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Fragen und Antworten zum Thema Funk


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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
Also, es ist soweit. Das 2te Board ist nun fertig gestellt. Ich habe die Schaltung auf Lochraster aufgebaut, sie scheint auch zu funktionieren zumindest soweit wie ich es testen konnte... Ich habe alle Eingänge einzeln mit meinem mp3 Player getestet, weil ich nicht Scanner und Rechner noch mit einbeziehen wollte... Ich habe also jedesmal den mp3-Player an einen Eingang angeschlossen und den eingang durchgeschaltet, und die Musik am Ausgang mit meinen kopfhörern abgegriffen.

Komich erscheint mir allerdings dass, wenn ein Eingang bis durchgeschaltet ist, er immer durchgeschaltet bleibt, und ich somit die Shalter nur einmal durchschalten musste und dann den mp3-Player nur noch umstecken musste. Soll das so sein oder ist da was kaputt?

Auch noch, ist es SEHR unangenehm wenn kein Eingangssignal anliegt, dann Brummt es solaut dass die Kopfhörer schon quasi kleine Lautsprecher sind, jedenfalls sollte man sie in dem Zustand auf keinen fall im Ohr behalten...


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ich ahne schon was...

In dem Fall lege die Schalteingänge mit 1 MOhm an -5 Volt. Dadurch ist eine definierte Schaltspannung vorhanden, wenn der Eingang offen ist. Bei Logikschaltungen soll man undefinierte Spannungen an Schalteingängen vermeiden, sie können manchmal sogar zur Zerstörung von Schaltkreisen führen. Deshalb auch weiter zuvor mein Rat, die Eingänge unbenutzter Gatter mit einer der beiden Betriebsspannungen zu verbinden. Hier darfst Du die Schalteingänge der 4066 keinesfalls mit GND verbinden, unerlaubter Zustand. Mit den Widerständen 1 MOhm im Probeaufbau sollte es nicht mehr brummen. Sie können später in der Schaltung verbleiben, sie stören nicht. Ausprobieren und berichten!

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Nein! Das klappt nicht mit den 1MOhm Widerständen...

Die Schalter lassen sich nun nicht mehr einfach mit +5V durchschalten.

Wenn ich nun -5V vom Board abklemme, höre ich die Musik SEHR gedämpft. Gebe ich nun zusätzlich +5V an den Control-Eingang, schaltet der Schalter voll durch und ich höre die Musik "normal" (1zu1).

Ich habe die Control-Pins jeweils über 1MOhm an -5V gelegt, das sind doch die "Schalteingänge" wie du sie genannt hast, oder?


  
 
 Betreff des Beitrags:
Dann ist was kaputt oder ein Fehler im Schaltungsaufbau.

Ist Pin 7 wirklich mit -5 Volt verbunden?
Selbst habe ich den mal in jüngeren Jahren auf GND gelegt und mich gewundert, warum die Schaltung Blödsinn macht.

Schalteingang ist in dem Moment ein irreführendes Wort. Ich meine natürlich die Control-Pins 5, 6, 12 und 13. Mit negativer Spannung muß der jeweilige Schalter absolut hochohmig sein, nicht mit einem Multimeter meßbar. Mit +5 Volt am Control-Pin muß der Schalter recht niederohmig sein, so etwa 90 Ohm. Du kannst die Schalter mit einem Ohmmeter durchmessen.

Es wundert mich, warum es mit den Widerständen 1 MOhm nach -5 Volt nicht gehen soll.

Das mit den Widerständen 1 MOhm könnte jetzt verwirrend sein.
1.) Die Control-Pins sind über 1 MOhm mit -5 Volt verbunden.
2.) Die Pins des 4066, wo das Audiosignal ankommt, also Slave und die beiden Master, sind über 1 MOhm mit GND verbunden, was auch die Audiomasse ist.

zu 1.)
An den Control-Pins sind nur die beiden Spannungen +5 und -5 Volt erlaubt.
zu 2.)
Die zu schaltende NF-Spannung darf im Augenblickswert nie die +5 Volt überschreiten und nie die -5 Volt unterschreiten. Durch die Trennkondensatoren wären aber solche Zustände möglich, deshalb die Widerstände für sichere Potentialverhältnisse.

