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Fragen und Antworten zum Thema Funk


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 [ 77 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
Ich habe DMR ausprobiert, habe D-Star damals gleich übersprungen, weil mich damals auch die Modulation absolut nicht beegeistert hat. Heute muss maan sagen, ist auch D-Star in vielen Fällen besser und verständlicher geworden.

DMR hatte sich für mich einfach besser angefühlt von der Bedienung. Nicht PTT drücken und mehrere andere Eingaben machen müssen und dann erst losfunken, sondern Talkgroup eingestellt, gedrückt und gesprochen. Aber warum trifft man mich nicht mehr? Ich habe das Gerät wieder verkauft, weil einfach das, was ich mir damit vorstellte, so nicht eingetreten war. Ich kann es auch nur teilweise wiedergeben, aber mich hat das Ganze nicht so geflushed, dass ich es weiter betrieben wollte. Ich hatte keinen Vorteil gesehen.

Was bei FM noch geht? Eine auf HF-Basis erstellte Verlinkung von DB0LBG, DB0LBX und DB0LBY hier um Ludwigsburg herum ist eine völlig neue Sache und macht Spaß, vom Schwarzwald bis hinter Heilbronn mit Funkfreunden in Verbindung zu stehen ohne irgendwelche Zusatzdinge. Einfach drücken und lossprechen...

Ich kann jeden verstehen, der sich an der Technologie der digitalen Sprachübertragung erfreut und diese unterstützt. Aber den Kindergarten, den ich da in der Yahoo-Group erlebt habe einschließlich der Weigerung, ein vernünftiges Forum dafür mit Leben zu füllen, weil man sonst mit dem Smartphone probleme hat, war mit ein Grund, warum ich die Lust daran verloren habe.

Ich brauche es aktuell nicht, bin aber geneigt, vielleicht ein Handfunkgerät mir zu zu legen für DMR, wenn in der RIG Mittlerer Neckar ein weiteres DMR-Relais ins Leben gerufen wird.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
So schwer ist das mit DMR nun auch wieder nicht, fertigen Codeplug besorgen, seine ID eintragen, noch das Call für die Begrüßung und man kann loslegen. Wenn man sich selbst Codeplugs erstellen will dann wird es natürlich schon sehr aufwendig aber ansonsten ist das Gerät schneller einsatzbereit als ein C4FM oder DSTAR Gerät.

Ich habe mit DSTAR angefangen, bin dann bei DMR (HYTERA/DMRPLUS) gelandet und jetzt auch C4FM.
Von der Sprachqualität ist DMR und C4FM am besten, DSTAR klingt immer leicht "nasal"

Im Mobilbetrieb bevorzuge ich auch ganz klar DMR (mit C4FM da keine Erfahrungen) da DMR im Gegensatz zu DSTAR im Grenzbereich viel sauberer arbeitet. Zusätzlich hat man die DPRS Option (wenn vom Gerät unterstützt) welche im Gegensatz zu DSTAR keine QSOs stört wenn sie auf Automatik steht da nur gesendet wird wenn der Slot frei ist und man die Aussendungen von anderen auch dann nicht selbst sieht.

Weiterer Pluspunkt ist das Roaming, von München nach Hamburg fahren und immer auf der TG262 (Deutschland) QRV sein ohne sich Gedanken machen zu müssen welches Relais ist gerade in der Nähe. Muss aber natürlich vorher programmiert sein.

Nachteil bei DMR ist einmal das man momentan noch keine direkte Frequenzeingabe hat und das es nur Monobandgeräte gibt. Zumindest für die Relais kann man sich aber alle Relaiskanäle abspeichern und die dann durchdrehen. Ist aber auch etwas nervig da man dann über mehrere Zonen gehen muss. Ein weiterer Nachteil ist gegenüber C4FM und DSTAR das man nur Callsigns angezeigt bekommt welche man auch eingespeichert hat. FirmwareUpdates sind einfach durchzuführen. Wenn man den Gerüchten glauben darf ist von Hytera auch eine Firmware für den Amateurfunk in Entwicklung. Ein weiterer "Nervpunkt" ist die teilweise sehr unterschiedliche Lautstärke, einige User sind extrem leise und andere brechend laut, wenn man da als 3. zuhört bekommt man teilweise schon einen Krampfanfall. Liegt aber nicht an DMR sondern an den Einstellungen welche die User gemacht haben bzw wie sie halt dann sprechen.

