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BeitragVerfasst: Do 12.10.2017 19:00 
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Malzeit Funkfreunde und Freunde des Selbstbauwahnsinns!

Nachdem Ich ein Match. Quad rumliegen habe (noch gute Leistung) beabsichtige Ich den Bau einer PA ala AL472.
Teile sind schon jede Menge vorhanden (Trafo 1.68KV/800VA, Heiztrafo mit 16A, Vacuum-C als Anoden-C im Pi-Filter, Auskoppel-C 3,3nF/10KV, HV-Teile u. Schaltung inkl. HV-Sicherung 1A usw). Erfahrung im PA-Bau? Keine. Erfahrung mit Röhren? Keine. Techn. Vorkentnisse? Jede Menge.

Schaltg. in GroundGrid scheint relativ einfach u. sicher zu sein, sonst ein wenig angelehnt an DX-811A
Einspeisung mit Breitbandfilter 50:50Ohm da Eingangsimpedanz etwa 53Ohm, das sollte passen.
Schaltg. Anodenspule in HV-Zuleitung ala PA0FRI, PTT u. Einspeisung ebenso.
Ich beabsichtige, die Spule (Pi-Filter) aus CU-Rohr 6mm (Sanitärinstallation) herzustellen, spricht da etwas dagegen?
Die Spule wollte Ich bemessen für 10-30m, also rund 3µH (~10 Wdg. 6cm, Abstand ca. 2mm). Den Rest mit 1,4mm Lackdraht, ist das ausreichend? Bandumschaltung per Relais. Berechnung Pi-Filter ist soweit klar, Ausgangsdrehko sieht wohl nur rund 400V, Eingangsdrehko bis 4KV.
Was mir jedoch nicht bekannt ist: Wie geht die Röhrenkapazität und die des Anoden-C (Auskopplung) in den Pi-Kreis ein?

Freue mich auf hilfreiche Antworten.
73 de Michael

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73 de Michael, DB4SZ


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BeitragVerfasst: Do 12.10.2017 21:22 
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alterstreuner hat geschrieben:

Schaltg. in GroundGrid scheint relativ einfach u. sicher zu sein, sonst ein wenig angelehnt an DX-811A

Nimm die Schaltung der Ameritron AL572CXE.


Einspeisung mit Breitbandfilter 50:50Ohm da Eingangsimpedanz etwa 53Ohm, das sollte passen.

Du brauchst eigentlich trotzdem Eingangskreise, die verbessern auch den Wirkungsgrad und das Intermodulationsverhalten.
Und neutralisieren wirst Du die Röhren wohl auch müssen, die schwingen sonst ganz gerne.


Schaltg. Anodenspule in HV-Zuleitung ala PA0FRI, PTT u. Einspeisung ebenso.

Bei dem Rufzeichen bin ich immer skeptisch. Aber was meinst Du mit der Anodenspule in der HV Zuleitung?


Ich beabsichtige, die Spule (Pi-Filter) aus CU-Rohr 6mm (Sanitärinstallation) herzustellen, spricht da etwas dagegen?
Die Spule wollte Ich bemessen für 10-30m, also rund 3µH (~10 Wdg. 6cm, Abstand ca. 2mm). Den Rest mit 1,4mm Lackdraht, ist das ausreichend?

3µH werden für 40m reichen, 1,4mm CuL erscheint mir etwas sehr dünn wenn Du ein normales Pi-Filter mit einem Q von 12 machst.
Bei Pi-L sieht das anders aus, da kannst Du mit geringerer Güte arbeiten und hast damit auch geringeren Spulenstrom.


Bandumschaltung per Relais. Berechnung Pi-Filter ist soweit klar, Ausgangsdrehko sieht wohl nur rund 400V, Eingangsdrehko bis 4KV.

Wenn zwischen Anode und diesem Kondensator ein Koppekondensator ist wird die Spannung am Anodendrehko kleiner 2KV sein.

Was mir jedoch nicht bekannt ist: Wie geht die Röhrenkapazität und die des Anoden-C (Auskopplung) in den Pi-Kreis ein?


Alle Röhren- und Streukapazitäten müssen zum Anodendrehko addiert werden.
Das wäre noch die Streukapazitäten der Anodendrossel, des Drehkos, der Röhren, der Zuleitungen zu den Spulen usw.


