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 [ 40 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Hallo liebes Forum,

meine Frage an euch betrifft die richtige Art der Impedanzmessung einer Drahtantenne um diese dann möglichst richtig mit 50Ohm ans TRX zu bekommen.

Die Ausgangssituation ist, dass ich nur eine Drahtantenne mit etwa 9m schräg aufwärts, vom Speisepunkt zu einem temporären 6m Mast, spannen kann.

Damit bedeutet dies, dass die Antenne endgespeist werden muss.
Zur Verfügung steht ein MFJ-269c Analyser.
Ich möchte gerne an einem Draht, in meinem Fall 9m, richtig die Impedanz messen. Offenbar kommt es stark drauf an wo die Antenne aufgebaut ist, da ich unterschiedliche Messwerte bekomme - Draht quer durch die Wohnung horizontal spannen, Draht horizontal im Freien 1m überm Boden gespannt oder vertikl am Mast frei stehend. Weiters stellt sich die Frage ob mit oder ohne Radials dies zu messen ist? Ziel ist die 9m Draht mit einer austauschbaren Spule am Speisepunkt auf das gewünschte Band auf Lambda/2 resonant zu bringen. Darum möchte ich auch den imaginär Teil richtig messen um so die Verlängerungsspule dimensionieren zu können.

Ich wäre dankbar für Tipps und Tricks
73 de Roman


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Hallo Roman,
die handelsüblichen Analyser zeigen verlässliche Werte nur im Bereich um 50 Ohm Realanteil an. Von den Messwerten bei einem unabgestimmten Leiter mit nicht eindeutigem Gegengewicht auf die Werte der Verlängerungsspule zu schließen, erscheint wir kaum möglich.
Mein Vorschlag: Wickele auf ein üblichliches Kunststoffrohr eine Spule mit vielen Abgriffen und ermittle experiment die passenden Induktivität. So nebenbei bekommst du auch Erfahrungen mit dem Thema.
Eine entsprechende Simulationsoftware wie 4nec2 ist auch sehr hilfreich.

73 Chris


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Das wird, glaub ich, nichts...

Kann man einen zu kurzen Strahler mittels Spule am [b:1y5vv14t]Drahtende [/b:1y5vv14t]/ Speisepunkt auf 1/2 L Resonanz bringen ? . Da fliest nur sehr wenig Strom.

Die Spule muss dahin, wo Strom fliest, also Richtung Mitte verschieben.

Ich würde versuchen, eine leidlich gute HF Erde zu beschaffen (möglichst lange Radiale eingraben) und dagegen mit Tuner anpassen.

Spannungsbauchspeisung:

L/2 Strahler am Ende zu speisen erfordert ein Anpassnetzwerk, dass auf die sehr hohe Impedanz transformieren kann. (L Glied, Fuchkreis etc. ) ist das vorhanden ? auch so spannungsfest, dass es deine Leistung abkann ?

Grüsse, Alfred.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Hi,
wenn deine Antenne viel zu kurz ist kannst du auch eine Dachkapazität bauen, einfach von der Mastspitze noch paar Drahststücke schräg nach unten spannen.

Gegengewicht ist immer nötig. Welche Bänder möchtest du benutzen ?

73 de DL3FOX Uwe


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Guten Abend,
Vielen Dank für die ersten Antworten.
Radials eingraben geht nicht da ich direkt am Dach hantieren muss. Auch nicht auf einer zugänglichen Dachfläche. Die Speisung erfolgt an einem Fenster wo der TRX ist und der temporäre 6m Mast ist ca 7m weiter bei einem anderen Fenster.
Lambda/2 ist deswegen mein Ziel da das Gegengewicht nicht "so" wichtig ist und ich den Blitzableiter anzapfen kann.
Leistung wird nicht mehr als 50W benötigt.
Erste Tests haben heute gezeigt, dass ich auf 40m, einer geringen Indiktivität am Fusspunk, Gegengewicht am Blitzableiter und einer Mantelwellensperre am Speisepunkt, bei 20W ganz gut abstrahle. Das ganze ohne Tuner und bei einem SWR von 1.4 (Fast 50Ohm Real und ein klein wenig Reaktanz)
Leider kann das sich dabei aber nur um Lambda/4 gehandelt haben, da es wirklich nur mal eine kleine Induktivität war.

