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 [ 23 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Welchen Dualbander / Twinbander nehmen?
Hallo allerseits, bin neu im Forum!

Welches 2m/70cm-FM-Mobilfunkgerät könnt Ihr mir empfehlen?
Motivation meiner Anfrage ist ein bevorstehender Kauf eines solchen Gerätchens für einen ausbreitungstechnisch schwierigen QTH mit entsprechend äußerst geringen Eingangspegeln.
Es kommt mir vor allem auf die Qualität an, daher u.a. folgende Kriterien:

- Empfindlichkeit des Empfängers, aber besser nicht durch nahezu völligen Verzicht auf Filterung im Eingang
- Mitlaufende Kreise hoher Güte (schwierig) und gute ZF-Filter
- Robuster Aufbau, besser keine Hybridmodule, gute Kühlung
- stabile und große Sendeleistung, auch auf 70cm

Für irgendwelche Gimmiks, wie z.B. eingebautes TNC, APRS etc. kann ich mich nicht begeistern (stört aber auch nicht),
möchte ich aber nicht unbedingt mitbezahlen.
Der Modulationsfrequenzgang ist unwichtig, weil man ihn anpassen kann.

Ein interessanter Vergleich wäre für mich z.B.: IC-2725E mit TM-V71E.
Hat das TM-V71E Hybridmodul-Endstufen?
Kann jemand einen Schaltplan zum TM-V71E besorgen?
Wie viel unempfindlicher ist eigentlich der Empfänger eines FT-7800Es (supergünstig) gegenüber dem eines der o.g. Modelle?

Preisliche Obergrenze ist ca. 450 Euro, besser viel weniger wegen knapper Hobbykasse.
Sollte jedoch einer der superteuren neuen Transceiver sooo viel besser sein, dann lasst es mich bitte dennoch wissen!

Zum IC-2725 habe ich ein Schaltbild, so gefallen mir die breitbandigen Vor-Vorverstärker nicht sonderlich, der Rest des Empfängers scheint i.O. zu sein. Die piepsige Modulation stört mich nicht, ist ja preisgünstig und einfach zu ändernde NF-Technik.
Beim FT-7800 stört der einfache Mischer und die breitbandige Eingangsbeschaltung der Vorverstärker.
Insgesamt scheint der IC-2725 ein besseres Modifikationspotenzial zu bieten als der FT-7800 (Sub-Empfänger und Schaltdioden raus, einen fest auf UHF, den anderen auf fest auf VHF, Vor-Vorverstärker umgehen oder selektiv anpassen etc.
Sollte das TM-V71E aber von vornherein so gut sein, wie man den IC-2725 erst machen muss, lasst es mich bitte wissen. Kenwood geht ja sparsam mit Informationen um, ohne Schaltbild kann ich kein Gerät kaufen.
Insgesamt scheint ja im Afu die Featuritis um sich zu greifen und Qualität auf den zweiten Platz zu verweisen.

Über jeden ernstgemeinten Hinweis bin ich dankbar, auch wenn er noch so knapp ausfallen sollte,
konkrete Erfahrungsberichte sind ebenso erwünscht wie technische Abhandlungen!

Es bedankt sich DM5TK bei allen Lesern!


  
 
 Betreff des Beitrags:
Wären Transverter eine Alternative?

Ich nehme an, eine Kurzwellenfunke ist vorhanden.
Die machst Du umschaltbar Transverterbetrieb oder KW-Betrieb. Beim Heruntermischen würde ich zwei verschiedene Frequenzen für 70 cm und 2 m nehmen, z.B. 10 und 20 m. Die Lösung wäre technisch gut, ganz auf die eigenen Wünsche bezüglich Filtern und Vorverstärkern anpaßbar und vergleichsweise preisgünstig.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Das Oktoberheft der Zeitschrift Funkamateur bringt einen Testbericht über den TM-V71E

http://www.funkamateur.de


  
 
