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Eigenbauprojekt Transistor KW-PA nach DL9AH / FI fliegt raus

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Astatic 575M6 Hilfe :: Schaltplan gesucht  
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Albert66
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Anmeldedatum: 17.02.2009
Beiträge: 1483

BeitragVerfasst am: Mi 1.7.2009 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

DL3KCZ hat Folgendes geschrieben:
.. Wenn man kein Trafo benutzt dann muss man eben erst mal automatisch die Polung des Steckers feststellen bevor irgendwas aufs Gehäuse geschaltet wird. ...
Das ist aber auch nur für Lebensmüde, nicht zulässig und problematisch wegen der Schaltzeiten und Überwachung. In der VO heißt es "... Stand der Technik .. " und nicht "russisches Roulette". siehe http://forum.db3om.de/ftopic9028-4.html
73 Peter
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DL3KCZ
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Anmeldedatum: 26.08.2008
Beiträge: 1398

BeitragVerfasst am: Mi 1.7.2009 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

über sowas kann man durchaus bei Ebay stolpern...die China Weihnachtsbeleuchtung ist auch immer mal wieder gut für ein Zimmerbrand.

Hilft wohl nur mal rein zu gucken was die jeweiligen Erbauer für den Stand der Technik halten...

Wir könnten im Forum auch mal ne Checkliste für sowas veröffentlichen.

73 de DL3KCZ
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Albert66
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Anmeldedatum: 17.02.2009
Beiträge: 1483

BeitragVerfasst am: Mi 1.7.2009 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, das würde Bücher füllen, speziell das Chinese Export Kennzeichen. Man sollte bei Eigenbau besonders aufpassen, speziell bei eigenem, zu dem "Dritte" Zugang haben. Das können auch unbedarfte Familienmitglieder (Kinder) sein. Außer dem Schaden hat man sehr schnell den Staatsanwalt im Boot. Ich bin bei Sicherheitssachen ziemlich "pingelig", und habe im QRL und beim ehrenamtlichen Rettungsdienst genügend "gesehen". Ich messe im Zweifel die Geräte durch und gebe auch schon mal was zurück.
73 Peter
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dk1or
S1
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Anmeldedatum: 01.07.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mi 1.7.2009 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

als beste Lösung für das Problem ein selbstgefertigtes Gerät an Netzspannung zu betreiben ist der E-Check. Wenn der zugelassene (anerkannte Fachkraft) Elektriker im Handwerk Gerät geprüft hat und das Protokoll unterschreibt sind die Schutzmaßnahmen eingehalten.

Für wenig Euro viel Klarheit!

Wenn man selbst was machen will, dann bitte:

Mit kalibrierten Messgeräten nach DIN VDE 0413 (EN 61 557)

und nach

DIN VDE 0701/0702 (VDE 0701/0702):2008-06 „Prüfung nach Instandsetzung, Änderung elektrischer Geräte – Wiederholungsprüfung elektrischer Geräte – Allgemeine Anforderungen für die elektrische Sicherheit“

Soweit mein Senf!

achim

PS: Strom macht klein, schwarz und häßlich!
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DD4DA
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Beiträge: 586
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BeitragVerfasst am: Sa 19.9.2009 9:39    Titel: Antworten mit Zitat

Das unbehagliche Gefül in meiner Magengegend bei Betrieb der DL9AH Transistor PA habe ich mit Hilfe eines 2.7KVA Trenntransformators gelöst. Der ist mit 26Kg sehr schwer aber es bringt eben auch die notwendige Potentialfreiheit und damit auch Sicherheit.
Die Idee mit dem Umladen der Elkos bei jeder Halbwelle, finde ich einfach technisch genial. Ein sehr leichtes Gerät mit mächtig Power.
Gibt es eigentlich noch Bausätze davon ?

vy 73 de Gerd
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Albert66
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Anmeldedatum: 17.02.2009
Beiträge: 1483

BeitragVerfasst am: Sa 19.9.2009 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gerd, die Trenntrafo-Geschichte ist natürlich ideal. Trotzdem: schau Dir doch einfach mal die Entstörkondensatoren an. Die müssen nicht defekt sein, sondern evtl. einfach ungeeignet und zu groß. Wenn Du einen 30mA FI-Schalter hast, fliegt der Dir ab etwa 0,4µF raus (230V/30mA ~7,7kOhm, entspricht ~0,42mikrofarad). Vermutlich bereits etwas eher, wenn der Einschaltstromstoß kräftig genug ist, ist jetzt nur gerechnet und nicht probiert.

