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BeitragVerfasst: Do 21.12.2017 10:32 
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dl3lk hat geschrieben:
In Reihe geschaltete Dioden zur Vorspannungserzeugung (X x 0,7V) sind unstabil.


Eigentlich nicht, es sei denn sie wären an ihrer Belastungsgrenze, dann laufen sie natürlich thermisch weg.
Das sollten schon mindestens 3A Dioden sein bei 4x572B.


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BeitragVerfasst: Do 21.12.2017 17:27 
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Registriert: So 18.6.2017 12:03
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[quote="dl3lk"]Bei meiner PA (ebenfalls 4x 572b) sitzt an der Mitte der Heizspannungswicklung eine 9V Zenerdiode.
Also -9V Gittervorspannung. Das ergibt bei mir ein Ruhestrom von etwa 100mA.
Laut uralter Datenblatttabelle bei 2KV und -10V etwa 25mA Ruhestrom. Ebenfalls steht dort
zu den Daten der Röhre: Zero Signal DC Plate Current 25mA.

Liegen dort auch die Gitter auf Masse?
Habe übrigens BY255 (3A) verwendet, denke nun über eine Regelung nach...

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73 de Michael, DB4SZ


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BeitragVerfasst: Do 21.12.2017 18:40 
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Ja, direkt auf Masse.


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BeitragVerfasst: Fr 22.12.2017 5:14 
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dl3lk hat geschrieben:
Ja, direkt auf Masse.


Sicherlich ist es jemandem bekannt bei welcher Anodenspannung
welche Gittervorspannung benötigt wird um die 572B zu steuern?
Als "Röhrenneuling" kann Ich dies keinem Datenblatt entnehmen

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73 de Michael, DB4SZ


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BeitragVerfasst: Fr 22.12.2017 6:44 
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Laut einem schnell gefundenen Svetlana-Datenblatt:
2400V Anode, -2V Gitter
Grounded Grid dann bei 2750V Anode. So in etwa hab ich auch die Yaesu 2100Z in Erinnerung, was ja eine Zweiflaschen-Gitterbasis-PA ist.

DL3LK hat hier noch andere Werte in den Ring geworfen - gestern morgen:
Zitat:
Bei meiner PA (ebenfalls 4x 572b) sitzt an der Mitte der Heizspannungswicklung eine 9V Zenerdiode.
Also -9V Gittervorspannung. Das ergibt bei mir ein Ruhestrom von etwa 100mA.
Laut uralter Datenblatttabelle bei 2KV und -10V etwa 25mA Ruhestrom. Ebenfalls steht dort
zu den Daten der Röhre: Zero Signal DC Plate Current 25mA.


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BeitragVerfasst: Fr 22.12.2017 8:20 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
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alterstreuner hat geschrieben:
dl3lk hat geschrieben:
Ja, direkt auf Masse.


Sicherlich ist es jemandem bekannt bei welcher Anodenspannung
welche Gittervorspannung benötigt wird um die 572B zu steuern?
Als "Röhrenneuling" kann Ich dies keinem Datenblatt entnehmen


Das geht aus der Kennlinie im Datenblatt hervor.
Aber man muss die Vorspannung ohnehin einstellbar machen, denn das kann je nach Hersteller unterschiedlich sein und sich während der Lebensdauer der Röhre auch verändern.
Entscheidend ist nicht der Betrag der Spannung sondern der Ruhestrom.


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BeitragVerfasst: Fr 22.12.2017 9:46 
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@ Rejection: Genau so ist es.

@ Altersteuner: "Als "Röhrenneuling" kann Ich dies keinem Datenblatt entnehmen"
Findest du überall im Netz. Svetlana und Shuguang haben Datenblätter mit Kurve.
Ich bezog mich auf das alte Datenblatt von O´Malley , RCA und andere.
In meiner PA sind 30Jahre alte RCA Typen drinne und bei denen ist es so wie ich
es schon schrieb. Da hat sich auch nach Jahren der Ruhestrom nicht verändert.
Bei den neueren Herstellern kann es bereits ganz anders sein.
Das alte Datenblatt findest du hier http://dl3lk.darc.de/deutsch/pa/pa_pics/572b.pdf
das von Svetlana dort http://dl3lk.darc.de/deutsch/pa/pa_pics/572b_svetl.pdf

@ DL6IB: "DL3LK hat hier noch andere Werte in den Ring geworfen"
Naja, in den Ring geworfen ist gut. Ich habe mir das nun nicht aus den Fingern gesogen.
Deswegen schrieb ich auch BEI MEINER PA ....
Das als Anhaltspunkt für Altersteuner das man auch ganz andere Werte haben kann.
Zur 2100Z gibt es im Netz auch Infos bezüglich Verdoppelung der Gittervorspanng
bei Einsatz von Röhren mit höherer Steilheit z.B. von Svetlana. Die Mod.-Info
habe ich noch irgendwo auf dem Rechner.

