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Störungen durch Windkraft-Anlagen

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Relaisstörung im Auto (CB-Anlage) :: Netzstörungen  
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KC7TKQ
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BeitragVerfasst am: So 19.4.2009 11:57    Titel: Re: Warum Parks ohne Windräder? Antworten mit Zitat

Gasthörer hat Folgendes geschrieben:
zu hören, weit von solchen Windrädern entfernt sein, oder (oh Wunder) in der STADT in einen Park gehen....

Ach es sind noch sooooo viele Parks ohne Windräder, das ist die richtige Grüne Idee kurz vor den Wahlen ... Warum sollen wir die Parks den Singvögeln und den Rentnern überlassen, wenn dort schöne neue Windräder stehen könnten, über die Ökosteuer oder Windmühlensteuer oder Don-Quichote-Steuer finanziert...?


Mein lieber Gasthörer,
würden Sie sich besser eingehender mit der Thematik Windkraftenergieanlagen und deren Emissionen beschäftigt haben, so wäre Ihnen nicht entgangen, dass es Studienergebnisse zu den Auswirkungen der Natur in der Umgebung von Windkraftanlagen gibt.
Das Ergebnis deckt sich mit vielen Beobachtungen vieler Naturfreunde.
Siehe Naturschutzbund (Nabu) und Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund)

Windräder in städtischen Parkanlagen, darf es aus baurechtlicher Sicht nicht geben, zum einen weil
a.viele Krankenhäuser innerhalb einer Stadt einen Landeplatz für den Rettungshubschrauber haben und meistens an Parks grenzen
b.einige Parks nicht so groß sind, dass bei einem Umfallen (das von den Betreibern bestritten wird, da der Generator bei einer gewissen Windgeschwindigkeit abschaltet) der Sicherheitsabstand eingehalten würde
c.vielfach andere Gebäude viel höher gebaut sind (siehe Frankfurt/Main) und somit der Wind dort gar nicht so stark ist, wie auf einem freien Feld


Noch was zur Ökosteuer:
Die finanziert nur einen Teil der Baukosten und Unterhaltskosten für Windkraftanlagen. Das meiste wird durch EU-Gelder und die grossen Stromkonzerne vorfinanziert.

Erst DENKEN, dann Rolling Eyes und dann Idea

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Vy,73 Helmut
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DJ7WW
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BeitragVerfasst am: So 19.4.2009 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Laser-TV hat Folgendes geschrieben:


Ich weiss ja nicht, ob jemand hier mal die Studie wirklich gelesen hat. Ich auch nicht...aber ich habe sie zumindest mal überflogen.

ja, ich habe sie gelesen.

Selbst dann sieht man, dass bereits im 70cm-Band Einbrüche von mehreren dB auftreten. Oftmals auch frequenzselektiv. Das ist besonders blöd, wenn das Nutzspektrum periodisch kaputt am RX ankommt. Das ist nicht nur messbar.

Wenn einige db weniger schon Probleme machen, sollte man sich Gedanken über seine Antenne machen, denn weit mehr als diese Dämpfung hat man dann auch bei Nebel oder Regen

Wenn es jemanden persönlich nicht beeinträchtigt...umso besser. Glück gehabt. Der Effekt selbst ist jedenfalls vorhanden, wenn solche Dinger im Verlauf der Funkstrecke stehen. Da kann man diskutieren wie man will.


Wie gesagt, kleine Beeinträchtigungen sind nur messbar wenn sich die Dinger direkt im quasioptischen Ausbreitungsweg innerhalb der Fresnelzone befinden.
Angenommen die Hauptkeule der Antenne läge durch Aufbau in ausreichender Höhe bei 1° Erhebungswinkel dann strahlt sie in 10km Abstand weit über ein 150m hohes Objekt.

