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 Betreff des Beitrags: CB-Antenne selbst bauen?
BeitragVerfasst: Do 8.12.2005 12:41 
Hi,
darf ich mir im CB-Funkt eine Antenne selbst bauen, oder ist man gezwungen nur welche aus dem Handel zu kaufen?
Gruss
Volker


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do 8.12.2005 15:53 
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Es war bisher gesetzlich so geregelt, dass du deine Antenne durchaus selbstbauen durftest... wichtig ist nur, dass sie den gängigen Gesetzgebungen entspricht, was Sicherheit etc. angeht.

73 de Kim, dg9vh

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 9.12.2005 13:39 
dg9vh hat geschrieben:
Es war bisher gesetzlich so geregelt, dass du deine Antenne durchaus selbstbauen durftest... wichtig ist nur, dass sie den gängigen Gesetzgebungen entspricht, was Sicherheit etc. angeht.

73 de Kim, dg9vh


hmm, klingt schon mal gut, aber was gibt es da außer Blitzschutzsachen denn noch an Vorschriften :?: , soviel kann es da doch eigentlich gar nicht geben, ist ja nicht soviel drann, n Stab mit entsprechender Länge für 5/8 Rundumstraler n paar Radialen und n normalen RG213-Kabel?

Wobei wenn der fertig is, würde ich mich ja auch mal an einem Magnetische Loop vorwiegend für den P-Einsatz machen wollen.

Schade nur, dass ich neben dem Haus im Garten nichts montieren darf, sonst hätte ich da schon n 2 Lambda Drahtantenne hängen
:wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: CB-Antenne selbst bauen?
BeitragVerfasst: Fr 10.3.2006 9:53 
Anonymous hat geschrieben:
Hi,
darf ich mir im CB-Funkt eine Antenne selbst bauen, oder ist man gezwungen nur welche aus dem Handel zu kaufen?
Gruss
Volker
:ne


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 Betreff des Beitrags: selbstbau kann so einfach sein
BeitragVerfasst: Di 2.5.2006 20:43 
Also wirklich .... es ist doch wirklich so einfach ne darht GP für 11meter zu bauen. Materialkosten.... Hmmm man braucht ca. 10 meter lautsprecherkabel für den strahler und 2 radiale und nen anschluß für das koaxkabel.... das wars. und das ding funzt zu 90% wie die Imax 2000 von Solarcon. Mfg. Richy

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 Betreff des Beitrags: Draht-GP
BeitragVerfasst: Di 9.5.2006 7:24 
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Hallo
Hab mir so ein Teil gebaut und kann nur sagen: Super! Auf allen Kanälen Stehwelle von 1:1 bis max. 1:1,3.
Link: http://members.aol.com/ovf56/drahtgp.htm
Im Gegensatz zu den Angaben haben meine Strahler und Radialen eine Länge von 2,62m und die Radialen sind mit 3,70m gespreizt. Das Ganze hängt an einer 8m-Angelrute und steckt in einem Schirmständer. Also absolut portabel und geeignet für evtl. Berg-DX.
Viel Spaß beim Bau. Es lohnt sich.

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73 de 13UT26, QTH HSK (NRW), CB 36 FM, PMR 05 (38), LPD 40


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BeitragVerfasst: Fr 12.5.2006 23:25 
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Ist ja interessant, CB-Funker interessieren sich neuerdings für Eigenbauantennen!

Vor Jahren habe ich mal versucht, via ebay detailliete Bauanleitungen für gewinnbringende CB-Antennen zu verkaufen. Die Nachfrage war annähernd Null. Einer fragte mich in der Auktion, ob ich ihm nicht kostenlos den Bauplan als PDF senden könnte, Ausdrucken und Porto würden ja dann entfallen. Hirni!

Die Antennen hatte ich mit einem professionellen Programm durchgerechnet. Sogar Strahlungsdiagramme und SWR-Verlauf waren enthalten. Getestet waren sie auch, jedoch leicht modifiziert für 10 m Amateurfunk.

