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 Betreff des Beitrags: Re: FT 240-43 vs. FT 240-61
BeitragVerfasst: So 28.1.2018 0:18 
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Hertz hat geschrieben:
Ich ging von 12 Windungen aus mit 100V Spannung. Auf 160/80m schneidet der K am besten ab. Auf 40-10m sieht der F ganz brauchbar aus. Wobei "ganz brauchbar" bedeutet dass eine hohe Drosselwirkung erzielt wird bei möglichst geringen Kernverlusten.

EDIT: Wenn ich den FT 240-43 gegen den FT 240-F antreten lasse zwischen 1,8 bis 144 MHz, bei 100V Spannung und 12 Windungen ... dann ist der F eigentlich immer besser als der 43er. Hab ich 'nen Denkfehler, wo ist der Haken? Wieso wird der F nirgends erwähnt im Amateurfunk, bin zum ersten Mal darüber gestolpert. Ist der Preis (ca. doppelt soviel wie der 43er) das was gegen den F Kern spricht, was meinst du ?


Den Typ F kannst Du nicht verwenden, der hat ein viel zu hohes µi und ist mit 100V auf 160m bei 50µH total überlastet und ist mit 50W am Ende.

Am Eingang und Ausgang eines Kopplers lassen sich Eisenpulverkerne ebenfalls gut verwenden.

Einen Koppler für den Bereich 10m bis 160m zu dimensionieren dürfte schwer fallen, wenn nicht nur das SWR eines Halbwellendipols oder Beams an den Bandenden ausgeglichen werden soll.

Man muss sich schon Gedanken machen mit welchen Impedanzen man es auf der Speiseleitung, am Antenneneingan und am Kopplerausgang zu tun hat und dann simulieren mit welcher Art Koppler man was verlustarm anpassen kann.
Ein niedriges SWR ist dafür überhaupt nicht maßgebend, das lässt sich fast immer einstellen.
Die Frage ist, was kommt an der Antenne an.


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 Betreff des Beitrags: Re: FT 240-43 vs. FT 240-61
BeitragVerfasst: So 28.1.2018 0:24 
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rejection hat geschrieben:
Die Frage ist, was kommt an der Antenne an.

Damit hast du es auf den Punkt gebracht, in der Tat. Letztendlich ist es der Strom der strahlt, um so besser der Wirkanteil, um so kleiner der imaginäre Anteil an der Antenne, um so besser.

Der 240-K kann also ohne Bedenken statt dem 240-43 eingesetzt werden, da er bessere Leistung liefert? Dann würde ich mir nämlich ein zwei Stück ordern wenn nichts dagegen spricht. Wieso ist mir dieser Typ bisher in keinem Afu-relevanten Artikel begegnet? *grübel*grübel*


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 Betreff des Beitrags: Re: FT 240-43 vs. FT 240-61
BeitragVerfasst: So 28.1.2018 0:31 
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Hertz hat geschrieben:
rejection hat geschrieben:
Die Frage ist, was kommt an der Antenne an.

Damit hast du es auf den Punkt gebracht, in der Tat.

Der 240-K kann also ohne Bedenken statt dem 240-43 eingesetzt werden, da er bessere Leistung liefert? Dann würde ich mir nämlich ein zwei Stück ordern wenn nichts dagegen spricht. Wieso ist mir dieser Typ bisher in keinem Afu-relevanten Artikel begegnet? *grübel*grübel*


Ohne Bedenken würde ich den nicht einsetzen, auf den hohen Frequenzen wird der schnell überhitzen und auf 160m brauchst Du sehr viele Windungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: FT 240-43 vs. FT 240-61
BeitragVerfasst: So 28.1.2018 0:42 
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Registriert: Di 28.7.2015 8:21
Beiträge: 712
rejection hat geschrieben:
Ohne Bedenken würde ich den nicht einsetzen, auf den hohen Frequenzen wird der schnell überhitzen und auf 160m brauchst Du sehr viele Windungen.


Sorry, Tippfehler. Meine Frage war eigentlich auf den 240-F bezogen.

