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Fragen und Antworten zum Thema Funk


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 [ 112 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
[quote][quote]Du kennst scheinbar leider die falschen CWisten :-([/quote]
Kann sein, ich hoffe inständig, nicht alle sind so![/quote]
Lach mich aus - aber ich kenne keinen, der so ist :o
Die Lautstärke der Sprüche ist auch hier meist umgekehrt proportional zum Vorhandenen...

[quote]Wie ist es denn dann? Ich gehe mal davon aus, dass jeder CW lernen kann, der eine schneller, der andere langsamer aber lernen kann es jeder.[/quote]
Das ist jetzt was anderes als Deine Feststellung, dass CW-Lernen nur eine Sache des Fleißes sei. Da gibt es für uns Mehrheit der "Fleißigen" deprimierende Unterschiede, die nichts mehr mit schneller oder langsamer lernen zu tun haben und am besten mit Musik-"Lernen" verglichen werden können. Du hast sowohl bei Lernenden als auch bei Könnern Leute, die mit einer ganz anderen grauen Software ausgestattet zu sein scheinen - und wieder: Ich habe mit etlichen für mich "Außerirdischen" zu tun gehabt, denen nichts so fern war wie die von Dir geschilderte Überheblichkeit. Hast Du mal geschaut, was diese selbsternannten "CW-Gurus" in Wirklichkeit auf dem Band so tun?
CW lernt einen nämlich eigentlich Bescheidenheit (aber es fühlt sich wie alles Selbstgemachte aller Art gut an).

73 Christian DL8MBS


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
Wie lautet der Titel des Threads - apropos früher

Früher wurde diese eine, irgendwie heute so umstrittene digitale Betriebsart CW für den Betrieb auf KW zwingend vorausgesetzt. Wieso? Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Kein Operateur wird ein besserer oder qualifizierterer Operateur durch das Beherrschen einer einzigen Betriebsart.

Heute sind wir da zum Glück einen Schritt weiter, allerdings haben wir einen neuen Konfliktherd.
Das beginnt mit der Diskussion über die maximale Signalbandbreite - nur weil für die CW-Segmente 200Hz vorgesehen ist, bedeuet das nicht, dass man dort nun 31Hz breites PSK machen kann - wegen der schon angeführten Gründe. Das wollen aber die modernen Digimode-'Sektierer', um auch mal dieses Wort zu verwenden, irgendwie nicht verstehen - dabei wäre es doch so einfach; die Anleitung für konfliktfreie Arbeit auf den Frequenzen ist der Bandplan - wenn alle mitspielen (würden), hat jeder sein Spielfeld und das unselige Rumnöten, wer nun wem das Schäufelchen weggenommen hat, würde ganz von selbst aufhören. Stattdessen wird unnötig ideologisiert und oft sogar pathologisiert - z.B. mit Begriffen wie 'Sektierer' etc.
Dabei ist es doch einfach so, dass eigentlich keiner dem anderen irgendetwas wegnimmt - warum kann man also den CWisten nicht ihre Segmente überlassen - es ist doch sonst genug Platz da; eher ist ja heute schon fast so, dass jede neue Digimode quasi ihre eigene Frequenz für sich reklamieren will - wo soll das denn dereinst hinführen?

Wohlverstanden: ich bin kein CW-Fetisch; ich hab meine Mühe, mitzulesen, die Motivation aufzubringen, immer wieder zu üben, den Ball im Spiel zu halten, zu geben trau ich mich eigentlich überhaupt nicht, schon weil ich noch gar nicht sicher mit dem Mitlesen bin; trotzdem ist der Sachverhalt CW vs. Digimode, wie ich ihn beschreibe, für mich einfach selbstverständlich, ohne irgendeine Art von ideologischer Borniertheit. Wenn ich von meinem Log auch ein Ranking der Betriebsarten machen würde, wäre PSK31 an erster Stelle, CW käme mit Sicherheit an letzter Stelle.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
[quote]Früher wurde diese eine, irgendwie heute so umstrittene digitale Betriebsart CW für den Betrieb auf KW zwingend vorausgesetzt. Wieso? Ehrlich gesagt: keine Ahnung.[/quote]

Früher war mehr Lametta ...