Wie gesagt Lambda/2 bei z.B. 20m Band habe ich noch nicht probiert. Könnte als Anpassung ein "Spartraffo" funktionieren? Sagen mir bei einer Lambda/2 Reaktanz von 1kOhm sollte das möglich sein, oder?
Leider fehlen mir die Optionen eine andere Antennenform - ausser eine Drahtantenne - in die Luft zu bekommen. Vorschläge sind natürlich willkommen. Ich bitte aber vor allem um eure konstruktiven (im wahrsten Sinne des Wortes) Vorschläge endgespeist arbeiten zu können.

Bänder sind 40m, 20m und 10m mal das Ziel
vry 73 de Roman


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Hallo Roman,

zur Ermittlung der Halbwellenresonanz eines endgespeisten Strahlers ist mir kein direktes Verfahren bekannt, ich habe es deshalb so gemacht:
http://www.qrpforum.de/index.php?page=T ... #post47153

Der von Dir genannte Spartrafo ist Bestandteil der HiEndfed Antenne und scheint - wenn der Strahler tatsächlich Halbwellenresonanz hat - auch zu funktionieren.

Wenn Du mit dem Testaufbau ohne Anpassung auf 40m mit l/4 Resonanz hinkommst, brauchst Du ja nur noch für 20 und 10 die Anpassung. Das könnten 2 umschaltbare L-Glieder sein oder als Kompromiss für beide oberen Bänder besagter Spartrafo als 1:64 UnUn.

Den 9m Draht mittels Spule am Fußpunkt auf 7 MHz Halbwellenresonanz zu "verlängern" halte ich schon deshalb nicht für sinnvoll, da diese Induktivität für die beiden anderen Bänder überbrückt werden müsste. Vielleicht kommst Du aber in die Nähe der Halbwellenresonanz für 7 MHz, wenn Du den Draht am 6 m Mast wieder herunterführst.

http://www.qrpforum.de/index.php?page=A ... f6acddb007

und :
http://www.qsl.net/dk7zb/Tuner/lc_match.htm

73 Wolfgang


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Hallo,
hier ist ein konstruktiver Vorschlag:
Endspeisung mit Zweidrahtleitung (Zeppelinantenne). Mit einem symmetrischen Tuner sollten sich dann ohne weiteres Gegengewicht 30 - 6m anpassen lassen. Für die längeren Bänder müssen verlustarmen Spulen am Speisepunkt eingeschleift werden, die man per Relais umschaltet.
73
Thomas


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
[quote]Hallo,
hier ist ein konstruktiver Vorschlag:
Endspeisung mit Zweidrahtleitung (Zeppelinantenne). Mit einem symmetrischen Tuner sollten sich dann ohne weiteres Gegengewicht 30 - 6m anpassen lassen. [b:aixyw65u]Für die längeren Bänder müssen verlustarmen Spulen am Speisepunkt eingeschleift werden, die man per Relais umschaltet.[/b:aixyw65u]
73
Thomas[/quote]
Wozu? Das macht doch der Tuner schon. Ich betreibe so eine 6,3m lange Vertikal. Auch im Wirkungsgrad wird so eine Spule nicht wirklich viel bringen, für 80m ist es eher eine Stummelantenne...

Gruß
Stefan


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Hallo Roman,

du hast den Blitzableiter zum "erden".

dein 9m Draht ist auf 40 eher ein 1/4 Strahler.

Je nach Länge deines Blitzableiters zur Erde kann das mehr oder weniger gut gehen. Wenn der Blitzableiter z.b. ca. 10m lang ist, ist es ein sogenannter "Metallisolator" auf 40m. D.h. du bekommst keinen Strom rein, weil da, wo du deinen Tuner anschließt, der Spannungsbauch bei 40 sitzt. ( Der Strombauch ist immer am Erdpunkt)

Ich würde es so machen:

Draht eventuell 1m länger (für 1/2 Resonanz 20 / 1 L für 10)

Dann mittels "Tuner" für 40 ( Draht 1/4 L, Blitzableiter unbekannt, Tuner muss diesen "Impedanzsprung" anpassen können !!) für 20 /10 : Resonanztrafo (L Glied, Fuchskreis, 1:64 Balun wie du willst).