73
Peter
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Laser-TV
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BeitragVerfasst am: So 19.4.2009 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

DF3KV hat Folgendes geschrieben:

Wenn einige db weniger schon Probleme machen, sollte man sich Gedanken über seine Antenne machen,

Erzähl' das mal einem, der im 23cm-Band bereits >40Watt HF an einer 20dBi-Antenne macht und aufgrund der Streckendämpfung immer noch keine ausreichende Reserve hat. Oder einem mit 5W HF im 10 GHz-Band und 30dBd-Spiegel.
Irgendwann ist der realistisch vertretbare Aufwand erreicht...
Man darf da übrigens nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Mehrere kW im KW-und/oder unteren UKW Bereich sind in keinster Weise mit den Verhältnissen auf höheren Bändern zu vergleichen.
Bei ATV kommt erschwerend noch die hohe Basisbandbandbreite hinzu, die zu übertragen ist. Das sind nicht nur ein paar Hz-kHz, sondern über 5 MHz. Um den gleichen Rauschabstand zu bekommen wie bei einem CW oder SSB Signal im selben Band, sind mehr als 20-30dB HF-Pegel mehr notwendig.

DF3KV hat Folgendes geschrieben:
denn weit mehr als diese Dämpfung hat man dann auch bei Nebel oder Regen


Wo? über 24 GHz??
Da mag das stimmen.
Darunter wird die witterungsbedingte Dämpfung meistens schwer überschätzt. Jeder der einen Mikrowellenherd zu Hause hat glaubt, dass Regen im 13cm-Band wie eine nahezu undurchdringliche Mauer ist. Das ist aber überhaupt nicht der Fall.
Wäre das so, könnte ich DB0TVH auf 13cm bei jedem heftigeren Schauer nicht mehr sehen (Es kommt hier bei normalen Bedingungen nur knapp über der Rauschgrenze an). Das Gegenteil ist der Fall. Da muss schon ein schwerer Wolkenbruch kommen, um das Signal so zu dämpfen, dass ich das trotz knappen Normalpegels merke. Oftmals liegt das Problem eher an den ungeeigneten Yagi-Antennen, die sich zu stark verstimmen wenn sie nass werden und dadurch temporär Gewinn einbüssen. Nebel verändert auf der Strecke selbst fast gar nichts, normaler Regen ebenso nicht.
Auf den richtigen Mikrowellen sieht es dann schon wieder anders aus. Da hättest du dann Recht.
Aber wie dem auch sei. Es war ja vom Threadstarter eigentlich nur ein Hinweis auf die Studie gegeben. Und der Zweck derselben war ja (so habe ich es zumindest verstanden), dass Bereitsteller kommerzieller Strecken die Einflüsse berücksichtigen sollten. Das werden sie sicherlich auch machen...und dann gibt's auch keine Probleme.
Im Amateurfunk dagegen sind die Mittel (in der Regel) endlich. Da merkt man es eben hin und wieder.
Vy 73
Wilfried

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Gasthörer
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BeitragVerfasst am: So 19.4.2009 17:07    Titel: Re: Warum Parks ohne Windräder? Antworten mit Zitat

Zitat:

Noch was zur Ökosteuer:
Die finanziert nur einen Teil der Baukosten und Unterhaltskosten für Windkraftanlagen. Das meiste wird durch EU-Gelder und die grossen Stromkonzerne vorfinanziert.

Erst DENKEN, dann Rolling Eyes und dann Idea


Lbr Helmut,
ich schätze sehr, dass du dich nicht nur für Decibel und HF und Watts interessierst, sondern den Sachen nachgehst. Trotzdem in einem Punkt ist es wirklich so, dass die Windräder eine gigantische Volksvermögensvernichtung darstellen. Nicht mal aus der Sicht der Energierelevanz sind Windkrafträder oder Solarmodule effektiv, da hat die Presse genug Infos geliefert, aber die Meisten interessiert das nicht. Dein Hinweis, dass die Gelder von den Stromkonzernen oder EU kommen läßt mich schmunzeln - woher denkst du haben die das Geld her?

73 der Gasthörer
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BeitragVerfasst am: So 19.4.2009 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="DF3KV"]
masterm hat Folgendes geschrieben:
Also wir haben ca. 200 Meter von uns ein Windrad welches o Wunder sogar noch eine Handysendeanlage (Sendemast) enthält.
Irgendwelche Funkprobleme hatte ich dadurch noch nicht.