Bei DSTAR hat man halt den Vorteil das die Geräte auch DuoBander sind (ok gibt auch Monobander) und das man die Frequenz frei eingeben kann. Man muss sich keine Gedanke über "UserList" machen das das Call immer angezeigt wird. Schön ist auch die DR Funktion womit man bei den neueren Geräten seinen Repeater in der Nähe suchen kann sofern man die aktuelle Liste hat. Allerdings scheint ICOM wohl die Geräte schon "abgeschrieben" zu haben, aktuelle Listen gibt es bei ICOM keine und auch die Firmware wird nicht mehr erneuert.

Was bei DSTAR manchmal nervt ist wenn man über einen vernetzten Repeater einen OM hört und den anderen nicht (OMs die ein lokales QSO führen) da einer mit Gateway arbeitet und der andere ohne Gateway. Schön finde ich bei DSTAR z.B. auch das International DSTAR Net immer Samstag oder Sonntag Nacht auf dem REF001C, sowas ist mir zumindest bei DMR und C4FM nicht bekannt.

Nachteil hier wie schon erwähnt das es nur Geräte von ICOM gibt mit Ausnahme des UP4DAR und des BlueDongle (Einstieg über den PC).

Zu C4FM kann ich noch nicht viel sagen außer das die Sprachqualität super ist aber der Netzausbau leider bei weitem nicht an DSTAR oder DMR ran kommt.
Auch cool ist die eingebaute ARRS Funktion beim Yaesu FT2 aber das hat nichts mit C4FM zu tun. FirmwareUpdates sind zwar sehr gut beschrieben (beim FT2) aber doch sehr verwirrend bei der Durchführung. Vorteil zumindest beim FT2 man braucht kein extra Programmierkabel.

Was allgemein auch noch eine schöne Sache ist, ist die Vernetzung zwischen DSTAR und DMR welche im DMRPLUS / DCS Netzwerk im Testbetrieb ist (glaube Brandmeister macht das auch teilweise schon aktiv) Nachteil allgemein gesehen sind die ganzen verschiedenen Netze bei den jeweiligen verschiedenen digitalen Betriebsarten.

Was aber bei allen Digitalen Betriebsarten beachtet werden muss (gerade im Bezug auf die Vernetzung und die "Laufzeiten" übers Internet) ist das man längere Umschaltpausen lassen sollte so das andere auch eine Chance haben rein zu kommen.

Mir machen die digitalen Betriebsarten auf jeden Fall Spaß und das ist ja das Wichtigste :)


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
[quote]
Weiterer Pluspunkt ist das Roaming, von München nach Hamburg fahren und immer auf der TG262 (Deutschland) QRV sein ohne sich Gedanken machen zu müssen welches Relais ist gerade in der Nähe. Muss aber natürlich vorher programmiert sein.
[/quote]
Wie meinst du das genau?
Unter "Roaming" verstehe ich den automatischen "Handover" an die nächste digitale Zelle.
Das ist sicherlich nicht möglich.
Ansonsten muss ich das Handover selbst machen, in dem ich Kenntnis über die jeweilige neue Frequenz des Zugangs habe.
Bei C4FM wäre sowas ähnliches wie Roaming zumindest halbautomatisch möglich:
Auf einer bundesweit festgelegten 2m-QRG, z.B. 144,900 rufe ich mit einem C4-Gerät. Ist ein Zugang in der Nähe, bekomme ich mein Gerät automatisch auf die jeweilige Frequenz des Zugangs (Node/Relais) eingestellt.
Vorteil: Ich muss nicht mehr wissen wo der nächste Repeater funkt
Nachteil: Jeder Relaisbetreiber muss für diese Möglichkeit mindestens 350-380€ für ein zusätzliches C4-Gerät investieren.
Man ahnt es schon, diese Möglichkeit wird praktisch nicht genutzt ;-)