Sollte jetzt noch jemand Interesse haben, Fehlanzeige!
Die Dateien sind für immer und ewig verloren, Windoofs läßt grüßen. :(

73 de DL2JAS


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BeitragVerfasst: Sa 13.5.2006 0:13 
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Hallo,
wie so oft im Leben ist das Interesse nur so lange präsent, bis man etwas bezahlen muß. Was CB-Antennen anbelangt, da schätze ich mal, daß sich die Leute eher selbst geholfen haben und daher der kostenpflichtige Absatz von Anleitungen schwierig war. Die Leute wollten vermutlich nicht bezahlen und dann auch noch bauen müssen, zumal fertige Antennen auch nicht die Welt kosteten. Eine Rundstrahlantenne zu bauen, die nicht 90% der HF-Energie verheizt und/oder in den Himmel strahlt ist auch nicht unbedingt schwer. In der Zeit als ich noch in CB aktiv war haben die meisten Leute die keine vernünftigen Antennen aufbauen konnten/durften lieber ihre schlechten Antennen mit einer PA kompensiert anstatt Antennenoptimierung zu betreiben. War vermutlich eine falsche Zielgruppe.

Anonymous hat geschrieben:
soviel kann es da doch eigentlich gar nicht geben, ist ja nicht soviel drann, n Stab mit entsprechender Länge für 5/8 Rundumstraler n paar Radialen und n normalen RG213-Kabel?


Was die Sicherheit angeht...das sollte man nicht unterschätzen, denn wenn eine selbstgestrickte Wackelkonstruktion bei einem Sturm o.ä. das Wagendach des Nachbars-PKWs oder gar die Schädeldecke eines Spaziergängers durchschlägt, kannst Du ein richtiges Problem bekommen.
Mechanische Stabilität ist also nicht übertrieben.

Anonymous hat geschrieben:
Schade nur, dass ich neben dem Haus im Garten nichts montieren darf, sonst hätte ich da schon n 2 Lambda Drahtantenne hängen
:wink:


...lang ist nicht immer gut. Je länger eine Antenne in Bezug auf die Wellenlänge wird, umso schmaler wird die Keule bzw. zipfelt das Strahlungsdiagramm auf, sodaß Du u.U. Richtwirkungen bekommst, die Du gar nicht haben willst. Denn die Energie, welche Du in einer bestimmten Richtung bündelst fehlt Dir in anderen Richtungen. Das kann erwünscht sein wenn man das beeinflussen kann, bei irgendwie aufgehängten Drahtantennen geht die Richtwirkung aber meist nicht dahin, wo man sie hinhaben will. Selbst Simulationen stoßen da schnell an Grenzen, weil umstehende Hindernisse (Häuser, Hochspannungsleitungen, Bäume) sowie unterschiedliche Bodenleitfähigkeiten oft nicht hinreichend erfasst werden können. Bei CB im Bodenwellen-und auch im DX-Bereich ist eine 5/8 in guter Höhe kaum zu schlagen, es sei denn, man hat einen drehbaren Beam...

Vy 73
Wilfried


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa 13.5.2006 1:12 
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Laser-TV hat geschrieben:
Hallo,
wie so oft im Leben ist das Interesse nur so lange präsent, bis man etwas bezahlen muß. Was CB-Antennen anbelangt, da schätze ich mal, daß sich die Leute eher selbst geholfen haben und daher der kostenpflichtige Absatz von Anleitungen schwierig war. Die Leute wollten vermutlich nicht bezahlen und dann auch noch bauen müssen, zumal fertige Antennen auch nicht die Welt kosteten. Eine Rundstrahlantenne zu bauen, die nicht 90% der HF-Energie verheizt und/oder in den Himmel strahlt ist auch nicht unbedingt schwer. In der Zeit als ich noch in CB aktiv war haben die meisten Leute die keine vernünftigen Antennen aufbauen konnten/durften lieber ihre schlechten Antennen mit einer PA kompensiert anstatt Antennenoptimierung zu betreiben. War vermutlich eine falsche Zielgruppe.



Da hast Du vermutlich recht. :(

Lieber Leistung in der näheren Umgebung verpuffen lassen und den Nachachbar ärgern als mit wenig Sendeleistung weit zu senden und vor allem entfernte Stationen auch zu hören...
Da hat vermutlich der Gesetzgeber richtig gehandelt. Mehr als 4 Watt ist nicht, selbst bei dusseligster Konfiguration sollte es keine bösartigen Störungen in der Nachbarschaft geben.


