Amateurfunk Forum - Archiv

Fragen und Antworten zum Thema Funk


Impressum

Verantwortlich für dieses Angebot gemäß § 5 TMG / § 55 RStV:
Michael Ott
Dorpater Straße 11
70378 Stuttgart
Deutschland



Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte auf (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Verantwortlicher

Michael Ott
Dorpater Straße 11
70378 Stuttgart
Deutschland



Arten der verarbeiteten Daten:

- Meta-/Kommunikationsdaten (siehe Abschnitt „Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles“)

Kategorien betroffener Personen

Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).

Zweck der Verarbeitung

- Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte
- Sicherheitsmaßnahmen.

Verwendete Begrifflichkeiten

„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

„Pseudonymisierung“ die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

„Auftragsverarbeiter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

Sicherheitsmaßnahmen

Wir treffen nach Maßgabe des Art. 32 DSGVO unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten

Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.

Übermittlungen in Drittländer

Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).

Rechte der betroffenen Personen

Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.

Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.

Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen

Widerspruchsrecht

Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.

Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).

Hosting und E-Mail-Versand

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, E-Mail-Versand, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Meta- und Kommunikationsdaten von Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).

Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles

Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

Vom Websiteinhaber angepasst
Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke




 [ 45 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3,
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
Ach, Peter. Was meinst Du wie das bei Mobilfunkkonzernen läuft?

[quote]http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/TechRegTelekommunikation/ElektromagnetischeFelderEMF/StandortverfahrenBEMFV/standortverfahrenbemfv_node.html

Mitteilungen und Anzeigen nach §§ 4 und 11 der BEMFV (doc/100 KB)

2. Anzeigen
2.1 Anzeige gemäß § 11, Absatz 1
Die Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme einer ortsfesten Funkanlage, die den Regelungen des § 4 unterliegt, ist der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post unverzüglich anzuzeigen.

Das Datum der In- bzw. Außerbetriebnahme einer ortsfesten Funkanlage ist Bestandteil der Standortakte. Die Anzeige kann schriftlich auf dem Postweg bei der für den Standort zuständigen Reg TP-Außenstelle oder zentral als elektronisch signierte2) Anzeige unter der Adresse 'poststelle@regtp.de' erfolgen. Hierzu ist das Formblatt "Anzeige BEMFV §11-1" zu benutzen.
[/quote]


Ich dachte Du wärst auch EDVler? Und am Humor/Ironieverständnis mangelt es wohl auch?


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Ach, Peter. Was meinst Du wie das bei Mobilfunkkonzernen läuft?

[color=blue:2l7m9xrd]Die unterliegen dem Standortverfahren[/color:2l7m9xrd][quote]

Die Anzeige kann schriftlich auf dem Postweg bei der für den Standort zuständigen Reg TP-Außenstelle oder zentral als elektronisch signierte2) Anzeige unter der Adresse 'poststelle@regtp.de' erfolgen. [/quote][/quote]

Verwende Smilies wenn Du was anderes meinst als Du schreibst.

Welcher Funkamateur verfügt denn über eine SSEE?


  
 
 Betreff des Beitrags:
Momentan wohl die wenigsten - wenn der neue Personalausweis nicht nur ernst dreinblickende Gesichter zeigen sondern auch wie bei Einführung versprochen Signaturfunktionen ermöglichen würde sähe das vllt. in Zukunft besser aus.

Mit ist schon klar, daß für einen Standort mit allen Antennen nur eine Anzeige erforderlich ist - nur finde ich es hinrissig sondergleichen für den im Gesetz z.B. nicht berücksichtigten "standmobilen" Betrieb ja theoretisch für jede Haltemöglichkeit (Parkplatz am Wald, etc.) eine Anzeige fertigen zu müssen, wenn ich mehr als 10W EIRP machen möchte.
Gleichzeitig ist es für die BEMFV kein Problem mit 0.05 km/h quasi an der selben Stelle herumzurollen und dabei 750W auf die 2m Yagi auf dem Dach zu geben.
Ich möchte beim Funken aber nicht immer den Fuß aus der Tür strecken um den Wagen zu bewegen.. :?


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]
Hast Du die Prüfung schon hinter Dir? :)
[/quote]

Diskussionen, in denen auf derartige "Argumente" zurückgegriffen werden muß, sind ermüdend...

[quote]Die Zulassung zum Amateurfunkdienst hat heute fast nichts mehr mit Deinem angemeldeten Standort zu tun. [/quote]

Rechtsgrundlage?

[quote]Überleg doch mal: In dem von Dir angenommenen Fall wäre Portabel-/Mobilbetrieb und erst recht Auslandsbetrieb unmöglich.[/quote]

Wieso denn das?

