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BeitragVerfasst: Mo 29.1.2018 21:14 
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Danke, das scheint mir ein guter Tipp zu sein.
Ich habe mal ein wenig im Netz gesucht und eine Schaltung mit zwei EF95 gefunden, die auch Lautsprecherbetrieb ermöglicht.
Total simpel.
Bild
Die werde ich wohl mal aufbauen.
Aber erstmal Röhren besorgen.... :D

Vy 73
Wilfried, DJ1WF


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BeitragVerfasst: Mo 29.1.2018 23:33 
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Hallo Wilfried
wie besprochen und gefunden zwei Schaltungen von 1959 (Vorder- und Rückseite eines A5 Kärtchens) und ein etwas moderner Diefenbach von 1964 (RPB 41 9.Auflage). Du kannst so ziemlich jede Röhre nehmen. Einen wilden 0V1 Versuch hatte ich mit EF12 und REN904 plus RGN1064 als Netztteil-Röhre, aber die Schaltung traue ich mich nicht hoch zu laden. (NF-Ausgang war für Radio- TA - Eingang ausgelegt). Weiß der Henker, was ich da ausgeschlachtet und umgemuddelt habe.

Die Originalscans sind etwas dicker, ~1,2MB, habe zum hochladen etwas zusammenstampfen müssen. Fall Originalscan nötig, bitte PN mit Mail-Id.

73 Peter


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BeitragVerfasst: Mo 29.1.2018 23:52 
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Nachtrag: ich lade doch mal einen Auszug hoch, wegen der "Bandspreizung". Ich hatte seinerzeit einfach 125pf in Serie zum dem 500pF variabel C geschaltet. Es war ein ausgeschlachteter VE301dyn, in den ich die EF12 eingebaut hatte und der Bereich ging von 1,8 bis 5Mhz.

Das Poti im Schirmgitterkreis der EF12 ist für die Rückkopplungs-Regelung, ähnlich der 0V2 Schaltung vom letzten Post. Deine (@Laser-TV) Schaltung ist auch im Diefenbach-RPB41 - eine sog. Eco-Schaltung (Spulenabgriff).
73 Peter


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BeitragVerfasst: Di 30.1.2018 7:49 
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Hallo Peter,
auch Dir schönen Dank. Das ist gut genug zu lesen. :D
Dann habe ich ja ordentlich "Futter" um mich auch mal ein wenig an Röhrenschaltungen zu versuchen.
Bislang habe ich, wohl eher unbewußt, einen Bogen um Röhrenschaltungen gemacht. Aber irgendwie hat das etwas, wenn es so vor sich hinglimmt :D
Mni Tnx de Wilfried, DJ1WF


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BeitragVerfasst: Di 30.1.2018 14:08 
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Hallo,

wem vielleicht das eine oder andere an Material fehlt, kann mich mal anschreiben. Ich habe so etliches in den Schubladen, was ich nicht selbst verbauen kann, aber dann gerne gegen Erstattung der Portokosten verschenke.

73 Ulli
DK4VW @darc.de


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BeitragVerfasst: Di 30.1.2018 14:35 
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Hallo Peter,

bei der EF12 sieht Wilfried doch aber nichts leuchten (ach so, deshalb die REN904 dahinter). Aber bei Bedarf: ich habe hier noch eine ungebrauchte EF12 rumliegen. Von Telefunken, allerdings in einem Karton von Valvo für EF13.

73
Werner


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BeitragVerfasst: Di 30.1.2018 14:57 
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db6zh hat geschrieben:
@Alfred & al: Laserjet hat "Wochenendprojekt" geschrieben und keine Diplomarbeit :-) . Ich wollte nur darauf hinweisen, das Bandspreizung per C zmindest damals einfacher und beliebter war. Man konnte es auch damals noch "von Hand" berechnen. UKW und FS Teile waren in den 50ern kaum als Ausschlachtteile vorhanden. Mit etwas Glück kam ein Radio mit KW-Teil daher, wo ein Drehko wie von aim65 - Pollin Nr. .... mit zweitem Satz Scheiben für KW dabei war.

Es reizt halt immer wieder. Ich habe mir schon oft vorgenommen, meinen alten 0V2 noch einmal nach zu bauen, aber ....... (die guten Vorsätze). Ich finde es Klasse, daß die alte Technik noch lebt, Kompliment an Laserjet.

73 Peter


Ist das Niveau von Diplomarbeiten schon so tief gesunken ?

Ich hab immer noch meinen Jugend 0V2, der geht aber nur für BC vernünftig. Versuche auf 40 CW damit zu machen scheitern an der mangelnden Mitziehfesigkeit.

( Leithäuser Schaltung, eher für BC geeignet)

Was ich auch schon hatte:

Hör ein ganz eigentümlich verstümmeltes CW Signal. Bis mir dämmerte was das ist: Das Mischprodukt zweier sehr starker CW Stationen in ca. 1 khz Abstand...

