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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endstufe?
BeitragVerfasst: Mi 4.4.2018 9:16 
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S8
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Registriert: So 27.7.2008 15:52
Beiträge: 1021
Denke wir sollten den Begriff : PEP und Reale Ausgangsleistung ( Watt die aus dem Gerät z.B. in CW oder RTTY raus kommen ) betrachten.
Mir selber interessiert nur was Hinten raus kommt.
Den Wirkungsgrad kann ich ja auch vergleichen zwischen Eingangsleistung und Ausgangsleistung.
PEP ist für mich immer so eine schwammige Angabe.

Wo der Unterschied zwischen 1 oder 2 Röhren PA liegt, kann ich nicht kommentieren ( keine Ahnung ).

Meine Kaufentscheidung war :
1 KW Reale Ausgangsleistung über sehr lange Zeit.
NT sollte es locker verkraften können.
Bedienung sollte in kurzer Zeit erfolgen können.
Da hatte ich bei der ALPIN 200 mehr als nur Reserven ;-)
Die konnte Real 2,3 KW Out machen ( wie lange kann ich nicht sagen ).
NT war bei 1 KW gerade mal zu 50 % ausgelastet.
Bandwechsel zwischen 5 bis 10 Sekunden, dank Voreinstellungs- Tabelle.
Unterlagen kann ich nichts bemängeln.
Garantie ...... kann ich nur drüber Grinsen ...... die PA laüft Heut zu Tage noch ohne Beanstandung.
Ist halt nicht auf der Kante genäht !

Finde es immer Lustig, wenn OP´s versuchen, möglichst an der Leistungsgrenze ihre Geräte zu betreiben.
Das sind meistens die, die auch Garantie unbedingt benötigen ;-)
Keine Ahnung und / oder Gefühl für Technisches Gerät haben.
Meckern, wenn irgend wo 10 Watt angeblich am Outp. fehlen usw.

In meinem Bekanntenkreis sehe ich überwiegend Probleme bei Halbleiter Endstufen.
Kenne nicht einen, der noch keinen Defekt an seiner PA hatte ;-(

vy 73 de Bert SE2I

_________________
vy 73 von Bert


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endstufe?
BeitragVerfasst: Mi 4.4.2018 10:02 
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Registriert: Di 6.1.2015 21:35
Beiträge: 224
Wohnort: Dietenhofen JN59IJ
DK6HS hat geschrieben:
Hallo,

welche HAL 1200 Atlantic hast du? Die Mk 2 sollte keine Probleme mit der Wärme haben. Ich habe das erste Modell der HAL 1200 und auch hier habe ich das Problem mit Wärmeabführung durch einfaches Bearbeiten des Gehäusedeckels in den Griff bekommen. 700 Watt in SSB im Contest sind kein Problem. Auf mehr als 58 Grad steigt die Temp nicht an. Einfachste Möglichkeit die Temperatur in den Griff zu bekommen: Gehausedeckel lösen und ca. 2 cm nach hinten schieben, funktioniert genau so gut, falls du die PA nicht bearbeiten willst.

Das mit den Störungen ab 17m aufwärts kann ich leider bestätigen, auch wenn sie bei mir nur mit S 2 auftauchen. Dies stört mich nicht wirklich da ich hauptsächlich auf 40m zugange bin.


Danke für die Tipps und die Bestätigung der Störungen. Ich habe (theoretisch) sogar eine Mk III. Meine Mk 2 wurde beim Hersteller noch mit zwei zusätzlichen Lüftern ausgestattet. Die verschiedenen Temperaturen wurden dadurch verändert.
40 °C wurde zu 38°C (L1)
50 °C zu 45 °C
und 70 °C zu 55 °C.
Stop nun bei 57 °C statt 75 °C.

Nun, im SSB Contest Betrieb ist das kein Problem, aber bei digitalen Betriebsarten wird sie auch bei 500 W sehr schnell sehr heiss und damit auch laut.
Ich möchte einfach etwas "stabileres".


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endstufe?
BeitragVerfasst: Mi 4.4.2018 11:41 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
Beiträge: 3453
SE2I hat geschrieben:
Denke wir sollten den Begriff : PEP und Reale Ausgangsleistung ( Watt die aus dem Gerät z.B. in CW oder RTTY raus kommen ) betrachten.
Mir selber interessiert nur was Hinten raus kommt.
Den Wirkungsgrad kann ich ja auch vergleichen zwischen Eingangsleistung und Ausgangsleistung.
PEP ist für mich immer so eine schwammige Angabe.


