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irc
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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 11:42 
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Hallo. Welchen Typ Batterie würdet ihr für den Mobilbetrieb eines Ameritron ALS-500M oder RM HLA-305V empfehlen. Benötigen 40-80A im Sendebetrieb und es ist eh kein Dauerbetrieb geplant und auch eher portabel als mobil. Also mein Plan ist es eine eigene Batterie für den Verstärker anzuschaffen und diese nicht dauerhaft im Auto zu installieren, sondern nur wenn ich weiß, daß ich mal längere Zeit (3-6 Stunden) /p QRV sein werde und auch dann ist es wie gesagt kein Dauersendebetrieb. Ich will diese Batterie auch nicht an die Lichtmaschine anschließen, sondern manuell nach/vor jedem Einsatz laden. Gibt es Autobatterien die eine höhere Nennspannung als 12V haben? Ideal wäre ja was zwischen 13 und 14V. Danke für Tips. Tom


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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 12:12 
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Autobatterien haben normal 13,8V, ist also genau das was Du suchst.
Wesentlich Handlicher bei gleicher Kapazität ist aber ein Lithium Eisen Akku, die haben bei 4 Zellen die gleiche Spannung.
http://shop.lipopower.de/Startseite
Musst Du Dir nur noch überlegen welche Kapazität die richtige ist...

_________________
Vy 73 DL8CBM
QRV auf DF0ANN, DB0VOX
DOK B-12


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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 12:46 
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DL8CBM hat geschrieben:
Autobatterien haben normal 13,8V, ist also genau das was Du suchst.


Die haben 2V pro Zelle, also 12V.
13,8V ist die Ladeschlussspannung.


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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 13:47 
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Da ist wohl eine recht dicke Batterie fällig. Zuerst kommt es darauf an, welche Minimalspannung am Verstärker für die gewünschte Arbeit anliegen muß. Wie hier schon gesagt wurde, Bleibatterie hat 13,8V Ladeschluß (bei Pufferbetrieb), bei Entladebetrieb mit geringer Last und vollen Akku 12,6V und dürfte nach einem Drittel Entladung nahe 12V liegen. Dazu kommt dann noch der Spannungsabfall bei den 40-80A, der am Innenwiderstand der Batterie und an der Verkabelung auftritt. Und der Innenwiderstand steigt mit der Entladung, eine völlige Ausnutzung der Kapazität kann wegen der sinkenden Klemmenspannung schwierig sein. Wie viel das am Ende ist, kann man ja mit der eingebauten Kfz-Batterie mal testen und anhand des Ergebnisses seine Schlußfolgerungen ziehen. Ich vermute, dass bei Blei mindestens eine 60-80Ah-Betterie fällig wird.
Der große Nachteil des Lithium-Eisen-Akkus ist sein Preis, ansonsten hat er eigentlich nur Vorteile gegenüber Blei. Die Entladespannung liegt bei 13,6V, die Entladekurve ist sehr flach und der Innenwiderstand sehr gering, man kann die Kapazität voll ausnutzen. Eine 20Ah-Batterie sollte bei extensiven Sendebetrieb die 3 Stunden schaffen (kann man ja abschätzen je nach Belastung). Für den Transport ist sein erheblich geringeres Gewicht ein großer Vorteil.
Bitte beachten, dass das meine Bauchgefühle aufgrund aufgrund meiner Erfahrungen bei kleineren Stromstärken sind.


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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 14:56 
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Beiträge: 18
vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Der Austausch hilft mir schon weiter auf die richtige Fährte zu kommen;-).

In der Tat werden im Handbuch einer ähnlich gelagerten PA 100Ah empfohlen bei einer herkömmlichen Batterie.

Die Lithium-Eisen-Akkus sind in der Tat recht teuer, aber bei 20Ah geht es noch. Nur bei 90-100Ah werden die nahezu unerschwinglich. Ich habe LiPoPower mal angeschrieben. Ist ja auch ein Funkamateur wie ich auf der Seite las.

Danke.


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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 15:31 
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Beiträge: 3453
stv hat geschrieben:
Hallo. Welchen Typ Batterie würdet ihr für den Mobilbetrieb eines Ameritron ALS-500M oder RM HLA-305V empfehlen. Benötigen 40-80A im Sendebetrieb und es ist eh kein Dauerbetrieb geplant und auch eher portabel als mobil. Also mein Plan ist es eine eigene Batterie für den Verstärker anzuschaffen und diese nicht dauerhaft im Auto zu installieren, sondern nur wenn ich weiß, daß ich mal längere Zeit (3-6 Stunden) /p QRV sein werde und auch dann ist es wie gesagt kein Dauersendebetrieb. Ich will diese Batterie auch nicht an die Lichtmaschine anschließen, sondern manuell nach/vor jedem Einsatz laden.


