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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
Trimmpotis 25 kOhm sind kein Problem.

Was Du zu den Komparatoren gelesen hast, ist richtig. Diese können schneller schalten, sind aber meist nicht so genau. Hier reichen OPVs, da die Geschwindigkeit absolut keine Rolle spielt. Dann ans Werk. :wink:

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Trimmpotis 25 kOhm sind kein Problem.

Was Du zu den Komparatoren gelesen hast, ist richtig. Diese können schneller schalten, sind aber meist nicht so genau. Hier reichen OPVs, da die Geschwindigkeit absolut keine Rolle spielt. Dann ans Werk. :wink:

73 de DL2JAS[/quote]

Wenn ich das Datenblatt vom 4066 richtig verstanden habe:

[code:vc5hxn7a]VDD – VSS = 10 V[/code:vc5hxn7a]

kommt an VDD +5V und an VSS -5V da: +5 - (-5) = +10 Oder liege ich da falsch?


Noch was: reicht es eigentlich nicht wenn ich nur 2 OPVs benutze für die Ausgänge?? Weil es wird doch immer NUR 1 Signal durchgeschaltet, also kann ich ja alle 3 Signale auf einen OPV anschliessen, und von da auf den Ausgang. Und für Stereo eine weitere OPV Schaltung...

Oder geht das nicht?


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ich habs mal so gemacht, wie ich es dachte...

Ich hoffe es ist richtig und funktioniert so.

M I und M II sind die Abgriffe für die Schaltlogik, C I, C II und C III sind die zu den Eingängen gehörenden Control-Anschlüsse zum durchschalten der Signale. Die anderen Anschlüsse erklären sich von selbst, denke ich zumindest...


  
 
 Betreff des Beitrags:
Das geht schon in die richtige Richtung.

Ich schrieb was von einer Schaltung OPV mit Verstärkung 10. Das war offensichtlich mißverständlich. Hier soll die Verstärkung (annähernd) 1 betragen. Egal. Lässt man später in der Bestückung R2 weg, stimmt es ja. :)
Tauscht Du 10 gegen 100 kOhm im Schaltbild, ist die Verstärkung knapp über 1, so dachte ich es.

Nur das Schaltbild ist sehr unfein gezeichnet, unübersichtlicher Drahtverhau. :evil:
Sei so gut und benutze in Schaltplänen das Massesymbol GND, das umgedrehte T. Es dürfte bei EAGLE in mehreren Bibliotheken vorhanden sein. Auch sind in den Bibliotheken fertige Bilder für Operationsverstärker und 4066 vorhanden. Die bitte benutzen. So müßte ich in den Datenblättern die Anschlußbelegungen suchen und könnte das Schaltbild gleich selbst zeichnen. Das ist aber nicht Sinn der Übung.

Kleiner Profitip:
Bleiben Logikgatter unbenutzt, sollte man deren Eingänge immer mit logisch 0 oder 1 verbinden. Damit werden undefinierte Zustände vermieden wie wildes Schwingen. Auch sollte man bei Logic-ICs immer positive und negative Betriebsspannung über einen Kondensator, z.B. 100 nF, verbinden. Hier ist es nicht wild, da ja nicht schnell geschaltet wird. Bei OPVs ist eine ähnliche Maßnahme sinnvoll. Da dann Siebung mit Elkos 10...100 µF von GND zu den beiden Betriebsspannungen.

Warum die zusätzlichen Elkos bei einem Netzteil, was saubere Betriebsspannung liefert?
Alle Zuleitungen haben eine Induktivität, die man nicht immer vernachlässigen darf. Auch sind Einstrahlungen über die Leitungen möglich, gerade wenn ein sendendes Funkgerät oder Mobiltelefon in der Nähe ist.

Schaltpläne mit EAGLE sehen schöner aus, wenn man sie als GIF hochlädt. Auch wird die Datei meist kleiner. So, genug "gemeckert". :-)

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Also:

1. wenn ich "keine" Verstärkung brauch, warum soll ich denn eigentlich die OPVs einbauen weil Vu = 1 ist ja eigentlich keine Verstärkung, resp. für Vu = 1 braucht man ja garkeine Widerstände und man kann OUT gleich mit -IN verbinden??