Daran ist nichts schwammig und es ist in jedem Fall eine reale Ausgangsleistung.
Das ist die Ausgangsleistung die man an einer Endstufe misst.
Mit CW oder RTTY Träger gemessen ist sie meist etwas niedriger als bei Sprachmodulation weil die Kondensatoren im Netzteil dabei eine geringere Pufferwirkung haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endstufe?
BeitragVerfasst: Mi 4.4.2018 12:42 
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S8
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Registriert: Fr 23.1.2009 12:23
Beiträge: 1375
Wohnort: Soest
rejection hat geschrieben:
SE2I hat geschrieben:
Denke wir sollten den Begriff : PEP und Reale Ausgangsleistung ( Watt die aus dem Gerät z.B. in CW oder RTTY raus kommen ) betrachten.
Mir selber interessiert nur was Hinten raus kommt.
Den Wirkungsgrad kann ich ja auch vergleichen zwischen Eingangsleistung und Ausgangsleistung.
PEP ist für mich immer so eine schwammige Angabe.
Daran ist nichts schwammig und es ist in jedem Fall eine reale Ausgangsleistung.
Das ist die Ausgangsleistung die man an einer Endstufe misst.
Mit CW oder RTTY Träger gemessen ist sie meist etwas niedriger als bei Sprachmodulation weil die Kondensatoren im Netzteil dabei eine geringere Pufferwirkung haben.
Yep. Hier sollten keine neuen Verunsicherungen auftreten.
Es ist ja im Übrigen kein Verbrechen eine Endstufe bewusst für den SSB-Betrieb zu konstruieren.
Ich habe auch 10 Jahre so eine Endstufe betrieben. Man muss halt nur wissen was man tut.
Bei "kommerziellen" Amateurfunk-Endstufen muss eben ganz klar angegeben werden in welcher Betriebsart welche Ausgangsleistung gefahren werden kann.
DG7NFX hat geschrieben:
Nun, im SSB Contest Betrieb ist das kein Problem, aber bei digitalen Betriebsarten wird sie auch bei 500 W sehr schnell sehr heiss und damit auch laut.
Ich möchte einfach etwas "stabileres".
Das Problem der LD-Mosfet-Endstufen ist, das eine Reduktion der Ausgangsleistung die Verlustleistung praktisch nicht reduziert. Der Wirkungsgrad nimmt mit sinkender Ausgangsleistung rapide ab. Im Klartext heißt das, das bei Vollaussteuerung knallharter C-Betrieb mit Wirkungsgraden von fast 70% gefahren wird. Das sieht man dann im Ausgangsspektrum. In vernünftiger Qualität kann man bestenfalls die Hälfte der Sättigungsleistung in SSB nutzen.
df2jp hat geschrieben:
...Meine R&S VK859C1 macht z.B. 1,2 KW Dauerstrich, da passt dann aber auch die Stromversorgung, aus 3 Phasen/3KVA Input werden dann 2x 50V/35A für die Endstufen und 1x 28V/15A für die Vorstufen . Da kommt dann aber auch ein entsprechend "gesundes" Signal raus.
Das ist allerdings technischer Stand der 80er Jahre
Bei der XK2000 Familie ab den 90ern sind überall SMPS mit PFC verbaut. Da kann man die jetzt noch benötigten 2KVA rund um die Uhr locker aus einer Phase ziehen. :-)
Zurück zum TE. :-)
Du kannst natürlich deine vorhandene Endstufe kühltechnisch aufrüsten. Dann das Netzteil noch gegen ein bewährtes Servernetzteil tauschen und los geht´s. Hauptsache deine Tiefpass-Filter machen nicht schlapp. :wink:
Eine Röhren-PA die 1KW keydown macht, braucht schon einiges an Reserve und liegt neu jenseits von 3k€.
Das ist aber nichts neues. Die Grenzen werden in der Tat von der Lüftung (viel gleich laut) und dem Netzteil gezogen.
Aus einer Netzphase kann man mit den üblichen Netzteil-Konstruktionen bei Röhren-PAs etwa 2.4kW DC-Input ziehen. Das sollte also für 1kW reichen.
Falls dir eine gebrauchte Henry 2K classic X in die Hände fällt, hättest du so etwas für 24/7, allerdings ohne WARC-Bänder.
Daher sind sie auch recht preiswert. Das Netzteil ist allerdings schwerer als die Endstufe.
Bei den neuen PAs musst du halt eine Nummer größer kaufen, damit sie bei 1K auch bei Oberstrich-Betriebsarten mitmachen.
ACOM gibt bei der A2100 1.5kW mit continous carrier an. Dann probier es doch einfach mal aus. :-)
73, André


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