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 Betreff des Beitrags: D-Star simplex
BeitragVerfasst: Mi 9.1.2008 21:27 
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Auf welchen Frequenzen wickelt man simplex digital QSOs (D-Star) ab? Lt. Bandplan gibt es den Bereich 433.625 - 433.775 für digital / alle Betriebsarten. Ist das der richtige Frequenzbereich?


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 Betreff des Beitrags: Re: D-Star simplex
BeitragVerfasst: Do 10.1.2008 11:39 
Siegfried hat geschrieben:
Auf welchen Frequenzen wickelt man simplex digital QSOs (D-Star) ab? Lt. Bandplan gibt es den Bereich 433.625 - 433.775 für digital / alle Betriebsarten. Ist das der richtige Frequenzbereich?


Ich würde eher sagen 439,450 - 439,575 Mhz
laut IARU-Bandplan Region 1 für "Digital Schmalband Sprache TX",
obwohl klar auch der von dir genannte Bereich,
dafür genutzt werden könnte.
Jedoch sollte man,im Interesse aller,
wenn es einen extra Bereich dafür gibt,
dorthin ausweichen.Meine Meinung....


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BeitragVerfasst: Sa 19.1.2008 15:45 
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Auf www.amateurfunk-digital.de gibt es ein Forum in dem D-Star-Funkamateure sich eintragen können, damit andere sehen, ob ein potentiell erreichbarer Gesprächspartner in der Gegend wohnt.

Bitte eintragen. Damit bringen wir D-Star nach vorn und die Gerätepreise könnten sinken


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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 13:23 
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ukw hat geschrieben:
Damit bringen wir D-Star nach....


Wollen wir das denn überhaupt?

Ich bin gegen die Verkomplizierung des Amateurfunks. Das ist alles andere als Selbstbaufördernd .. schlimm genug das AM auf der Kurzwelle tot ist, und auf allem außer 10m auch nicht mehr erlaubt.

D-Star ist eben eine Betriebsarten die Fertiggeräte praktisch ERFORDERT..
das sehe ich etwas kritisch.


Gruß,
Christian

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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 17:37 
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Lieber Christian,
du solltest dich erstmal informieren bevor du sowas schreibst.

Die Zeitschrift Funkamateur stellt im Frühjahr einen Bausatz vor, mit
dem man analoge Funkgeräte D-Star-tauglich machen kann, wenn diese eine
9k6-Datenbuchse besitzen.

Wenn ich so was schon höre:

"Ich bin gegen die Verkomplizierung des Amateurfunks".

Au mann. Da fällt mir echt nichts mehr ein...


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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 18:32 
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Zitat aus Wikipedia zu D-Star:

Zitat:
Die Sprachinformation wird mit dem Sprachcodec Advanced Multi-Band Excitation (AMBE) mit 3600 bits/s (3,6 kbps) übertragen. Dieser ist allerdings nicht „frei“ sondern patentrechtlich (ähnlich wie das MPEG-Verfahren) geschützt. De facto bedeutet dies, dass nur ein Hersteller (bzw. dessen Lizenznehmer) entsprechende Schaltkreise vertreiben darf.


Ergo ist man auch mit einem Bausatz auf (teure) Fertigteile angewiesen. Das ist für mich der selbe Rang wie auf ein Fertiggerät angewiesen zu sein. Bei Wikipedia kann dies natürlich auch ein Fehlinformation sein.

Ich sehe nicht, was mir D-Star bringen sollte... Relaisquatschen funktioniert hervorragend auch in klassischer FM.

Gruß,
Christian

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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 18:39 
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Dir steht es frei einen anderen lizenzfreien Codec zu verwenden.
Dann kannst du basteln.

Und offensichtlich verbindest du mit D-Star nur Relais"quatschen".
Zeugt von Unkenntnis der Materie.
Erstmal einlesen, lieber OM...

Immer diese Rumnörgelei.


DAS ist Amateurfunk....


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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 18:51 
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Zitat:
Dir steht es frei einen anderen lizenzfreien Codec zu verwenden.
Dann kannst du basteln.


Wenn ich mich nicht irre, ist genau dieser Codec in der D-Star-Definition festgelegt, klar verbietet mir keiner einen anderen zu nehmen, bloss ob ich dann einen QSO-Partner finde? Außerdem, wie realisiere ich diesen Codec in diskreter Röhrentechnik, bei FM ist dies möglich.

Zitat:
Und offensichtlich verbindest du mit D-Star nur Relais"quatschen".
Zeugt von Unkenntnis der Materie.