 Betreff des Beitrags:
Sehe dir mal das FT8800R von Yaesu an.Ich habe das baugleiche Modell als FT8900R und bei meiner UKW-Lage(450m ü.N.N.)am Rundstrahler(Diamond X200N)weder Empfangseinbussen(Empfindlichkeit)noch "Zustopfeffekte"(Grosssignalfestigkeit)durch andere Funkdienste(BOS,Flugfunk ect.)in 5 Jahren erlebt :wink: 8)

Gegenbeispiel:Ein befreundeter OM hatte mal eine Alinco DR620,die an einer X50 bei mir völlig zugestopft wurde!Der Transceiver war durch einen simplen 2-fach Koaxhandschalter von Daiwa,von meiner FT8900R getrennt.Auf bestimmten Frequenzen(unter anderem starke 2m/70cm Relais sind dort)konnte man auf der Alinco nichts oder kaum etwas verstehen,während die FT8900R dort ruhig blieb.....


  
 
 Betreff des Beitrags:
Erst einmal vielen Dank für eure sachlichen und umfassenden Antworten!

Die Idee von dl2jas, einen Transverter zu verwenden, war auch einmal meine favorisierte Lösung. Allerdings hätte ich anstelle eines "echten" KW-Transceivers nur den 10m-Transceiver RCI-2950 zur Verfügung.
Es wären also umfangreiche Optimierungsarbeiten an diesem Gerät sowie ein Kauf oder Selbstbau eines Transverters erforderlich, wobei der Lohn dann der SSB-Betrieb wäre *fgg*. Der Nachteil wäre neben einer langen Warte-, Beschaffungs- und Bastelphase auch die äußerst schwierige Beschaffbarkeit von hochwertigen Bauelementen in DL zu fairen Preisen. GaAs-FETs und kundenspezifische Quarze liegen ja auch nicht gerade auf der Straße.
Aus technischer Sicht würde mich ein Selbstbau natürlich reizen, weil man Kreise mit Güten wie in den TRXen von vor dreißig Jahren dimensionieren könnte (als man sich wegen schlechterer Halbleiter noch richtig bemühen musste), welche mit modernen Halbleitern Optima ermöglichen würden. Silberdraht habe ich noch in verschiedenen Durchmessern. Längerfristig werde ich diese Variante im Auge behalten, danke für deinen Hinweis, dl2jas!

Weil es aber erst einmal etwas schneller gehen soll (momentan "Notbetrieb" mit geliehenem Hafu IC-W32E vom Kumpel), aber auch wegen eines evtl. örtlich flexiblen Einsatzes, soll es erst einmal ein Fertiggerät sein. Wenn dann einmal bei besserer Finanzlage ein Allmode-HF/VHF/UHF-Gerät, fertig oder selbstgeschraubt, hinzukommen sollte, wäre so ein VHF/UHF-Gerät für überwiegenden KFZ-Einsatz optimal.

Auch gilt mein Dank dh4mbm, das Oktoberheft habe ich ganz übersehen!
Diesen glücklichen Zufall werde ich natürlich nutzen und mich auf die Suche nach einem Händler machen, der die Zeitung noch führt oder diese beim Verlag bestellen. Das nachlassende Interesse der Jugend für Funktechnik und Elektronik (oder für irgendetwas) ist auch im hiesigen Zeitschriftenhandel erkennbar.

@KC7TKQ: Das beruhigt mich schon einmal (auch und gerade wegen der fast identischen Empfängertechnik der FT 8800 und FT-7800), so ist hier einiges mit BOS, Kabel-TV etc. los. Erschrocken war ich einmal, als BOS-Funk in dem IC-W32E überlaut und verständlich zu hören war, obwohl eine Frequenz des 2m-Afu-Bandes eingestellt war. Aber vielleicht waren die gerade bei mir vor der Tür ...
Interessant finde ich, dass das DR-620 lt. Service-Manual eine Empfindlichkeit von etwa -16dBµ / 12dB SINAD haben soll, was etwa 0,18µV entspricht und zumindest keinen großen Unterschied zum FT-8800 ausmacht, welcher mit "better than 0,2µV" unter den selben Bedingungen angegeben wird. Dabei benötigt das DR-620 einen Verstärker und einige Kreise mehr, um dieses Ergebnis zu erreichen, was natürlich zu Lasten der Großsignalfestigkeit gehen kann. Weniger ist hier manchmal mehr.

