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irc
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BeitragVerfasst: So 16.7.2017 20:53 
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auf https://www.spaceweatherlive.com/de ist eine interessante Meldung

"Es gibt, auf Basis der aktuellen Daten, eine Chance das Polarlicht auf den mittleren Breiten zu sehen" und "G3 - Vorhersage eines starken geomagnetischen Sturmes. Der beobachtete Kp-Index ist 5, aber der vorhergesagte K-Index von 7+ deutet auf das Auftreten eines stärkeren Sturmes."

Ist die Seite und Meldung ernst zu nehmen?

Ich sah hinüber - leider dämmerts noch = zu hell am Horizont...

Nachtrag: http://www.polarlicht-vorhersage.de/ meldet: Polarlicht-Wahrscheinlichkeit hoch - sehr hoch und Echtzeit Polarlicht zu hell für Messungen
realtime 19:57 UTC


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BeitragVerfasst: Mo 17.7.2017 7:30 
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Nachtrag:

Letzte Polarlicht-Sichtung in Deutschland Datum: 2017-07-16/17 Helligkeit: fotografisch

http://www.polarlicht-archiv.de/events/ ... 2017-07-16 Fotos von gestern und im im AKM-Forum gibts Fotos von heute:http://forum.meteoros.de/viewtopic.php?f=1&p=216573&sid=d3108fa02bfc3529670805c938c50f95#p216573 das Thema hat sich somit positiv erledigt +

paradox ist, in einem anderen Forenbeitrag hieß es in irgendeinem Band "condx down" wg. dem Sturm - dabei gibts ja gerade bei Auroras QSOs, somit doch condx high?


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BeitragVerfasst: Mo 17.7.2017 8:51 
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collinsradio hat geschrieben:
paradox ist, in einem anderen Forenbeitrag hieß es in irgendeinem Band "condx down" wg. dem Sturm - dabei gibts ja gerade bei Auroras QSOs, somit doch condx high?

HF + AU = condx down.
VHF + AU = DX. 8)

Ahoi
Pom

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BeitragVerfasst: Mi 19.7.2017 19:58 
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Hallo,

woran erkennt man das PL?
Ich meine, es sollte schon irgendwie grün sein.


peter


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BeitragVerfasst: Do 20.7.2017 19:34 
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Wohnort: Gehrden bei Hannover JO42SH
Dateianhang:
Polarlicht.jpg
Nicht unbedingt grün, es kann auch andere Farben haben. Es ist allerdings sehr selten daß man in unseren Breiten ein Polarlicht wirklich sehen kann. Und wenn, dann meist nur als schwachen Grauschleier. Das menschliche Auge sieht nur schwarzweiß wenn die Helligkeit nicht ausreicht. Aber man kann Polarlichter bei uns auch fotografieren wenn man eine ausreichend lange Belichtungszeit wählt. Einmal ist es mit tatsächlich gelungen eines zu fotografieren, das war am 08.05.2016.
Es war violett, und ansatzweise sind sogar Beamer zu erkennen. Natürlich ist das kein Vergleich zu den Polarlichtern im Norden, aber immerhin...es geht.
Das Foto ist übrigens so wie es aus der Kamera kam. Wenn man dagegen manchmal die Bilder von den "Profi"-Fotografen sieht, dann haben die in der Nachbearbeitung meist so viel Farbsättigung reingedreht daß es fast schon künstlich wirkt.
Vy 73
Wilfried


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BeitragVerfasst: Do 20.7.2017 20:09 
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Beiträge: 130
Wohnort: Schwelm nr Wuppertal, JO31PG
Dies ist eine Nordlichtaufnahme in JO31PG (südliches Ruhrgebiet) am Standort der Clubstation von O27:

http://www.qth.at/oe3dsb/qsl-sammlung/u ... 0629km.JPG

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vy 73 de DH8DAP, Frank aus Schwelm nr Wuppertal, JO31PG
www.golf19.de


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BeitragVerfasst: Sa 22.7.2017 10:07 
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Hallo,

Danke.
Was wären so die optischen Eckdaten für ein Foto?

Ich meinte auch irgendwann mal ein PL vernommen zu haben, würdigte das Gefühl aber wegen zu tiefer Ahnungslosigkeit als persönlichen Spuk ab.


