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G5RV als Vertikal ?

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Fädeldraht über einen Ast hängen lassen :: GSM Antennen Frage  
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DB1SOL
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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 9:54    Titel: G5RV als Vertikal ? Antworten mit Zitat

Nachdem meine endlose Suche nach einer Antenne für portabel Betrieb noch nicht beendet ist ( Ideen hätte ich genug aber jetzt mal wieder was ganz neues Wink ).

Bei Wimo gibt es den Tipp die G5RV als Vertikal zu nutzen. ( heißer Teil am Mast hoch - kalter Teil als Radial und Hühnerleiter in die andere Richtung).

Hat das jemand schonmal ausprobiert ? Vorteile gegenüber der inv. V ? Nachteile ?

73 Oliver

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DB1SOL >Oliver< JN48JR
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DL8LBK
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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 11:09    Titel: Re: G5RV als Vertikal ? Antworten mit Zitat

DB1SOL hat Folgendes geschrieben:

Bei Wimo gibt es den Tipp die G5RV als Vertikal zu nutzen.


Das wird schon so lala funktionieren. Die Dimensionierung wird sich sicher ändern, von daher wäre es sicher besser gleich eine sog. Up & Outer zu bauen, wobei die HL dann bis ins Shack reicht und das Gebilde mit einem symmetrischen Koppler (z.B. Annecke) angepaßt wird.

Ich habe so eine Antenne im Urlaub mit 2 x 10m und ca. 14m HL getestet und das Verhältnis Aufwand zu Nutzen war ganz ok. Vergleichsantennen, wie ein horizontaler und ein vertikaler Dipol für 20m, ersterer auf einem 6m Alumast (vom Balkon 9m über Grund) und 2 Stück 5m Angelruten, waren jedoch "besser".

Mit einem Übergang auf Koax, je nach dessen Länge, Dämpfung, SWR am Übergang HL/Koax und Anpaßgerät im Shack ist bei der G5RV mit weiteren Verlusten zu rechnen.

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Karsten
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DB1SOL
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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Gut das ganze ist für den Portablbetrieb gedacht. Sprich die Hühnerleiter geht direkt an den Tuner und von dort dann via kurzes Koaxkabel zum TRX.

Das ganze soll halt sehr ähh universell sein.

73 Oliver

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OE1RCS
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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Oliver !

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, das mal eben auszuprobieren, dann hast Du Gewissheit.

Meine Bedenken - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - wären so aufs erste einmal:
Bei einem Dipol gibt es kein "kaltes Ende". Bei dem beschriebenen Aufbau wird aus der G5RV eine (nicht resonante) Vertikalantenne, deren Wirkungsgrad von der Bodenleitfähigkeit und dem Radialnetz wesentlich mitbestimmt wird. Dies besteht im konkreten Fall aus einem Radial und vermutlich der einen Hühnerleiterhälfte.

Die übliche Wireman - Hühnerleiter ist ohnehin keine besonders gute Lösung für symmetrische Speisung, schon gar nicht direkt am Boden liegend (das gilt allerdings für alle Hühnerleiterformen).

Da diese Antennenform unsymmetrisch ist, ist die Speisung mit einer symmetrischen Speiseleitung vermutlich nicht gut.

Ich würde dieser Lösung einem Vertikaldipol 2 x 6m mit symmetrischer Speisung in der Mitte, ähnlich der Titanex - Antenne, den Vorzug geben.
Nachteil ist, dass diese Antenne isoliert aufgestellt werden muss (sollte als Drahtantenne auf einem GFK - Mast kein unlösbares Problem darstellen) und dass die Speiseleitung einigermaßen waagrecht vom Speisepunkt weggeführt werden muss (könnte damit gleich als eine von drei Mittenabspannungen des Mastes dienen).

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vy 73 de Robert / OE1RCS / Wien
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DB1SOL
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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm.

Also meine Konstruktion sieht so aus -> Stativ ( aus dem Hifi Bereich) wo in ca 2m Höhe dann ein Fieberglasmast montiert wird ( aktuell nur ein 6m später mal 10 oder 15m). Einen Dipol hätte ich gerne da ich dadurch Abspannung und Antenne in einem hätte.
Der Vertikale Dipol wäre also auch möglich...

73 Oliver

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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

DB1SOL hat Folgendes geschrieben:

Der Vertikale Dipol wäre also auch möglich...
73 Oliver


Hallo Oliver,

bei einem GfK-Mast bis 10/12m Länge macht sich eine endgespeiste Halbwellenantenne für die Bänder von 10-20m recht gut. Angepaßt wird mit einem LC-Glied am Speisepunkt und die Sache funktioniert etwa so gut, wie ein mittig gespeister, vertikaler Halbwellendipol. Mit dem Charme, daß die Speiseleitung eben nicht in 5/6m Höhe horizontal weggeführt werden muß, sondern bequem auf Augenhöhe mit dem LC-Glied der Antenne verbunden wird.

Nachteil: Der Strahler muß für jedes Band getauscht und das LC-Glied neu abgestimmt / getauscht werden.

Radials (>=L/2) wären zwar von Vorteil, oder ein erhöhter Aufbau, aber die Antenne funktioniert prinzipiell ohne Radials.

Diese Antenne hat sich bei mir im dritten Stock auf dem Balkon bereits mehrfach bewährt, insb. bei DX als Alternative zu meiner 2 x 20m Doublet in 12m Höhe.