Äußerst beeindruckend finde ich die Messergebnisse eines TM-D700Es in CQ-DL 2/2000 (herunterladbar), wonach folgende Werte zustande gekommen sein sollen:

0,11 µV / 12 dB SINAD auf beiden Bändern
0,17 µV / 20 dB SINAD auf 2m und 0,18 µV / 20 dB SINAD auf 70cm

Sollten die Messbedingungen vergleichbar sein, und sollte hier kein großer "Sicherheitsabstand" in die Daten der anderen Hersteller eingerechnet sein, wäre der Unterschied derart krass, dass für mich kein Weg am Kenwood vorbeiführen würde, fragt sich nur, ob die anderen Geräte in der Praxis bei gutem Abgleich evtl ebenso gut sind. Allein, dass nur 0,06 µV mehr in diesem Bereich bereits zu 20 dB (8 dB mehr) führen, wobei die Yaesu-Geräte lt. Datenangabe noch deutlich mehr rauschen könnten, ist beeindruckend. Und deshalb frage ich mich, ob das TM-V71 diesbezüglich ebenso gut ist, was für mich definitiv ein Kaufargument wäre, zumal es schon etwas im Preis gefallen ist (etwa 400 Euro).
Aber eine anderer NF-Frequenzgang könnte hier auch etwas vorgetäuscht haben, was vielleicht zu einem unfairen Vergleich führt.
Vielleicht findet einmal jemand einen Schaltungsauszug oder jemand, der zufällig Gelegenheit hatte, die besten unter diesen Geräten vergleichen zu können.

Etwas eigenartig finde ich, dass bisher allgemein den UKW-Geräten in der sog. "Fachpresse" und im Netz wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.
Vergleichende Informationen scheint es bisher nicht zu geben, sehr wohl aber zu KW-Geräten.
Bei Mobilantennen sieht es ähnlich aus, ich weiß auch nicht, ob man im Längenbereich um 1m eine NR-770H oder eher eine NR-770R von Diamond (z.B. für dieses Gerät) oder besser eine andere nehmen sollte, oder ob man besser selbst einen Schweißdraht biegen sollte, weil die beiden 5/8-Abschnitte für 70 cm evtl. etwas zu lang geraten sein könnten, um ein einwandfreies Strahlungsdiagramm zu erhalten. Auch ist die Art der Anpassung (hochohmig, Trafo nicht sichtbar, großes Transformationsverhältnis, Streu-L ?) bei den kleinen Dimensionen und dem vielen Metall drumherum nicht ganz unproblematisch. Aber das ist ein Thema für den Antennenbereich.

Thorsten, DM5TK bedankt sich!


  
 
 Betreff des Beitrags:
Zum FT-8900E von Yaesu gibts einen Testbericht:

http://www.web-rx.de/funkamateur/.archi ... 8900r_.pdf
Ist die 50 MHz Option in DL eigentlich zu gebrauchen?

Ich hab den FT-8800E, also ohne 50 MHz und bin zufrieden damit. Kleiner Nachteil: Ich versuche die NOAA-Wetter-Satelliten zu empfangen. Dafür ist der Empfänger auf 137 MHz zu schmalbandig. Wie Don Taylor schon sagte, sind vernünftige technische Daten dieses Gerätes nicht zu bekommen. Ansonsten macht der Empfänger einen guten Eindruck.


