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 [ 26 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Frequenznormal??
Eine Frage in die Runde möchte ich mal stellen:

Was für ein Frequenznormal benutzt ihr denn so zur Kalibrierung Eures Meßequipments? Oder wie kalibriert ihr überhaupt?

Zero-Beat-Methode? ZDF-Horizontalablenkung? GPS? ...

Da mir ein GPS-Frequenznormal erst einmal noch zu aufwendig ist, würde ich gern erfahren, wie ihr mit "Hausmitteln" Euch eine genaue Referenzfrequenz erzeugt.

Gruß!

Sven


  
 
 Betreff des Beitrags:
Da gibt es verschiedene Mittelchen.

Der Farbhilfsträger für PAL sollte sehr genau sein. Den aus dem Sendesignal extrahieren, indem Du einen Fernseher anzapfst.
Der Sender DCF77 ist übrigens eine gute Idee:
http://de.wikipedia.org/wiki/Normalfrequenz
Wie im Link ersichtlich, gibt es noch mehr Normalfrequenzen, die man mit einem Funkgerät empfangen kann. Die sind somit interessant, eine Funke zu kontrollieren.
Nicht geeignet ist die Netzfrequenz 50 Hz. Angeblich stimmt die Frequenz über den Tag gemittelt, nicht jedoch zu jeder Tageszeit. Die Abweichung ist locker 1 Promille, selbst schon gemessen.

Vom Prinzip her sind Schwebungsmessungen sehr genau, z.B. mit Oszilloskop. Achte aber darauf, daß der zu prüfende Oszillator schon einige Zeit gelaufen ist, Minimum eine Stunde. Er muß Betriebstemperatur haben und die Umgebungstemperatur darf sich nicht ändern.

Man kann sich auch relativ einfach ein "Frequenznormal" bauen, was für den Hausgebrauch reicht. Manchmal werden relativ günstig Quarzöfen mit speziell gealterten Quarzen angeboten. Kann man sich auch selbst bauen mit einem Thermofühler und einem Heizwiderstand. Den dann mit einer abgestrahlten Normalfrequenz vergleichen und Abweichung aufschreiben.
Beispiel Eigenbaunormal 10 MHz:
Die Referenz sei 2,5 oder 5 oder 10 MHz, Normalfrequenzsender. Auf den triggert das Oszilloskop. Am zweiten Kanal wird der Eigenbauoszillator angeschlossen. Das Signal wird wandern. Wandert es z.B. um eine Schwingung pro Sekunde, beträgt die Abweichung des Eigenbauoszillators 0,1 ppm.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Also zur Verfügung hätte ich einen KW-Transceiver mit RX ab 100 kHz. DCF 77 scheidet also schon einmal aus.

Wenn wir uns mal die anderen Normalfrequenzsender (2500, 5000, 10000, 15000, 20000, 25000 kHz), dann stellt sich mir die Frage wie ich die Synchronisation an so einem Sender bewerkstellige?

Sicher könnte man mit einem Zweikanal-Oszi (Hameg HM-605 bei mir vorhanden) auf Schwebungsnull recht genau abgleichen. Dazu müsste ich aber die HF des Normalfrequenzsenders in das Oszi bekommen, ohne aufschrauben des TRX wird's wohl nicht gehen (was prinzipiell aber kein Problem darstellt). Bloss dann stellt sich die Frage wo ich das im RX abgreife.

Also das wäre die Aufgabenstellung:
Wie bekomme ich die HF eines Normalfrequenzsenders mit entsprechendem Pegel (ca. 1 Vss) aus dem RX? - Mein Zähler lässt sich zum Beispiel nur softwaremäßig abgleichen und benötigt dazu eine Referenzfrequenz zwischen 1 und 25 MHz in glatten 100 kHz-Schritten bei entsprechendem Pegel, also 10 MHz wären ok, 10,1 MHz auch, aber 10,13423 MHz würde er als 10,1 MHz ansehen und sich dementsprechend falsch kalibrieren.

