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irc
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BeitragVerfasst: Mi 14.2.2018 13:24 
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Hallo Zusammen,

Ich will meinen Mosley mini 32A auf mein Spitzdach bringen. Der Rotor soll auf dem Fußboden des Dachbodens stehen, in ca. 2m Höhe soll der Mast noch einmal gelagert sein. Oben auf dem Dach soll ein Schiebemast es mir ermöglichen, die Antenne bis ca. 5,5m rauszuschieben und vor allem bequem wieder einzuholen. Der Teil innerhalb des Dachbodens bleibt starr, abgesehen von der Rotation. Nun suche ich einen sehr stabilen Schiebemast, der ohne Abspannung mit dieser relativ leichten Antenne (3,6kg , Windlast 180Nm bei 130km/h soweit ich mich erinnere) klarkommt. Von der oberen Lagerung bis zur Mastspitze werden es ausgefahren ca. 6m sein. Hat jemand eine Kaufempfehlung für mich?

73 de Marc DL1MRD


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BeitragVerfasst: Mi 14.2.2018 15:32 
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DL1MRD hat geschrieben:
Hallo Zusammen,

Ich will meinen Mosley mini 32A auf mein Spitzdach bringen. Der Rotor soll auf dem Fußboden des Dachbodens stehen, in ca. 2m Höhe soll der Mast noch einmal gelagert sein. Oben auf dem Dach soll ein Schiebemast es mir ermöglichen, die Antenne bis ca. 5,5m rauszuschieben und vor allem bequem wieder einzuholen. Der Teil innerhalb des Dachbodens bleibt starr, abgesehen von der Rotation. Nun suche ich einen sehr stabilen Schiebemast, der ohne Abspannung mit dieser relativ leichten Antenne (3,6kg , Windlast 180Nm bei 130km/h soweit ich mich erinnere) klarkommt. Von der oberen Lagerung bis zur Mastspitze werden es ausgefahren ca. 6m sein. Hat jemand eine Kaufempfehlung für mich?


Kathrein ZSH59 oder ZSH62.
Bequem einhohlen funktioniert natürlich nicht mit Schiebemasten.


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BeitragVerfasst: Mi 14.2.2018 20:30 
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rejection hat geschrieben:
Kathrein ZSH59 oder ZSH62.
Bequem einhohlen funktioniert natürlich nicht mit Schiebemasten.


Danke, aber das wäre in der Tat nichts um die Antenne bequem rauf und runter zu lassen. Wenn ich einen 2x 3m Mast installieren würde, komme ich auch nicht mehr ohne weiteres an die Verbindungsstelle.
Ich dachte eher an etwas wie den Spider Beam „Aluminium Telescopic Mast 10m (33ft) HD“ wo ich dann die oberen zwei Rohre weglasse. Allerdings vermute ich, dass die Rohre mit 2mm für diesen Zweck etwas zu dünn sind.


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BeitragVerfasst: Mi 14.2.2018 20:53 
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Auf's Dach mußt Du ja so oder so bei Deiner Montage. Auf dem ZSH62 kannst Du locker rauf und runter klettern, gibt Steigsprossen dazu. Wenn Du auf 2m Höhe unter Dach fixieren kannst, dann halt gleich richtig und den Rotor in's Freie. Ich habe etwas mehr dran (Plattformmontage) und deshalb abgespannt. Die Anlage lt. URL geht in's 40. Jahr, außer der Sat-Schüssel - die war nach 1 1/2 Jahren vergammelt und verrostet (Baumarkt, durch Kathrein ersetzt - von denen auch der ZSH62 ist). Der ZSH62 wird mich (theoretisch) überleben, falls alles noch zig Jahre so bleiben würde.
http://www.db6zh-9.bn-paf.de/db6zh-2.jpg
Rechne halt mal die Windlast durch, bis zu welcher Höhe Du nichts weiter machen mußt.
73 Peter


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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 17:50 
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Danke Peter,
Habe jetzt ein paar Tage gegrübelt und recherchiert. Vermutlich ist ein schwerer Kathrein-Mast mit Rotor auf Plattform und einem 3m Drehrohr das Vernünftigste. Habe schon die ersten Teile bestellt.
Jetzt stehe ich aber vor der nächsten Herausforderung, wie befestige ich den Mast im Dach?
Alle Hardware die ich so finde, ist nicht für solch eine Last ausgelegt, da würde ich guten Gewissens nur eine SAT-Schüssel mit montieren. Oder schweißt man sich da besser selbst was zusammen?
Ich würde in jedem Fall was Stabileres hinbekommen, als das was ich bis jetzt so im Verkauf gefunden habe.