Ich sehe keinen signifikanten Vorteil gegen über der guten alten FM, bringe mir klare Pro-Argumente, dann lass ich mit mir reden. Eine Fragen meinerseits: Welches SNR benötigt D-Star?

Kurz gefasst: D-Star? wozu?

Bringst du mir stichhaltige Argumente (die ich im Internet vergebliche suche (zumindest welche die keine hohles "Digital ist besser" Geschwätz sind), lass ich mich gerne überzeugen...

Gruß,
Christian

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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 19:10 
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Wenn du jetzt allen ernstes von mir verlangst, dir zu sagen, wie man einen Codec in RÖHRENTECHNIK aufbauen soll, dann empfehle ich dich auch hier mal zu informieren, was ein Codec eigentlich ist. Tut mir ja leid das so sagen zu müssen, aber den Schritt musst du selbst tun. Vorher hat es keinen Sinn hier weiter darauf einzugehen. 73


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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 19:19 
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Zitat:
Wenn du jetzt allen ernstes von mir verlangst, dir zu sagen, wie man einen Codec in RÖHRENTECHNIK aufbauen soll, dann empfehle ich dich auch hier mal zu informieren, was ein Codec eigentlich ist. Tut mir ja leid das so sagen zu müssen, aber den Schritt musst du selbst tun. Vorher hat es keinen Sinn hier weiter darauf einzugehen. 73


Zwischen den Zeilen lesen ist nicht gerade deine Stärke ...

ich weiss sehr wohl was ein Codec ist und tut, und auch das es nicht möglich ist diesen in Röhrentechnik aufzubauen. Genau das stört mich an D-Star .. man ist auf Fertigteile angewiesen. Klar könnte ich nun einen anderen Codec verwenden, aber das möchte ich einfach nicht?

(zuvor stand hier schwarzmalerei)
Naja ok, ich gebs zu .. ich hab die Preise von D-Star-Geräten gesehen, mir wars zu teuer, darum versuch ichs für mich unattraktiv zu machen.

Von mir aus dürfen Interessierte gerne D-Star nutzen, aber bitte lasst "uns", die gerne etwas basteln, auch noch Frequenzen für die guten alten analogen Modulationsarten. Ich bastle eben gern mit Röhrentechnik, und ein selbstentwickelter Vollröhrentransciever hat einfach was, das geht eben nur analog.

Nur weil für mich bei dir irgendwo mitklang -- "lasst uns D-Star durchsetzen, den analogen Dreck braucht eh keiner" .. vielleicht hab ich das auch nur missverstanden.

Gruß,
Christian

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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 20:58 
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Codec hin oder her. Das ist nicht das Problem bei D-Star. Und Amateurfunk der sich nicht weiter entwickelt ist eh tot. Einige OMs werden natürlich immer auf dem Stand der 60-er oder 70-er Jahre stehen bleiben. Also ab dafür...

Aber mir wäre eine Antwort auf die Eingangsfrage in diesem thread lieber. Also bitte zurück zum Thema. Danke.


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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 21:16 
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Wohnort: Mettmann / Neandertal
Früher stand Amateurfunk für das Erproben neuer Möglichkeiten, bis hin zu wissenschaftlichen Untersuchungen. Man erprobte neues einfach, weil es möglich war. Das war als "wozu" schon völlig ausreichen. Die wenigsten Neuerungen jenseits des Kurzwellen Quassel- und CW-Funks dürften dabei für Otto-Normal-Löter "einfach so" und schon gar nicht ohne den Zukauf von speziellen Komponenten nachzubauen gewesen sein.

Christian Erker hat geschrieben:
[...] Kurz gefasst: D-Star? wozu? [...]


Heute scheint Afu bei vielen OMs für Stillstand, wenn nicht gar Rückschritt zu stehen... :(


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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 21:29 
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@Siegfried: Soo nicht .. "du meckerst über D-Star, also wechsel ich das Thema" .. ist nicht :wink:

@Siegfreid + DO3RO:
Falls ihr mich meinst, ich bleibe nicht stehen. Ich bin genauso an modernen Betriebsarten interessiert, wie auch an "alten"...

Nehmt für D-Star einen offenen Codec (Open Source gibts genug) und ich bin still, sofern für die alten Betriebsarten ein angemessener Raum bleibt. Wenn "ihr" das jetzt als rückständig anseht, bin ich eben rückständig, mir doch egal. Ich bin eben ein Freund SOWOHL alter ALS AUCH neuer Technologien.