Und noch etwas: Eine Selbsterklärung bzgl. BEMV benötigt der Funkamateur m.W. nur für ortsfeste Anlagen, nicht bei Mobilbetrieb.

Die Frage, was Mobilbetrieb ist, ist natürlich wieder Gegenstand von Diskussionen. Der DARC hat hierzu ein Merkblatt:

Es heißt dort u.a.:

[quote]Ein ortsfester Betrieb liegt nicht bei tragbaren und beweglichen
Amateurfunkstationen (Handfunkgeräte, Funkbetrieb im Kfz) vor. Darüber hinaus ist
die Frage, wann ein ortsfester Betrieb vorliegt und folglich vor Betriebsaufnahme eine
Anzeige nach der BEMFV bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) einzureichen ist, im
Einzelfall zu entscheiden.
Die Übergänge sind hier fließend. Kurzfristig geparkte Mobilstationen im Kfz gehören
nach Ansicht des DARC e. V. nicht dazu. Wenn sie dagegen dauerhaft und zu dem
Zweck, nicht mobil sondern ortsfest betrieben werden, ist eine Anzeige abzugeben.
Selbiges trifft zu für Stationen in Wohnmobilen, beispielsweise auf einem
Campingplatz. Grundsätzlich werden auch für bestimmte Zwecke aufgestellte
Experimentalstationen und Fielddaystationen ortsfest betrieben.[/quote]
http://www.darc.de/index.php?eID=tx_naw ... 9e1ffcf1ca


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]

Gleichzeitig ist es für die BEMFV kein Problem mit 0.05 km/h quasi an der selben Stelle herumzurollen und dabei 750W auf die 2m Yagi auf dem Dach zu geben.
[/quote]

Wie hirnrissig wäre das denn?
Da kannst Du die Yagi auch glech in den Kofferraum einbauen.


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]
[quote]Überleg doch mal: In dem von Dir angenommenen Fall wäre Portabel-/Mobilbetrieb und erst recht Auslandsbetrieb unmöglich.[/quote]

Wieso denn das?
[color=blue:150o4nlp]
Weil es /A und /p nicht mehr Pflicht sind - im Mobilbetrieb hast Du ja nicht den von Dir angemerkten in der Zulassung stehenden Standort inne.
Du meintest das wäre ein undefinierter Zustand, oder habe ich das falsch verstanden?

Ich denke nein - selbiges ist bei Betreib von einer fremden Amateurfunkstelle.[/color:150o4nlp]

Und noch etwas: Eine Selbsterklärung bzgl. BEMV benötigt der Funkamateur m.W. nur für ortsfeste Anlagen, nicht bei Mobilbetrieb.

Die Frage, was Mobilbetrieb ist, ist natürlich wieder Gegenstand von Diskussionen. Der DARC hat hierzu ein Merkblatt:

Es heißt dort u.a.:

[quote]...Grundsätzlich werden auch für bestimmte Zwecke aufgestellte
Experimentalstationen und Fielddaystationen[b:150o4nlp] ortsfest[/b:150o4nlp] betrieben.[/quote]
http://www.darc.de/index.php?eID=tx_naw ... 9e1ffcf1ca[/quote]

Ok, wir merken uns [b:150o4nlp]ortsfest[/b:150o4nlp].

[quote]In dem Zulassungsantrag schon: Lokation und Rufzeichen gehören m.E. immer zusammen.[/quote]

D.h. Deiner Auffassung nach müsste ich also den Fielddaystandort in meine Zulassung eintragen lassen, da ortsfest?


@DJ7WW

Erklär mir mal warum die alten Post/RegTP/BNetzA Peilwagen die drehbare Yagi dann nicht im Kofferraum, sondern auf auf dem Dach hatten.. (Oder was sollte der Kommentar?)


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]

@DJ7WW

Erklär mir mal warum die alten Post/RegTP/BNetzA Peilwagen die drehbare Yagi dann nicht im Kofferraum, sondern auf auf dem Dach hatten.. (Oder was sollte der Kommentar?)[/quote]

Das ist bei den neuen Peilwagen nicht anders.
Die Antenne befindet sich nur während der Fahrt auf dem Dach.
Im Dach eingebaut ist ein drehbarer Teleskopmast der für die Peilungen voll ausgefahren wird.


  
 
 Betreff des Beitrags:
@salat

Ich bin mir auch nicht zu 100% sicher, wie die genaue rechtliche Lage für jeden Einzelfall aussieht. Ich stelle aber berechtigte Fragen, und ich glaube, vieles ist nicht gänzlich eindeutig geregelt bzw. bedarf einer genaueren Untersuchung, wenn man es genau wissen will.