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BeitragVerfasst: Do 12.10.2017 21:39 
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rejection hat geschrieben:
alterstreuner hat geschrieben:

Schaltg. in GroundGrid scheint relativ einfach u. sicher zu sein, sonst ein wenig angelehnt an DX-811A

Nimm die Schaltung der Ameritron AL572CXE.
Warum? Was spricht gegen die von der DX811A?

Einspeisung mit Breitbandfilter 50:50Ohm da Eingangsimpedanz etwa 53Ohm, das sollte passen.

Du brauchst eigentlich trotzdem Eingangskreise, die verbessern auch den Wirkungsgrad und das Intermodulationsverhalten.
Und neutralisieren wirst Du die Röhren wohl auch müssen, die schwingen sonst ganz gerne.


Eingangsfilter, wie groß ist die Eingangskapazität je Rohr?

Schaltg. Anodenspule in HV-Zuleitung ala PA0FRI, PTT u. Einspeisung ebenso.

Bei dem Rufzeichen bin ich immer skeptisch. Aber was meinst Du mit der Anodenspule in der HV Zuleitung?

HV-Drossel? Damit keine HF auf das HV-Netzteil wirkt. ANODE CHOKE

Ich beabsichtige, die Spule (Pi-Filter) aus CU-Rohr 6mm (Sanitärinstallation) herzustellen, spricht da etwas dagegen?
Die Spule wollte Ich bemessen für 10-30m, also rund 3µH (~10 Wdg. 6cm, Abstand ca. 2mm). Den Rest mit 1,4mm Lackdraht, ist das ausreichend?

3µH werden für 40m reichen, 1,4mm CuL erscheint mir etwas sehr dünn wenn Du ein normales Pi-Filter mit einem Q von 12 machst.
Bei Pi-L sieht das anders aus, da kannst Du mit geringerer Güte arbeiten und hast damit auch geringeren Spulenstrom.


Ja, nach berechnen richen 3µF auch für 40m. Welchem Durchmesser soll der Wickeldraht für die 80/160m-Spule haben?

Bandumschaltung per Relais. Berechnung Pi-Filter ist soweit klar, Ausgangsdrehko sieht wohl nur rund 400V, Eingangsdrehko bis 4KV.

Wenn zwischen Anode und diesem Kondensator ein Koppekondensator ist wird die Spannung am Anodendrehko kleiner 2KV sein.

Was mir jedoch nicht bekannt ist: Wie geht die Röhrenkapazität und die des Anoden-C (Auskopplung) in den Pi-Kreis ein?


Alle Röhren- und Streukapazitäten müssen zum Anodendrehko addiert werden.
Das wäre noch die Streukapazitäten der Anodendrossel, des Drehkos, der Röhren, der Zuleitungen zu den Spulen usw.


Gibt es hier Erfahrungswerte zur Größenordnung? Ausgangskapazität je Rohr?

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BeitragVerfasst: Do 12.10.2017 22:08 
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alterstreuner hat geschrieben:


Alle Röhren- und Streukapazitäten müssen zum Anodendrehko addiert werden.
Das wäre noch die Streukapazitäten der Anodendrossel, des Drehkos, der Röhren, der Zuleitungen zu den Spulen usw.[/quote]

Gibt es hier Erfahrungswerte zur Größenordnung? Ausgangskapazität je Rohr?[/quote]

Die Anodenausgangskapazität einer Röhre ist 6pf, ich denke wenn Du mit einer Anfangskapazität von 40pf rechnest liegst Du in etwa richtig.

Die Eingangskapazität der Röhren kenne ich nicht, ist aber auf jeden Fall viel höher als die Ausgangskapazität.
Für die Eingangskreise reicht eine Betriebsgüte von 2-4.

Die erforderlichen Querschnitte der Spulen hängen davon ab ob Du ein normales Pi-Filter verwendest oder Pi-L.

Übrigens kannst Du Bauteile der AL572 bei MFJ beziehen.

http://www.ameritron.com/Product.php?pr ... =AL-572XCE


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BeitragVerfasst: Do 19.10.2017 15:07 
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Der Ausgangskreis soll ein herkömmlicher Pi-Filter werden, welcher Querschnitt (Drahtdurchmesser) wird für 80m empfohlen?
Ich werde auf empfehlung nun doch Eingangskreise bauen, hierzu eine Frage:
Da ja mit relativ kleiner Leistung (~50W) eingespeist wird, möchte Ich RT424012-Relais verwendet, diese werden von
Tschechischen FA für Antennenumschalter (bis 1KW?) verwendet, sollte also problemlos gehen.
Ich habe mir folgende Schaltung vorgestellt, das hätte den Vorteil das es recht kompakt bleibt und Ich brauche je Band nur ein Relais.
Ist bei der Schaltweise mit Problemen zu rechnen, da die HF immer über alle Relais muss?