L Glieder kann man sich mittels Drehko von ebay, PP Abflussrohr mit 4 Quadrat CU und Krokoklemmenabgriff für wenige € selber bauen.

Damit bekommst du eventuell auch 40 sauber angepasst, vorausgesetzt dein Blitzableiter ist nicht zufällig 1/4, 1/2 L auf 40 lang.

Auf 40 wird dein Blitzableiter natürlich genauso strahlen wie dein Draht, er ist Bestandteil der Antenne. Umgekehrt wird er dir auch fleissigst jede Menge Haus QRM liefern.

Grüsse, Alfred.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
[quote][quote]Hallo,
hier ist ein konstruktiver Vorschlag:
Endspeisung mit Zweidrahtleitung (Zeppelinantenne). Mit einem symmetrischen Tuner sollten sich dann ohne weiteres Gegengewicht 30 - 6m anpassen lassen. [b:1dl3z7on]Für die längeren Bänder müssen verlustarmen Spulen am Speisepunkt eingeschleift werden, die man per Relais umschaltet.[/b:1dl3z7on]
73
Thomas[/quote]
Wozu? Das macht doch der Tuner schon. Ich betreibe so eine 6,3m lange Vertikal. Auch im Wirkungsgrad wird so eine Spule nicht wirklich viel bringen, für 80m ist es eher eine Stummelantenne...
[/quote]

Der Wirkungsgrad würde verdoppelt.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
[quote]Guten Abend,
Vielen Dank für die ersten Antworten.
Radials eingraben geht nicht da ich direkt am Dach hantieren muss. Auch nicht auf einer zugänglichen Dachfläche. Die Speisung erfolgt an einem Fenster wo der TRX ist und der temporäre 6m Mast ist ca 7m weiter bei einem anderen Fenster.
Lambda/2 ist deswegen mein Ziel da das Gegengewicht nicht "so" wichtig ist und ich den Blitzableiter anzapfen kann.
Leistung wird nicht mehr als 50W benötigt.

Wie gesagt Lambda/2 bei z.B. 20m Band habe ich noch nicht probiert. Könnte als Anpassung ein "Spartraffo" funktionieren? Sagen mir bei einer Lambda/2 Reaktanz von 1kOhm sollte das möglich sein, oder?

[b:22khpz29][i:22khpz29]Du meinst eventuell die Impedanz, die wäre aber wesentlich hochohmiger als 1kOhm bei einem Lambda/2 Strahler den Du allerdings gar nicht hast.[/i:22khpz29][/b:22khpz29]

Leider fehlen mir die Optionen eine andere Antennenform - ausser eine Drahtantenne - in die Luft zu bekommen. Vorschläge sind natürlich willkommen. Ich bitte aber vor allem um eure konstruktiven (im wahrsten Sinne des Wortes) Vorschläge endgespeist arbeiten zu können.

Bänder sind 40m, 20m und 10m mal das Ziel
[/quote]

Auf 40m ist nur Stromspeisung möglich. auf 20 und 10m nur Spannungsspeisung.
Die einzig sinnvolle Einspeisung, zumal der Transceiver sich sowieso direkt an der Antenne befindet, ist per LC-Glied.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Hi,
ich würde versuchen mit Antenne und Massestrippen OHNE Blitzableiter auszukommen.
Da holst du dir ev. den ganzen Hausstörmüll ins Funkgerät.

Also Antenne/ Massestrippen->Tuner->Mantewellensperre

Viele Tuner mögen keine l/2 Antennen wie die sehr hochohmig sind, also ev. andere Längen verwenden.