[quote]
Nachteil bei DMR ist einmal das man momentan noch keine direkte Frequenzeingabe hat und das es nur Monobandgeräte gibt. Zumindest für die Relais kann man sich aber alle Relaiskanäle abspeichern und die dann durchdrehen. Ist aber auch etwas nervig da man dann über mehrere Zonen gehen muss. Ein weiterer Nachteil ist gegenüber C4FM und DSTAR das man nur Callsigns angezeigt bekommt welche man auch eingespeichert hat. FirmwareUpdates sind einfach durchzuführen.
[/quote]
DMR ist auch kein Amateurfunk, sondern ein Betriebsfunk, den man für den Amateurfunk "vergewaltigt" hat.
Da gibt es keine Notwendigkeiten von Mehr-Bander, "Rufzeichen", oder die Konnektivität mit anderen Herstellern.
Der Name "Codeplug", eine Erfindung von Motorola, rührt noch aus einer Zeit, als programmierte Eproms seitlich an das Handgerät geschraubt wurden.
Ich bevorzuge eher den treffenderen Begriff "Settings" für Geräteeinstellungen und Kanallisten.

[quote]
Wenn man den Gerüchten glauben darf ist von Hytera auch eine Firmware für den Amateurfunk in Entwicklung.
[/quote]
Naja, es gibt auch schon über ein Jahr das Gerücht, das es bald ein Multinorm-Gerät von Kirisun/Connect-System gibt, das D-Star, C4, DMR und weitere in einem Gehäuse vereint.
Das dies prinzipiell möglich ist, zeigt ja schon seit geramer Zeit der Hotspot-Stick DV4mini.

[quote]
Ein weiterer "Nervpunkt" ist die teilweise sehr unterschiedliche Lautstärke, einige User sind extrem leise und andere brechend laut, wenn man da als 3. zuhört bekommt man teilweise schon einen Krampfanfall.
Liegt aber nicht an DMR sondern an den Einstellungen welche die User gemacht haben bzw wie sie halt dann sprechen.
[/quote]
Das sollte theoretisch eigentlich nicht vorkommen, wenn man die Voreinstellungen belässt.
Dieses "Problem" kommt eher mal bei C4FM vor, wenn manche Repeater die analogen FM-Signale ins digitale Netz einspielen.
Aber dazu sollte der Relaisbetreiber auch wissen, das es dazu eine Kalibrierung in der Modemsoft gibt.

[quote]
Was bei DSTAR manchmal nervt ist wenn man über einen vernetzten Repeater einen OM hört und den anderen nicht (OMs die ein lokales QSO führen) da einer mit Gateway arbeitet und der andere ohne Gateway.
[/quote]
Genaus diesen "Bug" hat auch mein IC-7100 eingebaut, der im "bedienerfreundlichen" DR-Modus gelegentlich aus der gespeicherten Liste das Gateway nicht richtig übernimmt.
Beim Autoresponser eines Relais, das ich vorher angepingt habe, klappt das.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich dahinter gekommen bin und seither nie mehr diesen Modus benutze.

[quote]
Zu C4FM kann ich noch nicht viel sagen außer das die Sprachqualität super ist aber der Netzausbau leider bei weitem nicht an DSTAR oder DMR ran kommt.
[/quote]
Dies liegt, wie bereits geschrieben, an der wählbaren Sprachdatenrate von 4k8 oder 9k6.
D-Star hat hier nur 2k4 zur Verfügung, plus 1k2 Fehlerkorrektur und 1k2-Datenkanal, der immer reserviert ist, auch wenn keine Daten übertragen werden.

[quote]
Was aber bei allen Digitalen Betriebsarten beachtet werden muss (gerade im Bezug auf die Vernetzung und die "Laufzeiten" übers Internet) ist das man längere Umschaltpausen lassen sollte so das andere auch eine Chance haben rein zu kommen.
[/quote]
...was mann nicht oft genug erwähnen kann.... ;-)

[quote]
Mir machen die digitalen Betriebsarten auf jeden Fall Spaß und das ist ja das Wichtigste :)
[/quote]
So sehe ich das auch ;-)


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
[quote]Wie meinst du das genau?
Unter "Roaming" verstehe ich den automatischen "Handover" an die nächste digitale Zelle.
Das ist sicherlich nicht möglich.
Ansonsten muss ich das Handover selbst machen, in dem ich Kenntnis über die jeweilige neue Frequenz des Zugangs habe.[/quote]

Empfangs seitig funktioniert das während des Empfanges eines QSOs bzw auch wenn allgemein Aussendungen vom Repeater kommen (auch vom anderen TimeSlot), nutze es ja jeden Tag im Auto.
Beim Senden wird während des Sendebetriebs nicht umgeschaltet.
Wenn man allerdings ein QSO beginnt und auf dem eingestellten Relais keine Antwort vom Repeater kommt wird das nächste in der RoamingList versucht zu erreichen bis es klappt. Also einfach auf der PTT bleiben bis der Talk Permit Ton kommt.

