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Fragen und Antworten zum Thema Funk


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 [ 52 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
Funkamateure sind per Definition kommunikationsfreudige Gesellen. Wenn es jedoch drum geht Kommunikations-Netze aufzubauen, um zum Beispiel DMR-Relais weltweit zu verbinden, hört der Spass auf.

DMR+ und Brandmeister schlagen sich auf diversen Plattformen die Köpfe ein. Ein Zusammen scheint unmöglich. Der Ton ist stellenweise richtig miess. Die Brandmeister haben es fertig gebracht, dass insgesamt Stunk ist und DMR+ dahindümpelt. Gut, magen einige sagen, die DMR+ nicht lieb haben, weil da ein paar Individuen ihre Suppe kochen, die jetzt endlich eine auf die Nuss bekommen. Doch sind die Brandmeister-Köche die besseren Individuen? Glaube ich nicht, es sind nur halt andere Individuen, die auch nicht wollen, dass andere mitkochen. ist die Suppe jetzt besser? Nicht wirklich, keiner mag sie. Vielleicht sollte noch eine weitere Gruppe Köche mitkochen.

Und wer sind die Dummen dabei? Die 0815-OMs, die nicht mehr Statisten sind, sondern jetzt auch die Bösen sind, weil sie ein funktionierendes Netz fordern, jedoch selbst keinen Finger krumm machen, was man ja auch nur schwer ändern kann, weil ja niemand will, dass sie mitkochen, weder DMR+ noch Brandmeister.

Anstatt zusammen zu kommen, wird der Graben immer tiefer. Toll, wie toll dieser hochmoderne kommunikationsfördernde Digitalfunk ist!


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
Hallo,

so ein ähnliches Spielchen läuft doch auch bei D-Star und den anderen digitalen Modi. Das wird nie was, obwohl die Möglichkeiten dieser Techniken wirklich bemerkenswert sind. Wenn aber Funkamateure schon simple Bandpläne nicht auf die Reihe bekommen....

73 de Spirit


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
Am Anfang war es noch das Problem, dass die beiden Netze nicht miteinander "reden" konnten, jetzt ist es ein offener Kampf zweier Streithähne auf dem Rücken der User.

Ich glaube, ich warte noch eine Weile mit meinem Handfunk. Wobei das unter Umständen sehr lange dauern kann...

Meine "Verschwörungs"-Theorie: Da steckt bestimmt Yaesu mit dem C4FM dahinter... :mrgreen:


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
Kriege das ganze nur ganz am Rand mit und kann daher inhaltlich (wer ist gut, wer böse?) gar nix dazu sagen.

Mir erscheint der normale FM-Funk auf 2m/70cm für derart gelagerte Kommunikationszwecke (bisschen Quatschen im Umkreis + ein wenig Vernetzung) nach wie vor einfach am besten geeignet.

Warum? Die Technik ist einfach, robust, billig (fängt mit Baofeng und Co. an) und weit verfügbar. Kenwood-, Yaesu-, Icom- und viele weitere (ältere!) Geräte können ganz simpel miteinander reden. Und die Tonqualität bei ordentlicher Modulation eigentlich immer besser als das Digitale.
Scheint so wie mit dem FM UKW-Radio und DAB zu sein. Wie oft wurden da schon Jahreszahlen zur Abschaltung genannt :-) .

Gegen die verstrahlten Störer und Trägerdrücker mögen so digitale Netze ganz gut helfen. Aber wenn das Netz selbst aus den erwähnten Gründen nicht ordentlich nutzbar ist… :?


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
[quote]
Toll, wie toll dieser hochmoderne kommunikationsfördernde Digitalfunk ist![/quote]
Genau so seh ich das!
Digitalfunk ist Experimentierfunk, und wer der Meinung ist, das es da "Gräben" gibt, über die er nicht drüber springen kann, sollte er sich vielleicht ma ein anderes drahtloses Experimentierfeld suchen.
Ich spiele seit Jahren mit allen drei gängigen Digital-"Fünken" rum und mir ist es egal, wer da wem welches Netz madig macht, mich interessieren hauptsächlich Technik&Möglichkeiten dahinter, weniger die Revierkämpfe...
Ich finde den Enthusiasmus der DMR-Entwickler gut und habe das auch gerne schon mal mit einer Spende honoriert.