Ansonsten bin ich gespannt auf die Fertigstellung der PA von Altersteuner.
Ich denke mal er wird berichten ...

73 de DL3LK


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BeitragVerfasst: Fr 22.12.2017 16:57 
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rejection hat geschrieben:
alterstreuner hat geschrieben:
dl3lk hat geschrieben:
Ja, direkt auf Masse.


Sicherlich ist es jemandem bekannt bei welcher Anodenspannung
welche Gittervorspannung benötigt wird um die 572B zu steuern?
Als "Röhrenneuling" kann Ich dies keinem Datenblatt entnehmen


Das geht aus der Kennlinie im Datenblatt hervor.
Aber man muss die Vorspannung ohnehin einstellbar machen, denn das kann je nach Hersteller unterschiedlich sein und sich während der Lebensdauer der Röhre auch verändern.
Entscheidend ist nicht der Betrag der Spannung sondern der Ruhestrom.


Soweit klar, wenn jetzt noch jemand eine einfache Regelung für die Gitterspannung anbieten kann? :-) :)
Hatte an Spannungsregler + Längstransistor gedacht, aber kann man das so einfach übernehmen?
Mit dem Bereich 1,5-10V dürtften dann alle möglichen Typen abgedeckt sein...
Suche noch im Netz nach Datenblatt für GD (China) ...

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73 de Michael, DB4SZ


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BeitragVerfasst: Fr 22.12.2017 17:17 
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http://bias.gs35b.com/docs/060923.html

so auf die schnelle gefunden.... 73


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BeitragVerfasst: Fr 22.12.2017 18:01 
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:idea: :shock: :D :D So, mal per 3 Dioden auf 2,1V gestellt --> Filter muss nachgebessert werden, aber:
Auf 30m passt der Abgriff, Pin= 35W, Pout ca. 400W !!
Bei ca. 300mA Anodenstrom wäre das ein Wirkungsgrad von ca. 57%!
Der erste Erfolg noch vor Weihnachten...
Test auf 20m sorgt für Abschmelzen der Befestigung des Vacuum-C (Anodendrehko). :?

Erstes Fazit: Grundsätzliche Funktion, HF-Teil (Pi-Filter) muss überarbeitet werden.
Frohes Fest und einen guten Rutsch, weiteres im nächsten Jahr! :-)

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73 de Michael, DB4SZ


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BeitragVerfasst: Fr 22.12.2017 19:02 
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alterstreuner hat geschrieben:
:idea: :shock: :D :D So, mal per 3 Dioden auf 2,1V gestellt --> Filter muss nachgebessert werden, aber:
Auf 30m passt der Abgriff, Pin= 35W, Pout ca. 400W !!
Bei ca. 300mA Anodenstrom wäre das ein Wirkungsgrad von ca. 57%!
Der erste Erfolg noch vor Weihnachten...
Test auf 20m sorgt für Abschmelzen der Befestigung des Vacuum-C (Anodendrehko). :?

Erstes Fazit: Grundsätzliche Funktion, HF-Teil (Pi-Filter) muss überarbeitet werden.
Frohes Fest und einen guten Rutsch, weiteres im nächsten Jahr! :-)


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BeitragVerfasst: Fr 22.12.2017 21:34 
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alterstreuner hat geschrieben:
:idea: :shock: :D :D So, mal per 3 Dioden auf 2,1V gestellt --> Filter muss nachgebessert werden, aber:
Auf 30m passt der Abgriff, Pin= 35W, Pout ca. 400W !!
Bei ca. 300mA Anodenstrom wäre das ein Wirkungsgrad von ca. 57%!
Der erste Erfolg noch vor Weihnachten...
Test auf 20m sorgt für Abschmelzen der Befestigung des Vacuum-C (Anodendrehko). :?

