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Sendeleitung reduzieren um unter 10 Watt EIRP zu bleiben

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Erweiterte Einstellungen Yaesu FT-50 RW :: Amateurfunk im Auto  
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DO9TNT
S7
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Anmeldedatum: 11.07.2009
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 7:37    Titel: Sendeleitung reduzieren um unter 10 Watt EIRP zu bleiben Antworten mit Zitat

Hallo zusammen.
Ich habe ein Riesengroßes Problem (Nachbarschaftsstreit) und brauch ganz dringend einen Rat.
Ich habe bei mir im Shack ein FT-7800 und eine X-300 verbunden mit 8 Meter Aircell 7-Kabel.
Über Quickwatt bekomme ich nun folgende Ergebnisse:

2 Meter - 15,79W EIRP
70 cm - 24,75W EIRP

Wie bringe ich nun am besten meine Leitung so runter, dass ich unter 10 W EIRP bleibe?

Das FT-7800 ist bereits auf kleinste Ausgangsleitung (5Watt) eingestellt!!

Es ist zu befürchten, dass in den nächsten Tagen die Herren der BNetz bei mir vorbeikommen könnten.

Vielen Dank schon mal

73
DO9TNT (Tom)
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DJ2AT
S8
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Anmeldedatum: 30.11.2007
Beiträge: 390

BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 9:44    Titel: Antworten mit Zitat

Da kannst Du nur ein Leistungsdämpfungsglied in Deinen Senderzweig einschleifen oder das Gerät modifizieren.

Letzteres wäre wohl die beste Wahl, da Du an den Senderzweig ohnehin nicht einzeln herankommst ohne das Gerät zu öffnen. Das heißt, dass ein in die Antennenzuleitung eingeschleiftes Dämpfungsglied natürlich auch Deinen Empfang dämpft.

Übrigens kommt aus dem FT-7800 auch bei kleinster Stufe vermutlich mehr als 5 Watt PEP heraus.

Als schnelle Lösung wie gesagt ein 6- oder 10-db-Leistungsdämpfungsglied (10 Watt) in die Antennenzuleitung. Eine S-Stufe beim Empfang sind zu verkraften, Sendeverbot vermutlich nicht so einfach.

Aber nur so mal am Rande: Warum machst Du keine Selbsterklärung und funkst dann mit den Dir zugelassenen Leistungen? - Wenn die Jubelelektronik Deines Nachbarn nicht korrekt entstört ist, ist es primär eigentlich erst einmal nicht Dein Problem, oder?

73!

Sven
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DL3KCZ
S8
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Anmeldedatum: 26.08.2008
Beiträge: 1511

BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 9:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

entweder im Gerät reduzieren oder Leistungsdämpfungsglied nachschalten.
Kannst du mit den Metallfilmwiderständen bauen die normalerweise in Dummyloads verbaut werden.
Power Splitter wäre auch eine Möglichkeit.

73 de DL3KCZ
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DO9TNT
S7
S7


Anmeldedatum: 11.07.2009
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen.

Es geht ja nicht mal so sehr um die Sendeleitung sondern um die Antennenanlage. Ich will bloß den Nachbarn kein Futter geben und deshalb unter den 10W EIRP bleiben.
Ich habe jetzt akut mein IC-E90 an der Antenne und warte mal ab was kommt, oder auch nicht Wink

Grundlegendes Problem ist folgendes:


Ich bin Mieter in einem Reihenhaus und habe im Moment die Antenne mit Mastrohren am Balkongeländer befestigt, Höhe von Balkon bis Oberkante Antenne 9,40 Meter, also bei uns in Bayer OK so.

Nun war Vorgestern Eigentümerversammlung und ein anderer Eigentümer hat meine Antenne zur Sprache gebracht. Der andere liebe Mieter wohn ca. Luftlinie so 300 Meter weg.

Dieser Meiter hat nun angeblich Störungen am Fernsehen. Sie komplette Wohnanlage wird durch eine Satelittenschüssel mit Kopfstation gespeist. Nun hat dieser Herr kuntgetan, dass er evtl. die BNEtzA einschalten will.

Zusätzlich muss ich evtl. soagr die Antenne von Balkongeländer entfernen, da eine Antenne nicht mit dem Haus verbunden sein darf. bei 50% Enthaltung waren dann nicht mal 20% dafür.


Soviel zum Hintergrund

73

DO9TNT (Tom)
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DL3KCZ
S8
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Anmeldedatum: 26.08.2008
Beiträge: 1511

BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
teste das doch mal. Einer geht zum Störnachbarn, du ans Funkgerät. Beide Leute mit Handfunke . Dann könnt ihr mal alles ausprobieren.
Wenn objektiv klar ist wo und ob überhaupt gestört wird kann man weitersehen.

73 de DL3KCZ
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wellenreiter
S8
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Beiträge: 2230
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BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

lass es drauf ankommen. der hat sich nur mal wo schlaugelesen und
unterstellt dir unrechtes.

der unterstellt dir mit sicherheit du machst 11m und mehr wie 4watt.

peter hat das schon mal genau trefffend formuliert. du kannst nirgends
stören da du nur auf den zugelassenen frequenzen sendest.
wenn dann ist das dieser plastikmüll. glaub ich aber bei kopfstation auch nicht.
es sei denn die ist auch aus korea.
auch sind 300m ausreichend schutzabstand. wenn einer von den schrittmachern
die es nie gegeben hat, und wenn dann ist das schon 30 jahre her und
diese geräte seit 20jahren nirgends mehr im einsatz, in 10m abstand schon
nicht mehr gefährdet ist wie soll das mit sat in 300m stören.

der betreffende hat nen ganz anderes problem, der durfte mal was nich und
nun gibts rache. das du damit gar nix zu tun hast ist dabei egal.

nebenbei, wie kann man denn nur in einer eigentümergemeinschaft wohnen ?