Trotzdem:
Es gibt kein "bestes" System, alle drei haben gleich viele Vor- und Nachteile, je nach Betrachtungsweise.

[quote]
Meine "Verschwörungs"-Theorie: Da steckt bestimmt Yaesu mit dem C4FM dahinter... :mrgreen:[/quote]
Stimmt ;-)
Ich selbst betreibe neuerdings auch ein C4FM-Relais.
Aber nicht, weil es das "bessere" System ist, sondern ganz einfach, weil die Relais-Hardware mit 579€ so günstig ist. Relais für D-Star oder DMR kosten das 3-5fache.

D-Star ist 16 Jahre alt, DMR 9 Jahre, C4FM ist erst 4 Jahre im Amateurfunk verfügbar.
Um an Stückzahlen zu kommen, wird halt im Gegensatz zu anderen Netzbetreibern teilweise kräftig subventioniert, schön für mich und meinen Hobby-Geldbeutel...

Aber Fakt ist auch:
Die Zahl der DMR-Relais expandiert derzeit am stärksten

Achim


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
[quote]Anstatt zusammen zu kommen, wird der Graben immer tiefer. Toll, wie toll dieser hochmoderne kommunikationsfördernde Digitalfunk ist![/quote]
Auch soziale Faktoren und die Interessenlage der Beteiligten können darüber entscheiden, ob eine technische Entwicklung zur Sackgasse wird. Für Nutzer ist das schade (Interessenkonflikte und Taktiererei in der Industrie haben uns z.B. seinerzeit mit VHS die beinahe schlechtestmögliche Video-Lösung beschert), aber irgendwann kommt dann etwas Neues, das den ganzen Streit obsolet werden lässt.

Also einfach abwarten, das regelt sich eines Tages von selbst. Man muss ja nicht digital arbeiten.

73
Hans


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
Der Grund, warum DMR am stärksten zulegt, ist die Verfügbarkeit von billigen bis billigsten DMR-Funkgeräten. Da der Funkamateur eher geizig ist, greift er für den Einstieg in die digitale Welt zum Chinaböller anstatt zum dreimal so teuren Endgerät von Icom. Damit begeht er einen Fehler, da er das bisher am besten ausgebaute und am zuverlässigsten funktionierende System D-Star nicht kennenlernt. Man steigt sofort in DMR ein und wird bald gefrustet seinen Chinaböller in die Schublade legen, da man mehr an seinen Codeplugs herumfummelt, als funkt. Man verläuft sich in den ganzen Zeitschlitzen und Reflektoren. Dazu Hytera/Motorola-Querelen und und und.... Dan heißt es von den Neu-Digitalexperten irgendwann: Digitalfunk ist Mist...habe ich mir besser vorgestellt.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
[quote]Der Grund, warum DMR am stärksten zulegt, ist die Verfügbarkeit von billigen bis billigsten DMR-Funkgeräten. Da der Funkamateur eher geizig ist, greift er für den Einstieg in die digitale Welt zum Chinaböller anstatt zum dreimal so teuren Endgerät von Icom. Damit begeht er einen Fehler, da er das bisher am besten ausgebaute und am zuverlässigsten funktionierende System D-Star nicht kennenlernt. Man steigt sofort in DMR ein und wird bald gefrustet seinen Chinaböller in die Schublade legen, da man mehr an seinen Codeplugs herumfummelt, als funkt. Man verläuft sich in den ganzen Zeitschlitzen und Reflektoren. Dazu Hytera/Motorola-Querelen und und und.... Dan heißt es von den Neu-Digitalexperten irgendwann: Digitalfunk ist Mist...habe ich mir besser vorgestellt.[/quote]

Zum Einen gebe ich dir recht, die Chinaböller verleiten natürlich. Aber wer meint, DMR kaufen und Funken und Codeplug installiert und nie wieder anfassen, der macht dann eben keinen Experimentalfunk. Aber es gibt viele, die sich eben nicht mit der Programmiererei auseinandersetzen und deshalb auf geringste Anpassungen nicht reagieren können. Ich brauchte nicht alle Möglichkeiten auf meinem funk, ich hatte die 5 Relais programmiert, die für mich wichtig waren. Weitere Anpassungen dann hier und da mal. Deswegen muss aber DMR nicht gleich verteufelt werden.