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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BeitragVerfasst: Do 19.10.2017 19:56 
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alterstreuner hat geschrieben:
Da ja mit relativ kleiner Leistung (~50W) eingespeist wird, möchte Ich RT424012-Relais verwendet, diese werden von
Tschechischen FA für Antennenumschalter (bis 1KW?) verwendet, sollte also problemlos gehen.
Ich habe mir folgende Schaltung vorgestellt, das hätte den Vorteil das es recht kompakt bleibt und Ich brauche je Band nur ein Relais.
Ist bei der Schaltweise mit Problemen zu rechnen, da die HF immer über alle Relais muss?


Na ja... ein Kontaktproblem an einem Relais und nichts geht mehr !
Parallel sieht da günstiger aus - ist nur ein Band "weg" .
Aber eigentlich deine Wahl :)


Fred


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BeitragVerfasst: Fr 20.10.2017 9:30 
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Hallo Michael,

Deinen Anoden-Trafo solltest Du nochmal überdenken. Die 572B werden mit Spannungen um 2.5 kV betrieben. Da kommst Du mit Deinem Trafo nicht hin, bei Verdoppelung bist Du schon zu hoch.
800VA - damit kannst Du m.E. 2 Röhren gut bedienen, aber für 4 reicht das nicht. Ameritron gibt an 2.5 kV / 0.7 A - was dann etwa 1.8 kW Input sind.
Oder ist beim tippen die 1 vor der 800 verloren gegangen ?

Ansonsten bin ich ein großer Freund dieser Röhren-PAs mit 572B, weil sie eben auch kurz nach dem Einschalten schon funkbereit sind, man muss nicht minutenlang warten.
Einfacher Aufbau, man kann alles selber reparieren...

Gruß
Mark

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BeitragVerfasst: Fr 20.10.2017 9:44 
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Mark750 hat geschrieben:

Deinen Anoden-Trafo solltest Du nochmal überdenken. Die 572B werden mit Spannungen um 2.5 kV betrieben. Da kommst Du mit Deinem Trafo nicht hin, bei Verdoppelung bist Du schon zu hoch.
800VA - damit kannst Du m.E. 2 Röhren gut bedienen, aber für 4 reicht das nicht. Ameritron gibt an 2.5 kV / 0.7 A - was dann etwa 1.8 kW Input sind.
Oder ist beim tippen die 1 vor der 800 verloren gegangen ?


Die Leerlaufspannung nach der Gleichrichtung beträgt 2375V bei einer Trafospannung von 1,68KV.
Der Trafo ist also schon ganz richtig für die 572B.

Der Trafo in der SB220 (2KW Input) hat übrigens nur 600VA.


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BeitragVerfasst: Fr 20.10.2017 9:54 
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@rejection

Die SB-220 arbeitet mit 2 x 3-500Z parallel und hat sicher keinen 600VA Trafo (hoffe ich jetzt mal ;-)
Du meinst sicher die SB-200 mit 2 x 572B parallel.
Dort steht natürlich auch gleich dabei, dass der Duty-Cycle 50% beträgt bei CW! Dann reichen 600VA
bei 2 Röhren gerade so aus.
Wenn man plant wie Heathkit müsste man also 1200VA für 4 Röhren bei 50% Duty-Cycle nehmen - oder
sehe ich das falsch ?

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Mark

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BeitragVerfasst: Fr 20.10.2017 11:07 
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Mark750 hat geschrieben:
Hallo Michael,

Deinen Anoden-Trafo solltest Du nochmal überdenken. Die 572B werden mit Spannungen um 2.5 kV betrieben. Da kommst Du mit Deinem Trafo nicht hin, bei Verdoppelung bist Du schon zu hoch.
800VA - damit kannst Du m.E. 2 Röhren gut bedienen, aber für 4 reicht das nicht. Ameritron gibt an 2.5 kV / 0.7 A - was dann etwa 1.8 kW Input sind.
Oder ist beim tippen die 1 vor der 800 verloren gegangen ?

Ansonsten bin ich ein großer Freund dieser Röhren-PAs mit 572B, weil sie eben auch kurz nach dem Einschalten schon funkbereit sind, man muss nicht minutenlang warten.
Einfacher Aufbau, man kann alles selber reparieren...

