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Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

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Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

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 [ 24 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
Hallo .

ich habe hier 2 Nagelneue 31 ele. 70 cm Antennen. Wer kann mir helfen den Stockungsabstand ( übereinander ) zu bestimmen , oder wer kennt den Hersteller ?

Gruß Bernd


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
Die Antennen sollen hier vert. mit eingebaut werden .

Bernd[attachment=0:8zfyokwa]IMG-20180509-WA0003.jpg[/attachment:8zfyokwa]


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
Bernd, auch mir eine unbekannte Antenne aber anhand der Wellenlänge (schätze so zwischen 10-12 WL) kann man sicherlich den Stockungsabstand halbwegs ermitteln können.... bei der 38el M2 wären das ganz grob 4m....

Ansonsten folgende Formel

Aopt = l / [2 sin (a/2)] ~> 60 l / a


mfg


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
Der Stockungsabstand hängt von Gewinn und Diagramm der verwendeten Antennen ab. Also Antenne ausmessen und simulieren, damit zumindest der Vorwärtsgewinn bekannt ist. Dann nach dieser [url=http://www.qsl.net/dk7zb/Download/stocken.pdf:2659l57r]Pimaldaumen-Tabelle[/url:2659l57r] stocken oder den ganzen Artikel lesen und optimal stocken.

Ahoi
Pom


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
Hallo .

Danke erst mal für die Tip`s .
Leider ist bin ich Heizungsbaumeister der vor 7 Jahren irgendwie zum Amateurfunk gekommen ist.
Meine Englischkenntnisse und meine elektronischen Kenntnissen hören beim QSO bzw. nach der Klasse A Prüfung auf , aber trotzdem möchte ich gerne am Amateurfunkdienst ( Ich hab ja mal eine Prüfung dafür abgelegt ) teilnehmen und da ich immer schon recht Zielstrebig war möchte ich das auch mit möglichst grossen Erfolg machen .

Lange Rede kurzer Sinn , Ich kann zwar alles nach Anleitung bauen , aber leider nur dann , wenn ich eine Anleitung habe. Ich kann natürlich einen Dipol berechnen , und dann einen bauen , aber danach hört es auf.

Nun noch mal meine Frage :
Kann mir jemand hier den Stockungsabstand für diese Antennen sagen ?

Gruss Bernd


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
[quote]
Lange Rede kurzer Sinn , Ich kann zwar alles nach Anleitung bauen , aber leider nur dann , wenn ich eine Anleitung habe. Ich kann natürlich einen Dipol berechnen , und dann einen bauen , aber danach hört es auf.

Nun noch mal meine Frage :
Kann mir jemand hier den Stockungsabstand für diese Antennen sagen ?

Gruss Bernd[/quote]

Hallo Bernd,
der Stockungsabstand hängt mit der Boomlänge des Beams zusammen und WiMo hat dazu Beipiele bereit gestellt:

http://www.wimo.de/cgi-bin/searchspell. ... ngsabstand

73
Gerhard


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
Hallo Bernd ......
könnte eine ältere Ausführung von RF Antennas sein.
Wo bei mir der "Topf" an der Einspeisung für ein Eigenbau halte ?
Gebe doch bitte mal eben den Abstand vom Vorderen bis zum Letzten Element in mm und die genaue Elementenanzahl an.
Schau dann mal weiter in der Netz Sammlung ;-)
vy 73 de Bert

Komme nächste Woche Do wieder zurück.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
Als Faustregel galt "früher mal" bei UKW-Yagis Stockungsabstand gleich Boomlänge (ohne Gewähr). Ansonsten würde ich die "Wimo-Formel" benutzen.
73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
[quote]Als Faustregel galt "früher mal" bei UKW-Yagis Stockungsabstand gleich Boomlänge (ohne Gewähr). Ansonsten würde ich die "Wimo-Formel" benutzen.
73 Peter[/quote]
Das ganz sicher nicht. :mrgreen: :mrgreen:

Wie es geht kann man hier ganz simpel online berechnen:

http://dg7ybn.de/Stacking/6WU_online_calc_DE.htm

K.

P.S.: Ich würde an deiner Stelle dringend davon absehen, die 70er Yagis in die 2M-Gruppe zu integrieren. Das funktioniert nicht.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
Warum sollte das nicht funktionieren ?

[quote][quote]Als Faustregel galt "früher mal" bei UKW-Yagis Stockungsabstand gleich Boomlänge (ohne Gewähr). Ansonsten würde ich die "Wimo-Formel" benutzen.
73 Peter[/quote]
Das ganz sicher nicht. :mrgreen: :mrgreen:

Wie es geht kann man hier ganz simpel online berechnen:

http://dg7ybn.de/Stacking/6WU_online_calc_DE.htm

K.