Also am Anfang des Amateurfunks gab es nur eine Klasse und alle mußten CW können. Damals war Telegrafie in Schiffahrt und Militär elementar und Funk mit Telegrafie eng verbunden. Man wollte dass sich Funkamateure auch in Bezug auf Telegrafie qualifizieren. Mit dem offiziellen Ende von CW in der Seefahrt 1999, war es dann für die meisten Länder auch im Amateurfunk obsolet.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
Ok, eigentlich klar, wenn man die Entwicklung des Funks von den Ursprüngen her betrachet; was aber den Ausschlag gegeben hat, Ende der 90er die CW-Pflicht aufzuheben, wusste ich bisher nicht. Danke für die Erläuterung!


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
Hi
Der einfachste Sender bestand aus ner Röhre und einem Quarz. Röhren waren damals teuer. Damit war CW die "kleinste gemeinsame Basis" für alle. Sprechfunk war wahrer Luxus ;)

Heute kann sich eigentlich jeder ein Gerät leisten das CW UND SSB/Digimodus kann. Wer heute CW macht macht das weil er es mag..nicht weil er es muss. War dann auch nur konsequent das dann CW aus dem Pflichtteil der Prüfung rausgenommen wurde.

Bei den Eigenbau-Geräten hat CW weiterhin den Vorteil das man sich viel "Schaltungsgerödel" sparen kann.
So bekommt man auch schneller ein Erfolgserlebnis.

Ich möchte einfach mal den Leuten bischen das Gefühl nehemn: " Selber bauen ? Das bekomme ich doch NIE hin..."

Die "Beste Betriebsart" wird es nie gebe. Dafür ist das Hobby ja vielseitig genug.

73 de DL3FOX Uwe


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
Vielleicht ist auch die Erwartungshaltung zu hoch. Wenn man schon mal im Bereich DC oder NF experimentiert hat, erlebt man beim Wechsel auf HF oft das blaue Wunder, weil die Schaltung plötzlich nicht so tut, wie sie eigentlich müsste - der Oszillator schwingt nicht an, der Verstärker hingegen schwingt wie wild - da steckt Frustpotential drin.
Da gilt das alte Sprichwort: aller Anfang ist schwer.
Auch hier ist es Einstellungssache: wenn man nicht damit anfängt, kommt schon gar kein Frust auf; andererseits bleibt das Erfolgserlebnis aus, wenn man mal ein Projekt fertiggestellt hat.
Erschwerend kommt noch die heutige Zeiterscheinung mit dazu: immer alles und sofort haben zu müssen, und das möglichst ohne grossen persönlichen Einsatz - mit dieser heute gängigen Einstellung ist natürlich jedes Projekt zum Scheitern verurteilt, gerade wenn man z.B. glaubt, als erstes Projekt überhaupt einen Multiband CW/SSB-Transceiver bauen zu müssen. Mit einem riesen Enthusiasmus und einer Euphorie sondergleichen wird ans Werk gegangen, aber wenn sich das erste Problem einstellt, ist der Ofen auch schon aus.
Ich wage jetzt ob meines Alters keine Vergleich zu 'apropos früher', aber ich werde den Eindruck nicht los, dass sich die Leute heute systematisch selbst überschätzen, statt vieler kleiner Schritte alles aufs mal machen wollen und zudem null Frustrationspotential haben.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
Früher ist man auch erst mal mit "abgelegten Geräten" vom OV langsam ins Hobby reingewachsen. Beim Basteln gabs immer Leute die man fragen konnte...

Heute: Teure Kiste kaufen, alles muss gleich gehen..nur noch alles Einzelkämpfer. Und wehe man kommt mal mit nem was ältern Gerät aufs Band das 50 Hz daneben liegt..schon geht das Gemoser los...

Weil kaum noch jemand selber baut gibts im OV auch keine Fachleute mehr...
Der angefangene Bausatz landet dann auf Ebay oder wird auf immer tief in der Schublade vergraben...

Die Zeiten ändern sich.