73

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Guenther
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BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz so einfach ist die Sache vielleicht doch nicht.

1. Falls Tom keine Selbsterklärung abgegeben hat, MUSS er unter 10W EIRP bleiben.

2. Falls beide Geräte die Normen erfüllen, kann die Bundesnetzagentur dennoch Betriebseinschränkungen für den Amateurfunker verlangen.

Ich zitiere dazu aus den Prüfungsfragen:

Zitat:
Frage VG108
Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle auf 145,550 MHz wird der UKWRundfunkempfang eines Nachbarn gestört. Eine Überprüfung ergibt, dass die Amateurfunkstelle und die Rundfunkempfangsanlage vorschriftsmäßig betrieben werden. Das gestörte Rundfunkgerät hält die nach Norm empfohlene Störfestigkeit ein, der Funkamateur erzeugt jedoch am Ort des gestörten Empfängers eine höhere Feldstärke. Womit muss der Funkamateur rechnen, wenn er seinen Funkbetrieb uneingeschränkt fortsetzt?


Antwort:
Zitat:
Mit der Durchführung behördlicher Maßnahmen nach AFuV und EMVG (Überprüfung der Amateurfunkstelle und möglicherweise Betriebseinschränkungen).


Zitat:
Frage VG111
Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle wird der Rundfunkempfang eines Nachbarn gestört. Eine Überprüfung ergibt, dass sowohl das gestörte Rundfunkgerät, wie auch die störende Amateurfunkstelle die Vorschriften einhalten und Nachbesserungen nicht mehr möglich sind. Was hat der Funkamateur in diesem Fall zu tun?


Antwort:
Zitat:
Er sollte seinen Funkbetrieb so einzurichten, dass der Empfang nicht mehr gestört wird.


Zitat:
Frage VG112
Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle wird der Fernsehempfang im TV Kanal 10 eines Nachbarn gestört. Eine Überprüfung ergibt, dass sowohl das gestörte Fernsehgerät wie auch die störende Amateurfunkstelle die Vorschriften einhalten und Nachbesserungen nicht mehr möglich sind. Was kann der Funkamateur erwarten, wenn er den störenden Betrieb fortsetzt?


Antwort:
Zitat:
Die Anordnung von Betriebseinschränkungen für die Amateurfunkstelle


Wie wäre es evtl. mit einer anderen Antenne mit weniger Gewinn?

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Günther
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DL3KCZ
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BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
wie wäre es wenn man erst mal den Sachverhalt feststellt ?
Nich rumspekulieren, testen und Messen ist angesgat.

73 de DL3KCZ
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wellenreiter
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BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

genau, und das können in der regel nur die fachleute.
die würd ich erst mal kommen lassen.


73

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DL3KCZ
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Beiträge: 1511

BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
testen kann man auch so schon mal. Wenn man nich sendet und der CB Funker ausm Lautsprecher dröhnt ist die Sache klar.. Wink

Ne Messtruppe würde ich erst rufen wenns um genaue Pegel geht und was noch zulässig ist. Ich vermute mal das der Funkamateur überhautp nich stört auf die Entfernung...

73 de DL3KCZ
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DJ7WW
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BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

DL3KCZ hat Folgendes geschrieben:
Hi,
testen kann man auch so schon mal. Wenn man nich sendet und der CB Funker ausm Lautsprecher dröhnt ist die Sache klar.. ;)

Ne Messtruppe würde ich erst rufen wenns um genaue Pegel geht und was noch zulässig ist. Ich vermute mal das der Funkamateur überhautp nich stört auf die Entfernung...


In der Situation ist es angebracht selbst gar nichts zu tun, das wird dann nämlich sofort als Schuldeingeständnis ausgelegt.
Das offizielle Auftreten einer Behörde ist wesentlich vielversprechender.

73
Peter
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DL3KCZ
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BeitragVerfasst am: Sa 31.10.2009 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
kommt drauf an ob der Nachbar unbedingt Arschloch spielen will oder vernünftig ist...


73 de DL3KCZ
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Albert66
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Beiträge: 1585

BeitragVerfasst am: Di 10.11.2009 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Als billigste Lösung habe ich bei einem OM aus dem OV für 5W out plus X50 ausgerechnet, das ~10m RG58, als "Verlängerung" eingeschleift, ausreichend dämpfen. Ich kenne das Gerät und die Daten nicht, aber ein paar Meter Kabel sind schnell und billig angeschafft. In unseren Fall, inzwischen per Liz-Aufstockung und Selbsterklärung passee, waren es 10m vom Recyclinghof, wo jemand alten LAN-Koax weggeworfen hat.

Ich weiß, es tut irgendwie weh, aber es funktioniert....
73 Peter
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DL3KCZ
S8
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Anmeldedatum: 26.08.2008
Beiträge: 1511

BeitragVerfasst am: Di 10.11.2009 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
man könnte auch den Treiberbereich etwas falsch abgleichen brignt auch weniger Leistung. RG58 frisst dir ja auch was Empfangsleistung.

73 de DL3KCZ
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wellenreiter
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Beiträge: 2230
Wohnort: space

BeitragVerfasst am: Di 10.11.2009 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

na ob das gut geht, wenn er schon fragt wie man die leistung reduzieren kann.

einfacher wird es wohl mit einem regelbaren netzteil auf 10v oder 9v
runterzudrehen. im gerät sind sowieso regler für die elektronik.
nur die endstufe bekommt volle spannung.
man darf nur nicht unter die regelspannung kommen.
dabei bleibt der empfänger auch empfindlich.


73

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