73
Marc


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BeitragVerfasst: Sa 17.2.2018 21:48 
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Kurz und knapp.

Bei 3 oder 4 Dachsparren ziehst du Hahnenbalken ein.
Diese verbindest du mit jeweils 2stück 4kant Hölzern entsprechenden Ausmasses.
Standrohr auf dem Dachboden Boden befestigen dürfte ja kein Problem sein.
Standrohr zwischen den beiden 4kant Balken durchführen.
Auf den 4kant Balken ist ne Eisenlatte mit Durchführung befestigt.
Standrohr durch die Dachhaut nach draußen und abdichten.

Wenn du Bilder haben willst, steige ich morgen oder Montag mal hoch
und sende sie dir dann zu.
Wobei meine Mimik drehbar angeordnet ist. Rotor auf dem Dachboden Boden.
Statt Eisenplatte mit Durchführung auf den 4kant Balken habe ich ein Lager eingebaut.
Viel Erfolg.
Herbert


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BeitragVerfasst: So 18.2.2018 9:02 
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Hallo Herbert,

ja, wenn Du Bilder machen könntest wäre das Klasse, danke für deine Mühe!
Bin gerade bei der nächsten Bestellung, ggf. fließt von deinem Bauvorschlag dann noch was mit ein :-)

73
Marc


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BeitragVerfasst: So 18.2.2018 13:56 
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Hallo Marc,

Du kriegst die Teile inkl. der Mastschellen bei UKW-Berichte. Ich habe damals via Großhändler in München eingekauft. Rechnungen, Fotos Unterdach, etc. habe ich einiges wichtiges aufgehoben, kann ich scannen und Dir schicken. Dachpfannen (Blei) und Abspannschlösser hat mir damals das EVU - Isar-Amperwerke verkauft. Die massiveren Teile hat aber UKW-Berichte inzwischen auch als V2 und von Kathrein alles feuerverzinkt (nach 40 Jahren kein Rostfleck).

Ich kenne jetzt Dein QTH nicht, bei mir Nähe DB0XF --- wenn der Suffix MRD nicht nach Namen o.ä. ausgesucht wurde -- evtl. mal per Telefon oder Treffen. Ich müßte erst alles zusammensuchen, aber wegen der Statik (Abspannung) ist alles für den (bisher nicht passierten) Versicherungsfall gebündelt aufgehoben.

Bei mir in Kürze: ZSH auf dem Boden aufgesetzt, am Pfettenständer in ~1m Höhe fixiert plus Dachbalken bei der Durchführung (Plastik Frankfurter Pfanne. Rotor untere Plattform ~1m über Dach, FB23 unmittelbar (1/2-1m) über Oberlager am ausgeschobenen Innemasten ZSH62. Bei der Höhe ohne meine 10XY weiter oben wäre noch keine Abspannung erforderlich.

Soweit mal Übersicht. Schweres Mastenmaterial bekommst Du im Hopfengebiet in den regionalen Baumärkten (wegen der Hopfenmasten).

73 Peter


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BeitragVerfasst: So 18.2.2018 20:18 
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Hallo Peter,
ich wohne Nähe Hamburg, vorbei kommen wäre schwierig, aber Danke für das Angebot! Meine Konstruktion soll auch in jedem Fall ohne Abspannung sein. Ich hoffe die Last ist für mein Dach i.O., aber mein derzeitiger Beam hat kaum mehr Windlast als eine große TV-Yagi. Das werde ich aber noch recherchieren, spätestens bei einer Aufrüstung zu einem größerem Beam wird das relevant.
73
Marc


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BeitragVerfasst: So 18.2.2018 21:01 
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Hallo Marc,

ich habe hier den ZSH62 im Einsatz, der Mast ist sehr massiv, aber kein ALU sondern ST52 Stahl und 35 kg schwer.
Info: http://dd2nu.my1.cc/zsh62.html
Foto: http://dd2nu.my1.cc/fritzel_rotary/rotary_web.jpg

Bei mir wird der ganze Mast von Hand gedreht.