( Nicht alles 100% ernst nehmen, ist nur als Anregung gemeint..;) )


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
Jetzt gehe ich doch noch mal zum Eingangspost und den Jahreszahlen 53/58 zurück. Außerdem - als Sproß einer Postlerfamilie (der selber kein Postler wurde) seit Kaiser Wilhelms Zeiten (K.W. war sehr am Funk für das Militär interessiert und holte auch damals eine ITU-Konferenz nach Berlin): Zu den Anfängen gab es erst einmal nur CW, Sprache kam erst später per AM-Modulation. Der (Post-)Großvater konnte CW, Pflicht-Fach, meine Mutter war am Telegraphenamt Berlin - CW Pflichtfach. Sie erzählte ab und zu als Anekdote, daß ihr Vater bei Besuch eines Verehrers seine Meinung per CW unmittelbar am Tisch "rüberklopfte" ........ Für alle die irgend etwas mit Funk zu tun hatten, war CW Pflicht, egal ob Seefahrt , Luftfahrt, Militär oder Hobby.

Ich überspringe die Kriegsjahre und nur mal AM der 50er Jahre betrachtet: egal wie die Modulation durchgeführt wurde, der Aufwand für AM verglichen zu CW zur Zeit der Röhrentechnik, analoger Abstimmung oder Quarz (nix PLL, SDR oder PC-Anschluß) war ein mehrfaches - sowohl an Röhren als auch an Leistungsbedarf. D.h. in den 50er Jahren mit mangelnder "Kohle" bei den meisten, Ausschlacht-Material und abgelegtem Surplus war es technisch einfacher, CW zu lernen und mit kleinem Aufwand QRV zu werden. (mein erster CW-Lehrgang lief so "remote"..... :-) ). Mit der Zeit wurde alles kompakter, es gab industriell gefertigte Bandfilter, Quarzfilter, die Transistorenzeit kam, dann die intergrierten Bausteine, immer weiter miniaturisiert. Heute so kleiner Fitzelkram, daß man ohne Spezialwerkzeug und fast schon Laboreinrichtung als "Normalo" nicht mehr alles bauen kann, was man gerne hätte. Allenfalls noch halbfertige Bausätze und Zusatzgeräte.

Der Sinn des Uploads aus den 50ern war, einmal auf zu zeigen, daß die [b:2faeyphb]Material-[/b:2faeyphb]Diskussion - was denn nun veraltet sei, bereits in den 50ern sehr aktuell war. Eine ernsthafte Diskussion CW oder Sprache gibt es seltsamerweise erst, seitdem es völlig wurscht für die Prüfung ist. Digital gibt es per RTTY realtiv intensiv seit den 70ern, mit einem enormen Schub durch die erste µ.Procs und danach den PCs. Die Sprüche (s. DO6WAB "Liste") gibt/gab es m.W. nur per Mike, weder per RTTY und erst recht nicht per CW. Dort wurde allenfalls mal gelästert, wenn der "Russen-Netzbrumm" (die hatten oft schlechte Netzteile) durchkam oder als QLF ? (geben Sie mit dem linken Fuß, was mir mein CW-Lehrer öfter unter jubelte). Am Mike hatten sich dann die ersten SSBler vs. AM in der Wolle --- aber gumütig, nicht im Internet-Stil.

Die Diskussionen und Flachsereien gingen mehr um das verwendete Material, nicht um Können oder Wollen. Viele hatten weder das Geld noch kamen sie aus technischen Berufen, und dazu waren bissige Kommentare tabu. Man muß einem Bäcker, Buchhalter, Zahnarzt, etl. auch White Sticker (die haben keine eigenen Calls !!), usw. nicht unbedingt unter die Nase reiben, daß sie (HF-technisch) keine Ahnung haben. Da man das, außer im bekannten Kreis nicht weiß, ist es im normalen QSO mit unbekanntem Gegenüber absolut unüblich, irgendwelche Qualitätsurteile los zu werden. Man kann ja "seine Kiste" in den Himmel loben, aber man macht einfach kein Urteil über andere. Auf 80m und UKW (speziell Relais) laufen oft lokale Runden, wo sich die OMs/YLs seit Leipzig-einund-Leipzig kennen und viele Newbees sind dann irritiert und meinen, der eine oder andere Spruch sei allgemeiner Afu-Standard. Sie klopfen dann schnell mal so etwas nach und wundern sich, wenn sie bis an die Knie im Fettnapf stehen. Nachdem (m.E.) inkl. Medien und Internet der Umgangston gegenüber früher - mal höflich ausgedrückt - ein anderer geworden ist (alleine die Einstellung Sie -> Du war auch für mich anfangs sehr ungewohnt), geht sehr schnell etwas schief, wenn man spontan und unbedacht etwas Gehörtes sich zu eigen macht und dann im falschen Zusammenhang wieder los läßt.

