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 [ 85 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
[quote]
Problem ist, daß die Dinger meist relativ leicht sind. Die "läuft" Dir weg oder möchte zusätzlich am Tisch fixiert werden... Handtasten gehen noch eine Zeit lang, aber wenn Dir ein Paddle bei jedem Schlagwechsel 2 cm übern Tisch rutscht, hört der Spaß auf ;-)
[/quote]
Moin OMs,

stimmt, das ist sehr nervig, aber es gibt eine kleine, sehr effektive Abhilfe:

https://www.amazon.de/Pack-Antirutschma ... 86&sr=1-14

Hat bei mir sehr geholfen, danach rutschte nix mehr :wink:

Ist der Stationstisch extrem glatt, doppelseitiges Teppichklebeband auf 20 Cent große Flächen ausschneiden und unter die Gummifüße kleben, hält bombenfest und lässt sich in der Regel ohne Beschädigungen wieder entfernen. Da kann der stressigste Contest oder das erste nervenaufreibende, schweißtreibende CW-QSO kommen :lol:

73


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
[quote]Deine Einschätzung der Begali Simplex Basic teile ich, die habe ich auch. Eine industriell gefertigte Taste ist einer Handgefertigten in Bezug auf Präzision immer vorraus. Daher scheinen die Kent Tasten auch eine gute Alternative zu sein. Ich kenne sie allerdings nicht aus perönlicher Erfahrung.
Für den Einstieg, und darum geht es hier ja eigentlich, halte ich eine technisch einwandfreie ETM5 aber immer als empfehlenswert. Mit ein bisschen Glück ist man für 50€ dabei und hat dann auch gleich einen Keyer der immer gleich funktioniert. Ein nicht zu unterschätzendes Plus.[/quote]
Hallo,

etm ist ein gutes Stichwort, deren Tastenspiel ist aber tolerierbar und im Grunde nichts weltvernichtendes und ok.

Mir scheint, daß der Test-Artikel von einem Verblendeten (Vernarrten, ok: von einem Verliebten) für Verblendete erstellt wurde und nicht wirklich ernst genommen werden muß.
Bspw. mit Beschleunigungswerten bei Mikrobewegungen im Zusammenhang mit Wurstfingern ist nicht wirklich seriös als Argument und nur erbärmliches Text-Geschwurbel und Placebo-Gerede.

Wer "stiff fühlt", der haut mit dem Hammer auf den Kontakt oder "kann" Wünschelrute, anders kann es fast nicht sein.

Dagegen ist eins wahr: Alu entzieht der Fingerbeere übermäßig Wärme und gehört ergonomisch nicht gerade zur Meisterleistung.
Und eine runde Formgebung ist beim Alu nur unnötig aufwändig.


peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
[quote]
Deine Einschätzung der Begali Simplex Basic teile ich, die habe ich auch. Eine industriell gefertigte Taste ist einer Handgefertigten in Bezug auf Präzision immer vorraus. Daher scheinen die Kent Tasten auch eine gute Alternative zu sein. Ich kenne sie allerdings nicht aus perönlicher Erfahrung.
Für den Einstieg, und darum geht es hier ja eigentlich, halte ich eine technisch einwandfreie ETM5 aber immer als empfehlenswert. Mit ein bisschen Glück ist man für 50€ dabei und hat dann auch gleich einen Keyer der immer gleich funktioniert. Ein nicht zu unterschätzendes Plus.
[/quote]

Hallo André,

gerade die Simplex Basic ist für den Einstieg eine sehr schöne Taste und auch das Kent Doppel-Paddle. Darunter (qualitativ) sollte man auch als Einsteiger nicht anfangen. Gut, die Kent kommt so um 130 EUR, die Begali um 180 EUR (beides inkl. USt.).

Eine Bencher BY-1 habe ich mal ausprobiert und nach 5 min. wieder weggelegt, da das Ding zu labberig und instabil war und mir ständig die Feder rausgesprungen ist....was für eine Fehlkonstruktion! - Es gibt aber auch OMs, die damit glücklich werden...