Was Du wie gesagt vorher machen musst ist Dir Deine RoamingList zusammen stellen und natürlich sollten die Repeater auch im selben Netzwerk / Reflektor sein.


[quote]Bei C4FM wäre sowas ähnliches wie Roaming zumindest halbautomatisch möglich:
Auf einer bundesweit festgelegten 2m-QRG, z.B. 144,900 rufe ich mit einem C4-Gerät. Ist ein Zugang in der Nähe, bekomme ich mein Gerät automatisch auf die jeweilige Frequenz des Zugangs (Node/Relais) eingestellt.
Vorteil: Ich muss nicht mehr wissen wo der nächste Repeater funkt
Nachteil: Jeder Relaisbetreiber muss für diese Möglichkeit mindestens 350-380€ für ein zusätzliches C4-Gerät investieren.
Man ahnt es schon, diese Möglichkeit wird praktisch nicht genutzt[/quote]

Coole Sache, was macht aber das Gerät wenn dann in Reichweite 3 Repeater antworten ?
Da fällt mir aber auch gerade ein das einige DSTAR Repeater auch einen Config senden wenn man die Frequenz hat

[quote]Der Name "Codeplug", eine Erfindung von Motorola, rührt noch aus einer Zeit, als programmierte Eproms seitlich an das Handgerät geschraubt wurden.
Ich bevorzuge eher den treffenderen Begriff "Settings" für Geräteeinstellungen und Kanallisten.[/quote]

Ach das ist doch wie mit der Flex ^^

[quote]Naja, es gibt auch schon über ein Jahr das Gerücht, das es bald ein Multinorm-Gerät von Kirisun/Connect-System gibt, das D-Star, C4, DMR und weitere in einem Gehäuse vereint.
Das dies prinzipiell möglich ist, zeigt ja schon seit geramer Zeit der Hotspot-Stick DV4mini.[/quote]

Na der DV4mini ist aber nur ein Hotspot welcher immer noch einen TRX benötigt. Aber das Gerücht von Connect habe ich auch gehört.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
Zur Frequenz-Direkteingabe: zumindest bei meinem Hytera PD-685 kann ich sowohl Zeitschlitz als auch TX- u. RX- Frequenz direkt ins Gerät eintippen. In diesem Punkt hat das Gerät zu den D-Star-Geräten aufgeschlossen. Oh...mir fällt gerade ein, dass es auch mit der User-ID geht...


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
[quote]... Was bei FM noch geht? Eine auf HF-Basis erstellte Verlinkung von DB0LBG, DB0LBX und DB0LBY hier um Ludwigsburg herum ist eine völlig neue Sache und macht Spaß, vom Schwarzwald bis hinter Heilbronn mit Funkfreunden in Verbindung zu stehen ohne irgendwelche Zusatzdinge. Einfach drücken und lossprechen... [/quote]Genau das wäre mein Ansatz: Die erste Meile mit handelsüblichen FM-Geräten. Talkgroups, Reflektoren und Vernetzungen sind auch damit möglich. Die Verlinkung der Repeater dann so weit wie möglich per HF. Also wieder deutlich mehr Amateurfunk und weniger Internetfunk.

Wir selbst leben das hier zum Teil schon: http://www.ruhrlink.org/index.php?optio ... Itemid=287

Ist technisch zumindest kein großes Problem. Müsste nur etwas weiter verfeinert werden. Die Sprachqualität ist perfekt, also wie man es von FM gewohnt ist. Selbst die Latenzzeiten sind sehr gering. Man muss also nicht zwingend Umschaltpausen von meheren Sekunden lassen. Rauschen und Fading etc. bekommt man damit natürlich nicht weg. Aber dafür wird man mit guter Sprachqualität und einfacher Bedienung belohnt. Und mit einem freien, offenen und unabhängigen System ...


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
Hallo "Radio", findest Du Deinen Schreibstil in Ordnung?

