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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil
BeitragVerfasst: Mo 5.3.2018 15:53 
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Registriert: Di 26.8.2008 22:59
Beiträge: 9525
Hi,
wenn du wirklich Gleichstrom zum funken haben willst..brauchst du einen Linear Regler hinter dem Netztrafo. Normal hast du also einen Trafo mit 15-18 V AC am Ausgang. Paar Volt werden dann im Regler verbraten.
Mit nem 10 Volt Trafo wird das also nix...

http://www.rclineforum.de/forum/board72 ... g-bei-10a/

Alternativ geht auch ein Schaltnetzteil das aber eben auch Taktstörungen im Empfänger erzeugen kann...

73 de DL3FOX Uwe

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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil
BeitragVerfasst: Mo 5.3.2018 18:55 
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Registriert: Sa 26.3.2016 19:45
Beiträge: 1195
frank_w hat geschrieben:
Ich suche auch ein Netzteil 12V 50A. Nach Gleichrichtung und Lafekondensator sollen 13,5V anstehen.

Den Trato wickel ich selber. Also 13,5/1,41 sind 9,8V das ist die Wechsekspannung amTrafo.

Ist das richtig? Gruß Frank DL9FW
Frei nach Radio Eriwan: Ich Prinzip ja, aber .........

Bei 50 gewünschten Ampere mußt Du den Innenwiderstand berücksichtigen. Bei 0,1 Ohm Wicklungswiderstand hast Du dann bereits 5V Spannungsabfall gegenüber der Leerlaufspannung. Der Faktor 1.41 (sqrt(2) ) ist schaltungsabhängig und liefert Dir bei typischem Brückengleichrichter die Leerlaufspannung (Halbwelle Spitze). Eine Übersicht kann ich nach Kurztrip-Ende nachladen.

Es gibt also schon ein paar Details zum rechnen. Falls Du eine geregelte Spannung haben willst, mußt Du jedenfalls etwas Überschuß einbauen. Für den Restbrumm am Ladekondensator gibt es Formeln, bzw. aus der Röhrenzeit Nomogramme, habe ich im Moment am 2.QTH nicht greifbar. Zum Ableiten bin ich jetzt zu faul, sorry. Müßte ich ebenfalls nachladen.

73 Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil
BeitragVerfasst: Mi 7.3.2018 10:09 
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Registriert: Fr 23.1.2009 12:23
Beiträge: 1355
Wohnort: Soest
Noch einmal zur Klarstellung.
Für den Betrieb von Funkgeräten, Endstufen etc. benötigt man stabile 12 oder besser 13.8 Volt mit Rest-Brummspannungen unter 50mV.
Dazu bedarf es einer wie auch immer gearteten elektronischen Regelung. Alleine durch Gleichrichtung und Siebung ist das nicht zu realisieren.
Für 10 bis 20 Euro bekommt man in der Tat hochwertige Servernetzteile. Diese besitzen schon alle erdenklichen Schutzschaltungen.
Insbesondere ist ein Überspannungssschutz dort immer schon vorhanden, welcher bei den allermeisten längsgeregelten Netzteile fehlt.
Das kann im Fehlerfall schon mal ein (mitunter teures) Gerät kosten.
Was noch zu tun bleibt ist die Ausgangsspannung von Taktresten zu befreien und eine vernünftige Lüftung zu bauen.
Das ist aber doch recht überschaubar. :-)
73, André


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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil
BeitragVerfasst: Mo 12.3.2018 11:50 
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Registriert: Fr 17.1.2014 12:59
Beiträge: 26
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@ realHans
@ DF5WW
@ Miniwelle
Und was hat die Berichtigung der Rechtschreibung mit dem Thema zu tun??????????
Es gibt Menschen die haben einen IQ von über 150, haben aber trotz allem eine Rechtschreibschwäche.
Das Ihr euch nicht schämt, das ist ein Amutszeugnis.
Behaltet einfach die Fehler und werdet glücklich.
Es schleichen sich nun mal in der Eile kleine Fehler ein, na und.

Mit den aller freundlichsten Grüßen
Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil
BeitragVerfasst: Mo 12.3.2018 14:25 
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S8
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Registriert: Mo 3.8.2015 5:26
Beiträge: 203
Wohnort: Herzberg/E
db6zh hat geschrieben:
frank_w hat geschrieben:
Ich suche auch ein Netzteil 12V 50A. Nach Gleichrichtung und Lafekondensator sollen 13,5V anstehen.

Den Trato wickel ich selber. Also 13,5/1,41 sind 9,8V das ist die Wechsekspannung amTrafo.

Ist das richtig? Gruß Frank DL9FW
Frei nach Radio Eriwan: Ich Prinzip ja, aber .........