Wenn Du jetzt auf Fehlersuche gehst.
Bei allen Pins mit NF mußt Du 0 Volt DC messen.
Die Control-Pins dürfen nur die Spannungen +5 oder -5 Volt haben, nicht 0 Volt. Pin 7 muß mit -5 Volt und Pin 14 mit +5 Volt verbunden sein.
Stimmt da was nicht, liegt ein Schaltungsfehler vor oder IC ist zerschossen.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ausser 2.) ist alles richtig...
PIN 14: +5V, PIN 7: -5V, CONTROL-PINS: über 1MOhm an -5V.
Ich mach also morgen noch die NF-Signale vor den Schaltern mir 1MOhm auf GND...


-------- EDIT: ---------

Nunja obs an den 1Ohm-Widerständen an den NF-Eingängen der Schalter liegt weiss ich nicht aber jetzt funktioniert es auf jeden Fall...

Ich werd nun den Schaltplan Updaten (Widerstände hinzufügen), Ein Foto von der "Platine" machen und warte auf weitere Instruktionen. Wie das "Logikboard" aussehen soll weiss ich nähmlich immer noch nicht, resp. ich weiss dass Komparatoren dahin sollen, aber wies funktioniert weiss ich nicht ;)


  
 
 Betreff des Beitrags:
Schreibfehler?

Die Widerstände bei NF sind auch 1 MOhm, nicht 1 Ohm.

Die letzte Platine enthält die Komparatoren und die Logik. Die Komparatoren sollen dann ansprechen, wenn NF ab einem bestimmten Pegel anliegt. Auf einen ganz kurzen Knackser oder leises Rauschen sollen sie nicht ansprechen. Dann sollen die Master eine gewisse Zeit geschaltet bleiben, auch wenn kurz kein Signal anliegt wie Sprachpause. Also relativ schnelles Anspringen und langsames Abfallen. Mein Konzept sieht vor, daß im ersten Schritt die NF gleichgerichtet wird. Die Spannung wird dann vom eigentlichen Komparator ausgewertet, der das Signal zum Schalten erzeugt, also + oder - 5 Volt. Da folgt dann die Logik mit den Prioritäten. Versuche die angehängte Schaltung zu verstehen. Am positiven Eingang des OPV liegt NF vom Master an.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Wo hast du denn den Fehler entdeckt?? Ich les überall 1MOhm...

Ich guck die Schaltung mal durch ich versuche sie zu verstehen...


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Nunja obs an den 1Ohm-Widerständen an den NF-Eingängen der Schalter liegt weiss ich nicht aber jetzt funktioniert es auf jeden Fall... [/quote]

Schaltung OPV
Beim Kondensatorwert habe ich extra ein Fragezeichen gesetzt. Nenne mir bitte einen sinnvollen Wert mit Begründung. Der ist für die Haltezeit verantwortlich, wie lange Master ohne Signal durchgeschaltet bleibt, Sprachpause.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ich bekomms nicht hin...

Ich will die Formeln umstellen und es klappt nicht...

TAU = R * C ==> C = TAU / R

Dann brauch ich TAU:

uc = U0 * e^ (-t / TAU)

Ich glaube zu wissen dass, die Kehrfunktion von e^X gleich ln X ist ABER ich kann iergendwie nicht mehr rechnen und weiss nun nicht wie ich diese Formel nach TAU umstellen kann...

Als t würde ich 2s einsetzen, da ich glaube das 2 sekunden eine Sprachpause gut überbrücken müssten, oder nicht?


  
 
 Betreff des Beitrags:
Tau reicht mir schon!

Es geht ja nur darum, die Größenordnung der Zeit abzuschätzen. Den optimalen Wert kann man dann durch Ausprobieren ermitteln.

Zurück zu meiner letzten Schaltung.
Zeichne sie ab. Setze aber zwischen den Ausgang des OPVs und die Diode einen Widerstand mit 10 kOhm. Der bestimmt die Ansprechzeit, damit nicht schon beim kleinsten Knarzer umgeschaltet wird. Dann nenne einen sinnvollen Wert für den Kondensator. Es sei t = Tau. An den Kondensator kommt ein Eingang des Komparators. Mache mal einen Schaltungsentwurf mit Komparator. Die Schaltung dann in einem Steckboard aufbauen und überprüfen.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ich sitze vlt. grad auf der Leitung, aber ich seh in der Schaltung nicht so direkt welcher Widerstand der ist, über den sich der Kondensator entläd... Damit der Kondensator sich über den Widerstand entläd muss er doch in Reihe zum Kondensator liegen, oder nicht? Das wäre dann aber doch der 10kOhm den ich erst noch einzeichnen soll??

