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BeitragVerfasst: Sa 2.12.2017 14:31 
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Hallo zusammen,

wenn ich in Mode=CW den FIL2 auf SOFT setze, dann scheint diese Einstellung auch automatisch auf FIL3 angewendet zu werden. Wenn ich also anschließend den FIL3 auf SHARP setze und bei FIL2 nachsehe, dann steht FIL2 ebenso auf SHARP. Nur den FIL1 kann ich nach Belieben auf SOFT/SHARP schalten, der bleibt dort wo ich ihn einstelle.

Ist das bei euch auch so, gibt's da irgendeinen "Trick" um auch für FIL2 und FIL3 getrennt voneinander gesetzte Einstellungen zu speichern?

73
Miro


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BeitragVerfasst: Di 5.12.2017 14:10 
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Keiner? Wo sind denn die ICOM 7300 user geblieben :p vllt. könnte das jemand mal bei sich testen und wenigstens bestätigen, dass das auch bei ihm so ist ?


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BeitragVerfasst: Di 5.12.2017 15:14 
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Also. Mal schnell ins Shack und ausprobiert... Ist auch bei meinem Gerät exakt wie Du es beschrieben hast.
Wie und ob man das ändern kann ist mir aber leider nicht bekannt.

73 Uli


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BeitragVerfasst: Di 5.12.2017 16:08 
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danke für's feedback. Wird wohl so fix sein, wie sonst sollte man das wohl verändern können? Wäre schon toll wenn man alle 3 Filter Presets unabhängig voneinander 1x anpassen könnte nach gusto und Belieben. Aber gut, man kann wohl nicht alles haben :p


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BeitragVerfasst: Di 5.12.2017 17:04 
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Beiträge: 5538
Wohnort: Höhr-Grenzhausen, JO30tk
Ist ja auch kein 8000.- € TRX und auch keiner bei dem man, mit externer Software, mal
davon ausgehen kann das es ein "echter" SDR ist.

Halt ein Versuch auf Züge aufzuspringen für die man keine Fahrkarte hat (ich meine
jetzt die Hersteller und nicht die Kunden).

_________________
73´s Jürgen, DF5WW (DL0AK) RIG: TS-480SAT (Club) und SDR auf Red Pitaya Basis, 5 - 10 Watt an eine 2 x 6,5 m Doublet mit CG-3000 Automatik Tuner.


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BeitragVerfasst: Di 5.12.2017 17:34 
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Beiträge: 3431
Hertz hat geschrieben:
danke für's feedback. Wird wohl so fix sein, wie sonst sollte man das wohl verändern können? Wäre schon toll wenn man alle 3 Filter Presets unabhängig voneinander 1x anpassen könnte nach gusto und Belieben.


Wozu sollte das denn gut sein? Kaskadierte Filter funktionieren nur dann vernünftig wenn die Durchlassbreiten übereinstimmen.


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BeitragVerfasst: Di 5.12.2017 17:54 
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Beiträge: 818
@df5ww: sinniger und fachlicher Beitrag zum Thema, wie gewohnt...

@rejection: für was denn, fürs PBT (Passbandtuning) oder Notchfilter ? laut deiner Aussage würde ich das also so interpretieren, dass der IC-7300 die Filter mit der Bezeichnung "FIL2" und "FIL3" fest einprogrammiert für kaskadierte Filtermöglichkeiten nutzt? Das macht aber für mich trotzdem keinen Sinn, da man ja FIL2 und FIL3 mit unterschiedlicher Bandbreite belegen kann. Die Bandbreite ist nicht das Problem sondern die Flankensteilheit, die ist nunmal zwischen FIL2+FIL3 gekoppelt wie's aussieht.


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 7:05 
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Beiträge: 271
Hallo Miro !

Habe die Prozedur mal an meinem IC-7600 durchgeführt.
Der verhält sich genau so wie Du beschrieben am IC-7300.
Insofern also identisch....
Aber sag mal, merkst Du wirklich einen Unterschied zw. den Stellungen "sharp" und "soft" ?
Also rein subjektiv unter Kopfhörerbedingungen ist da für meine Ohren keine Differenz auszumachen..

Frank, DL5MG


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 8:29 
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Beiträge: 3431
Hertz hat geschrieben:
@rejection: für was denn, fürs PBT (Passbandtuning) oder Notchfilter ? laut deiner Aussage würde ich das also so interpretieren, dass der IC-7300 die Filter mit der Bezeichnung "FIL2" und "FIL3" fest einprogrammiert für kaskadierte Filtermöglichkeiten nutzt? Das macht aber für mich trotzdem keinen Sinn, da man ja FIL2 und FIL3 mit unterschiedlicher Bandbreite belegen kann. Die Bandbreite ist nicht das Problem sondern die Flankensteilheit, die ist nunmal zwischen FIL2+FIL3 gekoppelt wie's aussieht.