P.S.: [b:2twcigs6][i:2twcigs6][u:2twcigs6]Ich würde an deiner Stelle dringend davon absehen, die 70er Yagis in die 2M-Gruppe zu integrieren. Das funktioniert nicht[/u:2twcigs6][/i:2twcigs6][/b:2twcigs6].[/quote]


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
Es gibt im ARRL Antenna Handbook eine ziemlich lange Abhandlung mit Testserien, Chapter 15.3 in der Ausgabe 22 speziell für VHF und UHF, mit Querverweisen auf die Problematik bei HF-Yagis. Es sind etliche Beispiele drin mit Gewinn vs Stackabstand und F/R vs Stackabstand (F/R ist für die Rückseite üblicherweise der Mittelwert vom 180° Winkel rückwärts, nicht zu verwechseln mit F/B = vor-/rück Verhältnis in der Hauptgewinnrichtung).

Die Verluste gegenüber dem Optimum bei 70cm und 2m Stacking sind durchaus erträglich und keine Katastrophe, im Beispiel im -1dB Bereich. Die ganze Geschichte ist ziemlich komplex und wir können uns stundenlang mit "einfachen Formeln" beschäftigen. Es sind ein paar Faustregeln dabei, Beispiel: Boom länger als 1xLamba -- optimaler vertikaler Abstand 1xLambda. Darunter läßt der Gewinn nach, aber weniger Seitenzipfel.

Es kommt ja auch einiges an Nebenbedingungen dazu: mehr Antennenhöhe ist auch mehr Windlast. Ich würde es entweder simulieren oder einfach probieren. Die "einfachen Formeln" sind jedenfalls kein Allheilmittel.

73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
[quote]Warum sollte das nicht funktionieren ?
[/quote]
Weil sie im Erregerfeld der 144er liegen und dort hat Metallisches aller Art möglichst nichts zu suchen. Die 70er werden auch Probleme bekommen, wenn sie wie geplant in der Mitte deiner Anlage aufgebaut werden. Wie ich dem Bild entnehme werden sie wohl zwischen den beiden horizontalen Trägern zu finden sein, was dem Erregerfeld nicht eben zuträglich ist. Das Diagramm wird verbogen, und zwar kräftig. Zudem erweisen sich die horizontalen Träger als veritabler "Energiefresser".

K.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
[quote][quote]Warum sollte das nicht funktionieren ?
[/quote]
Weil sie im Erregerfeld der 144er liegen und dort hat Metallisches aller Art möglichst nichts zu suchen. Die 70er werden auch Probleme bekommen, wenn sie wie geplant in der Mitte deiner Anlage aufgebaut werden. Wie ich dem Bild entnehme werden sie wohl zwischen den beiden horizontalen Trägern zu finden sein, was dem Erregerfeld nicht eben zuträglich ist. Das Diagramm wird verbogen, und zwar kräftig. Zudem erweisen sich die horizontalen Träger als veritabler "Energiefresser".

K.[/quote]

Hatte ne 4er Gruppe für 2m im H angeordnet und dazwischen ne 4er Gruppe im H angeordnet für 70cm.
Das H bestand aus Stahl-und Alurohren.
Hat hervorragend funktioniert.
Antennen waren F9FT
Ausser durch Sturm wurde da nix verbogen.
Möglicherweise sprichst du ja von der Theorie und ich aus der Praxis.
Mitunter gibt es da ja Unterschiede.

Stockungsabstand für die 2m Gruppe war um und bei 4m und für die 70er Gruppe bei 1,4m,
also jeweils um die 2 Lambda.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
[quote][quote]Warum sollte das nicht funktionieren ?
[/quote]
Weil sie im Erregerfeld der 144er liegen und dort hat Metallisches aller Art möglichst nichts zu suchen. Die 70er werden auch Probleme bekommen, wenn sie wie geplant in der Mitte deiner Anlage aufgebaut werden. Wie ich dem Bild entnehme werden sie wohl zwischen den beiden horizontalen Trägern zu finden sein, was dem Erregerfeld nicht eben zuträglich ist. Das Diagramm wird verbogen, und zwar kräftig. Zudem erweisen sich die horizontalen Träger als veritabler "Energiefresser".

K.[/quote]Schau Dir bitte mal die Tests im ARRL Antenna Handbook an, ausführlich auf Vor- und Nachteile verwiesen. Es ist eine reine Frage der Stockungsabstände, siehe auch DL2BRs Beispiel. Wenn Deine Theorie stimmen würde, würde mein FB23, die FS-Antennen am Standrohr, und die Steigsprossen am Mast meine 2m-10XY förmlich auffressen (1,25 Lambda Abstand auf 2m bezogen). Kritisch sind bei den Yagis i.d.R. lediglich das Strahlerelement und evtl. noch der Reflektor. Spätestens nach dem 1. Direktor ist weiter vorne zwar immer noch was los, aber lange nicht mehr mit DER Riesenauswirkung. Ich habe ja schon gepostet, daß in einem Fall auf 2m bezogen die 70cm Yagi nur 1dB vom Gewinn "gefressen" hat.