Man hat früher zur Röhrenzeit viel mehr auf diese Dinge geachtet, selbst in den billigsten Radios. Diese C's müssen auch HF-geeignet sein, d.h. Bauform etc. Ein dicker 100µF kann wegen seiner Bauweise durchaus für HF sehr hochohmig sein. D.h. hier ist nicht unbedingt mehr C auch besser. Oft werden deshalb relativ niedrige C's <1nF, aber HF-C's, parallel geschaltet. Die Klassiker der Nachkriegszeit hatten jeweils 5nF = 5000pF von jeder Zuleitung auf Masse (oft noch mit cm beschriftet, 1cm ~1,1pF). Heute werden diese in speziellen Bauformen auch als Y-Kondensatoren gebaut. Es sollte, wenn die C's eindeutig als Entstörkondensatoren gekennzeichnet sind, auf jeden Fall 250V~ drauf stehen, ansonsten als pp-Berechnung 630V~ (bzw. inzwischen um 650V~) bei normalen C's.

Ich würde trotz Trenntrafo der Sache nachgehen. Rein theoretisch kann auch Dein Eingangstrafo einen Masseschluß haben, ist zwar sehr selten, daß er dann noch vernünftig arbeitet, aber auch nicht völlig ausgeschlossen. Ich würde max. 2x47nF primär zur Entstörung dran hängen, wenn Du mehr willst/brauchst, gleich ein komplettes Netzfilter.

73 Peter
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BeitragVerfasst am: Sa 19.9.2009 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Albert, meine PA lässt den FI in Ruhe. Smile
vy 73 de Gerd
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Albert66
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BeitragVerfasst am: Sa 19.9.2009 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gerd, mea culpa, habe alles noch mal von Anfang an gelesen. und @Ben: vielleicht trotzdem als Tip brauchbar. Ist noch jemand von mir "falsch adressiert worden". ?? Entschuldige mich im voraus... Smile ..
73 Peter (jetzt entstört, hi)
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BeitragVerfasst am: Sa 19.9.2009 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Albert66: ich baue den Christian Koppler nach. Der BALUN ist fertig - die Layouts sind auf Folie und morgen werden die Platinen gemacht, wenn die Chemie noch ok ist. Die Platinen und die Chemie ist ca 2 1/2 Jahre alt. Da kann es schon mal Probleme geben.
Eine Testplatine hab ich mal gemacht - die Prozessorsteuerung mit dem ATMEL MPU. Das sieht ganz ok aus. Ich möchte den gern zum cw-Test im Ende November benutzen. Ist viel meschnische Arbeit und dass kann ich gut fertigen.

vy 73 de Gerd
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Albert66
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BeitragVerfasst am: Sa 19.9.2009 23:46    Titel: Antworten mit Zitat

Viel Spaß und Erfolg, da muß ich erst mal passen. Ich muß meine Trio599 Line aus den 70ern zerlegen und auf Vordermann bringen. Hauptproblem wird die Abstimmechanik der PA ("ausgehärtete" Gummiriemen). Ist jetzt etwas OT.

Zum Thread passend: der TX der 599-Line hat auch diese Y-Entstörmimik am Netzeingang. Die fiel mir nicht per FI auf, sondern durch "leichtes Kribbeln" am Chassis, als ich erstmalig den VFO als 2.VFO zum RX benutzte und die PA abgeschaltet war (Transverterbetrieb 2m, nur der TX hat diese "Filterung", RX vorher solo war ok). Die Line muß separat geerdet werden und geht nur 2polig ans Netz (nix Schuko). Der TX wurde dann in einem "beschleunigten Erdungsverfahren" direkt mit der Potentialschiene verbunden (16qmm bis ins shack). Nachteil: es kribbelt nicht mehr so beim Funken .... Smile ..