Für uns hier ist vor allem der § 9 der AfuV von Belang. Es heißt dort:

[quote]§ 9
Zulassung
zur Teilnahme am Amateurfunkdienst
(1) Die Regulierungsbehörde lässt auf Antrag eine
natürliche Person gemäß § 3 Abs. 1 des Amateurfunkgesetzes
auf der Grundlage ihres vorgelegten Amateurfunkzeugnisses
oder einer gleichwertigen Bescheinigung
im Sinne von § 8 zur Teilnahme am Amateurfunkdienst
unter gleichzeitiger Zuteilung eines personengebundenen
Rufzeichens zu.
(2) Die Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst
berechtigt den Funkamateur zur Nutzung der in Anlage 1
ausgewiesenen Frequenzbereiche unter Einhaltung der
dafür festgelegten Nutzungsbestimmungen nach Maßgabe
der in seiner Zulassung festgelegten Zeugnisklasse
(Berechtigungsumfang).
(3) Mit dem Antrag auf Zulassung zur Teilnahme am
Amateurfunkdienst nach § 3 Abs. 1 des Amateurfunkgesetzes
hat der Funkamateur der Regulierungsbehörde
mitzuteilen, an welchen Standorten er seine ortsfesten
Amateurfunkstellen betreiben wird.
(4) Der Inhaber einer Zulassung nach Absatz 1 hat jede
Änderung des Namens oder der Anschrift unverzüglich
sowie die Neuerrichtung einer ortsfesten Amateurfunkstelle
oder eine dauerhafte Verlegung eines Standortes
seiner ortsfesten Amateurfunkstellen vor Inbetriebnahme
in schriftlicher oder elektronischer Form der Regulierungsbehörde
anzuzeigen.[/quote]

Insbesondere der Abs. 3 ist m.E. eindeutig. Wenn man nun der Auffassung des DARC bzgl. "Ortsfestigkeit" von Funkstellen bei Fielddays folgt, so ist m.E. zwingend eine Anzeige an die BNetzA nach Abs. 4 erforderlich.

Portabel- und Mobilbetrieb dürften hierbei außen vor sein, da on § 9 von ortsfesten Funkstellen die Rede ist.
Wie es im Ausland aussieht, müßte man in den dortigen Regelungen nachlesen. Ob man unserer BNetzA eine Anzeige diesbzgl. machen muß, ist m.E. wieder unklar, da man zwar nach deutschem Recht eine Anzeige machen müßte, man befindet sich aber nicht im gesetzlichen Wirkungsbereich der BNetzA.

Die Ausgangsfrage ist jedoch gewesen, welches RUFZEICHEN man verwenden muß. Hier ist bei der Nutzung von Klubstationen von OM Jürgen DF7WW (§ 13 AfuV) bereits klar auf die Notwendigkeit des Nennens des Klubstations-Rufzeichens hingewiesen worden.

Es bleibt nun als Lücke einmal noch, welches RZ ich verwenden muß/soll, wenn ich eine ortsfeste Anlage eines anderen OMs "leihweise" verwende.

Nun müßten wir aus der AfuV einmal schließen, was der Gesetzgeber
wohl gewollt haben könnte.

Es heißt:
[quote]§ 11
Rufzeichenanwendung
(1) Rufzeichen dienen der Identifikation. (...)[/quote]

sowie

[quote](4) Mit einem Rufzeichen darf nicht zeitgleich von verschiedenen
Standorten aus am Amateurfunkdienst teilgenommen
werden. Ausnahmen sind zulässig, bedürfen
jedoch der vorherigen Zustimmung durch die Regulierungsbehörde.[/quote]

Wenn ich das frei interpretiere, dann sollte ich als OM mich grundsätzlich mit meinem (ja personengebundenen) RZ identifizieren, auch wenn ich an einem anderen Standort als dem in der Zulassung angegebenen funke.

Ich darf ja nach Abs. 4 nur nicht ZEITGLEICH von verschiedenen Standorten mein RZ nutzen, zu verschiedenen Zeiten also schon.

Ich würde also schließen: An der Station des anderen OM sollte ich mein eigenes RZ verwenden.
Eine Nennung des RZs des OMs, dem die Station gehört, kann ich aus der AfuV nicht herauslesen.

Zum anderen war noch die Ausgangsfrage, was ist, wenn ich meine eigene Station an dem Standort einer Klubstation aufbaue und betreibe.

