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Fragen und Antworten zum Thema Funk


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 [ 94 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
Da Wichtigste vorab: Auch wenn das Thema polarisieren sollte wünsche ich mir dennoch eine möglichst [u:nvi5rgxx]sachliche[/u:nvi5rgxx] Diskussion.

Unter anderem im Thread "[url=http://forum.db3om.de/ftopic27288.html:nvi5rgxx]Ist der analoge Relaisfunk am Ende?[/url:nvi5rgxx]" wird deutlich das die Verknüpfung von Amateurfunk und Internet für die Mehrzahl der Amateure selbstverständlich und erstrebenswert scheint. Denn wir sind offen für neue Techniken auch auf die Gefahr hin dass damit ein Großteil der Kommunikation auf amateurfunkfremde Infrastruktur ausgelagert wird. Ein sehr schönes Beispiel aus der Praxis ist DigitalVoice. Denn dort basiert die Vernetzung derzeit zum allergrößten Teil auf Servern sowie Verbindungen im Internet. Dies wird allgemein akzeptiert und toleriert. Es gehört halt einfach dazu. Und bietet ja auch eine Menge Vorteile.

Beim ursprünglich als Funknetz geplanten HAMNET sieht es ähnlich aus. Auch hier hält das Internet immer mehr Einzug. Dies geht u.a. aus dem Thread „[url=http://forum.db3om.de/ftopic27215.html:nvi5rgxx]HAMNET Ausbau Deutschland ?[/url:nvi5rgxx]“ hervor. Man hat erkannt das für viele Amateure das Internet eine ganze Reihe von Vorteilen bietet (Bandbreite, Verfügbarkeit, ...) und kombiniert das Ganze entsprechend miteinander zu einem „Amateurfunk-Intranet“. Dieses besteht damit sowohl aus Servern und Verbindungen im Internet als auch als Infrastruktur an Funkstandorten. Beides geht fließend ineinander über. Allerdings hat der User hier durch seine eigene Zugangsart noch ein wenig Einfluss darauf ob für seine Verbindung überwiegend Funk oder eben das Internet genutzt wird. Erreichen kann er trotzdem alles. Egal ob er via Funk oder Internet verbunden ist.

Das Internet bietet also für uns eine Menge Vorteile. Das ist unumstritten. Und wird daher auch sehr gerne genutzt. Und zwar mit wachsender Begeisterung. Denn es ist ja alles schon da und damit auch so schön einfach. Aber besteht nicht genau darin eine Gefahr? Nämlich das wir die Nutzung von amateurfunkfremder Infrastruktur (eben dem Internet) immer mehr als völlig selbstverständlich ansehen? Das wir nun auch noch die QSOs immer mehr ins Internet auslagern und den Amateurfunk höchstens nur noch als Zubringer zum nächsten Repeater oder HotSpots auf dem Schreibtisch benutzen?

Gerade im höheren Bereich stehen uns zum Glück (noch) sehr viele Frequenzen zur Verfügung. Und wir haben sogar ein Amateurfunkgesetz. Nicht ohne Grund. Setzen wir das Ganze aber nicht vielleicht ein klein wenig aufs Spiel wenn wir selbst für die QSOs immer mehr das Internet und immer weniger Funkverbindungen benutzen? Und wenn wir parallel dazu immer mehr Fixundfertighardware wie das bei DigitalVoice und HAMNET (bis auf wenige Ausnahmen) der Fall ist? Ok, ein wenig Software schreiben wir vielleicht noch selbst. Und beschäftigen uns mit Computern und Netzwerktechnik. Aber allein dafür braucht es keinen Amateurfunk. Denn das kann und darf jedermann auch so. Verlieren wir damit nicht irgendwann unser Unterscheidungsmerkmal? Welches uns deutlich vom reinen "Hobbyfunk" sowie von den kommerziellen Diensten abgrenzt?


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
[quote]
Das Internet bietet also für uns eine Menge Vorteile. Das ist unumstritten. Und wird daher auch sehr gerne genutzt. Und zwar mit wachsender Begeisterung. Denn es ist ja alles schon da und damit auch so schön einfach. Aber besteht nicht genau darin eine Gefahr? Nämlich das wir die Nutzung von amateurfunkfremder Infrastruktur (eben dem Internet) immer mehr als völlig selbstverständlich ansehen? Das wir nun auch noch die QSOs immer mehr ins Internet auslagern und den Amateurfunk höchstens nur noch als Zubringer zum nächsten Repeater oder HotSpots auf dem Schreibtisch benutzen?