73 Peter
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BeitragVerfasst am: So 20.9.2009 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Alter66: Na ja, ich hab die PA leider nicht mehr und verwende statt dessen eine GU74B basierte PA namens ALPIN100 von Christian Reimesch, DL2KCK.
Die hatte zu begin auch so ihre Mucken, was im wesentlichen auf die magelhafte Luftzufuhr zurückzuführen war. Das ließ sich aber mit wenigen Handgriffen ( ausschneiden des Zuluftgitters) erledigen. Die DL9AH PA habe ich nie ohne Trenntrafo betrieben. Das Problem war nicht nur die richige Phasenlage zu erwischen - sie konnte auch für mächtig Stess sorgen, wenn der Antennenstecker abgezogen wurde.
Ich habe einfach Skrupel, sowas in Betrieb zu nehmen. Ich mag selber damit umgehen könnnen, aber ich lebe ja nicht alleine.
Wenn ich mal viel Zeit habe, baue ich mir so ein Ding nochmal auf.
Das Bild zeigt die DL9AH-PA, darüber das Maas-Netzteil 40A, einen 1KW Koppler und das Kreuzzeigermesswerk, daneben ein Glas Kaffee und dahinter besagten Trenntrafo - alles auf der vollen Werkbank. Das war 2004 zum CQWW-CW-Contest. Das Funkgerät stand ausser Sicht, rechts auf einem Tisch. Die Antenne war eine GAP-CHallenger im Garten. Diese Konfiguration hat mir den Platz 13 in der DL-Wertung beschert.
Ich habe diese Konfiguration später umgestellt und bin in den Dachboden umgezogen.
Leider ist auch dies nur von zeitlich begrenzter Dauer gewesen. Am 30.05.2009 musste ich meinen Standort aufgeben daher ist derzeit mit KW-Amateurfunk gar nichts. Die Magnetic-Loop auf dem Balkon ist kein wirklich akzeptabler Ersatz denn die Sonnenfleckentätigkeit , wenn man überhaupt davon reden kann, lässt zu wünschen übrig.

vy 73 de Gerd
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DC0GO
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BeitragVerfasst am: So 10.1.2010 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ist zwar schon ne weile her, aber die Klassische nullung war noch nie die Lösung eines Problems, der Trenntrafo ist da auch nur eine Zwitterlöung.

Mike hat es zuanfangs schon beschrieben, wie das Problem mittels einschaltverzögerung zu Lösen ist.

Wenn die 10 Ohm dafür zuviel sind, der kann sich auch eine Lampenfassung in die Zugangsleitung bauen und nach ein paar Sekunden der Startaufladung dann die Glühlampe abschalten, so bleit der FI auch unbeschadet und das Gerät voll Funktionsbereit!
Die meisten haben irgend wo ne e27 Fassung und Glühbirne und meist auch irgend eine SW und wenns nur der alte Aufputzschalter aus der Bastelkiste ist!

Ich glaube nur so lässt sich die VDE 0100 würdigen und die Sterbegeldversicherung Schonen, hihihi

_________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein, 14.03.1879 - 18.04.1955 vy 73, EDi
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Beiträge: 586
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: Mo 11.1.2010 0:31    Titel: Antworten mit Zitat

Die PA hat gut funktioniert und würde es auch noch tun, wenn ich sie nicht mal verliehen hätte. Dummheit wird eben auch teuer bestraft. Seit diese Zeit stelle ich meine Geräte, auch selbstbau, dritten nicht mehr zur Verfügung.
Nullung, na ja, war nicht meine Konstruktion. Das Netzteil, bzw. die wog gerade mal 4 Kg und konnte auf 80m gut 850Watt, auf 10m immerhin noch 650Watt. Von der Lautstärke der PA und seines Lüfters war sie mit Abstand die leiseste PA dieser Leistungsklasse. Da kommt keine der Nachfolger wie JRC -2000F oder ALPIN100 ran.

vy 73 de Gerd
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