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Fragen und Antworten zum Thema Funk


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Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

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 [ 23 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Hallo, ich beschäftige mich gerade mal mit einem Nicht-AFU-Thema.
Ich habe für meine Kellerbar einen NF-Verstärker mit 2x2 EL84 als Gegentaktverstärker in Stereo gebaut.
Hat wirklich Spaß gemacht und funktioniert auch gut.
An unsere Röhrenexperten habe ich eine Frage:
Die Röhren arbeiten in der Betriebsart AB.
Ausgangsübertrager als Ringkern mit 7kOhm zu 4/8 Ohm.
Treiberstufen für die EL84 sind ECC83.
Davor pro Kanal je eine EF86.
Bei Ansteuerung mit NF steigt der Anodenstrom bei geringer Lautstärke zunächst leicht an.
Wenn man dann ca. 8W pro Kanal entnimmt, geht der Anodenstrom im Takt der Bass-Signale stark nach unten.
Ich hatte einen weiteren Anstieg erwartet.
Der Klang bleibt aber gut!
Ich weiß, daß eine Ferndiagnose ohne genaues Schaltbild schwierig ist.
Meine Frage zielt nur darauf, ob es normal ist, daß der Anodenstrom sich genau anders verhält als erwartet.
Ansonsten müsste ich mein Netzteil noch einmal überdenken.
Es ist konventionell mit einem Trenntrafo 230V/230V und Brückengleichrichter mit Siebelko aufgebaut.
Gruß und 73


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Wilde Schwingungen in den Röhren ?
Arbeitspunkt falsch ?
Impedanz Ausgangstrafo fallsch ?
Gegenkopplung falsch ?

Schaltplan wäre mal sinnvoll. Hast du was nachgebaut das vom Schaltplan definitiv funktioniert hat ?

73 de DL3FOX Uwe


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Hallo Uwe, ich lade mal einen Schaltplan hoch.
Die Schaltung ist gängig bei "Jogi´s Röhrenbude" abgeschaut.
Ich hoffe mit Quellenangabe ist es erlaubt die Schaltiung hier zu zeigen...
Also ist es eher nicht normal bei steigender Ausgangsleistung einen fallenden Anodenstrom zu haben?
Gruß, Rainer


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Ist ja gerade die Idee am Gegentakt Betrieb..wenig Ruhestrom und dann im AB Betrieb gehts hoch bei Ansteuerung.
Ansteuerung oder Trafo verpolt ?
Kannst ja mal die Endröhren einzeln über G1 Spannugn hochfahren und den Anoden-Strom messen.
Natürlich nur im erlaubten Bereich.

Hier ist ne Schaltung ohen Gegenkoplugn am G2 :
http://www.jogis-roehrenbude.de/Verstae ... 34-Ggt.htm

Hab aber auch noch keien Gentakt Röhre gebaut... kommt ev. noch als Gitarrenverstärker ;)

73 de DL3FOX Uwe


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Hallo Rainer,
die Schaltung ist uralt und wurde u.a. vor mehr als 20 Jahren auch in der Elektor gezeigt.
Das von dir geschilderte Verhalten ist ganz normal.
Die Endröhren arbeiten mit einer sogenannten automatischen Gitterspannungserzeugung.
Die Endröhren ziehen ohne Signal die meiste Leistung.
Mit zunehmender Aussteuerung fällt über die Kathodenwiderstände mehr Spannung ab.
Der Arbeitspunkt verschiebt sich in Richtung B-Betrieb.
Das ist bei fast allen NF-Röhrenverstärkern so.

