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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
Da kann man nur wie Radio Eriwan antworten: im Prinzip ja, aber ist es etwas schwierig für das elektrische Feld nach Laufen durch 6-dimensionalen Hyperraum da draußen im Fernfeld sein richtiges Magnet-Feld wieder zu finden.

73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags:
Und das heißt nun konkret?
Ich vermute, dass natürlich die Abstimmung extrem anders sein wird durch die Alufolie, sodass man das berücksichtigen muss, aber prinzipiell sollte es gehen, da ein zeitlich sich änderndes Magnetfeld auch immer ein elektrisches Feld bedingt.

Kann man da vielleicht einen einfachen Versuch durchführen? Ich hätte einen Elektromagneten, den ich an einen NF-Verstärker anschließen kann und der auch ein ordentliches Magnetfeld erzeugt. Wenn mir jetzt jemand sagt, wie ich das elektrische Feld ganz einfach nachweisen/messen kann, mache ich mal den Test mit der Alufolie. Ich habe diverse Dioden und ein Multimeter zur Verfügung.


  
 
 Betreff des Beitrags:
Kurz was zur MagLoop.

Der Vorteil dieser Antenne ist, daß sie sehr wenig Platz benötigt. Grob kann man rechnen, sie arbeitet vernünftig, wenn sie 1/10 Umfang einer Ganzwellenschleife hat, wie beispielsweise eine Quad.
Ich selbst habe eine MagLoop auf dem Dachboden mit gut 3 m Durchmesser. Wenn ich sie mal benutze, nehme ich sie meist für 80 m. Auf 160 m lässt sie sich auch abstimmen, wird aber sehr schmalbandig.
Sehr vorteilhaft ist die recht hohe Güte dieser Antenne. Beim Senden werden eventuelle Oberwellen recht brauchbar unterdrückt. Sinngemäß gilt das auch für den Empfang. Alles, was deutlich neben der eingestellten Resonanzfrequenz ist, wird kaum noch aufgenommen. Das Ding ist praktisch ein LC-Schwingkreis, jedoch mit gewolltem parasitärem Effekt, Abstrahlung.
Im Nahfeld bildet sich ein starkes magnetisches Feld aus durch die Spule mit einer Windung. Hat man zu viel Eisen in der Nähe, wird das Abstimmen schwierig und die Verluste steigen.
Eine MagLoop hat praktisch das gleiche Richtdiagramm wie ein Dipol, eine 8. Deshalb kann man sie auch als Richtantenne gebrauchen. Nahe über Boden ist die Elevation deutlich geringer als beim Dipol, bessere Flachstrahlung. Das macht die Antenne auf den unteren Bändern für DX interessant, wenn man bezüglich Platz und Aufbauhöhe eingeschränkt ist.
Für Funkverkehr innerhalb DL auf den unteren Bändern ist die Antenne weniger interessant, weil sie kaum Steilstrahlung bietet im Gegensatz zum erdnah aufgehängten Dipol.
Meine MagLoop befindet sich etwa 5 m über Boden und sieht nicht zu viel an Eisen oder anderen dämpfenden Störfaktoren. Auf 80 m muß ich nach wenigen KHz nachstimmen, wenn das SWR merklich unter 2 bleiben soll, was brauchbare Güte bedeutet.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]kann man sie in Alufolie packen, dann empfängt sie zwar nichts, aber senden müsste gehen, da das magnetische Feld die Alufolie durchdringt.[/quote]
Nun, den Versuch kann man machen, und er kann sogar funktionieren:
zuerst wird die Antenne in Alufolie eingewickelt, damit wird man dann nichts empfangen können.
Beim Senden wird zwar in diesem Zustand auch nichts abgestrahlt, aber immerhin hat man die Chance, mit genügend hoher Sendeenergie die Abschirmung wegzuschmelzen, so daß anschließend auch wieder Empfang möglich ist..