Peter


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BeitragVerfasst: Sa 22.7.2017 10:27 
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Hi Peter,
Blende voll auf, ISO so hoch einstellen das es nicht all zu arg rauscht (1600 oder so ) , Belichtungszeit ausprobieren 1,2,4 Sekunden..gibt auch automatische Belichtungsreihen an der cam. Stativ/Zeitauslöser/Fernauslöser natürlich.
Such dir einen Standort mit wenig Lichtschmutz am Himmel. Lerne deine cam kennen ;)
Also an paar Tagen abends raus und Probeaufnahmen machen, auch wenn kein Polarlicht angekündigt ist.
RAW Modus auch mal ausprobieren, dann kannst du die Bilder am PC besser "entwickeln".

73 de DL3FOX Uwe

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BeitragVerfasst: Sa 22.7.2017 10:48 
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Registriert: Do 16.6.2005 22:35
Beiträge: 1113
Wohnort: Gehrden bei Hannover JO42SH
Ja, so bin ich auch herangegangen.
Einfach experimentieren...
Ich habe im konkreten Fall Blende 3.5, ISO 800 und 15sek Belichtungszeit verwendet, Nikon D3200, Originalobjektiv, aber auch mit anderen Einstellungen Fotos gemacht die auch nicht schlecht geworden sind. Im Zweifel würde ich eher mit geringerem ISO und dafür längerer Belichtungszeit arbeiten, das rauscht weniger. Und man kann, wie es viele Fotografen machen, bei einem tendenziell weniger verrauschtem Bild noch ordentlich zusätzlichen Kontrast und Farbsättigung in der Nachbearbeitung aufdrehen umd das Bild damit künstlich noch etwas aufzuhübschen.
Bei Langzeitbelichtungen vom Sternenhimmel (z.B. die Struktur der Milchstraße) würde ich dagegen eher etwas mehr ISO verwenden und kürzer belichten, auch auf die Gefahr hin daß es rauscht. Denn bei zu langer Belichtungszeit "verwackeln" die Sterne.
Vy 73 und ein schönes Wochenende
Wilfried


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BeitragVerfasst: Mi 9.8.2017 7:37 
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Beiträge: 2
Im Oktober 2003 waren Polarlichter bis nach Italien zu sehen. Ab etwa 22 Uhr ging das Spektakel los. Aus kaum sichtbaren dunkelvioletten Schleiern wurde ein intensives Rot.
Darauf aufmerksam wurde ich nur, weil ich mich wegen Interesse am Wetter in Meteo-Foren aufhielt. Und da waren erfahrene Leute dabei, die aufgrund der Geschehnisse auf der Sonne im Voraus wußten, was zu passender Zeit bei guter Wetterlage am Himmel zu sehen sein könnte und haben sich auf die Lauer gelegt.
Als die ersten Polarlichter sichtbar wurden, gab es im Forum "Alarm". :D
Amateurfunk hat mich mangels Antennen derzeit überhaupt nicht interessiert. Ich kann also nicht sagen, was damals auf den verschiedenen Bändern abgegangen ist.

Aufgenommen im Oktober 2003 in QTH JN68HV; Material war ein 200-er Dia-Film (Sensia II / Fujichrome).

Dateianhang:
Polar_2003.jpg


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BeitragVerfasst: Fr 1.9.2017 18:44 
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Beiträge: 36
Wohnort: Freital/Sachsen
Hallo,

ich habe bisher an die 15 Polarlichtsichtungen seit 2000 hier in Sachsen gehabt, sehr starke 2000, 2001, 2002 und besonders 2003...

Die beiden letzten 2015 und 2016 auch sehr kräftig:

http://www.funkamateur.de/nachrichtende ... 60306.html

Die Aurora ist in unseren Breiten meist rot bis violett, blau hab ich auch schon gesehn, sogar weiß. Selbst bei kleineren Ausbrüchen kann man bis hier runter fotografische Polarlichter beobachten, da die Sensoren der DSLRs dafür recht empfindlich sind...