73 de DL3FOX Uwe


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Liebe OMs,
ich freue mich über die vielen Vorschläge. Ich muss das nur etwas sortieren und genauer nachfragen, da ich teilweise keine bildliche Vorstellung habe, wie ich diese Ideen ausprobieren kann. Leider denke ich zu sehr in Schaltplänen :-)
Der Reihe nach: Blitzableiter ist offenbar keine gute Idee als Gegengewicht. Ich denke dies werde ich lassen - war aber auch nur eine Idee zum Testen. Als alternative habe ich aber leider nur die Möglichkeit eine x- Meter lange Litze aufs (Giebel)Dach zu werfen, liegt jedoch dann eher als Haufen Draht dort, also nicht schön ausgerollt.
Eigentlich war mein Gedanke bzgl Lambda/2 auf 40m (mit Induktivität im Fußpunkt), Lambda/2 auf 20m (mit kleinerer Induktivität im Fußpunkt) und Lambda auf 10m Band genau wegen meiner schlechten Möglichkeit ein Gegengewicht zu schaffen.
Diese Information habe ich gelesen dass es bei Lambda/2, Lambda, 3 Lambda/2, ... das Gegengewicht nicht so wichtig ist. Stimmt diese Information??

Zepp Antenne ist nicht möglich da die Speiseleitung (Hühnerleiter) Teil der Antenne ist und ich keinen Platz für diese Leitung habe. Speisepunkt ist direkt beim Fensterbrett.
Es sei auch gesagt, dass diese Antenne NICHT permanent aufgespannt ist. Wenn sie nicht in Verwendung ist, liegt sie nur am Dach und der Mast wird abmontiert.

Die Idee wäre gewesen ohne Tuner auszukommen, eben mit einer gewickelten Induktivität mit unterschiedlichen Abgreifpunkten. Drum dachte ich auch das die Platz-bedingten 9m gar nicht so schlimm sind, da ich mit dieser Länge immer mit einer Induktivität verlängern muss. Der Vorschlag die 9m zu verlängern und den Mast noch vertikal hinunterzuführen erzeugt die Frage ob diese Antennenform gut strahlt und ob, sagen wir dann ca 14-15 m Draht, leichter auf 40m-20m-10m zu bringen?

@Alfred: Könntest Du Deinen Vorschlag etwas "verbildlichen"? Eine Induktivität ist schnell gewickelt und KW-Drehkondensatoren (Spannungsfest) habe ich auch von meiner Magnetic Loop zur Verfügung.
Hier gibt es ja dann noch die Variante nach den ca 10m Draht eine Spule einzufügen, die dann mit einer zusätzlichen Litze nach der Spule, die Verlängerung Lambda/2 auf 40m macht. Allerdings weiß ich nicht ob das im Selbstbau so funktioniert bzgl dimensionieren/messen/testen bis sie richtig angepaßt ist.

Eine letzte Variante die möglich wäre und die einfach wäre ist, dass ich doch meinen Tuner nehme MFJ-971. Der hat auch einen Anschluß für eine Drahtantenne. Sprich einfach x-Meter Draht direkt an den Tuner, Tuner aufs Fensterbrett stellen. Aber wie muss dann das Gegengewicht aussehen? Wird das dann nicht wieder problematisch?

Danke für eure Hilfe eine passende Kompromiss Antenne, für meine Gegebenheiten zu finden

vry 73 de Roman


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Hallo Roman,

40m:

Eine Antenne hat im Speisepunkt 2 Pole, die beide gleich behandelt werden müssen. Der Strom, den du in einen 1/4 L Monopol "reindrückst" muss ja irgendwo herkommen.

D.h. der Gegenpol muss entweder eine perfekte Erde sein, oder sich auch wie ein L 1/4 Strahler verhalten.

Draht beliebiger Länge aufs Dach werfen ist kein vernünftiger Gegenpol. Wie denn auch. wenn der zufällig 1/2 L ist, ist der Gegenpol hochohmig. Wenn er nicht zufällig L 1/4 hat ist er mit Reaktanzen behaftet.

20m / 10m: Spannungsbauchspeisung. Hat den Vorteil, dass der "Gegenpol" auch hochohmig sein kann. da reicht der Mantel des speisenden Koaxkabels oft aus.

Ist auch mit Vorsicht zu genießen.

hier ist ein Link:

https://www.darc.de/der-club/distrikte/ ... /antennen/

Les mal die Teile 4 und 5 mal in Ruhe durch.

Grüsse, Alfred.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Impedanzmessung Drahtantenne - richtig gemacht
Schau dir vor allem Seite 36/37/38 in Teil 5 an.


  
 

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