Zur Bandbreite:
Der Abstimmkondensator gehört erst einmal gar nicht zur Antenne; für den Empfang kann man diese Loops auch breitbandig betreiben (die auf dem WP-Foto stellt so einen Fall dar) , ohne daß sich etwas an den [b:2kauofwy]Antenneneigenschaften[/b:2kauofwy] (Richtwirkung,Wirkungsgrad..) ändert.

Es ist daher schon etwas witzig, wenn der Wikipediaartikel schreibt:

[i:2kauofwy]Eine magnetische Antenne im engeren Sinn – eine Rahmenantenne – besteht aus einer, seltener einigen wenigen Windungen, und einem Kondensator. Sie ist also ein Schwingkreis mit möglichst großem Querschnitt der Spule.[/i:2kauofwy],

als Beispiel (Datenblatt+Foto) aber gerade einen unabgestimmten Empfangsrahmen ohne Kondensator anführt..


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Und das heißt nun konkret?
Ich vermute, dass natürlich die Abstimmung extrem anders sein wird durch die Alufolie, sodass man das berücksichtigen muss, aber prinzipiell sollte es gehen, da ein zeitlich sich änderndes Magnetfeld auch immer ein elektrisches Feld bedingt.

Kann man da vielleicht einen einfachen Versuch durchführen? Ich hätte einen Elektromagneten, den ich an einen NF-Verstärker anschließen kann und der auch ein ordentliches Magnetfeld erzeugt. Wenn mir jetzt jemand sagt, wie ich das elektrische Feld ganz einfach nachweisen/messen kann, mache ich mal den Test mit der Alufolie. Ich habe diverse Dioden und ein Multimeter zur Verfügung.[/quote]Das heißt konkret, daß Du im HF-Frequenzbereich elektrisches (E-) und magnetisches (H-) Feld zusammen brauchst, um Leistung bzw. "Arbeit"/Energie zu erzeugen, dabei müssen die auch noch "im Takt" schwingen. Bei Deinem NF-Versuch kannst Du zwar das E-Feld "abschirmen", aber nur wenn die Abschirmung geerdet ist, daß heißt das (E-Feld) wird "abgeleitet". Ohne Erdung fließen in der Abschirmung Wirbelströme, die ihrerseits wieder ein E+H-Feld neu aufbauen. Magnetfelder lassen sich praktisch nur schwer abschirmen, bei niederen Frequenzen theoretisch per Käfig aus Supraleitern.

Gemessen wird in der Regel das Magnetfeld indirekt per Spule (Induktion, dazu muß es ein Wechselfeld sein), statische Magentfelder kannst Du mit dem Kompaß messen. bzw. besser gesagt "nachweisen". E-Felder werden durch direkte hochohmige Spannungsmessung zwischen zwei Metall-Platten (bzw. leitendes Marterial) gemessen, oder einer Platte und Erdung.

Das ist jetzt alles sehr grob angerissen. Als Analogie kannst Du auch das E-Feld mit der Netzspannung vergleichen und das Magnetfeld mit dem Strom. Bei Deinem "Aluminiumfolien-Versuch" hast Du eine Feldtheorie aufgestellt, die dem Abschalten der Spannung gleichkommt und irgendwo am fernen Ende der Leitung soll auf einmal wieder Strom fließen. Eine "magnetische Antenne" hat herzlich wenig mit einem NF-Elektromagneten zu tun. Lese Dir bitte etwas mehr Theorie - auch am Anfang der Bücher - durch.

73 Peter

ps. ich bin noch einmal zum Threadanfang zurück und bleibe bei meinem Post. Du hast m.E. das Pferd von hinten aufgezäumt und müßtest noch mal zurück zu physikalische Grundlagen von elektromagnetischen Feldern und Wellen -- m.E. ist bei den Grundlagen etwas durcheinander geraten -- sorry -- keine Schande, kann und sollte man aber nachholen. (bevor Du Dich verrennst)


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]
Zur Bandbreite:
Der Abstimmkondensator gehört erst einmal gar nicht zur Antenne; für den Empfang kann man diese Loops auch breitbandig betreiben...[/quote]

Aber zu einer Sende-Mag-Loop gehört schon ein Abstimmkondensator? :shock:


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]