Und diese Situation ist "vertrackt"... ;)

Einerseits ist es ja definitiv nicht die Funkstelle der Klubstation, es ist nur der gleiche Ort. Oder ist es doch als Funkstelle der Klubstation anzusehen? Egal, wem der Transceiver gehört? Hat hier der Ort "Vorrang" vor den Eigentumsverhältnissen?

Mir nicht klar!


  
 
 Betreff des Beitrags:
Nochmal zu der Klubstation: wie ich bereits ausführte bezieht sich die Begriffsdefinition "Klubstation" zirkulär auf das gemeinsam genutzte Rufzeichen - d.h. hier sehe schon ein Definitionsproblem..

Wenn ich mein eigenes Funkgerät in eine andere Funkstelle integriere und sich deren angezeigte Betriebsparameter (Standort, BEMFV Schutzabstände, usw.) nicht ändern sehe ich kein Problem.

Wie gesagt: Man könnte in den Gesetzen und Verordnungen einiges schöner Formulieren...


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Nochmal zu der Klubstation: wie ich bereits ausführte bezieht sich die Begriffsdefinition "Klubstation" zirkulär auf das gemeinsam genutzte Rufzeichen - d.h. hier sehe schon ein Definitionsproblem..[/quote]


Nun widersprichst Du Dir selbst.
Vgl. Deinen Beitrag vom 25.10.2012, 11:03h (beginnt mit "Laienjuristerei").

Dort zitierst Du eindeutig die §§, die belegen, daß mit dem Wort "Klubstation" die Funkstelle gemeint ist, und mit "Funkstelle" die technischen Geräte...


  
 
 Betreff des Beitrags:
Warum bitte sollte ich mir widersprechen? Die zwei Absätze sind getrennte Äußerungen. Ich erkläre mal die erste:
[quote]
Auszug aus AfuV:
§ 14 Klubstationen
[..](3) Funkamateure mit Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst, die die Klubstation mitbenutzen, haben dabei das Rufzeichen der Klubstation zu verwenden.[..][/quote]
[quote]
Zitat AFuV:
§ 2 Begriffsbestimmungen
3. "Klubstation" eine Amateurfunkstelle, die von Mitgliedern einer Gruppe von Funkamateuren [b:2u31mrp2]unter Verwendung eines gemeinschaftlich genutzten Rufzeichens[/b:2u31mrp2] betrieben wird;[/quote]

Wenn ich Amateurfunkstelle X nicht [b:2u31mrp2]unter Verwendung eines gemeinschaftlich genutzten Rufzeichens[/b:2u31mrp2] betreibe, sondern mein eigenes Rufzeichen verwende - handelt es sich doch per Definition nicht um eine Klubstation, oder?

Wenn ich die selbe Amateurfunkstelle X allerdings [b:2u31mrp2]unter Verwendung eines gemeinschaftlich genutzten Rufzeichens[/b:2u31mrp2] betreibe handelt es sich wiederum per Definition um eine Klubstation und ich muss das Klubstationsrufzeichen nutzen (was ich ja schon tue).

Das habe ich eigentlich schon im Beitrag vom Do 25.10.2012, 21:08 geschrieben.

Sieht außer mir sonst keiner hier einen zyklischen Bezug? :D

Die zweite Äußerung (Funkgerät mitbringen) sagt nur aus, daß ich es für unbedenklich halte sein eigenes Gerät an die Amateurfunkstelle (Klubstation) zu hängen und dort den Rest der Anlage mitzubenutzen, da sich ja sonst nichts an der Amateurfunkstelle ändert..

Jetzt klarer?


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]

Wenn ich Amateurfunkstelle X nicht [b:3j4ay2ir]unter Verwendung eines gemeinschaftlich genutzten Rufzeichens[/b:3j4ay2ir] betreibe, sondern mein eigenes Rufzeichen verwende - handelt es sich doch per Definition nicht um eine Klubstation, oder?

[color=blue:3j4ay2ir]Klar, wäre der Fall wenn dieser Standort in Deiner Zulassungsurkunde mit Deinem Rufzeichen eingetragen ist.[/color:3j4ay2ir]

Wenn ich die selbe Amateurfunkstelle X allerdings [b:3j4ay2ir]unter Verwendung eines gemeinschaftlich genutzten Rufzeichens[/b:3j4ay2ir] betreibe handelt es sich wiederum per Definition um eine Klubstation und ich muss das Klubstationsrufzeichen nutzen (was ich ja schon tue).
[/quote]

Alles hängt davon ab welches Rufzeichen dieser ortfesten Funkstelle zugeteilt wurde.