Der Mast hat alle Stürme ohne Problem überlebt, auch als ich noch den FB23/UFB13 ganz oben auf einem Boom montiert hatte.

73 de Frank
DD2NU


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BeitragVerfasst: So 18.2.2018 22:42 
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Falls langfristig geplant wird, ist der ZSH62 eine Basis, die man nur einmal montieren muß. Im Hausdach praktisch "lebenslänglich" und eigentlich "unkaputtbar". Nur der Verkaufstext "mit Antennen ausschiebbar" .... :-) .... da bin ich eher für klettern. Zum Dach aushalten: wir haben ein Pfettendach und die Pfetten habe ich versteifen lassen (diagonale Verstrebung mit gleichstarke Balken, hat der Zimmerer Ruckizucki drin gehabt). Im vorherigen DHH hatten wir statt Balken etwas stärkere Doppellatten, da wäre ich mit der jetzigen Mastlänge inkl. Plattformen plus Drehrohr skeptisch. Nur den ZSH62, am Boden aufgesetzt, hätten die allerdings vermutlich gepackt.

Einen Fehler machst Du sicher nicht, wenn der am Boden fixiert ist. Der Boden hält es sicher aus und auf dem Dach liegt ja auch noch einiges Gewicht. Die vertikale Kraft/Gewicht ist kaum ein Problem. Die Scherkraft/Biegemoment/Windlast, d.h. die Querkräfte muß das Dachkonstrukt ab können. Dazu ist es wurscht, ob Du einen leichten oder schweren Mast (Gewicht) hinstellst, er muß die Windlast am oberen Einspannpunkt ab können und der Dachstuhl die dortigen Querkräfte. Ich kann den ZSH62 für solche Sachen nur empfehlen.

73 Peter


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BeitragVerfasst: So 18.2.2018 23:30 
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Moin.
Ich gehe morgen auf den Dachboden der Scheune und schicke dir Fotos von dem gesamten Konstrukt.
eMail Adresse wäre schön.
Das ganze Ding hat auch den letzten Sturm/Orkan überstanden.
Die 300 jährige Eiche mit ca. 1,6m Durchmesser in 20m Entfernung nicht. Die lag flach und jetzt schön zersägt und gespalten zum trocknen im Lager.

Zu den Standrohren noch folgendes :

6m verzinktes nahtlos gezogenes Stahlrohr 60mm mit 5 mm Wandung,
darin eingezogen 50mm Alurohr mit 5mm Wandung 6 m lang speziell gehärtet.
Stahlrohr steht im Rotor unter Dach auf dem Boden und wird in 2m Höhe durch ein Lager
im Dachgebälk abgefangen. Das Alurohr schaut ca. 1,5m aus dem Stahlrohr heraus,
ist natürlich 2mal mit dem Stahlrohr verbolzt. Ganz oben tut dann der der FB DX 506 seinen Dienst.

Das ganze schon einige Zeit und hoffenrlich auch noch länger.

Bin in der glücklichen Lage durch ne spezielle Mimik das Standrohr abzufangen(Eigenentwicklung), den Rotor darunter weg zu nehmen und dann das gesamte Gebilde mit ner Winde runterfahren.
Standrohr hegt durch ein Loch im Dachboden ein Deck tiefer.
Steige dann durch nen Dachfenster aufs Dach, bzw. auf den First und kann von da den Ausblick genießen und die Antenne überholen/demontieren/abstimmen und so.
Gesichert durch ein professionelles Sicherheitsgeschirr.
Könnte das aber auch noch freihändig.
Masten mit 40m sind ja eigentlich Kinderkram.
denn bis denn

Herbert


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