Ich liebe anomyme Pauschalratschläge........
73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: 70 cm Beam welcher Hersteller ?
[quote]]Schau Dir bitte mal die Tests im ARRL Antenna Handbook an, ausführlich auf Vor- und Nachteile verwiesen. Es ist eine reine Frage der Stockungsabstände, siehe auch DL2BRs Beispiel. Wenn Deine Theorie stimmen würde, würde mein FB23, die FS-Antennen am Standrohr, und die Steigsprossen am Mast meine 2m-10XY förmlich auffressen (1,25 Lambda Abstand auf 2m bezogen). Kritisch sind bei den Yagis i.d.R. lediglich das Strahlerelement und evtl. noch der Reflektor. Spätestens nach dem 1. Direktor ist weiter vorne zwar immer noch was los, aber lange nicht mehr mit DER Riesenauswirkung. Ich habe ja schon gepostet, daß in einem Fall auf 2m bezogen die 70cm Yagi nur 1dB vom Gewinn "gefressen" hat.

Ich liebe anomyme Pauschalratschläge........
73 Peter[/quote]

Ah ja....

Erstens gebe ich keine Pauschalratschläge und zweitens hilft auch das von dir gerne zitierte ARRL-Kompendium nicht dabei, die Physik zu besiegen. Die DL6WU-Formel zur Bestimmung der Stockungsabstände ist etabliert, im Modell x-fach bestätigt und in der Praxis bewährt (oder machen alle EME-Leute seit >30 Jahren was falsch?)
Warum stockt man Antennen? Um, vereinfacht gesagt, durch Bündelung den Vorwärtsgewinn zu steigern. Das ist das Ziel. Dem nahe zu kommen ist kein Pappenstiel.

Der Aufwand, den man treiben muss, um dies zu erreichen, ist beträchtlich:
1. Gleichphasige Erregung - Dazu braucht es gleichphasige Stockungsleitungen. Hier wird häufig der erste Fehler gemacht, indem die Stockungsleitungen auf möglichst gleiche mechanische Längen geschnitten werden. Mechanische Länge ist aber ungleich elektrische Länge bzw. Phase. Sehr hilfreich sind hier VNA's mit denen die Phasen sauber aufeinander abgestimmt werden können.
2. "Anpasstöpfe" - Bei einer 4er-Gruppe sind klassische 4er-Töpfe (1/2 Lamdba) nicht zwingend notwendig. Da geht's auch prima mit hochwertigem (!) Kabel (1/2"LCF oder SCF) und erstklassigen Steckern und T-Stücken (Huber&Suhner, Telegärtner, Rosenberger). Vorteil: geringeres Gewicht, sehr breitbandige Anpassung mit guter Rückflussdämpfung <30dB, keine Probleme mit Kondensat wie ich typischen "Töpfen". Trotzden werden die Töpfe nach wie vor gerne gekauft und nach 2/3 Jahren geht das Gejammere los.
2. Mechanischer Aufwand - Ein stabiles "H" in den Griff zu bekommen ist nicht einfach. Erst recht, wenn es nach dem nächsten "Kyrill" noch Mast und Garten zieren soll. Also nimmt man viel Geld in die Hand, baut den Kram stabil auf und freut sich, wenn es funktioniert.

Warum also sollte man sich diesen erheblichen Aufwand verderben, in dem man versucht, der Physik ein Schnäppchen zu schlagen? Die Performance des Gesamtsystems leidet, wenn man innerhalb der Apperturen einzelner Yagis Matallisches installiert. Das ist keine "Pauschalaussage" sondern belegbar und im Modell und in der Praxis nachvollziehbar. Solange man das alles "nur" unter dem Gesichtspunkt Tropo, Ms, Es etc. betrachtet wird man damit leben können, für EME geht das gar nicht. Wenn es also darum geht, das Maximum herauszuholen (und das wollen wir ja, wenn wir den Aufwand treiben), stellt sich schon die Frage, warum man sich im Nachhinein Verluste antun sollte, wenn man vorher viel Geld und Zeit in das Optimum investiert hat.

Ein paar Literaturhinweise dazu:

http://www.ifwtech.co.uk/g3sek/stacking/stacking2.htm
https://www.dxmaps.com/discuss/nesting.html

K.


  
 

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