Wie hört sich denn die Digitale Modulation eines Funkgerätes im Vergleich zur analogen Modulation eines FM Funkgerätes oder im Vergleich zu einem GSM Smartphone an?

Wie hört es sich für Dich an? Wie beurteilst Du das?

73, Peter - HB9PJT


[quote]Das Problem an diesem Thread ist, dass einige Leute, die hier schreiben, von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, aber unbedingt ihren Senf dazu geben müssen. Hier kommen abstruse "Fakten" auf den Bildschirm, dass ich schon lachen muss. Leute..... ich habe absolut keine Ahnung vom Angeln. Das ist auch der Grund, warum ich mich nicht in einem Angelforum vehement für diese oder jene Ausrüstung einsetze. Macht es doch bitte ebenso.

[quote]Ich habe schon D-Star gehabt und habe DMR hier. Aber für mein Klangempfinden sind alle digitalen Sprachübertragungen im Amateurfunk untauglich, da die Sprachqualität sehr quälend ist für meine Ansprüche und ein längeres QSO wirklich zur Plage wird. So lange nicht eine ebenbürdige Audioqualität zu den digitalen GSM/LTE erreicht ist, bevorzuge ich FM und Echolink.

73, Peter - HB9PJT[/quote]

Dann empfehle ich mal den Besuch eines Spezialisten für Ohrenleiden. Vllt. liegt es gar nicht am Digitalfunk.[/quote]


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
....Ich finde die Modulation meiner D-Star-Geräte durchwegs besser als das verknautschte Gewinsel das aus den Lautsprechern der Smartphones kommt.
Ich musste lediglich das Mikrofon meines IC 2820 etwas umfrisieren - und schon klingt das Teil richtig gut und nicht mehr so "nasengequetscht" wie am Anfang.
Ich verstehe das Modulationsgejammer sowieso nicht. Warum besinnt man sich denn nicht darauf daß das Amateurfunk ist und kein Hi-Q-Stereosender mit allem Pipapo um die HiFi-verwöhnten Lauschlappen von Musikdauerkritikern zu umschmeicheln?

"Funkt ihr schon oder nörgelt ihr noch"

73 Mike


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
[quote]Hallo,
denke gerade darüber nach ob ein Einstieg in den digitalen Sprechfunk sinnvoll wäre.
Es gibt ja inzwischen 2 Systeme - DMR, D-Star.
Welches System macht Sinn, hat Zukunft u. wird von den meisten OM´s genutzt?
Man sollte natürlich auch einenige Funkpartner finden.
Empfehlung zu kostengünstigen TRX?

Über Infos/Tipps und/oder Links zum Thema wäre ich dankbar.

73, Manfred, DL3MGY[/quote]Als etwas boshafter Oldtimer mit der gleichen Neugierde wie "Mane", was den nun nach Stand der Technik die erste Wahl wäre, habe ich die Ausgangsfrage mal nach "vorne" geholt.

Es waren ja nun einige interessante Informationen dabei, aber außer das DJ3UE DV als interessante Spielwiese eingestuft hat, hat mir bisher nichts für eine Entscheidung geholfen. Ich habe nur schon genug Spielwiesen im Shack, sonst wäre das ein echtes Argument,hi. Die babylonische Sprachverwirrung per Multi-Protokulti, noch dazu Hersteller-abhängig, holt mich nicht vom Hocker.

Ich kann mir nicht vorstellen, das es DL3MGY besser geht. Ich sehe noch keinen Gewinner in der Diskussion, oder ?? Sollen wir jetzt zählen - nach Protokoll sortiert: wer hat die meisten Geräte verkauft ?? wo gibt es die meisten Relais ?? Oder ..... Wettbewerb ??

73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
[quote]
Coole Sache, was macht aber das Gerät wenn dann in Reichweite 3 Repeater antworten ?
[/quote]
Coole Frage, das hat man wohl noch nicht ausprobiert.
Entweder es gibt eine zufällige Antwortverzögerung wie bei PR, oder einer ist der stärkste und dessen Einstellungen wird übernommen.
[quote]
Da fällt mir aber auch gerade ein das einige DSTAR Repeater auch einen Config senden wenn man die Frequenz hat
[/quote]
Ich meine, das beschänkt sich im wesenlichen auf das Relais- und Gateway-Call

[quote]
Ich sehe noch keinen Gewinner in der Diskussion, oder ??
[/quote]
Es gibt keinen Gewinner ;-)
Nach meinen hoffentlich objektiven Kenntnissen und Erfahrungen haben alle drei gängige Systeme gleich viele Vor- und Nachteile.
Das ich zufällig ein C4FM-Relais betreibe, hat nichts zu meiner Neutralität zu sagen:
Es ist von den drei Mitbewerbern lediglich die mit Abstand billigste Möglichkeit, sich mit digitaler Relaistechnik beschäftigen zu können.