Gruß
Mark


Naja, 1,68KV sec. ergibt nach Gleichrichter - mal 1.41 ~ 2400V, also ziemlich genau richtig...
800VA (nur für Anodenspannung), da bauen andere mit 650VA eine PA mit einer GU74, da kommen auch rund 1KW raus....

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BeitragVerfasst: Fr 20.10.2017 11:09 
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dl5ym hat geschrieben:
alterstreuner hat geschrieben:
Da ja mit relativ kleiner Leistung (~50W) eingespeist wird, möchte Ich RT424012-Relais verwendet, diese werden von
Tschechischen FA für Antennenumschalter (bis 1KW?) verwendet, sollte also problemlos gehen.
Ich habe mir folgende Schaltung vorgestellt, das hätte den Vorteil das es recht kompakt bleibt und Ich brauche je Band nur ein Relais.
Ist bei der Schaltweise mit Problemen zu rechnen, da die HF immer über alle Relais muss?


Na ja... ein Kontaktproblem an einem Relais und nichts geht mehr !
Parallel sieht da günstiger aus - ist nur ein Band "weg" .
Aber eigentlich deine Wahl :)


Fred


Parallel brauch Ich aber 2x sovleie Relais und benötige deutlich mehr Platz! Die Kompaktheit spricht für meine Schaltung...

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BeitragVerfasst: Fr 20.10.2017 12:21 
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alterstreuner hat geschrieben:
Parallel brauch Ich aber 2x sovleie Relais und benötige deutlich mehr Platz! Die Kompaktheit spricht für meine Schaltung...
wie kommst du denn darauf :roll:


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BeitragVerfasst: Fr 20.10.2017 13:16 
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Mark750 hat geschrieben:
@rejection

Die SB-220 arbeitet mit 2 x 3-500Z parallel und hat sicher keinen 600VA Trafo (hoffe ich jetzt mal ;-)
Du meinst sicher die SB-200 mit 2 x 572B parallel.
Dort steht natürlich auch gleich dabei, dass der Duty-Cycle 50% beträgt bei CW!


Nein, ich meine die SB-220, der Trafo in der TL-922 ist aber auch nicht grösser.
In CW ist die SB-220 mit 1KW Input angegeben.


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BeitragVerfasst: Fr 20.10.2017 14:43 
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dl8yev hat geschrieben:
alterstreuner hat geschrieben:
Parallel brauch Ich aber 2x sovleie Relais und benötige deutlich mehr Platz! Die Kompaktheit spricht für meine Schaltung...
wie kommst du denn darauf :roll:

:?:
Stimmt, Anzahl ändert sich nicht, war ein Denkfehler.
Werde darüber nachdenken und vermutl. parallel verwenden :idea: :-)

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BeitragVerfasst: Fr 20.10.2017 19:26 
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alterstreuner hat geschrieben:
Mark750 hat geschrieben:
Hallo Michael,

Deinen Anoden-Trafo solltest Du nochmal überdenken. Die 572B werden mit Spannungen um 2.5 kV betrieben. Da kommst Du mit Deinem Trafo nicht hin, bei Verdoppelung bist Du schon zu hoch.
800VA - damit kannst Du m.E. 2 Röhren gut bedienen, aber für 4 reicht das nicht. Ameritron gibt an 2.5 kV / 0.7 A - was dann etwa 1.8 kW Input sind.
Oder ist beim tippen die 1 vor der 800 verloren gegangen ?

Ansonsten bin ich ein großer Freund dieser Röhren-PAs mit 572B, weil sie eben auch kurz nach dem Einschalten schon funkbereit sind, man muss nicht minutenlang warten.
Einfacher Aufbau, man kann alles selber reparieren...

Gruß
Mark


Naja, 1,68KV sec. ergibt nach Gleichrichter - mal 1.41 ~ 2400V, also ziemlich genau richtig...
800VA (nur für Anodenspannung), da bauen andere mit 650VA eine PA mit einer GU74, da kommen auch rund 1KW raus....


Hallo Michael,

mit 2.5 kV meinte ich die Spannung bei voller Ausgangsleistung, nicht die um ein paar hundert V höhere Leerlaufspannung.
mit 4 x 572B kann man (natürlich nur an einem Dummyload...) 1,2 kW out machen. Bei 50% Wirkungsgrad im CW-Betrieb
sind das 2,4 kW Input. Bei 30% Duty-Cycle kommst Du natürlich mit Deinem Trafo aus, solide finde ich das aber nicht.

73
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