2. Soll ich nun Elkos zwichen + und - hängen oder 100nF Keramik (sonst hab ich immer die 100nF Keramik Dinger benutzt)?

3. Diese "fertigen" ICs wie der 4066 hab ich auch in den Datenbanken, aber ich wollte halt extra diese DIL Dinger benutzen weil ich da ALLE Anschlüsse hab (Solche fertigen Dinger haben meist nicht alle Anschlüsse, oft fehlt die Betriebsspannung oder so) und beim 4066 sind alle Schalter einzeln, das heisst ich müsste dann dann jeweils 3 einzelne Schalter hinmachen und die auch alle einzeln mit der Betreibsspannung versorgen (der hat zb die Anschlüsse für die Betriebsspannung). Das fand ich etwas aufwendig da dann noch mehr Verbindungen zu zeichnen sind und ausserdem brauch ich, wenn der Plan fertig ist nur noch 1zu1 anzuschliessen ohne dann noch neben dem Schaltplan sämtliche Datenblätter auszubreiten...

4. Jo die unschöne Verbindungstechnik kommt daher, weil ich so schrecklich gut darin bin, Schaltpläne zu zeichnen ;)

5. Soll ich den Schaltplan also nun neu zeichnen? Weil wenn ich die ICs ersetzen muss macht es keinen Sinn den Rest so zu belassen weil dann eh alle Verbindungen neu gezeichnet werden müssen. Die GND-Symbole sind ne gute Idee daran hatte ich garnicht gedacht...


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ich habe mal einen übersichtlichen Schaltplan angehängt.

Es ist in dem Fall ein Schaltplan für nur einen Mastereingang, lediglich als Demo gedacht. Die Schaltung mit U3A kommt später dran, ich habe sie nur schon gleich eingezeichnet. Also beim jetzt zu zeichnenden Schaltplan nicht dadurch verwirren lassen. :shock:

zu1
Du hast in dem Fall einen Pufferverstärker, Impedanzwandler. Sollte (später) mal mehr Verstärkung benötigt werden, geht das durch siplen Widerstandstausch ohne Änderung im Layout. :wink:

zu2
Die 100 nF kommen an die Logikburschen. Bei den OPVs sollte man zwei Elkos nehmen, U+ und U- an GND.

zu3
Siehe Beispielschaltplan, viel übersichtlicher. Die Betriebsspannungen fehlen nur scheinbar. In der Netzliste für das Layout sind sie natürlich vorhanden. Etwas aufpassen muß man, wenn man zwei Netze erzeugt hat, die aber zusammengehören. Dann einfach ein Netz umbenennen, aus zwei mach eins!

zu4
Man merkt es...
Zeichne Schaltpläne so, daß möglichst wenige Überschneidungen entstehen. Auch ist es angenehm, wenn strukturiert gezeichnet wird wie identische Teilschaltungen nebeneinander oder untereinander.

zu5
Ja, bitte neu zeichnen. Das Projekt ist ja nicht nur für Dich. Es soll ja auch von anderen Lesern verstanden und eventuell nachgebaut werden.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Die Sache mit den Netzen...

Hier ein einfaches Beispiel. Der Schaltplan ist nicht wirklich sinnig und hat wenig mit dem Projekt zu tun. Mir geht es um die Betriebsspannungen und die Kondensatoren.
Du kannst die Kondensatoren zum Abblocken alle dicht hintereinander zeichnen, vorne bei den Betriebsspannungen. Im Layout kommen sie natürlich später möglichst nahe an die ICs.
In dem Beispiel existieren drei verschiedene Netze pro Betriebsspannung.
Bei IC1 heißen die Betriebsspannungen VSS und VDD.
Bei U1 wurden die Betriebsspannungen V+ und V- genannt.

In dem Fall handelt es sich aber um die selbe Betriebsspannung für U1 und IC1. Du mußt entsprechend die Netze umbenennen, damit daraus ein Netz wird. Ich habe ein sehr altes EAGLE, Kaufversion. Bei mir geht das Umbenennen der Netze im Layouteditor am einfachsten. Die Änderung gilt dann auch rückwirkend für den Schaltplan.