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Karsten
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DB1SOL
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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

in der Hoffnung das bei diesem Post nicht nochmal der Blitz in die Stromleitung hat ->

Im Prinzip könnte man ja für alle bänder einen Draht nehmen und diesen dann mit Traps immer auf L/2 bringen ? dann hätte ich eine Antenne die alles kann und ich müsste nur unten jeweils abstimmen...

73 Oliver

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DJ7WW
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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

DB1SOL hat Folgendes geschrieben:


Im Prinzip könnte man ja für alle bänder einen Draht nehmen und diesen dann mit Traps immer auf L/2 bringen ?


Hallo Oliver,

Auf welchem Band sollen die Traps denn resonant sein und wo im Draht sollen sie sitzen?
Und wozu sollte das gut sein?

Um mit einem Draht auf beliebiger Frequenz Betrieb zu machen brauchte man noch nie mehr als einen Drehko und eine Spule.

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Peter
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wellenreiter
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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 19:16    Titel: einfach Antworten mit Zitat

hallo

ich hab mal die kugel gerollt.

http://home.arcor.de/udo.wittmann/pdf/7-Band-Reiseantenne.PDF


73

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das nuzloseste körperteil des modernen menschen ist das gehirn
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DB1SOL
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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

stimmt auch wieder. Kommt davon wenn man postet und vorher nicht richtig nachdenkt Sad

73 Oliver

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DL8LBK
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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 19:32    Titel: Re: einfach Antworten mit Zitat

wellenreiter hat Folgendes geschrieben:

ich hab mal die kugel gerollt.
http://home.arcor.de/udo.wittmann/pdf/7-Band-Reiseantenne.PDF


Die Sache funktioniert zwar, hat mit RG58 aber leider mehr Verluste als ich damals erkannt habe. Eine Anpassung mit LC im Speisepunkt ist deutlich besser. Außerdem benötigt man für die Nicht-L/2 Strahlerlängen ein möglichst gutes Radialnetz. Deshalb ziehe ich inzwischen den Strahlerwechsel für einen reinen L/2-Betrieb vor.

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Karsten
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DB1SOL
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BeitragVerfasst am: So 10.5.2009 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Antenne habe ich mir auch schon angeschaut. Ich gehöre aber zur faulen Sorte, die dann lieber nur an ein paar Rädchen am Funktisch dreht als die Antenne umzubauen Wink

73 Oliver

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Waschbär
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BeitragVerfasst am: Mo 25.5.2009 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, ohne Fleiß kein Preis... Bischen was tun mußte schon. Ich kann deinen Wunsch nachvollziehen, ich hatte denselben. Alu oder GFK Mast z.B Wimo. Dann Antennenlitze gekauft. 3/4 Lambda zu 1/4 Lambda abgeschnitten d.h. Vollwellendipol mit Einspeisung bei 25% Den langen Draht an die Spitze und aufrichten, gerade runter bis ca. 6-7m Klettband drum und den kurzen Teil des Dipols etwa mit >45° abspannen, 3-4m Schnur noch dran. Damit wäre die erste Abspannung getan, die 2 Anderen Seile wie üblich damit der Mast vernünftig steht. Entscheidend ist die Zuführung der Einspeisung. Das ganze sieht jetzt aus wie ein riesiger Bommerang. Ich habe direkt mit Koax gespeist undzwar im möglicht rechtem Winkel zum unteren Teil des Dipols in Richtung Mast und dann nach unten. Die Länge der Zuleitung ist von Bedeutung, eher länger so 12-15m und dann als sauber gewickelte Bifilare Wicklung (Mantelstromfilter) aufrollen. Anpassung über Drehko und Spule wie bekannt wobei ich einen PI Filter abstimme. Schnibbelst du das unter Ende auf "Maß" sind SWR 1:1 recht breitbandig möglich. Diese Konstruktion habe ich als Festanlage und Mobil im Einsatz, die Ergebnisse sind reproduzierbar wobei im Mobilbetrieb die Mantelstromsperre auch mal wegfallen kann. Wenn Du die Zuleitung weiträumig geschleift auf der Wiese liegen läst hat das auf das SWR auch keinen Einfluß. Das Teil strahlt erheblich flacher wie eine klassische Halbwelle ein gleicher Höhe und ist deutlich "ruhiger" was QRN angeht. Hatte beides eine Zeitlang paralell in Betrieb, daher die Weisheit... Wink Kannst meine A99 gerne haben (lol)

Gruß Waschbär
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DB1SOL
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BeitragVerfasst am: Mo 25.5.2009 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Waschbär hat Folgendes geschrieben:
Bischen was tun mußte schon. Ich kann deinen Wunsch nachvollziehen, ich hatte denselben. Alu oder GFK Mast z.B Wimo. Dann Antennenlitze gekauft. 3/4 Lambda zu 1/4 Lambda abgeschnitten d.h. Vollwellendipol mit Einspeisung bei 25%


Für welches Band ? Oder Mehrband und einmfach ein 3:1 Verhältniss ?

73 Oliver

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Waschbär
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BeitragVerfasst am: Mo 25.5.2009 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

In meinem Falle 11m Band mit 7,65m (heißes Ende) und 3,35m (Schirm). Dann langsam ranschnibbeln 10cm Weise abwechselnd. Mach es auf der Jagd nach optimalen SWR nicht zu optimal sonst wird es ggf. zu schmalbandig. Erstmal ab Bandmitte ohne Anpassbox das Gröbste einstellen, so bis ca 2-3. Wird es zu gut isser aber schnell zu schmalbandig, aufpassen. Sollte für andere Bänder übertragbar sein. Enden natürlich isoliert abspannen.

Gruß Waschbär
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