Vielleicht geht es nur mir so, aber ich wollte gerne mal darstellen, wo ich die Unterschiede Jung - Alt sehe. Durch meinen Beruf und Kinder / Enkel krieg(t)e ich natürlich einiges mit. Das meiste kann ich locker weg stecken, weil wir früher auch ganz schöne Knochen waren. Manches aber ....... da schlucke ich dann schon oft eine Entgegnung runter. Im übrigen eine Anekdote zum Sie und Du: Ich habe vor zig Jahren mal einen Kollegen in lockerer Kafferunde als "Sie Arschloch" bezeichnet. Die Reaktion war ein fürchterliches Gelächter und endet in der Diskussion, daß man das doch nur per Duzen sagt, d.h. zu Leuten, mit denen man sich duzt. Als ich dann m.M. sagte "Ich duze mich nicht mit Arschlöchern, deshalb kann ich das dann auch zu keinem per Du sagen". Da kippte die Stimmung in noch mehr Gelächter um und seitdem Duze ich mich mit dem OM........

Ich hoffe, die Unterhaltung kam nicht zu kurz, und bitte: wir müssen uns doch nicht persönlich "anbohren", wer welche Vorlieben hat und vielleicht CW nicht mag. "Chinaschrott" ---- mit einigen hier im Forum poste ich lange genug und würde die auch mal damit anpiksen, aber nur als Beispiel: wenn ein Newbee mit einstelliger posting-Nr. mit einem China-Böller Probleme hat, würde ich ihm das nicht gerade in der ersten Antwort um die Ohren hauen. Und wer CW, Digital oder sonst was macht und wer nicht ---- und womit nicht ....... ist mir sowas von piep egal. Jeder sollte Spaß am Hobby haben und es den anderen auch lassen.

73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
@DB6ZH
Peter....da es hier keine "Like-Taste" gibt, kriegst Du für Deinen Beitrag eben ein "schriftliches Begeisterungs- und Zustimmungsdrückchen" :!: :!: :!:


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
@DB6ZH

Hallo Peter, ein schöner Beitrag der mir zeigt, dass es auch anders geht. Ich persönlich mag absolut keine "Oberlehrer"! Schon gar nicht, wenn ich nicht nach "Lehrmeisterei" gefragt habe. Aber, lassen wir das jetzt mal. :D

Dein letzter Satz gefällt mir sehr, so handhabe ich es auch, jeder wie er will und vor allem auch kann.
[quote]Jeder sollte Spaß am Hobby haben und es den anderen auch lassen.[/quote]


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
Yep, dem kann ich auch nur zustimmen. Die alten C-Lizenzler sind einfach toleranter, v.a. was CW angeht. :mrgreen:


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
[quote]





Die Diskussionen und Flachsereien gingen mehr um das verwendete Material, nicht um Können oder Wollen. Viele hatten weder das Geld noch kamen sie aus technischen Berufen, und dazu waren bissige Kommentare tabu. Man muß einem Bäcker, Buchhalter, Zahnarzt, etl. auch White Sticker (die haben keine eigenen Calls !!), usw. nicht unbedingt unter die Nase reiben, daß sie (HF-technisch) keine Ahnung haben. Da man das, außer im bekannten Kreis nicht weiß, ist es im normalen QSO mit unbekanntem Gegenüber absolut unüblich, irgendwelche Qualitätsurteile los zu werden. Man kann ja "seine Kiste" in den Himmel loben, aber man macht einfach kein Urteil über andere. Auf 80m und UKW (speziell Relais) laufen oft lokale Runden, wo sich die OMs/YLs seit Leipzig-einund-Leipzig kennen und viele Newbees sind dann irritiert und meinen, der eine oder andere Spruch sei allgemeiner Afu-Standard. Sie klopfen dann schnell mal so etwas nach und wundern sich, wenn sie bis an die Knie im Fettnapf stehen. Nachdem (m.E.) inkl. Medien und Internet der Umgangston gegenüber früher - mal höflich ausgedrückt - ein anderer geworden ist (alleine die Einstellung Sie -> Du war auch für mich anfangs sehr ungewohnt), geht sehr schnell etwas schief, wenn man spontan und unbedacht etwas Gehörtes sich zu eigen macht und dann im falschen Zusammenhang wieder los läßt.