  
 
 Betreff des Beitrags:
Da habe ich noch einmal Glück gehabt, fast hätte ich die FA 10/07 besorgt, da habe ich noch gemerkt, dass es ja nur die bereits heruntergeladene Gerätevorstellung ist, welche auch als pdf von der Kenwood-Seite herunterladbar ist.
Hier handelt es sich lediglich um eine Aufbereitung der bereits von Herstellerseite gemachten Angaben in gefälliger Form mit einem persönlichen Praxiseindruck. Über die Qualitäten des Gerätes schweigt man sich bisher konsequent aus, es zählt dort überwiegend die Featuritis, als Funkgerät wird es nur ansatzweise betrachtet.
Den Test zum ft-8900 finde ich auch ziemlich oberflächlich, aber eine Innenansicht des Gerätes und die Information, dass keine Abgleichpunkte zu sehen seien, sind schon hilfreich. Letztere evtl. auf der Unterseite der Platine zu vermuten, dann aber dort nicht nachzuschauen, wirkt schon etwas inkonsequent. Zumindest hätte man nachsehen müssen, ob die Spulen der Empfängerkreise durch Stauchen oder Strecken abgeglichen sind. Vermutlich hat der Autor selbst auch nur auf ein Foto geblickt, schaut man genauer hin, sieht man trotz der geringen Auflösung noch einige Spulen -vermutlich des Empfängers- in der linken oberen Ecke, insgesamt scheint sich fast alles auf dieser Seite der Platine abzuspielen. Und ob diese "abgeglichen" wurden, hätte man bei Vorliegen des Gerätes sofort sehen können. Ein fehlender Abgleich spricht für eine hohe Fertigungspräzision und geringe Kosten, nicht aber für perfekte Ergebnisse. Insgesamt konnte mich der Anblick der Platine nicht ganz überzeugen. Das Gehäuse ist wohl zu klein, was ein optimales Layout und sinnvolle Schirmungen erschwert hat. Insgesamt tendiere ich noch zu einem IC-2725E, welches dann unter Verlust der Garantie umfangreich modifiziert werden müsste. Das Gerät hat einige Macken aber eine gute Substanz, die sich unter Verzicht auf einige Funktionen nutzen lässt.
Vielleicht kann ich ja mal einen bekannten OM überzeugen, seinen FT-7800 (Schaltung nahezu identisch mit denen seiner größeren Brüder) neben den IC-2725 eines anderen OMs zu stellen ...


Bedingungen für die Nutzung des 6m-Bandes in DL sind etwa folgende:

Frequenzbereich: 50,08 ... 51,00 MHz
Status: sekundär
zugelassene Sendearten: A1A (generell nur in Morsecode) und J3E, also [u:16emh7jj]kein FM (F3E)[/u:16emh7jj]
Max. Strahlungsleistung: 25 W ERP

Die Anlagen dürfen nur ortsfest betrieben werden und müssen der zuständigen Behörde (Bundesnetzagentur) angezeigt werden.
Es gibt weitere Auflagen, u.a. müssen detaillierte Aufzeichnungen über den Funkbetrieb gemacht werden.

Also dürfte ein sinnvoller Einsatz dieser Geräte im 6m-Band in DL noch nicht möglich sein.

DM5TK, Thorsten


  
 
 Betreff des Beitrags:
Es gab einen "Testbericht" in der Funkamateur für die FT8800R der(bis auf die 10m/6m),identisch mit dem FT8900R ausfiel.Der wurde nur im Heft veröffentlicht.
Bei solchen Testberichten,ist meiner Meinung nach,eine gehörige Portion Skepsis angesagt.Einige Messwerte(hat vielfach diese IM3 Werte in letzter Zeit gezeigt),sind wegen fehlender einheitlicher Norm,unterschiedlich.

Bei der FT8900R gibt es keine Abgleichpunkte auf der Platine.Wird fast alles per "Service Menue" gemacht.Den Zugang dazu(wie übrigens zu vielen anderen von Yaesu auch)geschiet über Tastkombinationen(wie bei einem Reset)....
Dort kann man den Squelchpunkt,die Sendeleistungsstufen abändern usw...
Aber Vorsicht!Alle "Grundwerte" vorher aufnotieren,falls man das Gerät auf diese zurück stellen will,denn über ein Reset passiert dort in diesem Menue gar nichts!