Ich würds momentan so verstehn:

Ein Signal liegt an, der Kondensator läd sich langsam über die 10kOhm auf, und dann liegt das Signal am kondensator und kann so durchschalten (bei TTL-Pegel würden 5V anliegen). Fällt das Signal ab, entläd sich der Kondensator wieder langsam über die 10kOhm (das ist die Abschalt-Verzögerung), ist der Kondensator dann ganz entladen, ist wieder abgeschaltet (0V).

Bei 10kOhm und 2s wäre C = 2*10^-4 = 0,2mF <-- Wobei ich ich das Resultat sehr kurios finde, und zu lang nicht mehr mit Zehnerpotenzen gerechnet habe um sicher zu sein dass meine Umstellung korrekt ist...

------ EDIT: ------
Vergiss das, was ich geschrieben habe. Die Diode verhindert, dass sich der Kondensator über die 10kOhm entläd... Ich versteh die Funktionsweise der Schaltung wohl doch nicht...

Ich Zeichne erstmal nen Schaltplan...


  
 
 Betreff des Beitrags:
Du bist auf dem richtigen Weg, anscheinend Funktion der Diode verstanden.

Dann sind da noch R5 und R6. Die haben zwei Funktionen. Was passiert in dem Moment, wenn am Eingang des OPVs kein oder ein negatives Signal anliegt?

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Du bist auf dem richtigen Weg, anscheinend Funktion der Diode verstanden.
[/quote]

Klingt fies :(

[quote]
Dann sind da noch R5 und R6. Die haben zwei Funktionen. Was passiert in dem Moment, wenn am Eingang des OPVs kein oder ein negatives Signal anliegt?
[/quote]

Wirkt die Diode bei einer negativen Spannung nicht wie bei einer Wechselspannung als M1-Gleichrichter und sperrt die negative Spannung?? Was allerdings die Widerstände für Funktionen haben weiss ich nicht. Ausser dass sie als Spannungsteiler fungieren und die Ausgangsspannung teilen und rückkoppeln...


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ich will nicht fies sein.

Ich hätte auch innerhalb kürzester Zeit den Gesamtschaltplan ohne Kommentar hinzeichnen können und dann hochladen. Für die jetzige Platine habe ich ihn natürlich schon seit einiger Zeit fertig, auch gezeichnet mit EAGLE.

Es geht mir aber darum, daß Du die Stufen verstehst und im Fehlerfall, gerade bei selbst eingebauten Fehlern, diese findest. Das bedeutet wesentlich mehr Arbeit für mich.

Zur Schaltung
[quote]Was allerdings die Widerstände für Funktionen haben weiss ich nicht. Ausser dass sie als Spannungsteiler fungieren und die Ausgangsspannung teilen und rückkoppeln...[/quote]

Damit habe ich als erste Antwort gerechnet. :-)
Ja, in erster Linie Standardbeschaltung eines Operationsverstärkers bei positiver Verstärkung.

Du scheinst das Zeichen Masse, GND nicht zu mögen.
Was machen R5, R6 und der Kondensator im aufgeladenen Zustand, wenn nur diese drei Bauteile vorhanden wären?
Die beiden Widerstände sind in Serie und über GND mit dem Kondensator verbunden. Tau?


Bald ist das Projekt fertig. :wink:
Ich will Dich nicht nerven, erwarte aber konstruktive Mitarbeit.
Solltest Du Bammel vor der Schaltlogik haben, letzter Teil des Projekts, keine Sorge. Die geht mit 3 Transistoren und 5 Widerständen.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Wo kommt dann die Spannung dran, wenn nur noch Widerstände und Kondensator da sind?? Weil die Zwei Widerstände in Reihe und das Ganze parallel zum Kondensator, dann wären die Widerständer über Masse in Reihe zum Kondensator oder stell ich mir das nun zu einfach vor?


  
 

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