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irc
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BeitragVerfasst: Do 25.1.2018 8:12 
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Hat jemand von euch den FA-VA 4 und kann die Eindrücke schildern? Mit seinen 2mW Ausgangsleistung wird die Messung auf 80m und 160m etwas schwer, da das Empfangssignal der Antenne überlagert. Es sei denn man misst mittags bei großer D-Schicht Dämpfung.

Hat jemand diesen VNA ausgiebig getestet und auch gegen Messergebnisse von anderen gängigen VNA Geräten (SARK110,RigExpert,miniVNApro,usw.) verglichen?

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73, Dennis


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BeitragVerfasst: Do 25.1.2018 14:39 
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FA-VA 4 sendet mit ca. 3dBm (2mW)
miniVNApro BT mit 0dBm (1mW)
RigExpert Modelle bis zu 13dBm (20mW)


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BeitragVerfasst: Do 25.1.2018 18:41 
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Hertz hat geschrieben:
FA-VA 4 sendet mit ca. 3dBm (2mW)
miniVNApro BT mit 0dBm (1mW)
RigExpert Modelle bis zu 13dBm (20mW)


Sark 100 10dBm
Sark 110 -10dBm


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BeitragVerfasst: Do 25.1.2018 21:57 
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ja für den SARK hatte ich ganz vergessen die Werte anzugeben. Danke für die Ergänzung Peter. Letztendlich um zu deiner Frage zurückzukehren: von meinem OV haben einige den FA-VA 4 und sie loben ihn. Ob und inwiefern er sicht gegen die andere üblichen VNA Modelle schlägt können die leider nicht beurteilen da sie vorher noch keinen anderen VNA besessen haben. Das ist ihr erster VNA geworden. Vielleicht leih ich mir mal einen aus und vergleiche mit meinem RigExpert AA-55 Zoom ...


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BeitragVerfasst: Do 25.1.2018 23:13 
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Hertz hat geschrieben:
ja für den SARK hatte ich ganz vergessen die Werte anzugeben. Danke für die Ergänzung Peter. Letztendlich um zu deiner Frage zurückzukehren: von meinem OV haben einige den FA-VA 4 und sie loben ihn. Ob und inwiefern er sicht gegen die andere üblichen VNA Modelle schlägt können die leider nicht beurteilen da sie vorher noch keinen anderen VNA besessen haben. Das ist ihr erster VNA geworden. Vielleicht leih ich mir mal einen aus und vergleiche mit meinem RigExpert AA-55 Zoom ...


Wenn Du bereits einen Antennen Analyser hast warum noch einen?
Für allgemeine Meßzwecke würde ich dann eher einen Vector Netzwerkanalyser von DG8SAQ zusätzlich kaufen.


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BeitragVerfasst: Fr 26.1.2018 11:47 
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microfahrrad hat geschrieben:
Hat jemand von euch den FA-VA 4 und kann die Eindrücke schildern? Mit seinen 2mW Ausgangsleistung wird die Messung auf 80m und 160m etwas schwer, da das Empfangssignal der Antenne überlagert. Es sei denn man misst mittags bei großer D-Schicht Dämpfung.

Hat jemand diesen VNA ausgiebig getestet und auch gegen Messergebnisse von anderen gängigen VNA Geräten (SARK110,RigExpert,miniVNApro,usw.) verglichen?