Bei 50 gewünschten Ampere mußt Du den Innenwiderstand berücksichtigen. Bei 0,1 Ohm Wicklungswiderstand hast Du dann bereits 5V Spannungsabfall gegenüber der Leerlaufspannung. Der Faktor 1.41 (sqrt(2) ) ist schaltungsabhängig und liefert Dir bei typischem Brückengleichrichter die Leerlaufspannung (Halbwelle Spitze). Eine Übersicht kann ich nach Kurztrip-Ende nachladen.

Es gibt also schon ein paar Details zum rechnen. Falls Du eine geregelte Spannung haben willst, mußt Du jedenfalls etwas Überschuß einbauen. Für den Restbrumm am Ladekondensator gibt es Formeln, bzw. aus der Röhrenzeit Nomogramme, habe ich im Moment am 2.QTH nicht greifbar. Zum Ableiten bin ich jetzt zu faul, sorry. Müßte ich ebenfalls nachladen.

73 Peter


Danke für die Antworten an alle.

Fehler erkannt also 21V~/1,41=14,89V -1,4V = Gleichspannung.

Nein Peter du brauchst keine weiteren Detail für mich zu posten.

Der Trafo hat einen LL oder EI Kern und Berechnungen kann ich selber ausführen.
Es werden 3 separate 21V Wicklungen mit Gleichrichtung und Stabilisierung werden.

Ich habe Trafo mit LL und EI Kern da wo die Differenz der sek. Spannung zwischen Leerlauf- und Volllast keine 0,5V betragen.

73 Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil
BeitragVerfasst: Mo 12.3.2018 17:35 
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Registriert: Sa 26.3.2016 19:45
Beiträge: 1195
Hallo Frank,
ich finde es toll, wenn Du Trafos selber wickelst. Ich habe in der Lehrzeit (Maschinenfabrik) bei Motorenreparaturen wickeln müssen, ..... ganz schöner Fitzelkram. Danach nie mehr. Zerlegen und Lagerreparaturen ok, aber Wicklungen ..... nein. Mir sind die klassischen Trafonetzteile zig-mal lieber, als das Schaltnetzteil gedöns. Ich habe voriges Jahr bei Conrad auch da noch mal zugeschlagen, mit Trafo.

Bin z.Zt. an einigen Abrechnungen und etwas unter Wasser. Ich habe noch eine gute Übersicht über unterschiedliche Gleichrichtersysteme, speziell mit Röhren und Zweiweg mit Mittelanzapfung. Die Rechnerei in einem Tfk-Taschenbuch. Wird nach dem Ausschlachten oft verwendet, um Trafos durch zu messen und für den späteren Gebrauch oder Tonne zu entscheiden. Ich muß eh aufräumen und lade mal hoch, wenn ich die Übersicht finde. Bei Einweg kommt auch noch 1,18 zum tragen, ich glaube, war der Effektivwert wenn nur einen Hälfte der Sinuswelle zum tragen kommt. Muß mal suchen, Alzheimer-Test ...
73 Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil
BeitragVerfasst: Mo 12.3.2018 17:59 
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Registriert: Sa 26.3.2016 19:45
Beiträge: 1195
gefunden, für mich ist es eine gute Übersicht über die entstehenden Spannungen und Ströme. Ist aus einem alten Siemens-Röhrenhandbuch.
73 Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil
BeitragVerfasst: Di 3.4.2018 7:37 
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Registriert: Fr 17.1.2014 12:59
Beiträge: 26
Wohnort: Spanien
@ db1jc Jan,
Der Tipp mit einem Servernetzteil ist Mega klasse danke.
Habe mir eins bestellt, es wurden aber zwei geliefert. Das Netzteil hat 12,8V 600W 45A, weil ich zwei geliefert bekommen habe, habe ich die beiden Paralel zusammengeklemmt, das sind jetzt 12,8V 1200W 90A.
Nach einem Test, der absolute Erfolg, die Lüfter kann man fast garnicht wahrnehmen.
Jetzt klemme ich nur noch eine Digitale Anzeige dazwischen sie zeigt an von 0-60V , bis 0-100A 0-6554W 0-6554Wh und Ah.
damit habe ich alles unter Kontrolle.

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Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil
BeitragVerfasst: So 15.4.2018 19:34 
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S8
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Registriert: Sa 30.9.2006 23:32
Beiträge: 174
Hallo,

je nach Typ kann man die meist auch noch etwas hochdrehen, wenn nicht auf 13,8, dann aber vielleicht bis auf 13,6V und das sollte meist ja auch reichen.
Man sollte nur nicht vergessen, 90A sind kein Spielzeug mehr und die Netzteile haben meist einen geerdeten Minuspol, d.h ist die Minusleitung nicht sauber verbunden, fließt der Strom ggf via Schutzleiter und selbst die 45A sind für ein 1-1,5mm² etwas sehr viel..

Gruß JAn


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