Ich gebe übrigens in Iambic B, da ich das Doppelpaddle als Squeeze-Taste benutze und da ist - für mich - Iambic B deutlich von Vorteil, gerade bei höheren Geschwindigkeiten. Der durchschnittliche Japan-TRX hat ebenfalls Iambic B, wenn es nicht umstellbar ist. - Ich sehe aber so viele Youtube-Videos über Morsetasten, in denen die Besitzer der Tasten einfach nicht geben können. Da wird das Doppel-Paddle wie ein Single-Paddle benutzt oder eine Sideswiper. Wenn Doppel-Paddle, dann mit dem Vorteil Squeeze-Betrieb machen zu können und deutlich bequemer, mit weniger Handbewegungen, geben zu können. Ansonsten ist ein Single-Paddle wirklich die bessere Wahl.

Die ETM-Tasten hingegen haben Iambic A, die besseren haben einen Punktspeicher, aber auch nur den, der Strichspeicher fehlt und ist somit ein "halbes" Iambic B. Ich bin mit der ETM-8c überhaupt nicht glücklich geworden: Eine Mechanik, die aussieht wie selbstgefeilt, mit mäßiger Einstellbarkeit und das komische Gebeverhalten...ist eben noch eine CMOS-Schaltung. Bei HF in der Luft hat die Taste auch ab und an alleine gegeben...die Programmierung der Speicher eine Tortur... Die Mechanik hat ja OM Schurr schon mit einem Einbau-Wabbler extra für die ETMs deutlich verbessert, die eigenwillige Gebeelektronik bleibt aber.

Ich würde heute niemandem mehr raten auf einer original ETM-Taste zu lernen. Ein guter Controller-gesteuerter Keyer mit sauberen Gebeeigenschaften (wie N0XAS z.B.) und eine gute Taste und fertig ist. Auch würde ich Iambic B vorschlagen, da es 90% aller TRX so umsetzen, wenn es nicht einstellbar ist. - Das entspricht aber den persönlichen Vorlieben des einzelnen.

Ich bin weder Morsetastenfetischist noch verblendet, um es genau zu sagen: Die Simplex Basic ist neben einer K40-Klopftaste, dem Elecraft KXPD3 mein einizigstes Paddle, aber ich habe auch schon einige durchprobiert, auch Scheunemann und Schurr. - Auch nutze ich die Taste nicht wirklich aus. Mein Tempo liegt bei max. 25 WPM, im QSO eher so 20-22 WPM... Es gibt aber OMs und YLs, die schaffen weitaus mehr als DL6LAT und für die ist es schon wichtig, dass die Masse der Paddlearme so niedrig wie möglich ist, bei Geschwindigkeiten um 350 ZPM oder gar mehr.

Zum Thema Alu-Paddles: Die originalen Kunstoff-Griffstücke sind recht lang und flexen entsprechend, mit dem Ergebnis, dass der Kontaktpunkt nicht mehr eine knackige Rückmeldung an den Finger gibt, sondern durch das Flexen sich etwas "verwaschen weich" einfühlt. Das kann mitunter irritieren. Die Alu-Griffstücke machen die Taste sehr sehr steif und man hat eine sehr direkte harte taktile Rückmeldung über den Kontakt. Mir kommt das sehr entgegen, andere mögen's eher soft und flauschig, nicht wahr DL6LAT? :D - Spaß beiseite: Manche OMs spüren da keinen Unterschied, aber ich bin auch jemand, der sich von seinem Arbeitgeber eine vernünftige Tastatur hinstellen lässt, denn da arbeite ich den ganzen Tag daran und dort braucht man auch entsprechend taktiles Feedback, einen linearen Hub, eine gewisse minimale Hubhöhe usw.....es kann halt nicht jeder so viel "Fingerspitzengefühl" haben. :)

Im übrigen ist mein Shack beheizt und hat fast durchgängig eine Temperatur um 22 °C. Die Temperatur der Taste dürfte nicht sonderlich davon abweichen. Sie fühlt sich weder kalt an, noch entzieht sie meinen Fingern übermäßig Wärme, denn die Finger liegen nur an einer sehr kleinen Stelle an. Eher wärmt sich das Alu vom Geben etwas auf. Scharfe Kanten hat sie übrigens auch nicht...ich kann also die Alu-Paddles jedem empfehlen, der es gerne etwas direkter mag.

