Amateurfunk Forum - Archiv

Fragen und Antworten zum Thema Funk


Impressum

Verantwortlich für dieses Angebot gemäß § 5 TMG / § 55 RStV:
Michael Ott
Dorpater Straße 11
70378 Stuttgart
Deutschland



Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte auf (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Verantwortlicher

Michael Ott
Dorpater Straße 11
70378 Stuttgart
Deutschland



Arten der verarbeiteten Daten:

- Meta-/Kommunikationsdaten (siehe Abschnitt „Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles“)

Kategorien betroffener Personen

Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).

Zweck der Verarbeitung

- Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte
- Sicherheitsmaßnahmen.

Verwendete Begrifflichkeiten

„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

„Pseudonymisierung“ die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

„Auftragsverarbeiter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

Sicherheitsmaßnahmen

Wir treffen nach Maßgabe des Art. 32 DSGVO unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten

Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.

Übermittlungen in Drittländer

Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).

Rechte der betroffenen Personen

Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.

Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.

Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen

Widerspruchsrecht

Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.

Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).

Hosting und E-Mail-Versand

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, E-Mail-Versand, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Meta- und Kommunikationsdaten von Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).

Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles

Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

Vom Websiteinhaber angepasst
Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke




 [ 30 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Besitz von AFU Geräten
Hallo,

ich habe schon mal gesucht aber leider nichts dazu gefunden. Das Afug regelt ja die Bestimmungen zum Verkauf und Besitz von Amateurfunkgeräten, lediglich die Teilnahme die mit dem Beiwort " senden " im Afug definiert wird ist untersagt.

Jetzt finde ich aber in einigen Foren den Hinweis darauf das ein AFU Gerät zwar gekauft und besessen werden darf, aber die Betriebsbereite Vorhaltung untersagt ist. Unter betriebsbereit zählt dann der Anschluss des Gerätes an Stromversorgung und Antenne.

Ist diese Aussage richtig ? Das Afug regelt das jedenfalls nicht. Wenn dazu jemand einen Gesetzestext hat würd mich das interessieren.

Sollte es so sein dann würde mich interessieren ab wann ein Handfunkgerät als Betriebsbereit zählt. Wenn ich es zb zerlegt, ich meine damit mit abgeschraubter Antenne und entfernten Akku lagere.

Wie wird im allgemeinen der Betrieb einer Sende/Emofangsanlage definiert. Zählt als Betrieb schon das reine RX oder erst TRX ?

MFG Andy


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo,

ich habe mich, bevor ich meine Lizenz hatte auch mal beim DARC schlau gemacht.

Es gibt kein Gesetz, das verbietet, das du als nicht-Funkamateur ein Amateurfunkgerät kaufst und einschaltest - solange du damit nur empfängst, aber auch keines, das es erlaubt.

Lediglich der Sendebetrieb ist geregelt und ausschliesslich Funkamateuren gestattet.


Auf der sicheren Seite bist du, wenn du ein vorhandenes Amateurfunkgerät von einer Fachwerkstatt sendeunfähig machen lässt, z.B. durch abklemmem der Endstufen-IC´s.

Dieser Eingriff ist wieder rückgängig machbar so das du nach bestandener Lizenz das Gerät nutzen kannst.


  
 
 Betreff des Beitrags:
Folgendes aus dem deutschen TKG (Telekommunikationsgesetz):

§ 89 Abhörverbot, Geheimhaltungspflicht der Betreiber von Empfangsanlagen
Mit einer Funkanlage dürfen nur Nachrichten, die für den Betreiber der Funkanlage,
Funkamateure im Sinne des Gesetzes über den Amateurfunk vom 23. Juni 1997 (BGBl. I S.
1494), die Allgemeinheit oder einen unbestimmten Personenkreis bestimmt sind, abgehört
werden. Der Inhalt anderer als in Satz 1 genannter Nachrichten sowie die Tatsache ihres
Empfangs dürfen, auch wenn der Empfang unbeabsichtigt geschieht, auch von Personen,
für die eine Pflicht zur Geheimhaltung nicht schon nach § 88 besteht, anderen nicht
mitgeteilt werden. § 88 Abs. 4 gilt entsprechend. Das Abhören und die Weitergabe von
Nachrichten auf Grund besonderer gesetzlicher Ermächtigung bleiben unberührt.