Nochmals auf die Ausserbandsignale bei einem FT8900R angesprochen,kann ich dir Thorsten,entschieden Entwarnung geben.Trotz das mein FT8900R(wie auch bei dem Kollegen mit der vorherigen DR620)TX wie RX erweitert ist,habe ich keine "Phantomsignale" selbst bei Sporadic E mitbekommen.Im Gegenteil:Der Vorbesitzer meiner FT8900R hat mal gesagt,dass er noch keinen besseren Empfänger hatte!(Kim DG9VH du kanntest bestimmt den "Richi" aus SB?)
Die Schmalbandigkeit des FT8900R(wie auch der FT8800R und FT7800R)ist besonders beim S6 Kanal des Kabel TV eher zum Vorteil,denn zum Nachteil.Bei Sporadic E,bekomme ich diese aus noch 5-10 km Entfernung mit dazu.Benachbarte Relais auf 145,7375 und 145,7625Mhz kann ich problemlos weiterhin empfangen und das mit Rundstrahler(X200N)!


  
 
 Betreff des Beitrags:
Unter "Abgleichpunkte" verstehe ich vor allem abgleichbare Kondensatoren und Spulen, welche sich normalerweise der Kontrolle eines µCs entziehen, es sei denn, man hätte einen Einmesscomputer integriert, welcher den Gleichlauf der Kreise über die Kapazitätsdioden optimiert (was hier nicht der Fall ist). Das hätte ich vielleicht deutlicher formulieren sollen. Aber es freut mich sehr, einen so positiven Bericht über diese Baureihe zu bekommen. Da lohnt sich vielleicht ein zweiter Blick auf diese Geräte. In der zweiten ZF sind bei diesen, wie auch bei fast allen anderen Geräten, durchweg billige Standardkeramikfilter verbaut, wie man sie aus CB-Funkgeräten (nur mit anderen Bandbreiten) kennt. Manch ein billiges CB-Funkgerät leistet in der zweiten ZF sogar deutlich mehr durch steilere Filter oder eine Kombination mit LC-Bandfiltern. Unterschiede sehe ich vor allem in der ersten ZF hinsichtlich der Quarzfilter, wo jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht. Deren Spezifikationen/Datenblätter werden selten publiziert, was auch ein Testen fertiger Geräte erforderlich macht.
Interessant finde ich den weitgehenden Verzicht auf Schaltdioden in den Empfängern dieser Baureihe, was durch Parallelschalten der FETs an den Gates erreicht wird, was auch durchaus sinnvoll erscheint, weil die hochohmigen Gates oft nicht leistungsangepasst betrieben werden können, auch weil die Rauschanpasssung spannungsmäßig unterhalb der Leistungsanpassung liegt. Dabei werden gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: geringere Kosten durch Wegfall von Schaltdioden und anderen Bauteilen, Wegfall der IM durch Schaltdioden, unproblematischere Filteranpassung. Die mit Bipolartransistoren bestückten Frontends werden bei Bedarf mit Schaltdioden angeschaltet. Die Schaltdioden in den Drainleitungen der FETs, welche für zwei Empfangsfrequenzbereiche genutzt werden, dürften sich kaum bemerkbar machen. Das Konzept des Empfängers ist m.E. ein durchdachter und gelungener Kompromiss aus niedrigsten Kosten bei ordentlicher Qualität.

73


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo,

Sehr interessantes Thema hier. Lese schon die ganze Zeit aus dem Urlaubs QTH mit.