Und wer vor ein paar Jahren D-Star kennen gelernt hat und dann daneben DMR, der musste einfach eigestehen, dass DMR weit besser klang als damals D-Star. Erst vor ein, zwei Jahren gab es eine bessere Software für so manches Relais, dass D-Star wenigstens so gut klingt wie DMR. Ich habe DMR nicht wegen der Technik oder der Programmiererei aufgegeben, sondern weil ich mir was bestimmtes erhoffte, was eben doch nicht gegeben war.

Ob ich je auf dem C4FM aufspringen werde, das lasse ich mal offen. Aber für meinen derzeitigen Funkbetrieb reicht mir meine FM-Kiste!


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
[quote]Der Grund, warum DMR am stärksten zulegt, ist die Verfügbarkeit von billigen bis billigsten DMR-Funkgeräten. Da der Funkamateur eher geizig ist, greift er für den Einstieg in die digitale Welt zum Chinaböller anstatt zum dreimal so teuren Endgerät von Icom. Damit begeht er einen Fehler, da er das bisher am besten ausgebaute und am zuverlässigsten funktionierende System D-Star nicht kennenlernt. Man steigt sofort in DMR ein und wird bald gefrustet seinen Chinaböller in die Schublade legen, da man mehr an seinen Codeplugs herumfummelt, als funkt. Man verläuft sich in den ganzen Zeitschlitzen und Reflektoren. Dazu Hytera/Motorola-Querelen und und und.... Dan heißt es von den Neu-Digitalexperten irgendwann: Digitalfunk ist Mist...habe ich mir besser vorgestellt.[/quote]


Dann sollte der OM sich eine andere Spielwiese suchen. Ich versteh das gehabe nicht wirklich.
Auf der einen Seite pocht man auf Selbstbnau und Experimentierfunk auf der anderen Seite
ist keiner mehr bereit, selbst etwas zu arbeiten oder zu lernen. Wenn ich nur schon sowas lese
wie "Eine Codeplag einzuspielen ist mir zuviel. Ich will Einschlaten und loslegen", geht doch am Geiste des Amateurfunks vorbei. Sicherlich haben D-Star und C4FM ihre Vorteile. Aus meiner Sicht aber auch den Nachteil, dass es nur geräte von Icom oder Yaesu gibt und deren Standarts nicht offen sind. Zudem kommt noch, dass die geräte wie schon
an anderer Stelle erwähnt, dreimal so teuer sind.

D-Star mag vielleicht am besten ausgebaut sein, ist aber auch schon mehrere Jahre alt. Nur weil man es "immer so gemacht hat" sollte man trotzdem neuem gegenüber aufgeschlossen sein. Gerade bei unserem Hobby.

Wo ich euch Recht geben muss, von Grabenkämpfen zwischen den einzelnen Systhemen, wird die Situation auch
nicht besser. Ich kenne keines der Systeheme richtig, arbeite mich aber in DMR ein, weil die meisten im Distrikt über
DMR verfügen und ich auch einige OV-Kollegen hab, die mir bei DMR helfen. D-Star hab ich mal gehört und was die
Sprachquallität angeht für nicht so gut befunden. Soweit ich informiert bin, wird bei D-Star stärker kompriemiert als bei allen anderen. Von C4FM weiß ich nur, einschalten und loslegen. Außerdem subventioniert Yaesu ihr System. Hierbei seh ich die Gefahr, dass es am Ende so ausgeht, wie bei Windoofs in den 90ern und Yaesu ein Quasimonopol hält und dann die Preise machen kann, wie sie es für richtig halten. Das darf im Amateurfunk nicht passieren.