[quote]
Sollen wir jetzt zählen - nach Protokoll sortiert: wer hat die meisten Geräte verkauft ?? wo gibt es die meisten Relais ?? Oder ..... Wettbewerb ??
[/quote]
;-)
Es liegt wohl in der Natur der Technik, das es um den digitalen Sprechfunk immer "Diskussionen" geben wird.
Jeder Interessierter soll seine Fragen stellen und ich hoffe, sie werden hier möglichst sachlich und unvoreingenommen beantwortet werden.
Schließlich kommen weitere Interessierte nach, die irgendwann diesen Themenverlauf lesen wollen...


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
Vielleicht als Idde oder Frage, ob es schon .....

Im Zusammenhang mit Tetra hat es in UKW-Berichte 4/2007, 2/2008 und 4/2008 eine (zumindest aus meiner Sicht) objektive Untersuchung der verschiedenen damaligen Betriebsarten gegeben. In puncto Reichweite war FM eindeutiger Sieger und die spätere Verdichtung des Tetrafunknetzes durch zusätzliche Türme war die (unbeliebte und teuere) Bestätigung. Wenn man mit Betroffenen spricht, ich war selbst ehrenamtlich im Rettungsdienst "draußen", d.h. auf der unteren "Do-er Ebene", ist den meisten FM lieber gewesen.

Ohne es weiter zu vertiefen: Ich lade eine summery-Tabelle aus Heft 2/2008 hoch, nur als Idee und Frage, ob das jemand für die "neumodischen" Afu-Protokolle schon mal gemacht hat oder kennt ? Es geht dabei weniger um gefühlte HiFi-Qualität, sondern Fehlerraten und Reichweiten unter vergleichbaren Bedingungen/Annahmen. Die max. Entfernung in der Tabelle ist anhand normierter Leistung und einer Fehlerrate BER = 10^(-3) über die Freiraumdämpfung ermittelt. Interessant ist weniger die absolute Zahl, sondern die Verhältnisse der einzelnen Betriebsarten.

Bitte Post, fall jemand dazu ähnliche Daten hat. (möglichst NICHT vom Hersteller :-) , und bitte kein Angler-Latein = Afu-DX-Rekord)

73 Peter

ps Nachtrag: die Hefte kosten je 5 Euro, noch lieferbar, eine CD/DVD 2005-2008 12 Euro, http://www.ukw-berichte.com
(ich bin Abonnent, aber sonst dort nicht verbandelt und kriege keine %. ....)


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
Eine weniger wissenschaftliche Betrachtungsweise: Ich fahre jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit und zurück. Dabei befinde ich mich zu 90% im Einzugsbereich eines D-Star-Repeaters, über den ich während der ätzenden Stop&Go-Fahrt jeden Tag zahlreiche QSOs in lokalen und internationalen Räumen mache. Ich quatsche mit OMs aus allen Ländern der Erde, oder einfach nur in einer regionalen Gruppe. Dabei kann ich jedes Wort meiner Gegenstationen [u:1bi6roz6]verstehen[/u:1bi6roz6]. Und genau das reicht zur Kommunikation. Ich brauche das nicht in Studioqualität, um es mir auf eine CD zu pressen, sondern es reicht zur Kommunikation! Wenn ich Zuhause bin, mache ich das Gleiche über einen Hotspot, der den Bereich von wenigen 100m ums Grundstück bis hin zu fast 15km um meinen Wohnort versorgt. Während all der Fahrten läuft auf dem 2. VFO der Scanner und lauscht den FM-Relais mit der phänomenalen Tonqualität beim Schweigen. Selbst wenn man dort ruft, gibt es keine Antwort. Und wenn mein Urlaubsort nicht versorgt ist, mache ich das selbst per Hotspot und diversen anderen Möglichkeiten. Mehr Versorgung und geht gar nicht, und trotzdem bastelt man rum: an Raspberrys, Antennen, Transceiverzusammenschaltungen und und und. Zudem wird reichlich kommuniziert. Wie viel haben die OM denn so an ihren Endgeräten gebastelt, als FM-Relais hip waren? Richtig: gar nicht.
Ich könnte eine ganze Doktorarbeit schreiben, wo die Vorteile und Nachteile des Digitalfunks liegen. Es kommt als Antwort immer das schwache Argument der üblen Tonqualität, was zudem ja auch noch nicht mal stimmt.
Hat sich schon mal jemand gefragt, warum kaum einer vom Digitalfunk lassen kann, wenn er einmal angefangen hat?