Hallo Dennis,

ja, würde mich auch interessieren. Vor einiger Zeit hatte mich ein OM gefragt, was ich davon halte (er wollte das Ding kaufen). Mein Tipp war: für den Preis wirst Du nichts besseres bekommen! Eingefleischte China-Pfennig-Fuchser sagen jetzt vielleicht : boah, die Teile krieg ich für 10fuffzig via ChinaExports - sei's drum, ich bleib bei meiner Meinung.
Mein Eindruck ist (nach rel. kurzem Blick bei Google) : die meisten Nachbauer sind zufrieden, wenn das Ding erstmal spielt. Echte Erfahrungsberichte sieht man kaum.
Nach dem Motto : 50 Ohm Widerstand dran, zeigt SWR = 1.0 an - alles gut . Danach folgt bei vielen nur noch die Kopie der Bedienungsanleitung auf ihrer Webseite.
Den Unterschied vom skalaren zum vektoriellen Analyzer verstehen wohl noch die meisten, aber dann hört es beid er Mehrzahl auf.
Andersrum: wenn es um eine Einsteiger-Lizenzklasse geht, dann heißt es : NEIN, Niemals, da wird das Niveau ja gaaanz weit nach unten gezogen.
Da muss ich dann immer schmunzeln. :)
Vielleicht schafft es der FUNKAMATEUR ja mal, einen echten Praxistest auf die Beine zu stellen, mit RigExpert, SARK, FA-VA 4 und und und...

Ja, das macht viel Arbeit aber wäre sehr wertvoll für Leute, die nicht nur einen Bausatz basteln wollen, sondern eben auch praktisch damit arbeiten und dessen Stärken und Schwächen kennen wollen. Die "inneren Werte" sozusagen. Ich weiß, ist bissl aus der Mode gekommen. Hauptsache USB, WLAN, Buetooth und Touchscreen...

73
Mark

Fällt mir noch was ein : kleine Testfrage für Inhaber der "großen" Lizenz - also die was wissen:
Welche Richtschärfe muss ein SWR-Koppler mindestens haben, damit man ein SWR von 1,1 sicher anzeigen kann?
Zusatzfrage:
wie groß muss der Signal-Pegel des Analyzers sein, damit dieser SWR-Wert von Signalen auf der Antenne nicht verfälscht wird ?

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BeitragVerfasst: Fr 26.1.2018 12:11 
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Richtschärfe besser als 30dB ist für Afu-Zwecke ausreichend (entspricht s=1,07). Bei 25dB wären es s=1,12.
Im Sollbereich bis 160MHz sind ~40dB üblich.

Wie hoch der Signalpegel des Analyzers betragen sollte ist 'ne gute Frage. Da müsste man wohl nach Band und einfallenden RX-Signalen unterscheiden, oder nicht? Ich denke mal wenn ich mir diese Präsentation so anschaue, dass die 10dBm vom RigExpert ausreichen sollten für die üblichen Afu-Messzwecke.


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BeitragVerfasst: Fr 26.1.2018 12:37 
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Hertz hat geschrieben:
Wie hoch der Signalpegel des Analyzers betragen sollte ist 'ne gute Frage. Da müsste man wohl nach Band und einfallenden RX-Signalen unterscheiden, oder nicht? Ich denke mal wenn ich mir diese Präsentation so anschaue, dass die 10dBm vom RigExpert ausreichen sollten für die üblichen Afu-Messzwecke.


10dBm sollten im allgemeinen reichen.
An Fullsize Dipolen ausreichender Höhe auf 80/160m reicht das auch für Messungen tagsüber, gegen Abend reicht es im allgemeinen nicht, merkt man aber sofort, da sich die Messwerte ständig verändern.


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BeitragVerfasst: Fr 26.1.2018 13:44 
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ja als Faustformel passt das schon "im allgemeinen", wer es mal berechnen möchte :

Für die Messung eines SWR's von 1.1 benötigt man mindestens

20 dB * lg((SWR -1)/(SWR+1)) = 26,44 dB Richtschärfe wenn man ein Schaltungskonzept mit Koppler verwendet.

Jetzt nehme ich mal einen Extremwert:

Ein Signal von S9+60 dB im Frequenzbereich < 30MHz wäre umgerechnet ein Pegel von -13 dBm.

Damit dieses Signal nicht größer als der reflektierte Signalanteil von der Antenne ist, müsste
der Pegel vom Analyzer -13 + 26,44 = 13,44 dBm sein.
Also im allgemeinen sollten +10dBm reichen, aber im speziellen Fall könnte auch das zu wenig sein.
(OK mit 10dBm könnte man immer noch ein SWR von 1,15 und schlechter messen, also schon noch OK)
Von Vorteil ist natürlich ein selektives Messkonzept, dann spielen Störsignale außerhalb meiner Messfrequenz
keine Rolle, nur bei breitbandigen Systemen sollte man schon mal schauen, was das Gerät kann und was nicht.