vy 73 de DK5IAH (Andy)

PS DL8SFZ hats ähnlich geschrieben, war nur schneller.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
Der "Basteltrieb" für die digitalen Verbindungen ist ja ganz im Geiste des Amateurfunks, dennoch halte ich es generell für eine Sackgasse solche System als verbindende Kommunikationsstrukturen zu verstehen und aufzubauen. Das Resulatat sieht anders aus: Viele kleine Ecken ind denen sich Häufchen von Anwendern verstecken, die wegen der inkompatiblen Anwendungen nicht miteinander kommunizieren.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
[quote]Das Resulatat sieht anders aus: Viele kleine Ecken ind denen sich Häufchen von Anwendern verstecken, die wegen der inkompatiblen Anwendungen nicht miteinander kommunizieren.[/quote]

und genau das trifft maßgeblich auf DMR zu. Trotz steigender Absätze von DMR-Geräten keine höhere Chance auf einen QSO-Partner, weil Cliquen und "Regionen" unter sich kommunizieren wollen. Und die Gesprächsinhalte betreffen fast immer Codeplugs, Programmierung und Hotspots. Die immer so positiv angeführte Möglichkeit der weltweiten Vernetzung und Kommunikation findet praktisch nicht statt. Bei D-Star zwar deutlich stärker aber immer noch gemäßigt, gemessen an den Möglichkeiten. Anstatt mal einigen interessanten QSOs über die Kontinente hinweg lauschen zu können, gibt es "Horst Schlemmer" und ähnliches Generve auf dem Deutschlandreflektor. Neulich habe ich von einem QSO nur etwa 10% verstehen können, da es durch Sprachfehler, Dialekt und Defizite in Aussprache und Intonation zu extremen Übertragungsproblemen kam. Da kann man sich nur in lokale Ecken verziehen...


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
[quote][quote]Das Resulatat sieht anders aus: Viele kleine Ecken ind denen sich Häufchen von Anwendern verstecken, die wegen der inkompatiblen Anwendungen nicht miteinander kommunizieren.[/quote]

und genau das trifft maßgeblich auf DMR zu. Trotz steigender Absätze von DMR-Geräten keine höhere Chance auf einen QSO-Partner, weil Cliquen und "Regionen" unter sich kommunizieren wollen. Und die Gesprächsinhalte betreffen fast immer Codeplugs, Programmierung und Hotspots. Die immer so positiv angeführte Möglichkeit der weltweiten Vernetzung und Kommunikation findet praktisch nicht statt. Bei D-Star zwar deutlich stärker aber immer noch gemäßigt, gemessen an den Möglichkeiten. Anstatt mal einigen interessanten QSOs über die Kontinente hinweg lauschen zu können, gibt es "Horst Schlemmer" und ähnliches Generve auf dem Deutschlandreflektor. Neulich habe ich von einem QSO nur etwa 10% verstehen können, da es durch Sprachfehler, Dialekt und Defizite in Aussprache und Intonation zu extremen Übertragungsproblemen kam. Da kann man sich nur in lokale Ecken verziehen...[/quote]

<ironie> Also nicht anders, als auf 80 Meter</ironie>
Wie gesagt, ich arbeite mich erst ein. Was ich aber
bei einem OV-Kollegen mitbekommen hab, ist es im QSO
bei DMR nicht anders, als auf FM. Man meldet sich in den
Sprechpausen und wird im Regelfall gehört. Wie auch schon
gesagt, sagt mir die Sprachquallität von D-Star nicht zu. Für mich
hört es sich nach Micky Maus an, was auch im hohen Kompressionsgrad
begründet liegt.

Sprachfehler und Dialekt liegen wohl eher am OM als an der Technik.


vy 73 de DK5IAH (Andy)


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
[quote]Der Grund, warum DMR am stärksten zulegt, ist die Verfügbarkeit von billigen bis billigsten DMR-Funkgeräten. Da der Funkamateur eher geizig ist, greift er für den Einstieg in die digitale Welt zum Chinaböller anstatt zum dreimal so teuren Endgerät von Icom. [/quote]Das kann man so pauschal nicht sagen.
Die teuersten Geräte der beiden DMR-Platzhirsche H&M waren schon immer am weitesten verbreitet.