Erstes Fazit: Grundsätzliche Funktion, HF-Teil (Pi-Filter) muss überarbeitet werden.
Frohes Fest und einen guten Rutsch, weiteres im nächsten Jahr! :-)


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BeitragVerfasst: Sa 6.1.2018 17:01 
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Neue Halter, neue Spule - Testen, an Pmax herangetastet - 600W out bei 50W in, 0,4A Anodenstrom u. ca 2300V Anodenspannung (unter Last)
spricht für einen Wirkungsgrad ~um 60%. Abstimmung der anderen Bänder etwas kritisch (20m ok, dafür ist de große Spule bemessen),
die Abgriffe muss Ich wohl doch per "Krokodilklemmenmethode" feststellen, da alle Theorie grau ist. Berechnung ungenau, Messung mit Analyser
(oder Größe Hilfswiderstand) zu ungenau. Aber immerhin, zw. 400 und 500W werden auf den Bändern 10-20m erreicht, also liege Ich garnicht so weit weg.
Erhöhung der Steuerleistung bringt kaum Leistungszuwachs, das liegt dann wohl entweder in der etwas niedrigen Heizspannung begründet oder zu hohe Gittervorspannung (ca. 2,1V, Ruhestrom ca.60-80mA). Hier gibt es dann auch Optimierungsbedarf.
Nun zum negativen "AHA"-Effekt. Der Rundfunkdrehko als Antennendrehko hat sich als zu schwach erwiesen (ein wenig gekokelt, 600W waren dann zuviel...) nd muss ersetzt werden. Da Ich etwas größer dimensionieren werde spiele Ich mit dem Gedanken, sowohl die Anordnung als auch das Gehäuse zu ändern.
Mit anderen Worten: Neuaufbau. Fleissarbeit, mehr nicht, da die einzelnen Baugruppen (HV-NT, Bias u. PTT, Antennenumschaltg. u. SWR-Board) ja problemlos zu übernehmen sind. Antennendrehko u. Heizdrossel größer dimmensionieren, dann stehen die Chancen beim 2. Anlauf ganz gut.
Hier noch ein paar aktuelle Fotos... Im mittleren sieht man meine erste Matchbox aus frühen Jahren, umgebaut zum Pi-Filter, ersetzt fehlende Eingangskreise.


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73 de Michael, DB4SZ


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BeitragVerfasst: Sa 6.1.2018 17:53 
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Moin....
wenn der antennenseitige Drehko kokelt hast du wahrscheinlich
wilde Schwingungen. Bei meiner PA ist auch nur ein Rundfunk Drehko drinne,
und der hält schon 30 Jahre.
Hast du schon mal, OHNE Ansteuerung aber an der Dummyload mit PTT, die Drehkos
durchgestimmt? Wenn der Anodenstrom dabei sprunghaft ansteigt dann hast
du wilde Schwingungen.

Bei 70W IN sollte etwa 800W rauskommen, bei 100 über 1K.
Der Anodenstrom bei 800w liegt bei mir etwa bei 850mA und 1850V.

73 de Volker


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BeitragVerfasst: Sa 6.1.2018 18:05 
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alterstreuner hat geschrieben:
Neue Halter, neue Spule - Testen, an Pmax herangetastet - 600W out bei 50W in, 0,4A Anodenstrom u. ca 2300V Anodenspannung (unter Last)
spricht für einen Wirkungsgrad ~um 60%. Abstimmung der anderen Bänder etwas kritisch (20m ok, dafür ist de große Spule bemessen),
die Abgriffe muss Ich wohl doch per "Krokodilklemmenmethode" feststellen, da alle Theorie grau ist. Berechnung ungenau, Messung mit Analyser
(oder Größe Hilfswiderstand) zu ungenau. Aber immerhin, zw. 400 und 500W werden auf den Bändern 10-20m erreicht, also liege Ich garnicht so weit weg.
Erhöhung der Steuerleistung bringt kaum Leistungszuwachs, das liegt dann wohl entweder in der etwas niedrigen Heizspannung begründet oder zu hohe Gittervorspannung (ca. 2,1V, Ruhestrom ca.60-80mA). Hier gibt es dann auch Optimierungsbedarf.


Die Heizspannung sollte zunächst auf Nennwert gebracht werden.
Die Gittervorspannung hat mit der zu geringen Leistung nichts zu tun.
Beim erhöhen der Steuerleistung um Leistungszuwachs und Anodenstromanstieg mit höherer Ansteuerung zu erhalten muss der Loaddrehko weiter raus gedreht werden.

Die Anzapfungen an der Spule konnten nicht stimmen, da Du das Pi-Filter ja wohl für die halbe Ausgangsimpedanz der jetzigen berechnet hattest.

Das feststellen der Anzapfpunkte an der Spule per Antennenanalyser ist typisch sehr genau.

Wenn Du einen neuen Aufbau machst würde ich zunächst alles für 20m berechnen und auch nur eine einzelne Spule für das Band verwenden.
Damit kannst Du dann feststellen was überhaupt möglich ist an Ausgangsleistung und wie die sonstigen Parameter ausschauen.
Danach für die endgültige Impedanz das Pi-Filter nach berechnen und optimieren.


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