Gerade im höheren Bereich stehen uns zum Glück (noch) sehr viele Frequenzen zur Verfügung. Und wir haben sogar ein Amateurfunkgesetz. Nicht ohne Grund. Setzen wir das Ganze aber nicht vielleicht ein klein wenig aufs Spiel wenn wir selbst für die QSOs immer mehr das Internet und immer weniger Funkverbindungen benutzen? [/quote]

Das wird wohl so kommen.
Für mich hat das alles angefangen beim analogen Relais sowieso nichts mehr mit Amateurfunk zu tun, deshalb befasse ich mich auch nicht damit.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
[quote] Für mich hat das alles angefangen beim analogen Relais ...[/quote]

Oh, da schon....??

Dafür, dass das schon nichts mir AFu zu tun hat, beschäftigst Du Dich aber reichlich mit Internet und Foren, was ja nun gar überhaupt nichts mit Amateurfunk zu tun hat. Selbst ein Amateurfunkforum dürfte nach Deiner Weltanschauung nichts mit Amateurfunk zu tun haben. Und trotzdem gibst Du zu allen möglichen Themen, die dich angeblich gar nicht interessieren, Deinen Senf dazu.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
Eine "Gefahr" sehe ich vor allem darin, heute noch Leute neu für den Amateurfunk zu begeistern. Wozu aufwendig und teuer eine Lizenz machen wenn man praktisch alle Funktionen auch nur im Internet bekommt. Hab gesehen, dass OMs per Zello (via Echolink?) "QSOs" machen, dazu brauch ich keine Lizenz. Auch kann ich direkt über's Smartphone Echolink nutzen, es wird zwar Rufzeichen und Zulassung geprüft oder warum eigentlich (rhetorische Frage)?
Die vom Internet abhängigen Afu-Dienste funktionieren grundsätzlich auch prima ohne Afu, der Vorteil ist höchstens dass man "unter sich ist".


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
[quote]Auch kann ich direkt über's Smartphone Echolink nutzen, es wird zwar Rufzeichen und Zulassung geprüft oder warum eigentlich (rhetorische Frage)?"[/quote]Das Rufzeichen wird "geprüft" weil man via EchoLink auch Zugriff auf Amateurfunk-Infrastruktur (Relais- oder Simplexfrequenzen) hat. So ähnlich ist das auch bei den HAMNET-Zugängen via Internet. Es hat also durchaus seinen Sinn. Für EchoLink nach EchoLink bräuchtest Du im Prinzip kein Rufzeichen. Geht ja somit ausschließlich über das Internet. Funk ist dabei nirgendwo im Spiel. Also genauso wie bei Verbindungen von Skype nach Skype.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
Bei manchen Aussagen bezüglich Newcomer könnte man meinen, es würde nur noch Internet geben. Relais Funk ist eine von hunderten Spielwiesen, die es gibt. Relaisfunk, egal ob digital oder analog ist eine Variante des UKW Funks. Ich mache mir da gar keine Gedanken darüber ob und wieso jetzt das eine gut oder schlecht sein soll. Es bleibt für jeden doch genügend Freiraum, sich das raus zu suchen, was er tun will. Es hat doch keinen Nachteil , wenn sich welche mit einer neuen Möglichkeit befassen, aus der in 10 Jahren womöglich was ganz tolles entsteht.
Gruß Stefan