Habe einen Ft-7800 im Auto. Bin mit dem Gerät eigentlich sehr zufrieden, aber gut das Gerät steht ja sowieso nicht zur Debatte :) Und bei den Vorraussetzungen würde ich auf zu einem höherpreisigen Gerät greifen.
Zum Gerät bzw dessen Sende und Empfangseigenschaften kann ich nur subjektv was beitragen und würde zB. den Empfänger des Handfunkgeräts
VX-170 als deutlich besser einstufen als den des 7800er, was darauf schliessen lässt, dass Yaesu seit der 7800 / 8800 8900 er Reihe, die glaube ich alle mehr oder weniger zum gleichen Zeitpunkt eingeführt wurden inwzischen weiter Fortschritte
bei der Empfängertechnik gemacht hat. Der Vx-170 ist z.B deutlich empfindlicher und ich kann z.b fast Sörungsfrei hier das SB Stadtrelais auf 600 vom Vogesenrelais auf dem Valsberg 6125 trennen obwohl freie Sicht zum SB relais besteht und valsberg mit S9.Wie gesagt Yaesu scheint da im Vergleich zum ft-7800 einiges verbessert zu haben.

Zwischen den 8800 und 8900 , da beide ja das Gleiche kosten , wäre sicherlich der 8900 mit 10 und 6m sicherlich die zukunftssichere Wahl, auch wenn auf 6m noch kein FM erlaubt ist (geschweige denn mobil).
Ich hatte einen Testbericht mit Messungen zu den zwei Geräten 8800/8900 aus einer spanischen Fachzeitschrift, die aber leider im UrlaubsQTH liegen geblieben ist :(

Vorteile bei Yaesu sind, dass man z.B. für den KFZ Betrieb die Seperationskabel einfach für ein paar cent beim Elektronikladen kaufen kann. Wie das bei Kenwood aussieht kann ich nicht sagen.
Zu den Softcalibration Menues sei gesagt, dass man hier schon wissen sollte,
an welchen "Schräubchen" man dreht , aber da mache ich mir bei Dir keine Sorgen.

Bei der Auswahl meiner Gerätschaften habe ich mich bis jetzt mangels vernünftiger Tests - Wie toll man die Knöppe drücken kann und andere Themen auf denen in der Fachpresse meist der Fokus liegt sind ja eigetlich egal - teils auf Testberichte , e-ham reviews so wie pers. Epfehlungen verlassen, was ich
aber auch nicht machen würde, wenn weiss dass ich bestimmte technische
Erwartungen habe.

Was mich generell an dem Topic hier interessieren würde, wäre wie der mögliche Vergleichstest Kenwood /Yaesu ausgeht, denn irgendwoher muss
ja die Preisdifferenz kommen. Allein das Image kann es ja nicht sein.


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo

Mehrere aus meinem OV haben den ALINCO DR-635 E Preis € 269,00

"VHF/UHF Dualband FM Transceiver mit der Möglichkeit des Vollduplex bei V/U- und U/V-Betrieb sowie UKW Runfunkempfang in WFM
Der DR-635 verfügt nach entsprechender Modifikation auch über Cross-Band Repeater."

Ich selber habe einen Yaesu FT 7800 der zwar auch nicht schlecht ist, aber für 50 € mehr wäre der Alinco die bessere Wahl gewesen (hatte damals gepennt weil nicht jeder Händler Alinco anbietet)

73 de Charly


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ich schließe mich mal an.

Überlege zur Zeit mir entweder den Kenwood TM V71E oder den Yaesu FT 8800E zu kaufen. Hauptsächlich für Mobilbetrieb.
Der FT 7800 fällt raus, u.a. wegen dem THD Wert (Klirrfaktor) von 10%. Wenn man gute Ohren hat merkt man den Unterschied zu 5% THD, die der 8800 oder der V71E bieten. Außerdem wegen noch einiger anderer Kleinigkeiten.

Mich würde auch interessieren ob der Kenwood im Vergleich zum Yaesu wirklich einen merklich besseren Empfänger hat.

Und mich würde interessieren ob die 50 Watt auf UHF (Kenwood) statt der 35 Watt (Yaesu) so einen Unterschied machen.

Zur Zeit bin ich mobil mit 5 Watt unterwegs, daher kann ich in den Kategorien keine Vergleiche ziehen. Die rechnerische Betrachtung der Werte ist mir bekannt, mich interessiert eher, welche Praxiserfahrung damit gemacht wurde.