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
[quote].... Hat sich schon mal jemand gefragt, warum kaum einer vom Digitalfunk lassen kann, wenn er einmal angefangen hat?[/quote]Alles akzeptiert und ok, nur die Frage und mein (einziger) Einwand: warum muß ich mehrere (lizenz-geschützte) Herstellerprotokolle akzeptieren, um genau das, was Du machst, ohne Einschränkungen bzw. mehrere Geräte machen ?? Mich hält genau das davon ab, aus rein technischem Interesse in mehrere Geräte zu investieren.

Es gibt genügend OMs, die Deine Verbindungen auf KW machen, einige ebenfalls während der Fahrt, wahlfrei mit einem Gerät. Aber ..... ist an sich nicht das Thema hier. Ansonsten: wenn es im QSO quakt, knirscht oder kratzt, na und ?? Wenn mich das stört, dürfte ich keinen Amateurfunk betreiben. HiFi ist eine andere Baustelle.
73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
Hallo "Radio"',

Du benutzt dabei jedoch ein völlig herstellerabhängiges System (Endgeräte nur von Icom), wobei die Vernetzung (Räume, Gruppen etc.) zum sehr großen Teil komplett über Internetverbindungen erfolgt. Bei Deinem HotSpot zuhause oder im Urlaub dürfte das ähnlich sein.

Das ist natürlich alles nicht verboten, aber als FUNKamateur finde ich selbst das nicht besonders prickelnd und auch nicht besonders gut (bzw. "amateurfunkfreundlich") umgesetzt. Ist aber nur meine ganz persönliche Meinung. Ist aber nicht nur bei D-Star so, bei den anderen DigitalVoice-Systemen sieht es leider ähnlich aus.

Nichts gegen die digitale Technik, ich bin sogar ein sehr großer Fan davon. Allerdings überzeugt mich die Umsetzung bei den derzeitigen Systemen leider (noch) nicht. Nur ein paar Stichworte: Herstellerabhängig, internetbasierend und vielfach abhängig von externer Infrastruktur (z.B Server im Internet) und zentralen Betreibergruppen. Scheint aber wohl nur mich zu stören, hi ...

Frank, DL3DCW


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Digitaler Sprechfunk DMR, D-Star
Noch ein Nachtrag zum Beitrag von Peter: Die genannten Verbindungen funktionieren ja nicht nur via KW sondern könnten auch prima via FM auf UKW gehen. Zumindest technisch ist das heute kein großes Problem mehr; aufwand- und kostenmäßig vermutlich eher günstiger. Auch via FM kann man Räume, Gruppen, Reflektoren, Talkgroups etc. einrichten und verfügbar machen. Das ist also keinesfalls ein Alleinstellungsmerkmal des Digitalfunks.

Irgendwie konnte mir bisher noch niemand überzeugend erklären, warum die "erste Meile" - also die Strecke zwischen Funkgerät und Repeater/HotSpot - unbedingt in digitaler Modulation erfolgen muss. FM als kleinster gemeinsamer Nenner und ab Repeater/HotSpot digital weiter (möglichst über Funkverbindungen und weniger über das Internet) wären doch auch ein mögliche Lösung. Mit einer Menge von Vorteilen ...

Klar, Merhrwertdienste wie Rufzeichenanzeige und Positionsübermittlung etc. sind damit erst mal nicht (direkt) möglich. Auch wird es mal Rauschen oder Fading geben. Aber ganz gemäß dem oben genannten Argument: Wir wollen ja kein HiFi ... ;-)


  
 

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