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
[quote]Also genauso wie bei Verbindungen von Skype nach Skype.[/quote]
Genau, das meine ich. Es hat schon alles Vor- und Nachteile. Für Talk-Gruppen unter Gleichgesinnten brauch ich keine Lizenz. Andererseits ist der Einstieg in "richtigen"(?) Amateuerfunk halt auch teuer und aufwendig und dank aktueller Ausbreitungsbedingungen evtl. frustrierend. Da bieten die neueren Technologien (angefangen vom analogen Relais bist zu DMR etc.) halt auch schöne Betätigungsfelder gerade für Einsteiger wie mich.
Ich denke es gibt kein entweder/oder sondern friedliche Koexistenz. Amateuerfunk wird IMHO nicht immer abhängiger vom Internet sondern immer breiter gefächert, es gibt klassisch KW (entweder ganz klassisch mit CW oder Digitalmodes die ja auch wieder abhängig sind von Computern), halb-klassisch UKW (via Relais, Satelliten usw.) und den Internet-Kram. Kann sich jeder raussuchen was zu ihm passt.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
[quote]Kann sich jeder raussuchen was zu ihm passt.[/quote]Ja natürlich, volle Zustimmung! Ist ja nicht verboten und wird ganz bestimmt auch nicht veteufelt. Die Eingangsfrage bezieht sich eher auf eine bzw. meine Gesamtbeobachtung. Also die Entwicklung den der Amateurfunk in manchen Bereichen derzeit nimmt. Und damit meine ich weniger die Kurzwelle. Denn dort geht das eigentliche Signal bzw. QSO ja in den allermeisten Fällen noch von Antenne zu Antenne. Und nicht irgendwo den Weg vom/zum/über das Internet ;-)


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
Der Amateurfunk wird abhängiger vom Internet, wenn die Funkamateure den Amateurfunk vom Internet abhängiger machen.
Was ich damit sagen will ist, daß es die Funkamateure selbst in der Hand haben ob und wieviel Internet im Amateurfunk zugelassen wird oder nicht.
Ich persönlich sehe das Internet dann als nützliches Werkzeug, wenn "Zusatzdienste", wie Audio-oder Videostreams von ATV-Relais, WEB SDR usw. im Internet hängen. Damit können auch Nicht-Funkamateure ohne großen Aufwand reinschauen oder reinhören, oder sich OMs ihr eigenes Signal irgendwo in der Welt zurückhören. Ich sehe es aber als absolut überflüssig an, wenn es Amateurfunkstrukturen ersetzen soll. Z.B. Wenn Relais über das Internet verlinkt werden (dazu gehört auch Echolink), obwohl man es auch über eine Funkstrecke machen könnte (z.B.: wenn abgesetzte Relaisempfänger über SVXLink angebunden werden, obwohl ein Funklink das Gleiche ermöglichen würde usw.).
Fast schon gefährlich finde ich es, wenn die Hotspotfunkerei Überhand nimmt, Leute schon gar keine Antennen mehr zu Hause aufbauen oder ans Auto bauen wollen weil man ja mit LTE und einem Hotspot wunderschön digital im ganzen Land funken (ist es noch funken?) kann, ohne diesen "ätzenden Aufwand mit Antennen, Frequenzsuche usw." (das ist kein von mir konstruiertes Zerrbild, sondern das habe ich original in einem DMR QSO mitgehört) betreiben zu müssen.
In solchen Fällen frage ich mich, ob der Amateurfunk wirklich das richtige Hobby ist.
Gut...jeder nach seinen Vorlieben, das ist auch meine Devise. So lange niemand beeinträchtigt wird.
Blöderweise werden viele "Internetfunker" aber irgendwann übergriffig und fangen an, klassische Strukturen in Frage zu stellen. Die Übergänge sind manchmal schleichend. Und das geht dann eindeutig zu weit.
Vy 73
Wilfried, DJ1WF


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
[quote]Der Amateurfunk wird abhängiger vom Internet, wenn die Funkamateure den Amateurfunk vom Internet abhängiger machen[/quote]Genau so denke ich auch. Wir haben das selbst in der Hand. An know-how, technischen Möglichkeiten usw. dürfte es meiner Meinung nach nicht scheitern. Wir könnten also eigentlich wenn wir wollten. Wenn wir den Betrieb über eigene Infrastruktur und eigene Frequenzen wieder etwas mehr in den Vordergrund stellen würden. Aber ich befürchte das wir bereits einen gewissen Punkt überschritten haben. Von dem es so schnell kein Zurück mehr gibt. Das zeigt ein wenig die derzeit gelebte Realität. Ein paar Beispiele dafür hat Du ja genannt. Meine eigenen Erfahrungen/Beobachtungen sind ähnlich.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
Für mich ist das Internet im Zusammenhang mit dem Hobby ein Hilfsmittel (Cluster, Informationen über Stationen finden, QSL (in allen Facetten),...) aber nicht Medium zur Kommunikation im "funktechnischen" Sinne. Also mir macht das Internet das Hobby "einfacher" bzw. unterstützt es mich, verglichen mit früher (bin ich im Log oder nicht, etc.).