73!

Sven


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
Hi,
gibt auch kurze dicke Paddel Griffe aus Plastik oder Holz, die federn auch kaum nach.
Kann man ja auch einfach umbauen bei den meisten Tasten.
Alu mag ich persönlich nicht so gern.

73 de DL3FOX Uwe


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
Für den Minimalisten ist eine Sensor Taste optimal - einerseits kann man sich "austoben" - andererseits ist der Preis "heiss".
Z.B. das "20 Pfennig" Paddle incl. dem Schaltbild unter http://www.dl0bn.de/dc7xj/d.htm ist als Idee sehr gut.

In Verbindung mit z.B. der CapKey Elektronik unter http://cq-cq.eu/root.htm#station_profile ist das Problem mit "feuchten" oder "trockener" Haut auch nicht mehr vorhanden.

Viele Diskussionen gab es ob nun Squeeze oder 1Arm Paddle besser sei - mit der Tendenz, das 1Arm Paddles das Problem von Prellen oder Punkt-StrichSpeichern reduzieren kann.

Hauptsache ist doch - CW for ever :) Aber jeder Anfang ist schwer - aber ein gutes Paddle ist ein guter Anfang.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
DF1LX schreibt:" Hauptsache ist doch - CW for ever :) Aber jeder Anfang ist schwer - aber ein gutes Paddle ist ein guter Anfang."

Da hast Du natürlich vollkommen recht, die Frage ist jedoch: " Was ist ein gutes Paddle " ?
Einige der Experten hier würden doch am liebsten mit zwei rostigen Nägeln aneinanderklopfen :lol:

73 P.Pinkus
( CW seit 1974 )


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
Ein gutes Paddel ist eins mit dem man sich perönlich wohlfühlt. Das kann für
jeden was anderes sein...


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
Ja - für mich ist die Schurr ein gutes Paddle mit der ich 50 WpM erreicht habe. Die Vibroplex auch - die Bencher BY.. ist gut aber nix für hektiker :)

Die ETM3C war gut genug bis ca. 30 WpM. Die Junkers war schlecht - weil nix für mich gewesen :)

Für QRS ist eigentlich alles gut genug am Anfang - hauptsache CW macht Spass


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
[quote]Ein gutes Paddel ist eins mit dem man sich perönlich wohlfühlt. Das kann für
jeden was anderes sein...[/quote]
Hallo,

das mag sein.
Aber von Fachleuten dafür korrekte Abwägungen einzufordern, dürfte selbige wohl nicht überfordern.
Genau, eine gute und preiswerte Morsetaste, ein Paddel mit Kapazitäts-Sensor.
Die vereint Feinfühligkeit, Genauigkeit, ist preiswert und was weiß ich.
http://cq-cq.eu/dj5il_rt003.pdf
Es fehlt nur noch der C-Code für den kleinen Prozessor.

Übrigens: rostige Nägel hat hier niemand empfohlen. Aber einem Anfänger eine Scheunemann-Altar-Gedenk-Taste anzubiedern, das ist wirklich maximal daneben.
Zumal noch gar nicht absehbar ist, daß derjenige nach 100.000 Übungsstunden ihren "Vorteil" endlich bemerken wird.
Im Gegenteil, viel wahrscheinlicher wird es sein, daß er in der Zeit etwas besseres mit sich anzufangen weiß.


peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
Na ja , hab mal Widerstands Sensor Tasten ausm Streifen Pertinax probiert..für QRP portabel ganz ok wenns aufs Gewicht ankommt. Für zu Hause hab ich doch lieber ne Messing-Squeeze-Taste.

