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Fragen und Antworten zum Thema Funk


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 [ 11 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1,
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Wer betreibt SSB auf CB Band?
Hallo zusammen,

nach der geänderten Gesetzeslage von Dezember ist das Thema für mich ziemlich interessant geworden. Ich habe mir ein SSB fähiges Gerät zugelegt (AE5800) und möchte nun einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln. Da die Anzahl der User mit dieser Technik derzeit wohl sehr begrenzt ist halte ich es für sinnvoll erstmal über dieses Forum Kontakt aufzunehmen um dann Schrittweise über den Funkweg in Verbindung zu treten. Ergibt dann u.a. auch einen guten Überblick über mögliche Reichweiten.
Je mehr mitmachen desto besser also meldet euch doch bitte.

(An dieser Stelle wenn's geht keine Diskussionen über warum-wieso-was ist das, hierzu steht alles im Web)

Gruß
Waschbär


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]nach der geänderten Gesetzeslage von Dezember ist das Thema für mich ziemlich interessant geworden. Ich habe mir ein SSB fähiges Gerät zugelegt (AE5800) und möchte nun einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln.[/quote]

Hallo Waschbär

Ich habe selber eine AE5800, hatte aber mangels defekter Antron noch keine Gelegenheit zu testen. Ich melde mich über "private Nachrichten" bei dir wenn wieder ON AIR bin und wir könnem Erfahrungen austauschen.


Hmmmmm :roll: - Von Essen zu dir, bei ruhiger Frequenz in SSB käme auf einen Versuch an.

VY 73

Ralf


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hi Ralf,
was ist den ein Antron? Arbeite seit 20 Jahren in der Schaltungsentwicklung aber das Teil ist mir noch nicht untergekommen. Essen halte ich für machbar, mein Problem ist aber im Moment das meine geografische Lage der Mitte eines Suppentellers entspricht, d.h ich komme nicht richtig über den Rand. Ich muß den Mast auf die Firstmitte umsetzen. Deswegen sehe ich im Moment wenig Chancen. Per SSB geht's mühevoll nur ca 30km weit. AM/FM wenn nicht gerde nach Solingen "den Berg" hoch nur 15km. Ich arbeite dran.

Zur AE5800 ich hatte Verzerrungen in der Audiowiedergabe => Garantiefall, behoben 1 Woche. Gestern Abend bei diversen Skips auf USB zeigte sich dann das das Gerät etwa 60-100Hz zu hoch in der Sendefrequenz liegt. Nach Aussage des Chefentwicklers von Albrecht den ich kontaktiert habe muß man damit im CB Bereich wohl oder übel leben da selbst sehr teure Geräte nur über geringfügig stabilere Oszillatoren verfügen und, das ist das größere Problem, bei CB Geräten gegenüber Amateurfunkgeräten es nicht erlaubt ist einen "Clarifier" für die Sendefrequenz einzubauen. Rechtliches Problem. Wer so ein Ding hat ist entweder Amateurfunker (wobei die das im CB Band auch nicht dürften sondern nur im Amateurband) oder arbeitet mit einem nicht zugelassenen Gerät. Aber egal, kriegen wir schon hin.

Deinem Thread über den sozialen Wandel habe ich nichts hinzuzufügen. Man hört und liest genug um zu erkennen das hier leider auch Leute zugange sind denen zu Recht keiner mehr zuhört. Deswegen das Gelaber bisweilen. Ich setze da schlicht auf den Selbstreinigungseffekt.
1. Da sterben einige demnächst aus
2. Der Rest hat demnächst keine Kohle mehr, was auch nicht von ungefähr kommt...


Gruß
Waschbär


  
 
 Betreff des Beitrags:
SSB im CB-Funk dürfte einiges mehr an Reichweite bringen. :wink:

LKW-Fahrer scheinen AM vorzuziehen, weil man damit etwas weiter kommt.
Rein rechnerisch sieht es so aus:
AM 1 W (Träger) ergibt 0,5 W pro Seitenband bei voller Modulation. Offenbar sind 4 W SSB erlaubt, das wäre dann auf ein Seitenband bezogen die achtfache Leistung, was 9 dB entspricht. Bei korrekt eingestelltem S-Meter wären das immerhin schon 1,5 S-Stufen. Da selbst das S-Meter bei besseren Amateurfunkgeräten schwindelt, wird ein CB-Empfänger mindestens zwei S-Stufen mehr anzeigen. Das gilt jetzt, wenn der Empfänger auf SSB steht und sendeseitig zwischen AM und SSB umgeschaltet wird.
Vervierfacht man die Sendeleistung, verdoppelt sich die Feldstärke und somit auch die Reichweite. SSB würde somit gegenüber AM fast dreifache Reichweite bringen. Die Formel gilt aber nur bei Quasisichtkontakt, hier spielt natürlich noch die Erdkrümmung eine Rolle.
Bei SSB ist ein empfindlicher Empfänger und eine saubere Frequenz sehr wichtig, die Modulationsart lebt ja vom Signalrauschabstand. CB-Geräte dürften vergleichsweise taub sein (darf ja nichts kosten), hier ist ein guter rauscharmer Mastvorverstärker, möglichst direkt an der Antenne, ratsam. Ob es sowas in brauchbarer Qualität für CB gibt, weiß ich nicht. Ich wünsche allen CB-Funkern viel Spaß mit SSB, da steckt einiges an Potential drin, Funkamateure nutzen aus oben genannten Gründen diese Modulationsart etwa seit den 50ern.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo dl2jas,

neben der nicht nur theoretisch sondern auch praktisch vorhandenen deutlich höheren Reichweite ist die Sprachqualität bei korrekter Trimmung auch wesentlich besser als bei AM/FM. Zudem knallt es einem nicht die Ohren weg wenn der Squelch aufgeht. Ich bin in der CB Funkerei neu, aber Kommunikationstechnisch vorbelastet. Viel an der minderwertigen Funk-Qualität ist auf gesetzliche Reglementierung und weniger auf die Geräte zurückzuführen. Natürlich gibts auch Billiggurken, die gibts aber auch beim Amateurfunk und beim HiFi. Zudem habe ich den Eindruck bekommen das zumindest derzeit die wenigen CB-SSB Geräte die es gibt, Ableger von Amateurgeräten sind (wie z.B. AE5800) oder US-Geräte die schon mit jahrzehntelanger Erfahrung (und auch noch was anderem...) ausgerüstet sind. Ergo ist das Ergebnis garnicht schlecht. Aber per Gesetz max 2000Hz Hub fahren zu können und keinen TX Frequenzabgleich besitzen zu dürfen ist nunmal was anderes wie ein schlechtes Gerät. Zum Signal Rauschabstand kann ich nur sagen das ich den überhaupt nicht als Problem hatte, im Gegenteil, wenn die Trimmung und somit die tonale Balance des RX Signals eingestellt war gabs da überhaupt nix zu meckern. Das war nicht mehr Rauschen wie bei einer einfachen FE Compact Cassette und das ist für diese Verhältnisse gut. Das Großsignalverhalten ist auch einwandfrei. Der Kollege in 3km Luftlinie war eben nur lauter als der in 30km. Sonst nix. Naja und die Anzeigen und Meter sind doch eher was zu groben Orientierung aber beileibe keine Meßgeräte, das sollte eigendlich klar sein. Einen Antennenverstärker besitze ich auch. Zetagi irgendwas, 19.- bei Ebay. Funktioniert und rauscht nicht zusätzlich.
Setze ich aber nur für die Handfunke mit ext. Antenne ein.
Zur AM. Ziehe ich mobil der FM vor, eben wegen der Möglichkeit ohne Squelch arbeiten zu können. Soviel Störungsmüll ist da auch nicht auf den Bändern und bei den neueren Geräten mit 40 Kanal AM kann dir auch keiner so schnell reinlabbern da die alten bzw. billigen Geräte das nicht immer können.

Gruß
Waschbär


  
 
 Betreff des Beitrags:
Das mit dem Signalrauschabstand war anscheinend mißverständlich.