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
[quote]Ich persönlich sehe das Internet dann als nützliches Werkzeug, wenn "Zusatzdienste", wie Audio-oder Videostreams von ATV-Relais, WEB SDR usw. im Internet hängen. Damit können auch Nicht-Funkamateure ohne großen Aufwand reinschauen oder reinhören, oder sich OMs ihr eigenes Signal irgendwo in der Welt zurückhören.[/quote]Als nützliches Werkzeug so wie beschrieben ist absolut nichts gegen den Einsatz des Internets im Zusammenhang mit dem Hobby Amateurfunk einzuwenden. Denn dadurch allein wird der Amateurfunk ja noch nicht "vom Internet abhängig".
[quote]Ich sehe es aber als absolut überflüssig an, wenn es Amateurfunkstrukturen ersetzen soll. Z.B. Wenn Relais über das Internet verlinkt werden (dazu gehört auch Echolink), obwohl man es auch über eine Funkstrecke machen könnte (z.B.: wenn abgesetzte Relaisempfänger über SVXLink angebunden werden, obwohl ein Funklink das Gleiche ermöglichen würde usw.).[/quote]Genau darauf zielte eigentlich die Eingangsfrage ab. Daher die beiden Beispiele DigitalVoice und HAMNET.
[quote]Fast schon gefährlich finde ich es, wenn die Hotspotfunkerei Überhand nimmt, Leute schon gar keine Antennen mehr zu Hause aufbauen oder ans Auto bauen wollen weil man ja mit LTE und einem Hotspot wunderschön digital im ganzen Land funken (ist es noch funken?) kann, ohne diesen "ätzenden Aufwand mit Antennen, Frequenzsuche usw." (das ist kein von mir konstruiertes Zerrbild, sondern das habe ich original in einem DMR QSO mitgehört) betreiben zu müssen.
In solchen Fällen frage ich mich, ob der Amateurfunk wirklich das richtige Hobby ist.[/quote]Sowohl solche HotSpots als auch HAMNET-Zugänge via Internet (24/7 mit FritzBox verbunden) scheinen aber überaus beliebt zu sein. Grund: Es ist viel einfacher, bedeutet weniger Aufwand und man braucht kein Relais um "weltweit zu funken" (das stammt so ähnlich übrigens aus einer Werbeanzeige von Difona).


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
[quote]z.B.: wenn abgesetzte Relaisempfänger über SVXLink angebunden werden, obwohl ein Funklink das Gleiche ermöglichen würde usw.[/quote]Wobei dies sogar eine völlig vom Internet unabhängige Lösung wäre wenn z.B. HAMNET HF-Linkstrecken verwendet würden. Die technischen Möglichkeiten bestehen ja. Und es wird teilweise zum Glück auch so gemacht. Aber leider nur relativ selten.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
Ich kenne mich im Hamnet nicht aus, aber wir haben hier mehrere DMR-Relais miteiner verbunden, die über Hamnet per HF angebunden sind. Wäre es vielleicht möglich, dass zwar im Hamnet einige Verbindungen aufgrund der Infrastruktur per Kabel verbunden sind, aber vielleicht doch irgendwann per HF angebunden werden? Dann wäre nämlich der Grundgedanke der Vernetzung per HF doch genüge getan.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wird der Amateurfunk immer abhängiger vom Internet?
[quote]aber wir haben hier mehrere DMR-Relais miteiner verbunden, die über Hamnet per HF angebunden sind. [/quote]Meist wird in solchen Fällen das HAMNET nur als "Zubringer" zum Internet benutzt. Wenn also direkt am Relaisstandort (z.B. Fernmeldeturm) kein Internetanschuss vorhanden ist. Über diesen Weg wird dann einfach der Internetanschluss des Nachbarstandortes (mit)genutzt.

Grund: Die DV-Vernetzungskonzepte (und übrigens auch EchoLink) basieren fast alle komplett auf Internet-Infrastruktur. Daher geht es meist auf schnellsten Weg vom Relaisstandort ab in Richtung Internet. Die Funkverbindung (in diesem Fall also der HAMNET-Link) wird somit nur auf der "ersten Meile" genutzt. Der Rest ist dann wieder vollständig abhängig vom Internet und somit von amateurfunkfremder Infrastruktur. Fällt diese dann weg bzw. aus geht es nur noch lokal. Da nützt dann auch die HAMMET-Anbindung nichts.


  
 

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