Irgendwelche Ideen? :)

73!

Sven


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]

Bloss dann stellt sich die Frage wo ich das im RX abgreife.

Also das wäre die Aufgabenstellung:
Wie bekomme ich die HF eines Normalfrequenzsenders mit entsprechendem Pegel (ca. 1 Vss) aus dem RX? - [/quote]

Überhaupt nicht, sowas braucht auch niemand.
Was genau willst Du denn messen bzw. vergleichen?

73
Peter


  
 
 Betreff des Beitrags:
Es ist mir klar, dass man das empfangene Signal nicht mit einem solchen Pegel abgreifen kann. Höchstens in der ZF und das ist wiederum ein Mischprodukt, bei dem die Frequenzgenauigkeit des Oszillators der Funke entscheidend ist. Insofern war das eine blöde Frage :)

Interessant wird es jedoch, wenn ich einen extrem schmalen Empfänger für 10 MHz baue mit entsprechenden Quarzfiltern auf der Nutzfrequenz und dieses dann verstärke, so wie es bei DCF77 gemacht wird. Dann hätte ich wieder eine ziemlich genaue Referenzfrequenz, die zum Beispiel einen lokalen Oszillator durch Phasenvergleich nachregelt. Allerdings tritt da das Problem auf, dass durch ungleichmäßige Ausbreitung auch Phasenverschiebungen entstehen, die die Kurzzeitstabilität erheblich beeinträchtigen.

Wir wären jetzt also beim gleichen Konzept wie für DCF, ausser das ich die Frequenz nicht erst noch teilen/vervielfachen müsste, aber der Aufwand ist fast genauso hoch.

Den Farbhilfsträger oder die horizontale Zeilenfrequenz kann man auch nicht (mehr) nehmen, da selbst, wenn man analog TV guckt, garantiert irgendwo DVB dazwischen ist und man nur die "Genauigkeit" des D/A-Wandlers bzw. dessen Zeitbasis sieht.

Dann wären da noch GPS-Empfänger, die bereits eine durch Phasenvergleich stabilisierte Normalfrequenz ausgeben, mit der ich dann wiederum einen lokalen Oszillator synchronisieren kann.

Als Alternative wäre dann halt einfach alle halbe Jahre zum Eichamt zu gehen und seinen Kram abzugleichen bzw. abgleichen zu lassen.

Wofür ich das brauche? - Ein Eigenbauzähler soll erst einmal abgeglichen werden, denn er zählt bei 100 MHz rund 3 kHz zu wenig. Danach könnte ich die Zeitbasis meines etwas betagteren Oszis abgleichen und letztendlich die eigenen Aussendungen auf Ihre Frequenzgenauigkeit und -stabiltität untersuchen.

Nur ein Rubidium-Frequenznormal möchte ich mir nicht hinstellen, da es doch etwas "kostenintensiv" ist. Auch die Seite von DK6RX mit seinen GPS-Normalen habe ich mit Begeisterung mir angeschaut, allerdings suche ich nach alternativen Lösungsansätzen.

73!

Sven


  
 
 Betreff des Beitrags:
Eine vergleichsweise einfache Möglichkeit gibt es noch.

Du baust einen nachziehbaren Quarzoszillator 10 MHz. Dann empfängst Du mit der Funke in SSB abwechselnd ein Frequenznormal 10 MHz und das Signal des gebauten Oszillators. So kannst Du den Oszillator recht genau auf die 10 MHz bringen. Du hörst ja die Abweichung direkt als Ton in SSB. Am NF-Ausgang kann man dann die Audiofrequenzen messen und so nachregeln, bis sie in beiden Fällen gleich sind. Dann fütterst Du den abzugleichenden Zähler mit dem Oszillator.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]
Nur ein Rubidium-Frequenznormal möchte ich mir nicht hinstellen, da es doch etwas "kostenintensiv" ist. [/quote]

10MHz OCXOs bekommt man relativ preiswert hin und wieder auf Ebay

73
Peter


  
 
 Betreff des Beitrags:
Naja, ein 10 MHz OCXO hat aber keine Genauigkeit von 10e-9.