[quote]
Soweit ich informiert bin, wird bei D-Star stärker kompriemiert als bei allen anderen.
[/quote]Bei D-Star steht für die Sprache netto nur 2k4 zur Verfügung, bei DMR sind es 4k8, bei C4FM ist es 4k8 oder 9k6.

[quote]
Außerdem subventioniert Yaesu ihr System.
[/quote]Naja, eigentlich wird nur noch das Relais stark subventioniert, die Endgeräte nicht mehr.
Ein Handgerät kostet 300€ (FT1) oder 450€ (FT2), ein Mobilgerät kostet 350€ (FTM100) oder 600€ (FTM400)


[quote]
Für Nutzer ist das schade (Interessenkonflikte und Taktiererei in der Industrie haben uns z.B. seinerzeit mit VHS die beinahe schlechtestmögliche Video-Lösung beschert[/quote]
[topic=off]
Betamax war noch einen Tick schlechter, da noch langsamere Bandgeschwindigkeit.
Dafür war VHS auch viel leichter zu "entwickeln":
Während Grundig/Philips das beste System Video-2000 von Grund auf neu entworfen hat und gerade in DL und F verbreitet hatten, haben die Asiaten längst das 3/4"-Studiosystem U-Matic auf 1/2" verkleinert und als VHS weltweit auf den Markt geschmissen.
[topic=on]

[quote]
Und für den Weltweiten Kontakt, hey da gibt es Echolink, funktioniert auch mit dem 30€ Baopeng und ist im Grunde nix anderes.
[/quote]
Das geht ausnahmsweise auch mit C4FM, da kann man auch analog in das Netz steigen und sich per 5stelligem DTMF verbinden lassen.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
[quote]
Anstatt zusammen zu kommen, wird der Graben immer tiefer. Toll, wie toll dieser hochmoderne kommunikationsfördernde Digitalfunk ist![/quote]

Das man übereinander herfällt und anfängt zu streiten ist doch nix neues.
Auf dem Analogen Relais wird gedrückt, auf dem Digitalen der User gelöscht oder eine Verbindung gekappt.
Immer feste drauf.
Ist nun mal so.
Drei können friedlich miteinander wenn Zwei gestorben sind.

Last sie doch machen.

Das ist halt so wenn man sich auf die Technik von einem Hobbybastler verlassen muß.
Dann investiert man teuer Geld und kann die Hardware nachher als Türstopper verwenden.
Also lieber in Kommerzielle Hardware investieren, D-Star oder C4FM.
Wobei ich nicht verstehe warum da auch wieder jeder sein eigenes Süppchen kochen muß.

Bleibt also doch am Ende nur Analog.
Und für den Weltweiten Kontakt, hey da gibt es Echolink, funktioniert auch mit dem 30€ Baopeng und ist im Grunde nix anderes.

Keep Cool.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vernetzter DMR-Digitalfunk hat keine Zukunft
[quote]
... Also lieber in Kommerzielle Hardware investieren, D-Star oder C4FM. ...
[/quote]

Ich bin der Meinug, dass DMR "die" kommerziellste Hardware ist. Die Geräte bieten eine Menge interessante Möglichkeiten. Die Sprachqualität und Verbindungsstabilität ist sehr gut. Es gibt eine Kompatibilität zwischen allen Herstellern dank ETSI Standard. Die Geräte von M und H sind extrem gut verarbeitet und bei einem Vergleich mit DSTAR oder C4M Geräten, denen haushoch überlegen. An sich perfekt.

Problem ist eben die "amateurhafte" Vernetzung durch "Amateurfunk-Individuen und Gurus". In der Tat könnte man im Moment mehr mit Echolink erreichen, als mit vernetztem DMR ... . Vielleicht einfach den DMR-Repeater an Echolink anbinden ... .


  
 

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