Für Funkverkehr innerhalb DL auf den unteren Bändern ist die Antenne weniger interessant, weil sie kaum Steilstrahlung bietet im Gegensatz zum erdnah aufgehängten Dipol. [/quote]


Deine Aussage ist so nicht richtig. Eine Mag Loop ist ein Flach- UND Steilstrahler und erfasst theoretisch alle Erhebungswinkel von 0° bis 90°. Gut veranschaulicht wird das z.B. auf dieser Seite http://www.hausdorf-web.de/magloops.html . Das korrespondiert auch mit meinen eigenen Erfahrungen. Ich betreibe Indoor eine Mag Loop aus 150mm breitem Aluband und Vakuum-C mit 1,50m Durchmesser auf 40m. Deutschland- und Europaverbindungen sind damit in jedem Fall möglich.

73 de DL3HC


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]... Ich betreibe Indoor eine Mag Loop aus 150mm breitem Aluband und Vakuum-C mit 1,50m Durchmesser auf 40m. Deutschland- und Europaverbindungen sind damit in jedem Fall möglich.
[/quote]

Endlich mal eine Praxisaussage. Drei Fragen hierzu:
Was heißt Indoor. Stahlbeton, Dachgebälk o. a.?
Mit welcher Betriebsart funktioniert das?
Und mit welcher Sendeleistung?


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]
Endlich mal eine Praxisaussage. Drei Fragen hierzu:
Was heißt Indoor. Stahlbeton, Dachgebälk o. a.?
Mit welcher Betriebsart funktioniert das?
Und mit welcher Sendeleistung?[/quote]

Indoor heisst in meinem Fall: 1. Stock eines 2-stöckigen Gebäudes. Die Wände sind aus Ziegel. Boden und Decke sind Stahlbeton. Die Loop ist streng genommen für 40m eigentlich zu klein und auch nicht richtig aufgestellt, da als Faustregel gilt: Aufstellhöhe = mindestens 1 x Loop-Durchmesser.

Im Logbuch stehen diverse Verbindungen in SSB und PSK31 sowie RTTY innerhalb DL und EU.

Es gibt zu einem Test-QSO im Januar 2012 ein ziemlich holpriges Video bei Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=HXUfVWWoPoI
Die schlechte Qualität und mein "Gebrabbel" sei mir verziehen, HI.

73 de DL3HC


  
 
 Betreff des Beitrags:
Habe auch einige Zeit mit MagLoops experimentiert. Interessant ist hierbei vor allem, daß man sie sowohl senkrecht stehend als auch waagerecht liegend aufbauen kann (dann als DX geeignet).

Der "Standardumfang" beträgt ca. 1/10 der Wellenlänge. Die hohe Güte bewirkt eine gewisse Schmalbandigkeit bei einer festen Kapazität (man kann eine Loop auch ohne Drehko bauen, z.B. mit zwei Metallplatten als Kapazität). Die Schmalbandigkeit ist auch beim Empfang der große Vorteil.

Wenn man einen Drehko verwendet, dann ist die Abstimmung auf das optimale SWR mit spitzen Fingern und sehr feinfühlig vorzunehmen. Falls man mehr als 5W Sendeleistung machen möchte, muß der Drehko etliches an Spannung verkraften können. Mehrere KV sind an der Tagesordnung. Vorsicht: Es fließen hohe Ströme, da der Widerstand der MagLoop sehr gering ist.

Es gibt ein sehr gutes Berechnungsprogramm, das auch den Wirkungsgrad anzeigt Einfach mal googlen.


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Habe auch einige Zeit mit MagLoops experimentiert. Interessant ist hierbei vor allem, daß man sie sowohl senkrecht stehend als auch waagerecht liegend aufbauen kann (dann als DX geeignet). [/quote]

Bei waagerecht montierter Loop gilt übrigens der Hinweis Aufbauhöhe = 1 x Durchmesser der Loop nicht mehr. In diesem Fall sollte die Aufbauhöhe meines Wissens mindestens Lambda/4 betragen.