Wenn Du 3-6 Stunden ohne Nachladen Betrieb machen willst empfehle ich mindestens 200Ah an Batteriekapazität.
Für Portabelbetrieb würde ich allerdings keine Mobilantenne verwenden sondern eine ordentliche Drahtantenne.
Dann benötigst Du keine Endstufe und bist bei der Gegenstation vermutlich lauter als mit Mobilantenne und PA.


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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 16:07 
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@rejection.

Alles vorhanden ;-). Antenne ist ein Hexbeam auf Portabelalumast 12m hoch, etc.. Nur will ich halt leistungsmäßig noch eine Reserve haben - daher die Überlegung. Auch wenn es nur minimal etwas bringen wird.


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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 18:47 
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stv hat geschrieben:
@rejection.

Alles vorhanden ;-). Antenne ist ein Hexbeam auf Portabelalumast 12m hoch, etc.. Nur will ich halt leistungsmäßig noch eine Reserve haben - daher die Überlegung. Auch wenn es nur minimal etwas bringen wird.


Wer ´nen Hexbeam hat und dann noch einen 12 m Mast plus einem guten Standort der kann auf die Zusatzkosten für PA + Stromversorgung derselben
locker verzichten. Alles was dann noch zählt ist QRV sein und Betriebstechnik beherrschen. Dann bekommt man auch "rare DX" durchaus schon vor den
Krokodilen mit 1 kW und mehr ....

Ich würde da keine Kohle zum Fenster rauswerfen ... :wink: :wink:

_________________
73´s Jürgen, DF5WW (DL0AK) RIG: TS-480SAT (Club) und SDR auf Red Pitaya Basis, 5 - 10 Watt an eine 2 x 6,5 m Doublet mit CG-3000 Automatik Tuner.


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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 18:57 
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du weißt schon, dass zwischen 100W und 400W PWR 6dB Unterschied bestehen, oder? Der Threadersteller hat doch deutlich gesagt was er vor hat und wie sein equipment aussieht. Und das sieht auch ganz brauchbar aus, sieht aus als ob er die Leistung in den Äther bringen kann. Was dann solche Sprüche von dir wieder sollen, typisch


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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 22:04 
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kein Problem ;-). Wahrscheinlich hat Jürgen ja Recht. Aber ein wenig experimentieren will ich dennoch mal. Lässt sich ja notfalls alles wieder verkaufen.


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BeitragVerfasst: So 18.2.2018 10:00 
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dann dürften alle mit 12m Mast und 'ner halbwegs ordentlichen Antenne darauf montiert auf keinen Fall mit 'ner PA funken. Das wäre alles Geldverschwendung, kostet ja auch nur extra Strom und bringt nicht viel. Ich versteh nicht warum es noch PA gibt, sind doch so was von überflüssig geworden. Und das nationale Afu-Gesetz müsste von 750W max. auf 100W reduziert werden.

Hauptsache Senf ist drauf


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BeitragVerfasst: So 18.2.2018 11:56 
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Beiträge: 23
ich hatte vor Jahren mal einen Funktransporter für /p-Betrieb, da war eine 200 ah Gelbatterie fest verbaut. Ladung via B2b-Lader, Solarpanel oder Honda EU 20i. Funktionierte wunderbar, allerdings hatte ich keine 12V Pasondern habe mich mit 100w beschieden. Bei qro kam dann der Honda zum Einsatz, auch damit keine Probleme.

Mach‘s einfach, Versuch macht kluch ;)

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BeitragVerfasst: So 18.2.2018 12:08 
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stv hat geschrieben:
@rejection.

Alles vorhanden ;-). Antenne ist ein Hexbeam auf Portabelalumast 12m hoch, etc.. Nur will ich halt leistungsmäßig noch eine Reserve haben - daher die Überlegung. Auch wenn es nur minimal etwas bringen wird.


Na mit PA macht es mehr Spass und Du wirst die dann immer anhaben - mit QRP (100 W und kleiner) macht es auch Laune - aber mit 6dB mehr ist es besser. Klar Betriebstechnik ist das a+o - was heute leider nicht mehr viele begreifen, wenn man die Dauerrufer nach seltene Stationen betrachtet.

Viel Spass mit 400W.

_________________
- ich mag keine sozialen Netzwerke, denn sozial ist was anderes -
- Rechtschreibfheelr sind gewollt und nicht beabsichtigt -


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BeitragVerfasst: So 18.2.2018 18:53 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
Beiträge: 3453
df1lx hat geschrieben:
Na mit PA macht es mehr Spass und Du wirst die dann immer anhaben - mit QRP (100 W und kleiner) macht es auch Laune - aber mit 6dB mehr ist es besser. Klar Betriebstechnik ist das a+o - was heute leider nicht mehr viele begreifen, wenn man die Dauerrufer nach seltene Stationen betrachtet.


Noch mehr Spass macht es wenn man selber cq ruft und sich gar nicht erst mit fremden Pileups aufhält.


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