Der 240-F kann also ohne Bedenken statt dem 240-43 eingesetzt werden, da er bessere Leistung liefert? Dann würde ich mir nämlich ein zwei Stück ordern wenn nichts dagegen spricht. Wieso ist mir dieser Typ bisher in keinem Afu-relevanten Artikel begegnet? *grübel*grübel*

alternativ ein FT 140-16 da weitaus günstiger ? wenn ich jedoch dessen Daten manuell in den Ringkernrechner eintrage, dann finde ich die Drosselwirkung nicht ausreichend genug (N=14, f=1,8MHz, L=27μH, XL=305Ω und selbst bei 14MHz sind es lediglich 2,4KΩ Sperrwirkung; das entspricht ca. -28dB)


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 Betreff des Beitrags: Re: FT 240-43 vs. FT 240-61
BeitragVerfasst: So 28.1.2018 2:17 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
Beiträge: 3203
Hertz hat geschrieben:
rejection hat geschrieben:
Ohne Bedenken würde ich den nicht einsetzen, auf den hohen Frequenzen wird der schnell überhitzen und auf 160m brauchst Du sehr viele Windungen.


Sorry, Tippfehler. Meine Frage war eigentlich auf den 240-F bezogen.

Der 240-F kann also ohne Bedenken statt dem 240-43 eingesetzt werden, da er bessere Leistung liefert? Dann würde ich mir nämlich ein zwei Stück ordern wenn nichts dagegen spricht. Wieso ist mir dieser Typ bisher in keinem Afu-relevanten Artikel begegnet? *grübel*grübel*

Nein der hat ein µi von 3000.


alternativ ein FT 140-16 da weitaus günstiger ? wenn ich jedoch dessen Daten manuell in den Ringkernrechner eintrage, dann finde ich die Drosselwirkung nicht ausreichend genug (N=14, f=1,8MHz, L=27μH, XL=305Ω und selbst bei 14MHz sind es lediglich 2,4KΩ Sperrwirkung; das entspricht ca. -28dB)


Und warum willst Du den nur mit 14 Windungen bewickeln?
Davon abgesehen reichen 25dB Gleichtaktunterdrückung.


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 Betreff des Beitrags: Re: FT 240-43 vs. FT 240-61
BeitragVerfasst: So 28.1.2018 10:18 
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Beiträge: 712
rejection hat geschrieben:
Nein der hat ein µi von 3000.

Wird das bei nur 100V Spannung (max. 200W) nicht gehen?

rejection hat geschrieben:
Den Typ F kannst Du nicht verwenden, der hat ein viel zu hohes µi und ist mit 100V auf 160m bei 50µH total überlastet und ist mit 50W am Ende.

Laut Mini Ringkernrechner:
Wenn man 14 Windungen auf einen FT 240-F wickeln würde, ergibt das 804 μH und bei f=1,8 MHz ein XL von satten 9KΩ was wiederum einer Dämpfung von knapp -40dB entspricht. Der Kernverlust bei 100V Spannung (also 200W) entspricht 0,5W mit einem Temperaturanstieg von lediglich 3° C.

Kannst du mir das etwas näher erklären, ich hab's (noch) nicht verstanden. Wieso kann man diesen F Kern mit dem hohen μi hierfür nicht verwenden. Wo ist mein Denkfehler?


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 Betreff des Beitrags: Re: FT 240-43 vs. FT 240-61
BeitragVerfasst: So 28.1.2018 15:20 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
Beiträge: 3203
rejection hat geschrieben:
Den Typ F kannst Du nicht verwenden, der hat ein viel zu hohes µi und ist mit 100V auf 160m bei 50µH total überlastet und ist mit 50W am Ende.

Laut Mini Ringkernrechner:
Wenn man 14 Windungen auf einen FT 240-F wickeln würde, ergibt das 804 μH und bei f=1,8 MHz ein XL von satten 9KΩ was wiederum einer Dämpfung von knapp -40dB entspricht. Der Kernverlust bei 100V Spannung (also 200W) entspricht 0,5W mit einem Temperaturanstieg von lediglich 3° C.

Kannst du mir das etwas näher erklären, ich hab's (noch) nicht verstanden. Wieso kann man diesen F Kern mit dem hohen μi hierfür nicht verwenden. Wo ist mein Denkfehler?[/quote]

Ja, wenn Du so viele Windungen auf den Kern machst reicht er für 200W laut Ringkern Rechner.

Wie er sich generell bei HF macht kann ich nicht sagen, damit habe ich keine Erfahrungen.
Vermutlich ist die Mischung für Schaltnetzteile, also den Bereich < 1MHz designt worden.
Ist sicher für eine Anwendung als Isolator/Entstörkern geeignet und für kleine Leistungen.
Wie er sich über den gesamten Frequenzbereich vom 10m bis zu 160m macht kann ich nicht beurteilen.

Wenn es lediglich um die Unterdückung von Mantelwellen geht werden im allgemeinen keine Dämpfungen > 25dB beötigt


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