73 de DL3HC


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote][quote]

Für Funkverkehr innerhalb DL auf den unteren Bändern ist die Antenne weniger interessant, weil sie kaum Steilstrahlung bietet im Gegensatz zum erdnah aufgehängten Dipol. [/quote]


Deine Aussage ist so nicht richtig.

[color=blue:3l6qws1d]Sicher ist die richtig, die Loop hat negativen Gewinn bezogen auf den isotropen Straher. Der Dipol schon ein paar db positiven Gewinn.[/color:3l6qws1d]

Eine Mag Loop ist ein Flach- UND Steilstrahler und erfasst theoretisch alle Erhebungswinkel von 0° bis 90°.

[color=blue:3l6qws1d]Seh Dir mal das Strahlungsdiagramm eines niedrigen Dipols an, der deckt ebenfalls alle Winkel ab.
Vergiss aber ganz schnell bei beiden Antennen Erhebungswinkel von 0°.[/color:3l6qws1d]

Ich betreibe Indoor eine Mag Loop aus 150mm breitem Aluband und Vakuum-C mit 1,50m Durchmesser auf 40m. Deutschland- und Europaverbindungen sind damit in jedem Fall möglich.
[/quote]

Warum auch nicht.
2m lange Mobilantennen funktionieren ja ebenfalls hervorragend innerhalb EU auf 40m.
Wie heisst es doch so schön:
Auf 40m funktioniert auch eine nasse Nudel als Antenne. :D

73
Peter


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ich habe soeben noch ein paar Bilder der Alustreifen Loop gefunden. So kann man sich vielleicht nochmal ein besseres Bild der Antenne machen, da das Video ja doch ziemlich miserabel ist.

73 de DL3HC


  
 
 Betreff des Beitrags:
Es ist schon dubios, was alles zur "Magnetantenne" geschrieben wird. Loop-Antennen gibt es nun wirklich lange genug. Ein Beispiel aus dem 76er ARRL-Antennenhandbuch -- sogar mit Abschirmung :-) . Andererseits werden dann Zeilen wie: [quote]Das Magnetfeld durchdringt Wände leichter als das elektro[b:2ix4wpd2]statische[/b:2ix4wpd2] Feld, das die üblichen Dipole im Nahfeld produzieren.[/quote] Gleichzeitig wird auf die hohe Spannung am Einspeisepunkt mit C verwiesen -- E-Feld oder nicht ?? Magnetisch im Sinne von "Plombenzieher" ist sie erst recht nicht und mit dem "Durchdringen" ist es auch so eine Sache. Dämpfung ist Dämpfung, für alle HF-Wellen. Das Nahfeld sieht bei der (kurzen) Loop-Antenne anders aus, als bei einer horizontalen Drahtantenne, aber damit hat es sich mit der "Wunderantenne" - in der Regel eine einfache Loop (1 Windung) mit ~1/4 Lamda ±ein bißchen. Sie funktioniert, was die Hauptsache ist, aber zu den Ergebnissen wird ........... na ja, wie beim Anglerlatein ......
73 Peter
Anhang ARRL Antenna Book 1976 Kap.16, S.293 Fig.16-2.


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]

2m lange Mobilantennen funktionieren ja ebenfalls hervorragend innerhalb EU auf 40m.
[/quote]

Auf meinem VW T4 funktioniert die 2m lange Mobilantenne tatsächlich ziemlich gut auf 40m. Dass das erfolgreich aus dem Shack heraus funktioniert wage ich zu bezweifeln.

[quote]

Sicher ist die richtig, die Loop hat negativen Gewinn bezogen auf den isotropen Straher. Der Dipol schon ein paar db positiven Gewinn.
[/quote]

Es ging mir ja nicht um den Gewinn, sondern um die Aussage, eine Mag Loop hätte auf den unteren KW-Bändern kaum Steilstrahlung.

[quote]

Vergiss aber ganz schnell bei beiden Antennen Erhebungswinkel von 0°.
[/quote]

Ich hatte ja geschrieben: ...erfasst THEORETISCH alle Erhebungswinkel von 0° bis 90°.

73 de DL3HC


  
 

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