  
 
 Betreff des Beitrags:
Naja, jetzt sind wir dann wieder bei dem Fall, ob ich eine "fremde" AFu-Funkstelle mitbenutzen darf..
Ich finde leider keine Formblätter zur Beantragung eines Rufzeichens für eine Klubstation, vermute aber dass eine natürliche Person als Verantwortlicher bestimmt werden muss - dann wäre das Rufzeichen doch personen- und nicht ortsgebunden, wobei der Betriebsort wiederum eingetragen ist.. Ortsfest würde bedeuten, das Klubcall dürft nur dort und nicht bswp. am Fieldday benutzt werden, oder?


  
 
 Betreff des Beitrags:
:)

Ja, das ganze ist schon verwirrend, wenn man Zirkelbezüge herstellt.

Also nochmal von vorn.

1. Eine Zulassung zum Afu-Dienst erfolgt immer an natürliche Personen (AfuV § 9 (1))

2. Die Zulassung geht einher mit einem personengebundenen Rufzeichen.

3. Die Zulassung wird beantragt unter Angabe der Lokation bei einer ortsfesten Anlage. Es können mehrere Standorte angegeben werden. (Theoretisch könnte man meinen, auch gar keinen anzugeben; z.B. wenn man nur mobile QRV werden will. Keine Ahnung, ob das so akzeptiert wird.).

4. Eine Gruppe natürlicher Personen ("Klub") kann auf Wunsch ein gemeinsam benutztes Rufzeichen beantragen. Dieses wird jedoch wiederum personengebunden EINEM der Gruppenmitglieder zugeteilt. Anderer FA sind lediglich "Mitbenutzer". Sie müssen jedoch ebenfalls eine (personengebundene) Zulassung zum Afu-Dienst besitzen.

5. Laut Begriffsbestimmng ist eine "Klubstation" eine Afu-Funkstelle (Geräte und Einrichtungen zum Funkbetrieb).

----------------------

Jetzt mal vernünftig:

Gehen wir mal von der logischen Reihenfolge aus:

Prüfung --> Zulassung --> Betrieb der Funkstelle (auch: Klubstation)

So ist es sinnvoll.

D.h. ein FA, der ein eigenes Rufzeichen hat (also eine Zulassung), darf die Klubstation mitbenutzen und muß dabei das Rufzeichen dieser Klubstation verwenden. In diesem Sinne KANN nur die Gerätschaft der Funkstelle gemeint sein, die in dem Klub gemeinschaftlich verwendet werden soll. Alles andere wäre eine sinnlose (zirkuläre) Verwendung der Begriffe...


  
 
 Betreff des Beitrags:
...bis das nun wirklich im Detail geklärt ist, haben andere wahrscheinlich schon 100 QSOs gefahren, hihi.....

Nun denn - ich denke daß man nicht erst die Gesetze und Vorschriften bis ins kleinste Detail durchkauen muss bevor man dann mit Angstschweiß auf der Stirn das Gerät einschaltet weil man dauernd den Gedanken hat daß man ja was "illegales" macht. Die BNetzA hat sicherlich was anderes zu tun als den ganzen Tag darauf zu warten daß der kleine Funkamateur den geringsten Vorschriftenverstoß begeht um ihn dann unverzüglich von der Station weg zu verhaften :wink:

Klar ist - wenn ich mich schon an eine Clubstation setze, nutze ich auch deren Rufzeichen. Dazu brauch´ich keine Vorschriften zu lesen - das macht man ja auch schon um das Clubcall in die Luft zu bringen. Daß das so auch in Ordnung ist, hat Peter bereits geschrieben und ist auch so nachvollziehbar. Ich kann ja mein eigenes Call anschließend im QSO dazunennen - machen ja auch eigentlich alle - allein schon bei der Frage ob QSL-Karten auch ans eigene Call erwünscht sind...
Hihi....wenn ich mein eigenes Funkgerät an die Clubstation mitbringe mache ich sicherlich trotzdem Betrieb unterm Clubcall - klingt ja auch irgendwie zu blöd - "mein Gerät, mein Rufzeichen"

Wenn ich bei meinem Funkfreund bin und setze mich an seine Station, arbeite ich unter meinem eigenen Call. Wenn ich der Meinung bin daß ich es meiner Gegenstation unbedingt mitteilen muß, kann ich immer noch im QSO sagen daß ich mich an der Station von DL..XXX befinde. Letztendlich wird das allerdings sowieso niemanden interessieren...... :-)

73 Mike


  
 

Sitemap Elektronikforum Elektroshop PostgreSQL Forum