Ich meine nicht das Rauschen, was man als NF hört. Hochfrequenz rauscht ja auch, Antennenrauschen, Verstärkerrauschen...
Der Empfänger selbst produziert hochfrequenzseitig ein Rauschen. Das Nutzsignal muß merkbar über diesem Rauschen liegen, damit es als brauchbare NF demoduliert werden kann. Hier ist der kleine Trick.
Im Normalfall ist das Funkgerät über z.B. 10 m Kabel an die Antenne angeschlossen. Das Nutzsignal wird dadurch etwas gedämpft, auch das Kabel produziert etwas Rauschen.
Setzt man einen rauscharmen Mastverstärker direkt an den Fußpunkt der Antenne, wird das Nutzsignal hochgezogen und nur das Rauschen, was die Antenne aufnimmt.
Setzt Du den Verstärker direkt vor das Funkgerät, sieht es schlechter aus. Das Nutzsignal ist schwächer und das Rauschen ist stärker. In dem Fall verstärkst Du Rauschen und Nutzsignal gleichermaßen.
Vergleiche es mit einer Kassettenaufnahme. Das Bandrauschen ist konstant. Nimmst Du relativ leise auf und drehst hinterher den Verstärker auf, um Zimmerlautstärke zu erreichen, ist das Rauschen gut hörbar.
Nimmst Du aber mit maximal möglichem Pegel auf, drehst Du den Verstärker herunter, um wieder auf Zimmerlautstärke zu kommen. Du hörst praktisch kein Rauschen mehr. :wink:
Das Hauptproblem bei CB dürften aber relativ taube Empfänger sein, selbst bei Amateurfunkgeräten gibt es himmelweite Unterschiede.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
So wie du es beschreibst setze ich den Verstärker auch ein, im Moment aber eher an der Handfunke. Ich habe einen sehr langen Weg zur Antenne und habe deswegen den Verstärker auch gekauft. Nur die Wirkung in der beschriebenen Weise läst sich eben nicht so richtig nachweisen da ich geografisch wirklich etwas bescheiden liege und der Antennenfußpunkt auch nur 5m über Grund liegt, derzeit. Das hat praktische aber auch Meßtechnische Gründe, wie gesagt ich nähere mich dem ganzen in definierten Schritten an. Beispiel:
Handfunke mit abgestimmter 1/4 Wellenantenne auf Aluplatte auf Boden gestellt hat 7km Reichweite (bei 1W) Fahrzeugantenne auf Kleinbus mit 4W betrieben hat 12km Reichweite. Wenn du nun eine topografische Karte meiner Gegend nimmst wird dir sehr schnell klar das das "drüber weggeht" und die Entfernungsunterschiede fast ausschließlich auf die Leistungsdifferenz, nicht aber auf Sende/Empfangsverhalten zurückzuführen sein muß. Ich setze den Mast demnächst etwa 5m höher, dann schauen wir mal. Trotzdem danke für dein Arrangement das wird in der Zukunft bestimmt noch interessant werden.

Gruß
Waschbär


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Hi Ralf,
was ist den ein Antron? Arbeite seit 20 Jahren in der Schaltungsentwicklung aber das Teil ist mir noch nicht untergekommen. [/quote]


Hallo Waschbär

Tjaaaa, was ist eine Antron?

Antron 99 - Fieberglasantenne - 1/2 Lambda - ca. 5.25 m :wink:

Tüß VY 73

Ralf


  
 
 Betreff des Beitrags:
So, die ersten Ergebnisse. Die Festantenne ist jetzt bei gleicher Kabellänge auf den First gewandert. Das sind jetzt 8m über Boden also 2,50m mehr.
Das erste vorläufige Endergebnis bezogen auf PKW/Mobil ist eine ermittelte Reichweitensteigerung um 50%. Also liege ich mit meiner These richtig wobei da natürlich noch was mit einem Antennenverstärker zu holen sein sollte, die Zuleitung ist doch sehr lang, etwa 35m. Leider mußte ich den Test vorzeitig abbrechen, näheres hierzu unter dem Thread "Sozialer Wandel"

Gruß
Waschbär


  
 
 Betreff des Beitrags: SSB Funk - Erfahrungen
Waschbär hat gesagt:[quote]nach der geänderten Gesetzeslage von Dezember ist das Thema für mich ziemlich interessant geworden. Ich habe mir ein SSB fähiges Gerät zugelegt (AE5800) und möchte nun einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln.[/quote]

Hallo Waschbär.

Ich hatte dir versprochen mich zu melden, wenn ich meine neue Antenne aufgebaut habe.
Ich habe mich gemeldet - mit 2 persönlichen Nachrichten.
In der letzten Nachricht am So. 4.3.`07 hatte ich geschrieben das ich mich am darauf folgenden Freitag auf CH 35 LSB melde.
Aber nix, weder auf CH 35 LSB, noch Schriftlich - schade :(
Ich hätte mich über eine Reaktion von deiner Seite gefreut.


Dann vielleicht ein anderes mal.

VY 73

Ralf


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo Indio 2 Ralf,

ich stecke eigendlich laufend in verschiedenen Aktivitäten deswegen komme ich nicht regelmäßig dazu mich hier zu melden bzw. die Funke in Betrieb zu haben. Sorry. Ich sehe zu das ich über diese Woche einen Überblick bekomme und sage hier heute Abend Bescheid. Paralell dazu lasse ich die Funke ab 19:00 auf 35LSB mal an.

Gruß
Waschbär


  
 

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