Ja, die Filter müssen kaskadiert sein sonst gäbe es überhaupt kein Passbandtuning und die wirksame Bandbreite hängt auch von der Flankensteilheit der Filter ab. Bei analogen Transceivern mit entsprechender Filterausstattung sind die Filter auch individuell in der Bandbreite umschaltbar und abschaltbar, aber für optimal wirksames Passbandtuning sollten sie überein stimmen.


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 10:12 
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Wohnort: Soest
Hertz hat geschrieben:
... Die Bandbreite ist nicht das Problem sondern die Flankensteilheit, die ist nunmal zwischen FIL2+FIL3 gekoppelt wie's aussieht.
Ob das so gewollt oder aber technisch nicht anders möglich ist, sei dahingestellt.
Es macht schlichtweg keinen Sinn Filter unterschiedlicher Flankensteilheit zu kaskadieren.
Auch digitale Filter verursachen eine Laufzeitverzerrung. Bei Kombination unterschiedlicher Steilheit führt das zu Klangartefakten.
Bei analogen Geräten ist dieser Effekt natürlich ausgeprägter. Bei CW-Empfang führt das dazu, das empfangene Zeichen, je nach Position auf der Filterflanke, unterschiedlich verlängert werden (klingeln). Im Extremfall hört man zwei nacheinander einsetzende Abfallkurven.
73, André


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 14:30 
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Beiträge: 818
rejection hat geschrieben:
Ja, die Filter müssen kaskadiert sein sonst gäbe es überhaupt kein Passbandtuning und die wirksame Bandbreite hängt auch von der Flankensteilheit der Filter ab. Bei analogen Transceivern mit entsprechender Filterausstattung sind die Filter auch individuell in der Bandbreite umschaltbar und abschaltbar, aber für optimal wirksames Passbandtuning sollten sie überein stimmen.


dl8yev hat geschrieben:
Ob das so gewollt oder aber technisch nicht anders möglich ist, sei dahingestellt. Es macht schlichtweg keinen Sinn Filter unterschiedlicher Flankensteilheit zu kaskadieren. Auch digitale Filter verursachen eine Laufzeitverzerrung. Bei Kombination unterschiedlicher Steilheit führt das zu Klangartefakten. Bei analogen Geräten ist dieser Effekt natürlich ausgeprägter. Bei CW-Empfang führt das dazu, das empfangene Zeichen, je nach Position auf der Filterflanke, unterschiedlich verlängert werden (klingeln). Im Extremfall hört man zwei nacheinander einsetzende Abfallkurven.
73, André


Zusammengefasst, aufgrund euren Aussagen heißt das also: ICOM verwendet FIL2 und FIL3 zur Realisierung des Passbandtunings. Das allerdings widerspricht sich mit der Tatsache, denn es wird eine unterschiedliche Bandbreiteneinstellung zugelassen, aber keine unterschiedliche Flankensteilheit.

Der IC-7300 verwendet zur Realisierung der PBT einen DSP. Dabei ist es dem ICOM völlig egal ob man grad FIL1, FIL2 oder FIL3 ausgewählt hat. Die einzige Voraussetzung damit der Bandpassfilter greift ist, dass die eingestellte Bandbreite kleiner/gleich 500Hz ist. Das wird übrigens mit der LED im Display "BPF" signalisiert. Wenn man über 500Hz einstellt dann erlischt diese Signalisierung, es ist also kein BPF in Aktion. Ich stelle mir also die Frage ob ICOM tatsächlich die FIL2+FIL3 fest so programmiert hat, dass diese zwei für Kaskadierungen vorgenommen werden umd PBT zu bewerkstelligen. Nach dieser Erkenntnis glaube ich das nicht so richtig.

Laut diversen Anleitungen (auch von anderen ähnlichen ICOM DSP Geräten) kann man wohl für alle IF Filter getrennte Einstellungen wählen. Lediglich beim IC-7300 muss eben die BW kleiner/gleich 500Hz betragen, dann wird BPF erlaubt. Ansonsten sind auch die anderen ICOM DSP Geräte wohl genauso umgesetzt. Um einen BPF-Filter zu erstellen wählt man also kleiner/gleich 500Hz und Twin-PBT Knopf steht auf neutral. Um einen nicht-BPF-Filter zu wählen wählt man die Bandbreite größer/gleich 500Hz und grenzt dann mit den Twin-PBT Reglern den Bereich auf seinen Wunsch ein. Ich kann also auf zwei Arten einen 300Hz Bereich einstellen:

a.) ich nutze den BPF und stelle 300Hz ein
b.) ich nutze einen nicht-BPF Filter indem ich eine Bandbreite größer 500Hz einstelle und dann regle ich mit den Twin-PBT Knöpfen die Bandbreite auf 300Hz

@DL5MG: ich denke das sollte auch deine Frage beantworten. Du wirst die SOFT/HARD Flanken dann bemerken wenn du einen Nicht-BPF Filter einsetzt und mit den Twin-PBT Knöpfen gegeneinander verschoben hast. Probier's mal, wirst sehen ;)

Naja, wie auch immer. Ist ja alles halb so tragisch. Dachte evtl. hätte jemand detailliertere Infos hierzu. Dennoch danke allen.