Man kann sich auch nur die ETM Mechanik holen und einen PIC 16f628 nachschalten, dan hat man auch ne moderne Speichermnorstetaste ;)

Fürn Anfang 30-50 Euro ausgeben ist ok, wenn man dann später wirklich high speed cw machen möchte kann man sich ja die 2. Taste kaufen.. ;)

73 de DL3FOX Uwe


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
[quote] eine Scheunemann-Altar-Gedenk-Taste anzubiedern, das ist wirklich maximal daneben.[/quote]

@peter (lat): Es ist maximal daneben, mir so etwas zu unterstellen, weil man nicht LESEN möchte, sondern sich nur selbst gerne schreiben sieht! Ich habe ihm diese NICHT empfohlen, sondern ausdrücklich eine[b:1ivu4unt] Einsteigertaste von Bencher oder Vibroplex im mittleren Preissegment![/b:1ivu4unt] Nebenbei habe ich mich dabei auch noch selbst auf die Schippe genommen (QLF). Und ich kam auch nur dazu, weil ich einem Bekannten, der ausschließlich CW macht, ein Dankeschön für diverse Hilfseinsätze bei mir zukommen lassen wollte und mir aus Neugier eine mitbestellt habe. Würd ich heute (für mich!) auch nicht mehr machen, aber nu isse da und zum Wegschmeißen sicher zu schade!

Mein Zitat, damit Du nicht solange suchen mußt:

[quote]Mit einer Bencher oder Vibroplex macht man nichts falsch. Mittleres Preissegment. [/quote]

Hauptsache wieder draufgetreten und aus dem Zusammenhang gerissen.... Schon was Sinnvolles zum Thema beigetragen? Also außer den rostigen Nägeln?!

Heilige Granate, bei manchen weiß man aber echt nicht, wie man das Silbertablett hindrehen soll, damit sie auch ein Stück übern Tellerrand schauen können, ohne sich den Hals zu verrenken....


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
Hallo,

ich wollte den überschrägen "pinkus" einfach nicht mehr nennen, mein fehler. Auf ihn paßt der monierte Text.

[quote]Na ja , hab mal Widerstands Sensor Tasten ausm Streifen Pertinax probiert..für QRP portabel ganz ok wenns aufs Gewicht ankommt. Für zu Hause hab ich doch lieber ne Messing-Squeeze-Taste.[/quote]
Ich meine, das Auflasten oder gar Festschrauben einer Taste ist das geringste Problem.


peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
[quote]Ich meine, das Auflasten ...[/quote]

https://de.wikipedia.org/wiki/Auflastung

Warum schreibst Du nicht "beschweren", dann versteht man Dich auch ... ;)

Zum Thema:

Vielleicht findet ja jemand an dieser Taste gefallen:
http://web.hamradio.hr/9a5n/index.php/s ... -cw-paddle

Die lässt sich auch gut "Auflasten" (glatte Oberseite). ;)


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
[quote]...Vielleicht findet ja jemand an dieser Taste gefallen:
http://web.hamradio.hr/9a5n/index.php/s ... -cw-paddle

Die lässt sich auch gut "Auflasten" (glatte Oberseite). ;)[/quote]Hallo Karsten,
das liest sich auch interessant. Damit entfällt dann jegliche Diskussion über Mechanik. :-)
Allerdings stelle ich persönlich mir das schwierig vor, genau wie mit einer Sensortaste.
Es fehlt ein mechanisches Feedback, genau so wie ich es von Musikinstrumenten gewöhnt bin.
Daher auch meine Abneigung gegen Iambic B.

73, André


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Morsetaste und Paddle Auswahl
[quote]Interessant ist, daß man die meisten von denen die hier so vollmundig auftreten nie in CW hört. In meinen ca. 85 000 Logeinträgen seit 1974 findet sich nur einer wieder. Wenn man täglich in CW unterwegs ist kennt man nach einiger Zeit die Calls derer die sich in CW auf den Bändern tummeln.[/quote]

Was ist mit mir? Wenn nicht, dann warst Du ab 1997 aber auch nicht mehr viel in CW QRV, oder?


  
 

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