73 Peter[/quote]

Ähm, Peter. Wieso haben Whitesicker kein eigenes Call? Oder hab ich was falsch verstanden. Dann tuts mir leid.
Ich bin Whitesticker und DK7VE, Norbert, ebenso. Norbert musste CW lernen. Die C Lizens kam für uns damals nicht
in Frage. Norbert musste aber auch Schaltungen erklären, den Abstimmvorgang usw.

Warum ist die Diskusion eigendlich wieder in ein Schamützel zwischen CW und Digi ausgeartet? BTW früher war nicht alles besser, sondern anders. Früher hatten wir auch einen Kaiser.

vy 73 de DK5IAH, Andy


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
Hallo Andy, ich war vor meinem Umzug in's jetzige QTH in F31 und habe durch Zufall während der PC-Zeit mit einem Frankfurter OM Kontakt gehabt - bei mir IBM als QRL und es gab PC-DOS Probleme. OM und XYL, beide white Sticker und ich habe das sehr bewundert, auch seine Arbeit am PC. Er hatte wie ein Schachspieler den PC im Griff, der las ihm laut vor und das dann auf Anhieb zu behalten und mir durch zu geben, da habe ich enorm viel Respekt gehabt. Ich komme leider im Moment nicht auf das Call, Franfurter OV, habe ich aber irgendwo in der QSL-Sammlung. Beide waren später auch ab und zu in Saulgrub (Bayern) und wir hatten QSOs via Relais.

Zu Deiner Frage: es war so gemeint, daß man am Call nicht erkennen kann, ob jemand white Sticker ist oder nicht. D.h. man merkt es auch normalerweise so gut wie garnicht (außer der OM/YL outed sich) und wenn man dann einen blöden Spruch raus läßt, das etwas da und dort doch am Display steht, ist das schon ziemlich peinlich. Das ist mit ein Grund, warum man sich, wenn man seinen Gesprächspartner nicht kennt, tunlichst Sprüche verkneifen sollte. Es gibt keine Extra-Calls, die nur für White-Sticker reserviert sind, man merkt mit losem Mundwerk und etwas Pech es erst, wenn man schon hüfthoch im Fettnapf steht.

Zu CW: ich habe ja geschrieben, daß ich mich nicht erinnern kann, daß CW oder no-CW solange es geprüft wurde überhaupt ein derartiges Thema war. Es wurde von den offiziellen Funkdiensten nach und nach nicht mehr benutzt und die Abschaffung auf der Prüfung war der Startschuß für völlig überzogene Diskussionen, Motto: der Weltuntergang steht uns bevor.

Zum früher anders: jein ..... Ich grabe öfter in alten Editorials. Viele Diskussionen und Probleme haben nur einen anderen Namen bekommen. Vom sozialen Hintergrund aus gesehen sind es oft die gleichen wie heute.

73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
Damit ich der Diskussion weiter folgen kann, klärt mich bitte mal auf, was ist ein "White Sticker"? Ich kann es mir zwar denken, hätte aber gern Gewissheit. :)


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Apropos früher .......
[quote]Zu CW: ich habe ja geschrieben, daß ich mich nicht erinnern kann, daß CW oder no-CW solange es geprüft wurde überhaupt ein derartiges Thema war. Es wurde von den offiziellen Funkdiensten nach und nach nicht mehr benutzt und die Abschaffung auf der Prüfung war der Startschuß für völlig überzogene Diskussionen, Motto: der Weltuntergang steht uns bevor. [/quote]

Ehrlich gesagt: ich bin froh, dass es diese Hürde schon nicht mehr gab, als ich mich für den Afu entschied. Wenn ich sehe, wie schwer es mir fällt, auch mich immer wieder dranzusetzen und zu 'hören' - das wäre ein echtes Hindernis auf dem Weg zu einer grossen Zulassung geworden; da fiel das Auffrischen von Elektrotechnik und Physik um ein Vielfaches leichter. Trotzdem: die Faszination an CW ist da; es ist einfach perfekt in vielerlei Beziehung, vom profitablen Selbstbau von CW-only Geräten, über den Einsatz als /p - es ist die Digimode zum Überallmithinnehmen, ohne zusätzlichen Ballast. Deswegen werd ich dranbleiben, wenn's auch noch ein weiter Weg ist...


  
 

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