Somit darfst du als Nichtberechtigter schon mal das Amateurfunkgerät noch nicht einmal zum Empfang benutzen!
Denn du könntest mit vielen AFU-Geräten auch das nichtöffentlich gesprochene Wort abhören. (BOS)

Auszug aus dem Amateurfunkgesetz:
AFuG 1997 § 2 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieses Gesetzes ist
1. Funkamateur der Inhaber eines Amateurfunkzeugnisses oder einer
harmonisierten Amateurfunk-Prüfungsbescheinigung auf Grund der Verfügung....

3. eine Amateurfunkstelle eine Funkstelle, die aus einer oder mehreren
Sendefunkanlagen und Empfangsfunkanlagen einschließlich der
Antennenanlagen und der zu ihrem Betrieb erforderlichen
Zusatzeinrichtungen besteht und die auf mindestens einer der im
Frequenznutzungsplan für den Amateurfunkdienst ausgewiesenen Frequenzen
betrieben werden kann.

Letzteres ist für mich als Funkamateur massgebend.
Der "Betrieb" eines Amateurfunkgerätes, also das Einschalten des Gerätes, stellt für mich eine Inbetriebnahme der Amateurfunkstelle dar.
Dies darf laut dem Amateurfunkgesetz, nur ein Funkamateur, der im Besitz einer Zulassung (Lizenz) ist!
Da auch "Empfangsfunkanlagen" laut AfuG dazu gehören, schliesst sich für mich auch das TKG §89 mit an!


  
 
 Betreff des Beitrags:
Eines vorneweg: Dieser Beitrag stellt keinerlei Rechtsbelehrung, Rechtsberatung oder sonstiges in der Form dar sondern spiegelt lediglich meine eigene bescheidene Meinung wieder.

Und hier zeigt sich, dass Gesetzestexte lesen, diese verstehen und wiederum juristisch zu interpretieren dreierlei sind. Helmut hat gezeigt, dass er erstes kann, zweites vielleicht in sehr guten Ansätzen beherrscht aber zu drittem nicht unbedingt in der Lage ist - so leid mir das jetzt tut:

Es ist richtig, dass man mit einer EMPFANGSANLAGE nur Sendungen empfangen darf, die entweder für einen selbst bestimmt sind oder an einen unbestimmten Empfängerkreis (CQ-Aussendungen) gerichtet sind.

Amateurfunk-Aussendungen sind per Definition "CQ"-gerichtet, auch wenn die Betriebstechnik hier anderes vermuten lässt. Mit einer Empfangsanlage (Kurzwellen-Empfänger, Scanner, Amateurfunk-Anlage mit stillgelegtem Sendezweig) wären also nach diesem Paragraphen Empfangsversuche in diesen Bereichen erlaubt.

Die Tatsache, dass man mit vielen (Amateur-)Geräten auch Frequenzbereiche empfangen kann, die Aussendungen beinhalten können, die für eine geschlossene Benutzergruppe (also hier definitiv nicht "cq") gedacht sind, macht eine Inbetriebnahme dieser Geräte nicht grundsätzlich illegal. Hier der Vergleich mit einem Messer: Die Tatsache, dass ich mit einem Küchenmesser jemanden erstechen kann, führt auch nicht dazu, dass Küchenmesser zu betreiben, also mit ihnen z.B. Schinken zu schneiden, grundsätzlich illegal ist.

Ob nun der Umbau der Amateurfunkanlage (also die Stilllegung des Sendezweigs) fachgerecht vorgenommen wurde und den allgemeinen Richtlinien entspricht, sei hier eine andere Sache. Ob hier ein strafbewerter Sachverhalt vorliegen kann, kann ich nicht sagen.

Im Grunde genommen würde ich aber dazu neigen, behaupten zu wollen, dass ein fachgerecht umgebautes Amateurfunkgerät straffrei für den Empfang von "für den allgemeinen Empfang bestimmten Sendungen" benutzt werden kann.