Denn es liegen ja nur 50 € zwischen beiden Geräten.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass der Kenwood wohl auf UHF keine automatische Repeater Shift bietet - nur auf VHF. Weshalb auch immer - lt. Broschüre zur E Version: Auto Repeater Offset (on/off, VHS only). VHS als Abkürzung ist mir nicht bekannt, aber auch das Handbuch geht nur auf den 2m Bereich ein was die automatische Ablage angeht. Außerdem habe ich noch nicht Recht verstanden warum die Auslösung des 1750Hz Tones im Handbuch so umständlich beschrieben ist. Zudem bietet Kenwood keinen Zwischenschritt zwischen 10 Watt und 50 Watt, was rein rechnerisch korrekt sein mag - allerdings wäre in vielen Fällen auch ein 20 Watt Zwischenschritt wie bei den Yaesus in der Praxis gut zu gebrauchen?!

Vielleicht hat ja der ein oder andere Erfahrung damit?

73 von Stefan, D01STS


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]
Und mich würde interessieren ob die 50 Watt auf UHF (Kenwood) statt der 35 Watt (Yaesu) so einen Unterschied machen.

Zur Zeit bin ich mobil mit 5 Watt unterwegs, daher kann ich in den Kategorien keine Vergleiche ziehen. Die rechnerische Betrachtung der Werte ist mir bekannt, mich interessiert eher, welche Praxiserfahrung damit gemacht wurde.

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Allerdings ist mir aufgefallen, dass der Kenwood wohl auf UHF keine automatische Repeater Shift bietet - nur auf VHF. Weshalb auch immer - lt. Broschüre zur E Version: Auto Repeater Offset (on/off, VHS only). VHS als Abkürzung ist mir nicht bekannt, aber auch das Handbuch geht nur auf den 2m Bereich ein was die automatische Ablage angeht. Außerdem habe ich noch nicht Recht verstanden warum die Auslösung des 1750Hz Tones im Handbuch so umständlich beschrieben ist. Zudem bietet Kenwood keinen Zwischenschritt zwischen 10 Watt und 50 Watt, was rein rechnerisch korrekt sein mag - allerdings wäre in vielen Fällen auch ein 20 Watt Zwischenschritt wie bei den Yaesus in der Praxis gut zu gebrauchen?!

Vielleicht hat ja der ein oder andere Erfahrung damit?

73 von Stefan, D01STS[/quote]


Zu den 35 /50W sollte kein grosser Unterschied sein jedenfalls stelle cih beim 7800er zw der höchsten und der kurz drunter keine merklichen Unterschiede fest.

War früher auch mit 5 bzw 10W mobil - mit 50W ist das mobile Vergnügen ein gaaanz Anderes :) positiv natürlich !! Du wirst Dich freuen.

Wieso KW keine ARS auf UHF macht kann ich mir auch nicht so ganz erklären obwohl es daher kommen koennte, dass die Shifts auf UHF ja nciht einheitlich in Europa geregelt sind. 4,6 ; 1,6 , 9 etc...

Mir fällt noch etwas ein : Zu den Yaesus - Unbedingt gut das Handbuch lesen dann stolpert man auch über die für VHF/UHF Transponder nützliche Funktion ein Frequenzpaar statt einer Shift abspeichern zu können.


  
 
 Betreff des Beitrags:
Danke für deine Ausführungen, Felix.

Ich hatte mich im Prinzip schon für den Yaesu entschieden, da bin ich auf den Kenwood aufmerksam geworden.
Aber die beiden Geräte geben sich wahrscheinlich in der Praxis nicht viel.
Habe leider nicht die Möglichkeit das auszutesten, denn es wäre schon mal interessant beide Geräte unter den gleichen Bedingungen am Messplatz zu vergleichen.

Ja, genau das meine ich - mobil macht das mit 50 Watt sicher mehr Spaß:) Wobei ich sagen muss es geht auch mit 5 Watt, bei den wirklich potenten Relais, aber das hat halt seine Grenzen.