D-Star ist bequem. Es ist ein kostenloses Telefon im AFU-Bereich, ist an sich für "Laberrunden" eine durchaus interessante Betriebsart. Ich habe aber unter anderem die Lizenz gemacht, weil ich mit selbstgebauten Geräten Verbindungen aufnehmen will, und diese Möglichkeit verteidige ich auch.

Ich werde auch CW lernen, klar ist das antiquiert, aber es ist eine Betriebsart mit der man mit einfachsten Mitteln internationale Verbindungen herstellen kann. Aber sowas ist ja "veraltet". Ich sehe es einfach als erprobte Alternative an. Neues muss nicht altes verdrängen, sondern sollte es ergänzen.

Ich verurteile niemanden der sich nicht für den Selbstbau interessiert ist, warum auch .. jeder hat andere Interessen. Ich verurteile auch nicht die D-Star-Nutzer! .. Aber sehr wohl die völlig sinnfreie verwendung eines geschlossenen Codecs welche einen zur Verwendung EINES Bausteins von EINEM Hersteller zwingt. Unter einem "offenen" Protokoll verstehe ich etwas anderes...

sollte eine Möglichkeit bestehen diesen Codec auf Softwareebene auf bspw. einem DSP zu realiesieren, nehme ich alles zurück. DSPs verlötet man nun nicht mit Opas Lötkolben aus der Kaiserzeit, aber es ist machbar.. und die persönliche Freiheit der Realisierung ist vorhanden. Momentan ists halt so .. man müsste einen Haufen Geld zahlen um etwas besser im Ortsverkehr zu funken. (Das internationale lass ich bewusst weg, dass ist auch mit Echolink (kostenfrei) möglich.)

Übrigens, ich denke sogar über eigene digitale Betriebsarten nach... noch fehlt mir das entsprechende Wissen, aber die Grundlagen wurden gerade in meinem Studium erörtert und ich werde diese bei Gelegenheit weiter vertiefen.

@ukw: Wenn du Röhrentechnik als antiquiert und nicht zeitgemäß ansiehst .. klar ists das! Trotzdem machts mir Spass damit zu basteln, und die Freude am Hobby ist doch wohl wichtiger als immer das neueste zu haben, auch wenn das der Trend in der Gesellschaft ist.

Fazit: ICH interessiere mich eher für klassische Modulationsarten, bin aber modernen Verfahren nicht abgeneigt, da sie teils einfach geniale Leistungen erbringen. Aber eben nichts für "Bastler". Wenn jemand sich auf die Kommunikation an sich konzentrieren möchte und diese mit gekauften Geräten optimieren will, wieso nicht. D-Star ist aber einfach (momentan) eine Spur zu kommerziell, ich weiss nicht recht was ich davon halten soll, aber ich hab kein gutes Gefühl dabei... das ist alles.

Gruß,
Christian

PS: Ich neige zu bissigen Kommentaren, meine es aber nicht böse .. man muss die nur korrekt interpretieren :D

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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 22:03 
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Wohnort: Bad Homburg / Hessen
Christian Erker hat geschrieben:
Nehmt für D-Star einen offenen Codec ..
... Unter einem "offenen" Protokoll verstehe ich etwas anderes...

sollte eine Möglichkeit bestehen diesen Codec auf Softwareebene auf bspw. einem DSP zu realiesieren, nehme ich alles zurück.

... D-Star ist aber einfach (momentan) eine Spur zu kommerziell, ich weiss nicht recht was ich davon halten soll, aber ich hab kein gutes Gefühl dabei...


Absolute Zustimmung!

Zum SNR:
Wenn beim analogen FM Umsetzer mal leichtes flatterfading einsetzt (bei Walddurchfahrten oder im Stadtgebiet),
ist bei D-Star schon ein Verbindungsabriss.

Nein, nicht selbst ausprobiert, aber zwei OV- Kollegen.
Der eine technikverliebter Steckdosenamateur, der andere Entwickler
und Betreiber von Digi's und als sehr technikkompetent einzustufen..

73 de dd9fj / Mo


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BeitragVerfasst: Di 29.1.2008 22:12 
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Registriert: Mo 31.12.2007 11:37
Beiträge: 13
DD9FJ hat geschrieben:
Wenn beim analogen FM Umsetzer mal leichtes flatterfading einsetzt (bei Walddurchfahrten oder im Stadtgebiet),
ist bei D-Star schon ein Verbindungsabriss.

Nur mit dem kleinen Unterschied, dass der Verbindungsabriss bei D-Star um einiges später eintritt als das Flatterfading bei FM. :busch:


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