73 de Kim, dg9vh


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hier mal das Schreiben, das ich vom DARC bekam:

Sehr geehrter Herr Haag,

[b:3687t52l]der Besitz eines Amateurfunkgerätes oder der Empfang von Aussendungen
des Amateurfunkdienstes ohne Amateurfunkgenehmigung ist nicht
reglementiert. Allein die Sendeseite erfordert eine Zulassung zur
Teilnahme am Amateurfunkdienst gemäß AFuG. Die früheren Verbote nach FAG
sind lange (seit Inkrafttreten des TKG) außer Kraft getreten. [/b:3687t52l]
Freundliche Grüße
----------------------------------------------------------------------
Christina Hildebrandt, DO1JUR
Justitiarin DARC e. V.
Lindenallee 4
34225 Baunatal


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]

[b:18fzvmj9]der Besitz eines Amateurfunkgerätes oder der Empfang von Aussendungen
des Amateurfunkdienstes ohne Amateurfunkgenehmigung ist nicht
reglementiert. Allein die Sendeseite erfordert eine Zulassung zur
Teilnahme am Amateurfunkdienst gemäß AFuG. Die früheren Verbote nach FAG
sind lange (seit Inkrafttreten des TKG) außer Kraft getreten. [/b:18fzvmj9]
[/quote]

Mit dem Wegfall des FAG entfiel auch die allgemeine Empfangsgenehmigung.
Im TKG gibt es sie nicht mehr.
Dafür den §89 Abhörverbot.
Laut §89 dürfen nur Funkamateure (das sind die mit dem Rufzeichen) Amateurfunk hören.

So steht es in den Gesetzen, sollte die Dame eigentlich kennen.

73
Peter


  
 
 Betreff des Beitrags:
Weiß jemand, wie das mit BOS Geräten aussieht ?

Ein Bekannter hat in seinen Militär-Oldtimer die alten Funkgeräte eingebaut. ich habe ihm angeboten die Geräte fachgerecht (Oszillator ausbauen) still zu legen. Er meinte, abklemmen der Stromversorgung reiche aus. Ist das so? Schließlich kann jeder Heimwerker eine KFZ-Stromversorgung in zwei Minuten wieder anklemmen.


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ich bin kein Jurist und kann somit keine Rechtsauskunft geben.

In Gesetzen steht häufig, "mit einfachen Mitteln".
Ich kenne das auch von Schußwaffen, die als solche unbrauchbar gemacht werden, somit nur noch als Deko taugen.
Nach meiner Auffassung müssen Amateurfunkgeräte, die nur noch dem legalen Empfang dienen sollen, so umgebaut werden, daß jegliches Senden ausgeschlossen ist. In der Praxis dürfte das bedeuten, Entfernen der Sendeendstufe.
Mit Amateurfunkgeräten kann man mehr als den reinen Amateurfunkbereich empfangen. Da sind die Gesetze zu beachten, wie vorher schon erleutert.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]

Mit dem Wegfall des FAG entfiel auch die allgemeine Empfangsgenehmigung.
Im TKG gibt es sie nicht mehr.
Dafür den §89 Abhörverbot.
Laut §89 dürfen nur Funkamateure (das sind die mit dem Rufzeichen) Amateurfunk hören.

So steht es in den Gesetzen, sollte die Dame eigentlich kennen.
[/quote]

Sorry, die Frau hat Recht, der §89 wurde 2005 ergänzt:
erlaubt ist der Empfang von Aussendungen, die für Funkamateure bestimmt sind.

73
Peter


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]

Im Grunde genommen würde ich aber dazu neigen, behaupten zu wollen, dass ein fachgerecht umgebautes Amateurfunkgerät straffrei für den Empfang von "für den allgemeinen Empfang bestimmten Sendungen" benutzt werden kann.
[/quote]

Und für den Empfang der für Funkamateure bestimmten Aussendungen, wie ich im aktuellen Text interpretiere:

[quote]Mit einer Funkanlage dürfen Nachrichten, die für Funkamateure im Sinne des Gesetzes über den Amateurfunk vom 23. Juni 1997 (BGBl. I S.1494), bestimmt sind,abgehört werden.[/quote]

73
Peter


  
 
 Betreff des Beitrags:
hallo,

vielen dank fürn eure beiträge. also stehen wir gerade dort das daß mithören von afu aussendung erlaubt ist. dieser kenntnisstand war auch mein letzter.

was nun noch offen ist, ist der betrieb einer sendempfangsanlage mit aktiven tx. in einem vergleich wäre ein verbot zum betrieb ja falsche anschuldigung, nur weil ich einen chinesischen messerblock habe bin ich ja auch nicht jack the ripper. sinngemäß möchte ich damit zum ausdruck bringen das die möglichkeiten zum senden noch lange nicht bedeutet das man dieses auch tut.