73, André


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Warum baut man dann nicht ne extra G1 Versorgung ein ?
B Betrieb ist ja nich besonders HiFi ;)

73 de DL3FOX Uwe


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Ich schließe mich André an. Für eine AB-Schaltung mit automatischer Gittervorspannung völlig normal. Es tut durch den Gegentakt der Qualität auch nicht weh, weil beim reinen exakten B-Betrieb immer eine komplette Halbwelle übertragen wird -- und per Gegentakt die andere komplette Hälfte von der "Gegentakt"-Stufe. Ein reiner (idealer) B-Gegentaktbetrieb würde völlig ok sein, ist aber nur schwer zu realisieren, weil man den "Nullpunkt" inkl. Linearität über alle Frequenzen mit sinnvollem Aufwand kaum hinkriegt. Daher eine Mischung aus A- und B-Betrieb. Also alles paletti.
73 Peter

@Uwe: Idealer B-Gegentakt wäre durchaus Hifi, natürlich nur im Gegentakt. Fix G1 lohnt erst bei höherer Leistung (Aufwand <-> Nutzen).


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Man könnte ja mal einen 7915 nehmen und sich mit ner Hilfswicklung -15 Volt fürs G1 basteln.
Ähnlich wie bei den modernen HF Mosfet PA.
Dann sollte der Arbeitspunkt nicht mehr so wandern.

73 de DL3FOX Uwe


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Uwe, das lohnt einfach nicht bei 2x12W output. 73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Hallo Uwe,
das ist doch OK so. Bei leisen Passagen wird die Linearität erhöht, eben dann wenn es darauf ankommt.
Ich habe vor vielen Jahren mal einen Verstärker mit zwei EL34 gebaut.
Mit Ua von 800 Volt war ein Betrieb mit automatischer Gittervorspannungserzeugung natürlich nicht mehr möglich.
Ich habe dann in der Tat ein eigenes G1 Netzteil aufgebaut, die Schirmgitter wurden mit Glimmstabis stabilisiert.
So war mit den Röhren eine Ausgangsleistung von 100 Watt möglich. :-)
Aber das ist Betrieb im Grenzbereich. Der klassische Röhren NF-Verstärker wird mit der automatischen Gittervorspannungserzeugung aufgebaut. Das fordert den Röhren natürlich erhebliche Emission ab.
Aber das hat früher keinen gestört. Die EL34 hatten zusammen typischerweise einen Ruhestrom von 100mA bei 400 Volt.
Macht dann 20Watt pro Röhre. Nach Datenblatt hat die ein Pa von 25 Watt. Also alles OK.
Wird dann gemütlich warm... :-)


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
[quote]Warum baut man dann nicht ne extra G1 Versorgung ein ?
B Betrieb ist ja nich besonders HiFi ;)
[/quote]

Ist kein B-Betrieb sondern AB Betrieb.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Hallo und danke für die interessanten Infos!
Am Klang habe ich ja auch rein gar nichts auszusetzen, daher war ich fast sicher, daß ich keinen Verdrahtungsfehler gemacht habe.
Ich habe auch schon einen Verstärker mit 4xEL34 gebaut, der hat natürliche eine einstellbare Gittervorspannung.
Nur habe ich da nie den Anodenstrom bei Ansteuerung gemessen, sondern nur den Ruhestrom.
Weil ich mal richtig Krach machen wollte, habe ich die EL34 neulich gegen 4xKT88 getauscht.
Das geht nun richtig gut.
Man wundert sich aber, wie viel Dampf die kleinen EL84 Röhren im Vergleich zu den EL34 oder KT88 machen.
Ich habe testweise auch mal uralte Valvo EL84 getestet.
Die bringen immer noch die selbe Leistung wie meine neuen EL84 von JJ.
Die größte Herausforderung bei diesen Basteleien ist es Brummschleifen zu vermeiden.
Ganz brummfrei habe ich noch keinen Verstärker bekommen :(


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
[quote]
Man wundert sich aber, wie viel Dampf die kleinen EL84 Röhren im Vergleich zu den EL34 oder KT88 machen.
([/quote]

Sind ja gerade mal 3dB Unterschied zwischen den Röhren.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
[quote]Sind ja gerade mal 3dB Unterschied zwischen den Röhren.[/quote]
... um nicht zu sagen, gerade mal eine halbe S-Stufe...


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NF-Röhrenverstärker mit EL84
Hallo, ja man kann es wirklich mit einem QRP Transceiver und einem mit 100W vergleichen.
Auch mit QRP geht manchmal mehr als man denkt :-)
Gruß, Rainer


  
 

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