73
Miro


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 17:39 
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Beiträge: 3431
Hertz hat geschrieben:
rejection hat geschrieben:
Ja, die Filter müssen kaskadiert sein sonst gäbe es überhaupt kein Passbandtuning und die wirksame Bandbreite hängt auch von der Flankensteilheit der Filter ab. Bei analogen Transceivern mit entsprechender Filterausstattung sind die Filter auch individuell in der Bandbreite umschaltbar und abschaltbar, aber für optimal wirksames Passbandtuning sollten sie überein stimmen.


dl8yev hat geschrieben:
Ob das so gewollt oder aber technisch nicht anders möglich ist, sei dahingestellt. Es macht schlichtweg keinen Sinn Filter unterschiedlicher Flankensteilheit zu kaskadieren. Auch digitale Filter verursachen eine Laufzeitverzerrung. Bei Kombination unterschiedlicher Steilheit führt das zu Klangartefakten. Bei analogen Geräten ist dieser Effekt natürlich ausgeprägter. Bei CW-Empfang führt das dazu, das empfangene Zeichen, je nach Position auf der Filterflanke, unterschiedlich verlängert werden (klingeln). Im Extremfall hört man zwei nacheinander einsetzende Abfallkurven.
73, André


Zusammengefasst, aufgrund euren Aussagen heißt das also: ICOM verwendet FIL2 und FIL3 zur Realisierung des Passbandtunings. Das allerdings widerspricht sich mit der Tatsache, denn es wird eine unterschiedliche Bandbreiteneinstellung zugelassen, aber keine unterschiedliche Flankensteilheit.

Der IC-7300 verwendet zur Realisierung der PBT einen DSP. Dabei ist es dem ICOM völlig egal ob man grad FIL1, FIL2 oder FIL3 ausgewählt hat. Die einzige Voraussetzung damit der Bandpassfilter greift ist, dass die eingestellte Bandbreite kleiner/gleich 500Hz ist. Das wird übrigens mit der LED im Display "BPF" signalisiert. Wenn man über 500Hz einstellt dann erlischt diese Signalisierung, es ist also kein BPF in Aktion. Ich stelle mir also die Frage ob ICOM tatsächlich die FIL2+FIL3 fest so programmiert hat, dass diese zwei für Kaskadierungen vorgenommen werden umd PBT zu bewerkstelligen. Nach dieser Erkenntnis glaube ich das nicht so richtig.

Laut diversen Anleitungen (auch von anderen ähnlichen ICOM DSP Geräten) kann man wohl für alle IF Filter getrennte Einstellungen wählen. Lediglich beim IC-7300 muss eben die BW kleiner/gleich 500Hz betragen, dann wird BPF erlaubt. Ansonsten sind auch die anderen ICOM DSP Geräte wohl genauso umgesetzt. Um einen BPF-Filter zu erstellen wählt man also kleiner/gleich 500Hz und Twin-PBT Knopf steht auf neutral. Um einen nicht-BPF-Filter zu wählen wählt man die Bandbreite größer/gleich 500Hz und grenzt dann mit den Twin-PBT Reglern den Bereich auf seinen Wunsch ein. Ich kann also auf zwei Arten einen 300Hz Bereich einstellen:

a.) ich nutze den BPF und stelle 300Hz ein
b.) ich nutze einen nicht-BPF Filter indem ich eine Bandbreite größer 500Hz einstelle und dann regle ich mit den Twin-PBT Knöpfen die Bandbreite auf 300Hz



Nochmals, für eine vernünftige Passbandtuning werden kaskadierte Filter benötigt deren Eigenschaften was Bandbreite und Shapefaktor betrifft überein stimmen sollten.
Ob das Filter per DSP oder per Quarzfilter realisiert ist spielt dabei keine Rolle und natürlich sind das alles Bandpassfilter.

Was verstehst Du denn unter nicht Bandpassfilter?


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 17:48 
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rejection hat geschrieben:
Was verstehst Du denn unter nicht Bandpassfilter?

hab ich doch erläutert a.) und b.)


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 17:59 
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Hertz hat geschrieben:
rejection hat geschrieben:
Was verstehst Du denn unter nicht Bandpassfilter?

hab ich doch erläutert a.) und b.)


Und Du glaubst ernsthaft bei einer Bandbreiteneinstellung >500Hz wäre das kein BPF?


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 18:05 
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Ja so dachte ich, dass beim IC-7300 alle Filtereinstellungen kleiner/gleich 500 Hz einen BPF Formfaktor besitzen und alle drüber ebene einen Nicht-BPF.


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