Alle Sichtungen sind im hier bereits erwähnten Archiv von Pls des AKM e.V. zusammengestellt. Eine ausführliche Sammlung von Vorhersagelinks findet sich ebenfalls beim AKM:

http://www.polarlicht-vorhersage.de/

Besonders gut ist die Grafik zu Dichte, Speed und Bz des DSCOVR-Satelliten weiter unten mit 6h-Intervall. Rechte Maustatste, Grafik anzeigen, sieht man oben den Link. Ändert man dort die 6h in 2h, hat man eine höhere Auflösung. Beim Aurora-Oval im Prime Model sieht man den Input in GW. Fotografisch gehts lt. meinen Erfahrungen hier unten ab 50 GW Input los, visuell ab 70-80 GW, wobei die Dichte und die Richtung des interplanetaren Magnetfeldes (negativer Bz-Wert für südliche Ausrichtung) von entscheidender Bedeutung sind…

Bild
06.11.2001

Bild
20.11.2003

Bild
06./07.03.2016

Bild
Fotografisches Polarlicht 08./09.05.2016

_________________
73,
Heiko

http://www.sn.schule.de/~astrosachsen/s ... /astro.php
http://www.qrz.com/db/DL1DWZ


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BeitragVerfasst: Mi 6.9.2017 12:23 
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Registriert: Do 5.11.2015 9:24
Beiträge: 147
Wohnort: JO42ui
Wolken weg mit Euch! Für heute ist ein Kp-Index von 7 vorhergesagt. Ein G2/G3-Sonnensturm ist heute wahrscheinlich.
Augen und Antennen nach Norden!

https://www.spaceweatherlive.com/en/new ... s-ejection

Ahoi
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BeitragVerfasst: Fr 3.11.2017 18:27 
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Beiträge: 968
Hallo Freunde …...

da ich ja selber hier im Norden viele Polarlichtfotos gemacht habe, mal ein paar Gedanken von mir da zu.

Mein erstes Polarlicht sah weißlich / Milchig aus und waberte über meinem Kopf.
Dachte zu erst, es wäre Hochnebel. Zu der Zeit hatte ich noch keine Erfahrung mit der Fotografie von PL.

Etwas später kamen dann Grüne und auch Farbige PL Erscheinungen hin zu.

Was das Menschliche Auge sieht …... ist nur ein Bruchteil von dem, was mit einer Kamera zu sehen ist ! Meistens nur der Weiße oder Grünliche Bereich.
Ohne Stativ ….. vergesse es !
Wenn ich aber eine DIGI CAM aufbaue, mit Langzeitbelichtung zwischen 10 Sek. und 15 Sek., bei Nachtaufnahme und auf Unendlich, sehe ich auf den Bildern sehr viel mehr !
Wichtig : Mit Selbstauslöser arbeiten z.B. 2 Sek., da mit das Bild nicht verwackelt wird und die CAM nicht mehr auf dem Stativ schwingt.

Wenn ich also in den Voraussage Berichten erkennen kann, das evtl. Polarlichter zu sehen sein könnten, sollte ich zu erst Wissen, wo Norden ist ;-) Dann einen Standort suchen, der nicht von Lichtverschmutzung versaut ist. CAM auf Stativ aufbauen und immer wieder Fotos machen und kontrollieren.
Auf der Seite : http://www.aurora-service.eu/
sieht man eine EU Karte mit KP Regionen.
Nur wenn der Wert über KP6 / KP7 liegt, lohnt sich der Aufwand in Deutschland.
Natürlich, wenn KP8 mal vor kommt, würde ich schnellstens mir einen Optimalen und Hohen Standort suchen.

Lustig waren immer die Leute, mit Besonders Teuren CAM´s.
Die hatten so viel Spielsachen, das die z.B. in 14 Tagen und drei oder vier Erscheinungen am Polarkreis, so gut wie nicht´s aufgenommen haben ;-(
Wichtig ….. die Schärfe, Brennweite usw. muss ohne Bezugspunkt eingestellt werden können !
Am besten alles abschalten und Manuell konfigurieren.

Für meine Aufnahmen habe ich nur eine 100 Teuro CAM verwendet ;-)
CANON Power Shot A490 …... mehr nicht.

Bilder von meinen Polarlichtern auf meiner HP bei QRZ.COM unter SE2I zum Ende hin.

Viel Erfolg beim Knipsen wünscht euch

Bert SE2I

_________________
vy 73 von Bert


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