und bevor jemand fragt warum ich sowas frage: ich mache im sept. die prüfung und wollte mir vorher schon ein gerät kaufen, für den fall was wäre wen wollte ich das halt abklären um mir nichts zu verbauen.

mfg andy


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]
und bevor jemand fragt warum ich sowas frage: ich mache im sept. die prüfung und wollte mir vorher schon ein gerät kaufen, für den fall was wäre wen wollte ich das halt abklären um mir nichts zu verbauen.

mfg andy[/quote]

Es soll vorgekommen sein,
dass Prüflinge schon Geräte hatten und hörten,
und die Prüfung machten und dann auf Sendung gingen. *hust*
Hat mir mal der Schwager des Bruders meines Nachbarn...

Vor allem hat es niemand in einem Forum breitgetreten :roll:

*SCNR*

greetZ
Carlo[b:1boiw473]Z[/b:1boiw473]


  
 
 Betreff des Beitrags:
Wer was nicht weiss macht ihn nicht heiss...


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]hallo,

was nun noch offen ist, ist der betrieb einer sendempfangsanlage mit aktiven tx. in einem vergleich wäre ein verbot zum betrieb ja falsche anschuldigung, nur weil ich einen chinesischen messerblock habe bin ich ja auch nicht jack the ripper. sinngemäß möchte ich damit zum ausdruck bringen das die möglichkeiten zum senden noch lange nicht bedeutet das man dieses auch tut. [/quote]
Andy weisst du, dass was mir und einigen OM`s nicht passt, sind immer diejenigen, die sich einen TRCVR zulegen, etwas von Afu-Prüfung reden, es aber nicht tun....
Selbst wenn, "rasseln" sie durch und haben einen TRCVR zu Hause stehen, den sie dann ohne Genehmigung [b:hgefg2ur]sendemässig[/b:hgefg2ur] nicht in [b:hgefg2ur]Betrieb[/b:hgefg2ur] nehmen dürfen.
Zwar ist der TRCVR eigentlich Ansporn es weiter zu versuchen, die Prüfung doch noch zu bestehen. Keine Frage.
Nur gibt es leider welche, die dann (aus Frust?) damit Unfug machen und nicht nur auf den Amateurfunkbändern.
Denn viele erst recht neuere Geräte, sind einfach TXmässig erweiterbar.
Da liegt das, was (zumindest mir) nicht gefällt und wo die deutschen Gesetze dazu nicht eindeutig genug sind, aufgrund der liberalen Haltung des Gesetzgebers schon vor über 10 Jahren, um den Verkaufsmarkt in diesem Bereich anzukurbeln...

[quote]und bevor jemand fragt warum ich sowas frage: ich mache im sept. die prüfung und wollte mir vorher schon ein gerät kaufen, für den fall was wäre wen wollte ich das halt abklären um mir nichts zu verbauen.

mfg andy[/quote]
Du verbaust dir nichts, du musst nur die Prüfung bestehen....
Wenn du natürlich jetzt gross "Hey im Sept. gehe ich zur Prüfung, habe zu Hause schon das passende Gerät XY schon stehen" herumerzählst,
wirst du vermutlich eher "Neider" und andere "Interessenten" anlocken, wie bei anderen Dingen z.B. einem Grossbildfernseher, auch...?!
Bei mir verlief das ganz anders. Nach meiner Prüfung, kaufte ich mir nach und nach, in den letzten Jahren meine Funkgeräte.
Ich "erntete" meistens nur Bewunderung oder Lob über die Geräte, welche ich mir angeschafft habe.
Zumindest hat sich keiner meiner Funkkollegen in meiner näheren Umgebung, dazu negativ geäussert.
Es mag vielleicht daran liegen, dass es vielfach Yaesu und Sommerkamp Geräte sind, mit denen der eine oder andere sich nicht anfreunden kann/konnte?
Wie dem auch sei, nur das mal als Hinweis bzw. Beispiel dazu. :wink:


  
 
 Betreff des Beitrags:
warum denn gleich so emotional ? wurdet ihr schon vom " jeder darf es kaufen gesetz " eingholt und kämpft im alltag gegen die auswirkungen ?

ich habe doh nur mal nach der rechtslage gerfragt. eine antwort wie " warte mit dem kaufen bis nach der prüfung" hätte mir durchaus genügt.

mfg andy


  
 

Elektronikforum Elektroshop PostgreSQL Forum