Thorsten, DM5TK, hast du was Neues im Vergleich zwischen dem TM V71E und den Yaesus. Wäre da auch dran interessiert. Bzgl. Empfindlichkeit etc., du hast es ja weiter oben ausgeführt. Irgendwo, da stimme ich zu, muss ja auch der Preis des Kenwood gerechtfertigt sein, mal abgesehen vom Markennamen.

73 von Stefan, DO1STS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo Stefan,

in einer Hinsicht kann ich Dich vielleicht etwas beruhigen:
Die THD(Total Harmonic Distortion)-Werte welche bei der maximalen Ausgangsleistung angegeben werden (die meinst Du doch?), haben meistens wenig mit den Verzerrungen bei geringer, also normaler Aussteuerung zu tun.
Es verhält sich eher anders herum:
Irgendwie muss man ein Kriterium für die maximale Ausgangsleistung finden, um diese messen und angeben zu können.
Solche Verstärker-ICs haben typ. THD-Werte im Bereich von etwa 0.02% bis 1.5% über einen sehr weiten Aussteuerungsbereich. Bedingt durch die endliche Betriebsspannung ist logischerweise irgendwann Schluss (es kommen weitere Effekte, wie z.B. Sättigungsspannungen der Halbleiter hinzu); mehr als ein Spannungshub von Massepotential bis zur Betriebsspannung (<=16V) ist einfach nicht möglich bei einer klassischen (und sinnvollen) Gegentaktendstufe. Auf halbem Potential ruht dann die Ausgangsspannung ohne Ansteuerung der Endstufe (6V bei U,b=12V), um einen max. Spannungshub nach oben und unten zu ermöglichen (+-6V), denn es handelt sich ja um eine Wechselspannung, die den LS treiben soll (Gleichspannung wird meistens durch einen Kondensator abgetrennt).
Also kommt es knapp unter der max. Aussteuerbarkeit zu einem extremen Anstieg des Klirrfaktors (z.B. auf 5%), der bei nur geringfügig höherer Aussteuerung rasch vielfache Werte erreicht (z.B. 10%).
Weil die Funktion des Klirrfaktors in Abhängigkeit von der Leistung in einen "Knick" übergeht, wo letzterer extrem ansteigt, wobei die Leistung ja fast nur noch durch Verzerrungsprodukte steigt, ist dort die Leistungsgrenze erreicht. Weil dieser "Abknickpunkt" aber nicht scharf begrenzt ist, sondern einen weichen Übergang darstellt, muß man sich jetzt einen sinnvollen Punkt aussuchen, den man zur Angabe der max. Leistung heranzieht.
Wie sieht nun die Praxis aus? Ein Labor gibt die max. Leistung bei 5% Klirrfaktor an, ein anderes bei dem selben Gerät bei 10%, wobei z.B. die max. Leitung einmal 2W bei 5% und einmal 2,2W bei 10% betragen kann, "welches Schweinderl hätten's denn gern"?
Somit wird die Lautstärke so weit erhöht, bis der Klirrfaktor gerade inakzeptabel wird, und dabei die Leistung gemessen. Über den Klirrfaktor des Empfängers oder des NF-Verstärkers bei sinnvollem Betrieb sagt das nichts aus, sondern lediglich über die erzielbare Leistung, welche bei 5% Klirrfaktor und 10% Klirrfaktor bei guten Verstärkern meistens fast identisch ist, es steigen nur noch die Verzerrungsprodukte (Harmonische),
im Extremfall bis zu einem annähernd rechteckförmigen Ausgangssignal bei sinusförmiger Ansteuerung. Das ist aber bekanntlich nicht nur bei NF so. Der Klirrfaktor der Empfänger wird leider selten angegeben und ist stark vom Spektrum des (FM-)Signals abhängig, wodurch eine Angabe allein eines Wertes sinnlos wäre.

Ich hoffe, etwas zur Information beigetragen zu haben, zu den Empfängern geht's nach einer Pause weiter. 73 de DM5TK


  
 

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