Uns stören die Dinger auch nicht

73
Peter

....da sieht man ja vor lauter Antennentürmen die Windräder nicht mehr - hihi - das wundert mich nicht daß die dann auch nicht stören...

Mike

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BeitragVerfasst am: Di 21.4.2009 1:54    Titel: sinnvoll Antworten mit Zitat

hallo

nöö, nich schon wieder.

eine windkraftanlage kostet 1,5mio eu.
macht im idealfall 1,5megawatt.
was dabei wann wo rumkommt mag sich jeder selber ausrechnen.

das problem liegt daran das die bundesregierung per gesetz für jede
kwh ökostrom, in dem falle speziell windkraft damals 99pf pro kwh
zugesichert hat.

da ist ja strom mit meinem aggregat aus benzin noch billiger.


73

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KC7TKQ
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BeitragVerfasst am: Di 21.4.2009 16:11    Titel: Re: Warum Parks ohne Windräder? Antworten mit Zitat

Gasthörer hat Folgendes geschrieben:


Lbr Helmut,
ich schätze sehr, dass du dich nicht nur für Decibel und HF und Watts interessierst, sondern den Sachen nachgehst.
Dein Hinweis, dass die Gelder von den Stromkonzernen oder EU kommen läßt mich schmunzeln - woher denkst du haben die das Geld her?

73 der Gasthörer


Na woher wohl? Uns Steuerzahlern wird das über andere Steuern "abgenommen".....
Aber das ist/wäre ein anders Thema....

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DK3UO
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BeitragVerfasst am: Mi 22.4.2009 20:57    Titel: Re: sinnvoll Antworten mit Zitat

wellenreiter hat Folgendes geschrieben:
damals 99pf pro kwh


Ganz aktuell .. ich war heut bei meinem EVU ... Einspeisung wird von Privatpersonen mit 46 Cent vergütet
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Albert66
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BeitragVerfasst am: Mi 22.4.2009 22:25    Titel: Re: sinnvoll Antworten mit Zitat

DK3UO hat Folgendes geschrieben:
... Einspeisung wird von Privatpersonen mit 46 Cent vergütet
Hallo Ronny, .. Smile .. war das ein Freudscher Versprecher oder ein déjavu ?? Siehe Link http://www.wind-energie.de/de/statistiken/ - mal als Vermutung, so um 2030 dürfte der Satz grammatikalisch stimmen.
73 Peter
(Noch mal schnell nachgerechnet, dauert etwas länger, bei meinem jetzigen Strompreis mit +6%pa und dann 20% Windanteil kommt es 2050 ungefähr hin, hi. Ich hoffe doch, daß die meisten wissen, daß wir ALLE das über den Strompreis direkt bezahlen, nix Steuern)
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wellenreiter
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BeitragVerfasst am: Mi 22.4.2009 23:59    Titel: Re: Warum Parks ohne Windräder? Antworten mit Zitat

KC7TKQ hat Folgendes geschrieben:

Mein lieber Gasthörer,
würden Sie sich besser eingehender mit der Thematik Windkraftenergieanlagen und deren Emissionen beschäftigt haben, so wäre Ihnen nicht entgangen, dass es Studienergebnisse zu den Auswirkungen der Natur in der Umgebung von Windkraftanlagen gibt.
Das Ergebnis deckt sich mit vielen Beobachtungen vieler Naturfreunde.
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hallo

naja, man kann zu alles und jedem eine passende studie anfertigen.
bei öko denk ich immer an den typischen müsli der abends vor der steckdose
mit der blumengießkanne kniet und betet "lieber herrgott mach strom".



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KC7TKQ
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BeitragVerfasst am: Do 23.4.2009 15:01    Titel: Re: Warum Parks ohne Windräder? Antworten mit Zitat

[quote="KC7TKQ) so wäre Ihnen nicht entgangen, dass es Studienergebnisse zu den Auswirkungen der Natur in der Umgebung von Windkraftanlagen gibt.[/quote]

Ich muss nachträglich den obigen Satz korrigieren:
Es soll heissen "...zu den Auswirkungen in der Umgebung von Windkraftanlagen an der Natur gibt."

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Vy,73 Helmut
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