Sven


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo zusammen,

zu diesem Thema möchte ich Euch die homepage von James Miller ( G3RUH ) empfehlen.
Dort wird der Selbstbau eines GPS gestützen Frequenznormals beschrieben.

Zur Vorstellung:
Ich bin seit 1977 lizensiert und arbeite hauptsächlich mit RTTY und Coherent modes ( BPSK ) auf Kurzwelle.

73's aus Kösching, de

Peter / DF2CN


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo,
Ich dachte mal daran einen Empfänger für 10MHz zu bauen. Die 10MHz über eine "kleine" Magnetische Loop empfangen (ist ja schon relativ schmalbandig). Das Signal verstärken und mit einen VCO mit einer PLL an die 10MHz ankoppeln.
Was haltet ihr von dieser Idee? Sollte ja eigentlich relativ einfach zu machen sein.

Allerdings habe ich zu wenig Zeit und auch noch recht wenig erfahrung im Bau von Kurzwellenempfängern.

Grüsse
Simon


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Naja, ein 10 MHz OCXO hat aber keine Genauigkeit von 10e-9.
[/quote]

Stimmt, die haben eine Genauigkeit von 10e-12


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote][quote]Naja, ein 10 MHz OCXO hat aber keine Genauigkeit von 10e-9.
[/quote]

Stimmt, die haben eine Genauigkeit von 10e-12[/quote]

Und eine Rubidiumuhr hat die gleiche Abweichung ?
Zumindest laut wikipedia, die geben den TCXO mit 10^-9 an ...


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo Simon,

ich habe mir erst vor ein paar Monaten einen Empfänger gebaut, mit dem der Deutschlandfunk auf 153kHz empfangen wird und dann mit einer PLL ein VCXO Oszillator, mit einem 10 MHz Quarz, stabilisiert wird.

Das Teil funktioniert ganz gut, nur Ihr alle wißt, wie "unruhig" der Langwellenempfang, besonders in den Abendstunden, sein kann.

Tagsüber läuft das Teil problemlos.

Bin gerade dabei eine GPS Anbindung für einen VCXO zu bauen, ebenfalls mit einer PLL Stabilisierung.

Gruß

Peter / DF2CN


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote][quote][quote]Naja, ein 10 MHz OCXO hat aber keine Genauigkeit von 10e-9.
[/quote]

Stimmt, die haben eine Genauigkeit von 10e-12[/quote]

Und eine Rubidiumuhr hat die gleiche Abweichung ?
Zumindest laut wikipedia, die geben den TCXO mit 10^-9 an ...[/quote]

Was in Wikipedia steht schreiben meist nicht Andere als die, die in Foren schreiben :P

Gute OCXO Frequenznormale sind halt um 3 Zehnerpotenzen besser.

73
Peter


  
 
 Betreff des Beitrags:
Naja, "gute" OCXOs. Die OCXOs, die zum HAM-Preis erschwinglich sind, haben garantiert keine 10e-12 Genauigkeit (Kurzzeitstabilität). Wenn man da realistisch sein will, setzt man 10e-8 oder 10e-9 an.

Mit einem Rubidium-Normal oder einem GPS-Normal hat man dann 10e-12 oder vielleicht auch mit einem DCF-Normal, mit dem man noch nah genug am Sender ist.

Die Langzeitstabilität kann uns völlig egal sein, da die für Messungen, die nur relativ KURZE Zeit dauern, eine gute Kurzzeitstabilität gefragt ist. Und den OCXO, der freilaufend eine Kurzzeitstabilität von 10e-12 hinbekommt, möchte ich sehen.

Sven


  
 

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