Jetzt beim Projekt ist das aber wirklich nicht wichtig. Es ist ja eine relativ kleine Schaltung. Da kann man auch schnell per Hand eine Brücke setzen im Layout. Da Du auf Lochraster aufbaust, ist die Sache mit den Netzen noch weniger interessant, ist ja Handverdrahtung.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
was ist denn beim ersten Schaltplan der 4009er IC?


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ein Inverter oder Negierer.

Wenn am Eingang logisch 1 anliegt, erscheint am Ausgang logisch 0 und umgekehrt. Damit wird sichergestellt, daß in dem einfachen Schaltungsbeispiel nur einer der beiden Eingänge durchgeschaltet werden kann, entweder Master oder Slave, niemals beide.
Wir werden den 4009 eventuell später gebrauchen bei der Platine Logik/Komparatoren. Bei der jetzigen Platine ist er total uninteressant.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Ein Inverter oder Negierer.

Wenn am Eingang logisch 1 anliegt, erscheint am Ausgang logisch 0 und umgekehrt. Damit wird sichergestellt, daß in dem einfachen Schaltungsbeispiel nur einer der beiden Eingänge durchgeschaltet werden kann, entweder Master oder Slave, niemals beide.
Wir werden den 4009 eventuell später gebrauchen bei der Platine Logik/Komparatoren. Bei der jetzigen Platine ist er total uninteressant.

73 de DL2JAS[/quote]

ok also erstmal weglassen... Ich setz mich dann morgen an den neuen Plan, hab jetzt nicht mehr grossartig Lust und auch nicht mehr unbedingt die Konzentration dafür... Aber ob er so übersichtlich wird wie deiner bezweifele ich... Aber ich werd mein bestes geben ;)


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ich dachte man sollte vlt. auchnoch 470nF Folienkondensatoren in die Signalleitungen direkt hinter der Klinkenbuchse einbringen um DC-"Rest"-Signale auszusperren...

Ich hoffe dieser Schaltplan sieht besser aus... Ich habe die Kondensatoren bei den Betriebsspannungen nicht bei jeden Chip gezeichnet, sondern nur einmal daneben...


  
 
 Betreff des Beitrags:
Sieht gut aus!

Das Massesymbol ist optisch etwas ungünstig gewählt. Nehme lieber bei zukünftigen Schaltungen das umgedrehte T. Es ist ein genormtes Schaltsymbol. Das mit den Betriebsspannungspins macht man gern, macht die Zeichnung übersichtlich. Etwas bist Du über das Ziel hinausgeschossen. Die Signalleitungen für A und B hätte ich durchgezeichnet. Das mit den Kondensatoren ist gut. Schließe sichheithalber noch jeweils einen Widerstand 1 MOhm von A und B nach Masse. Dann hast Du saubere Verhältnisse, die Signalleitungen haben somit immer 0 Volt DC. Schaltungsfehler konnte ich nicht entdecken, Schaltung so aufbauen!

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
A und B habe ich nicht durchgezogen um Platz zu sparen... Weil, wenn ich die durchgezogen hätte dann hätte ich die OPVs daneben setzen müssen damit es noch übersichtlich bleibt, und dann wäre der Schaltplan einfach zu breit geworden, und ich hatte kein Screenshot davon machen können...

Ich werd die Widerstände noch einzeichnen und dann gehts los... (Zeichne ich sie nicht ein habe ich sie nachher noch vergessen ;) )

Ich kann allerdings wahrscheinlich am Montag erst damit anfangen, da ich morgen viel zu tun hab (Rasen mähen, hier Gartenarbeit, da was machen, usw) und morgen Abend kommt meine Freundin fürs Wochenende zu mir und dann hab ich eh keine Zeit mehr, Frauen... ;)


  
 
 Betreff des Beitrags:
Fällt mir gerade noch auf.

Momentan machen die Operationsverstärker eine Verstärkung von 11. Tausche beim Aufbau R1 gegen R2, was dann eine Verstärkung von 1,1 ergibt. Oder einfach R2 beim Aufbau weglassen und die Verstärkung ist genau 1.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Fällt mir gerade noch auf.

Momentan machen die Operationsverstärker eine Verstärkung von 11. Tausche beim Aufbau R1 gegen R2, was dann eine Verstärkung von 1,1 ergibt. Oder einfach R2 beim Aufbau weglassen und die Verstärkung ist genau 1.

73 de DL2JAS[/quote]

Jop geht klar... ;)


  
 

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