73 de DL2JAS


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 Betreff des Beitrags: Geh Bitte!!!
BeitragVerfasst: Di 19.9.2006 11:55 
Liebe Amateurfunker!
Es hobts recht!
Oba fertige Antennen kauf ma i scho lang nimma!
Habe auf meinem Grund eine über 60 Meter Dipolantenne gespannt!
Würde aber nie meine Technischen Daten und Abmessung Gratis weitergeben! Weil die Zeit die ich zum berechnen Gebraucht hab de kann ned Gratis sein!

MFG
Wavebraker 17AS1
QTH=??
QRV=??


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BeitragVerfasst: Di 19.9.2006 11:59 
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Nun, es ist nicht jeder zu "Open Source" verpflichtet...

Andersherum: wer seine Sachen einer Community preisgibt (also seine Quellen öffnet) kann wiederum mit vielfältiger Unterstützung seitens der Community rechnen...

Im Falle von Antennenkonstruktionen würde dies bedeuten: Leistungsoptimierungen bzw. Konstruktionsverbesserungen könnten viel einfacher und schneller vorgenommen werden!

Nur mal so als Gedankenstoß.

73 de Kim, dg9vh

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BeitragVerfasst: Di 19.9.2006 13:47 
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Man schaue im Antennenforum. :wink:

73 de DL2JAS

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mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert


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 Betreff des Beitrags: Re: selbstbau kann so einfach sein
BeitragVerfasst: Di 19.9.2006 21:01 
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13BLD003 hat geschrieben:
Also wirklich .... es ist doch wirklich so einfach ne darht GP für 11meter zu bauen. Materialkosten.... Hmmm man braucht ca. 10 meter lautsprecherkabel für den strahler und 2 radiale und nen anschluß für das koaxkabel.... das wars. und das ding funzt zu 90% wie die Imax 2000 von Solarcon. Mfg. Richy

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Na, das halte ich für ein Gerücht... !!!

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BeitragVerfasst: Di 19.9.2006 21:05 
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Also habe auch schon einige Antennen selber berechnet und auch gebaut.

Z.T. Langdraht-Antennen aus RG58.

Ergebnis: Sie "spielen" sehr gut; in jeder Hinsicht.

Aber trotz allem nicht zu vergleichen mit z.B. einer "langen" Solarcom I-Max oder A-99...

Ein sehr guter und preiswerter Kompomiß zu konvenzionellen Antennen aber allemal :!:

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BeitragVerfasst: Di 19.9.2006 21:57 
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Beiträge: 408
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Ich denke, dass kommt ganz darauf an, was man mit diesen Antennen
vorhat. GP haben zum Beispiel den Nachteil, das relativ viel Strahlung
relativ steil abgestrahlt wird, 5/8 dagegen strahlen Flacher und besitzen
einen kleinen steileren Nebenzipfel im Diagramm. Die Nachteile können
aber in manchen Fällen auch zu Vorteilen werden (DX zum Beispiel) und
Umgekehrt. Es kommt darauf an, wo man steht und was man vor hat.

Allerdings sind Selbstbauantennen nicht zu verachten, auch in der
Industrie wird nur mit Wasser gekocht: Es gibt eben gewisse Prinzipien,
wie eben die genannte GP oder die 5/8-Vertikal, welche erprobt sind.
Die kommerziellen Antennen unterscheiden sich in dieser Richtung
eigentlich nur von der Güte der verwendeten Materialien (z.B. die Lade-
spulen bei verkürzten Antennen oder 5/8-Vertikalstrahler). Im Prinzip
sollte man aber selbst in der Lage sein, solche bekannten Antennen
nachzubauen, und das, genügend Arbeitszeit und Geld für die Materialien
vorausgesetzt, in besserer Qualität, als es die Kommerziellen können!

Wichtig dabei ist eigentlich bloss, dass man weiß, WIE man so etwas
mechanisch stabil aufbauen kann und trotzdem gute HF-Eigenschaften
erhält. Vorschlagsliteratur gibt es genügend (z.B. Rothammel), man
muss bloss wollen...

@Bergteufel: Auch ein Langdraht hat seine Vor- und Nachteile bezüglich
des Strahlungsdiagramms und der verwendeten Materialien.


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