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Mark

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BeitragVerfasst: Fr 26.1.2018 13:56 
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Mark750 hat geschrieben:

Also im allgemeinen sollten +10dBm reichen, aber im speziellen Fall könnte auch das zu wenig sein.
(OK mit 10dBm könnte man immer noch ein SWR von 1,15 und schlechter messen, also schon noch OK)


Wenn es nur um eine reine SWR Messung eht reicht das völlig aus zumal es nun auch gar keine Rolle spielt ob der Transceiver oder die PA ein SWR von 1 oder 1,4 sieht.
Schwieriger wird es wenn man die genauen Werte von R und X ablesen will um zum Beispiel eine Anpassschaltung zu berechnen, oder die Eckdaten für ein Phased Array..


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BeitragVerfasst: Fr 26.1.2018 14:01 
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stimmt, wir waren ja eigentlich auch beim VNA, also wer kann nun zum FA-VA 4 diesbezüglich (Messung von komplexen Widerständen) seine praktischen Erfahrungen offenbaren ?

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Mark

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BeitragVerfasst: Sa 27.1.2018 22:05 
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vielen dank!!!ich liebäugle mit dem minivnapro weil er von den genannten der einzige ist der auch Durchgangsmessung erlaubt um filter oder baluns zu messen (transmission).Die anderen können lediglich Reflektionsmessung und TDR für Kabelmessung.

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73, Dennis


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BeitragVerfasst: Di 30.1.2018 12:40 
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Moin,

der angehängte Artikel, wo es um den Vergleich unterschiedlicher VNAs geht, kann vielleicht helfen, den Horizont für dieses Thema ein wenig zu erweitern. Ein Antennenanalysator FA-VA4 ist natürlich kein VNA (vectro network analyser), mit ihm kann man z.B. mittels Reflexionsbrücke die angeschlossene Impedanz bzw. das SWR messen, keinesfalls aber Übertragungsfunktionen. Also bitte die Begriffe Antennenanalysator und Netzwerkanalysator nicht in einen Topf werfen.

Vergleich unterschiedlicher VNAs: http://www.makarov.ca/download/vna/VNA% ... risons.pdf An dem Selbstbau-VNA von N2PK kommt hinsichtlich Genauigkeit keiner so schnell dran vorbei.

Schöne Grüße
Karl, DK7AL :-)


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BeitragVerfasst: Mi 31.1.2018 21:16 
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FA-VA4.png

:mrgreen:


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BeitragVerfasst: Do 1.2.2018 16:02 
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Hallo Karl,

das ist natürlich lustig, Du korrigierst den Fragesteller, dass der FA-VA4 kein VNA ist sondern nur ein "VAA" und hängst
dann einen Artikel an, wo drüber steht "Vector network analyzer comparisons" und unten dann 2 Geräte auftauchen,
die ebenfalls nur 1-Port-Messungen können :)
Der Autor weist natürlich gleich am Anfang darauf hin, schreibt aber auch sofort:
"Except for the MFJ259B and the AIM4170, the instruments are capable of two-port measurements but I only performed a one-port (impedance) comparison."

Also genau das, was der Fragesteller wissen wollte - es fehlt in dem Dokument nur leider der FA-VA 4 und die Messung
an realen Antennen - sonst wäre es genau das gesuchte :-)

Man sieht sehr schön, dass MFJ-259 und MiniVNA nur Schätzeisen sind, wobei der MiniVNA teilweise die deutlich besseren Schätzwerte liefert.

Schöne Tabellen, müssten halt noch für diverse Geräte und Messungen erweitert werden. Ein "Like" für N6LF an dieser Stelle.
Wenn man manche Posts hier so liest : nutzt doch bitte Eure Zeit für sinnvolle Dinge, wie eben solche Messungen :busch:

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Mark

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