ja nun 5 Kisten in Hamburg, die restlichen sind ja nach wie vor in München[/quote]

Bedauerlicherweise entziehen sich Wellenvorgänge derartigen einfachen einfachen sächlichen Analogien und erschließen sich nur durch ein gerüttelt Mass an Abstraktionsfähigkeit. Um die Relativitätstheorie plausibel zu machen, versagen auch Analogien mit Elementen aus der Newton'schen Mechanik.

Da sind wir zu sehr Gefangene der alltäglichen Prägung unserer Vorstellungswelt. Es fällt uns einerseits leicht zu glauben, dass Elektronen als Teilchen in einem Leiter entlangkullern, obwohl keine Mensch je Eines gesehen hat, sondern nur die Wirkung darstellbar ist. Die abstrakte Vorstellung, dass Energie als Welle entlang einem Kabel transportiert wird und der Elektronenfluss bzw. der Engergiefluss Wirkung und nicht Ursache ist, fällt uns im Gegensatz dazu schwer. Auf der anderen Seite haben wir kein Problem mit dem Verständnis, dass Energie in Form von Radio-Wellen sich ohne ein Medium übertragen lässt. Obwohl wir die Wellen auch nicht sehen können, und nur ihre Wirkung kennen. Und dass allein das Messen das System beeinflusst.

Mit Kistenvorstellung kommt man der Theorie nicht widerspruchsfrei bei. Maxwell und sein Interpret Heaviside waren da schon viel früher viel weiter, mathematische Genies eben.

Es gibt ein hervorragendes alten Lehrfilm der Bell Labs von AT&T, in dem die Reflexion von Wellen von dem Dozenten in Theorie und als bildliche Analogie dargestellt werden. Ein Genuss zum Anschauen.

[url:4rtkmelk]http://www.youtube.com/watch?v=DovunOxlY1k[/url:4rtkmelk]

Dr. J.N. Shive of Bell Labs demonstrates and discusses the following aspects of wave behavior:
Reflection of waves from free and clamped ends
Superposition
Standing waves and resonance
Energy loss by impedance mismatching
Reduction of energy loss by quarter-wave and tapered-section transformers


73


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
Du kannst Dir das evtl. so vorstellen, daß die gegenläufige Bewegungsenergie zwar zum Stillstand in der Bewegungsrichtung kommt, aber in der stehenden Schwingung gespeichert wird, ähnlich einer angeschlagenen Gitarrenseite. Der Lastwiderstand wird außerdem durch die Leitung "transformiert", d.h. der Generator sieht (nach dem Einschwingen) nicht den Original-Lastwiderstand, sondern nur einen Ersatzwiderstand, den er beliefert.

Das wäre (blödes Beispiel) etwa so, als wenn der 5 Kasten Bier Rücklauf bei mir (QTH neben der BAB`A9 Nähe München) gespeichert wird und ich die Flaschen schwinge (aber nicht verlustfrei :-) ). Der Münchner Spediteur sieht, daß die Hamburger nix Gutes vertragen und schickt nur noch 5 Kästen nach Hamburg, bis die sich evtl. angepaßt haben. Allerdings muß er die Speicherverluste bei mir ausgleichen und jedesmal 1 Kasten zusätzlich aufladen, damit mein Speicher voll bleibt.

Na ja, dl4zao hat schon recht, Beispiele hinken einfach. Es ist mühselig, aber manchmal hilft nur rechnen und abstraktes Aufnehmen.
73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allg. Verständnisfrage zum Thema SWR
Hallo,
[quote]Was aber ungemein verwirrt, ist, wenn einmal darauf hingewiesen wird, daß ein "Transport" stattfindet, als eine Bewegung. Dann wird auf eine Gegenbewegung hingewiesen (rückläufige Welle).

Und nun kommt's: Plötzlich wird aufgrund von "Formeln" die Gegenrichtung negiert. weil die Energiebilanz so ist, daß nur in eine Richtung "transportiert" werde...
Das hilft beim Verständnis nicht weiter.

;)[/quote]
Es gibt nun einmal keine Möglichkeit, diese hypothetische "reflektierte Energie" abzutrennen und meßtechnisch zu erfassen, wenn das System eingeschwungen ist. Hier paßt auch vollständig die mechanische Analogie aus dem von Günter oben angeführten alten Lehrfilm. Auch die Tatsache, daß man zu quantitativ korrekten Ergebnissen gelangt, wenn man eine unendliche Reihe von Hin-/ Rück-Reflexionen incl. der Leitungsverluste annimmt, sagt ja gerade nichts über die physikalisch reale Existenz einer solchen unendlichen Reihe von "Energiepaketen" aus, das stellt nur eine Hilfskonstruktion unter Ausnutzung der Energieerhaltung dar.
Auch im Fall der fehlabgeschlossenen mechanischen "Übertragungsleitung" (Torsionskette aus dem Film) wird man durch Anpassungsmaßnahmen am Generatorende dafür sorgen können, daß fast die gesamte vom Generator gelieferte Energie von der Absorber-Last aufgenommen wird. Dabei wird man beobachten, daß die einzelnen Schwingelemente auf höhere Amplitude ausgelenkt werden und mehr Energie in Reibungswärme umgesetzt wird, ganz analog zur HF-Leitung, die mit SWR > 1 gefahren wird und in der Folge zusätzliche Verluste produziert.

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