Auf dem Band hab ich schon vereinzelt OM's gearbeitet, die als RX "0V2", "1V2" usw. angeben. kommt eher selten vor, wenns Alter durchgegeben wird ists eher die Gruppe 70+ ( also ungefähr CWler Durchschnittsalter Hi)

Apropo Alter:

Hab einmal eine Gegenstelle mit offensichtlichen Kontaktproblemen der Taste gearbeitet, habs ihm durchgegeben, dann kam zurück: ...Währe wohl eher dem OM Alter von 84 Jahren geschuldet... (schäm)

Alles OT.

Grüsse, DG3MA, Alfred

(ich geb ab jetzt mein call immer mit an, um aus der Anonymität herauszutreten, ihr wisst schon, wegen der kleinen "Entgleisung" vor ein paar Monaten...schäm...schäm, damit mir sowas "saublödes" nicht nochmal passiert)


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BeitragVerfasst: Di 30.1.2018 15:42 
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Hallo Werner und Alfred,
normalerweise habe ich auch damals schon "restauriert", d.h. mit Reparatur als Schüler mein Taschengeld aufgebessert. Außer Zeitungsaustragen und eben Radio-Rep. gab es nichts, Familie nach Kriegsende am unteren Ende der Reichtumsschwelle. Der damalige VE301dyn muß wohl ziemlich ramponiert gewesen sein - einige hatten ja im Original Reichsinsignien, die man tunlichst verschwinden ließ. So weit zur Geschichte .....

Ich habe damals nur Netzteil und Chassis noch verwendet, die Original AF7 war wohl hinüber, ohne Ersatz und EF12 hatte ich mehrere. Es mußte nur ein eigener Heiztrafo für 6,3V dazu, 4V war im Netzteil vorhanden. 6,3 V Kleintrafos gab es auch, bzw. einfach aus anderen Netzteilen. Deshalb die seltsame Bestückung - auch ohne Lautsprecher. Ich habe die Schaltung eigentlich nur wegen der C-Kombination als Bandspreizung gepostet.

CW: Die EF12 lief bei mir auch als Grip-Dipper Röhre und hatte den Vorteil, mit einer vorhandenen EL12spez. austauschbar zu sein ...... Damit lief meine erster CW-Fernunterunterricht zum Nachbarort und der eine und andere Unsinn. Allerdings bekam diese einstufige Version so viele Rüffel von meinem CW-Lehrer, daß ich später einen 2stufigen TX baute, EL41 als Colpittsoszi (mit den üblichen Doppeldrehkos) und G1-Sperrspannungstastung plus AL5 als PA, sogar stabilisiertes Netzteil mit GR150/DA Stabi für den Oszillator. Da war er dann, außer mit meiner Gebeweise, zufrieden. Der 0V2 lief unabhängig parallel.

Ich habe das jetzt etwas ausführlicher beschrieben, auch mit den Röhrentypen, weil man eigentlich für solche Projekte alles nehmen kann, was man in der Bastelkiste findet. Die EF95 wäre mir fast schon zu schade, weil ich die als Ersatzröhre für meinen Collins R-388/URR eingelagert habe. E..80er Röhren gibt es noch wie Sand am Meer (wenn es nicht gerade eine EL84 sein muß - Lieblingsröhre bei Gitarren-Röhren-Fans), da hätte ich weniger Hemmungen. Damals mußte ich Reste-Verwertung betreiben, weil Röhren-Kauf für mich unerschwinglich war. Egal welche, man kriegt sie alle an's Laufen (wenn der Heizfaden noch glimmt und die Kathode nicht verdampft wurde).

Also, wenn jemand da einsteigen will, nehmen was kommt und lediglich geringfügig in der Schaltung anpassen.
73 55 Peter


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BeitragVerfasst: Di 30.1.2018 16:07 
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Hallo Peter,

frag nicht wie mein erster 0V1 ausgesehen hat... sehr frei nach "Stromfallen Allstrom Heinz Richter".
Irgend eine PCL8X aus nem Fernseher raus, geheizt mit meinem Märklin Eisanbahntrafo, Anodenspannung: Diode auf die Netzphase ( wie sonst )
Das Ganze Konstrukt führte zum häufigeren "durchknallen" der 10 A Schmelzsicherung, damit dem Ausfall des väterlichen Fernsehers und den damals üblichen Folgen...
Wenn das zum zweiten Mal passiert ist, hat er einfach einen Nagel durch die Schmelzsicherung gehauen. Wir hatten immer nur eine Reservesicherung im Kasten liegen.
Oder ein Becherelko ist nahezu mit Schallgeschwindigkeit Richtung Decke gerast...
Der Netzstecker musste immer "richtigherum" eingesteckt werden, sonst war Phase auf dem Chassi.
Einmal hat meine Mutter, unwissend, den Stecker verkehrtherum rein, beim Putzen, ich hab anschließend einen sauberen Stromschlag bekommen...
Ich weis garnicht, warum ich überhaupt noch leb...
Na ja, dank einiger Schrottplatzfunde hatte der nächste Audion dann einen Netztrafo.
Diesen 0V2 hab ich betriebsbereit heute noch.
Die jung OM's heute wissen doch garnicht, was alles so möglich ist.
Na ja, sind ja auch genug Unfälle passiert.
Mein erstes Funkgerät, fürs 11m Band hab ich nur aus Schrottplatzteilen gebaut. Empfänger: der 0V2, Sender EL84 mit Quarz, Antenne ca 40m Draht irgendwie mittels Glühbirne angepasst.

Erster Rapport: Wahnsinns Träger, kaum Modulation, ausserdem Brummts...

Wahnsinn war das eine Zeit.

Grüsse, Alfred DG3MA


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BeitragVerfasst: Di 30.1.2018 17:52 
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Hallo Alfred,
ich lasse mal die alten Geschichten. Der VE301.... , soweit ich sie in Finger bekam, war immer mit Trafo. Allerdings hatten alle m.W. Zweiweggleichrichter und damit für diese Röhre eine eigene Heizwicklung. Die Röhren z.T. direkt geheizt und damit waren Basteleien / Mods mit etwas Vorsicht zu geniessen. Falls jemand so einen VE301 in die Finger kriegt, etwas genauer hinsehen. An der Heizung der Gleichrichterröhre liegt die +Anodenspannung -- vielleicht etwas ungewohnt, wenn man spätere Röhrenradios gewohnt ist (die darf deshalb bei Mods NICHT für weitere indirekt beheizte Röhren mitbenutzt werden). Die Röhrenbestückung selbst war unterschiedlich, Eingangsröhre REN904 oder AF7 --- da habe ich mich nicht weiter drum gekümmert, auch die anderen beiden unterschiedlich.

Nur noch mal als Hinweis, und ich habe auch bewußt meine Netzteil-Mod unterschlagen .... :-) ....
73 Peter


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BeitragVerfasst: Do 1.2.2018 21:33 
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Wohnort: Gehrden bei Hannover JO42SH
Die Röhren sind da.
Zufällig bin ich bei iihbäh auf 4Stck 6J1P gestoßen und habe sie für 2,50 EUR/Stck bekommen. Die sind mit der EF95 vergleichbar.
Da ich diese Woche zu Hause bin und dadurch endlich mal ein klein wenig mehr Zeit zur Verfügung habe, habe ich in der Zwischenzeit noch fix ein Audion mit uralten Halbleitern, die ich beim Kramen in der Bauteilekiste gefunden habe, zusammengebaut.
http://dj1wf.darc.de/Test/Germaniumtransistoraudion.jpg
Da sind nur uralte Germaniumtransistoren drin.
In der Audionstufe ein AF125, gefolgt von einem OC45, einem OC75 und einem OC77 im nachfolgenden dreistufigen NF Verstärker, und einem AC188k im Eintaktbetrieb in der "Endstufe".
Grundsätzlich funktioniert es, aber die Trennschärfe und die Frequenzstabilität sind im Vergleich zum FET Audion ziemlich mies. Auch die Rückkopplung setzt ziemlich abrupt ein.
Das fällt beim Rundfunk nicht unbedingt auf, aber beim CW Empfang läuft das hin und her. Jeder kleine Luftzug läßt die Frequenz driften. In SSB ist das ähnlich. Beim AM Empfang brabbelt ein sehr starker Sender neben einem schwächeren bei dessen Empfang immer leicht im Hintergrund. Aber immerhin. Auch mit Halbleitern aus den 50er-70er Jahren bekommt man ziemlich einfach ein funktionierendes Radio zusammengebaut. Am Wochenende werde ich testen ob Radio DARC damit gut zu hören ist. Wenn das klappt, kommt das Germaniumtransistoraudion in ein kleines Kästchen und wird mein "DARC-Radio".
Aber richtig gespannt bin ich auf die Eigenschaften des noch zu bauenden Röhrenaudions. Das wäre dann etwas für den Fieldday und/oder die Terasse, um abends im Dunkeln vor dem Zelt oder dem Haus 80m und 40m zu hören, und dabei die kleinen Röhren leuchten zu sehen.

Vy 73 de Wilfried, DJ1WF


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BeitragVerfasst: Mi 7.2.2018 16:09 
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Hi,
ja Audion braucht hochohmige Bauteile damit der Schwingkreis nicht zu sehr belastet wird.

Das war mein erster "Wohnungsjauler:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Bastels ... -2/0V2.htm
Da saß ich dann als Kind im Wintergarten, 10m Draht zum Kirschbaum und hab 80/40m gehört.. auf den oberen Bändern kam nie was rein. Abgesehen von was CB...aber der war auch in der Orgel zu hören.. ;))

Und ja, ich hab mich beim Spulenwechsel auch öfter am nach oben offenen Netztrafo gezapped ..;)

73 de DL3FOX Uwe

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