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irc
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BeitragVerfasst: Do 21.12.2017 15:01 
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Beiträge: 210
Wohnort: Dietenhofen JN59IJ
Hallo zusammen,

ich möchte demnächst meine marode 50 MHz Yagi gegen eine Dualband Yagi 50/70 MHz ersetzen.
Die aktuelle Antenne hat eine N-Buchse, die neue Antenne hätte einen "direct Feed" Anschluss.
Überlegung ist, ein Stück Koax zu nehmen, auf der einen Seite eine N-Kabelbuchse und auf der anderen
Seite aufteilen von Schirm und Leiter auf Kabelschuhe.

Fragen:
Ist die Länge des Zwischenstücks des Koaxkabels relevant? Ich denke nein.
Wie bekomme ich das aufgeteilte Koax dicht, dass es nicht absäuft? Gibt es da spezielle Mittel?

Vielen Dank für die Unterstützung!

73 de Uli DG7NFX


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BeitragVerfasst: Do 21.12.2017 15:36 
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Beiträge: 3013
Je nach Aufbau und Koaxkabelimpedanz wirkt die Leitung als Transformationsleitung; 1/4lambda lange 2x75Ohm für 28Ohm, 1/4lambda 2x50Ohm für 12,5Ohm Strahlerimpedanz; das kommt aber auf die Antenne an und ist nicht beliebig wechselbar; sobald beim Koax die Seele vom Schirm auftrennt ist, gilt die Koaximpedanz nicht mehr; fürs 6m-Band wird das unwichtig sein; bei 70cm ist es allerdings schon kritisch; beim Aufbau darauf achten, dass das aufgespleisste Kabel nicht Y-förmig am Dipol angeschlossen wird, aber auch das ist eher unkritisch bei 50MHz


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BeitragVerfasst: Do 21.12.2017 17:39 
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Registriert: Mi 16.7.2014 19:07
Beiträge: 1910
Ich würde mir an die Yagi eine Verteilerdose montieren, in die eine ordentliche Buchse einbauen und intern verdrahten. Sauber, dicht und klare Verhältnisse.

Gruß
Stefan

_________________
Gruß Stefan

"Amateurfunk ist die Technik einer längst vergangenen Zukunft! "


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BeitragVerfasst: Do 21.12.2017 20:05 
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Registriert: Mi 25.8.2010 22:37
Beiträge: 3013
Im Prinzip bleibt auch in der Dose das Problem mit Feuchtigkeit; ich hab das soweit mit Gummifarbe geregelt; das scheint halbwegs HF-kompatibel zu sein, zumindest bis auf 70cm; ich hab alle meine Yagis mit Aufputzdosen gebaut, was soweit noch funktioniert; allerdings dauerhaft UV- und Wetterbeständig sind die Dosen auch nicht; mit Gummifarbe drüber kann man den Verfall bremsen, aber nicht aufhalten.


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BeitragVerfasst: Do 21.12.2017 21:13 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
Beiträge: 3096
HB9EVI hat geschrieben:
Im Prinzip bleibt auch in der Dose das Problem mit Feuchtigkeit;



Stört nicht wenn man alle blanken Stellen mit Spinner Plast2000 abdeckt.
Alternativ könnte man die Dose auch mit Giessharz auffüllen.

Die Koaxenden als Y bekommt man wasserdicht mit reichlicher Verwendung von selbstverschweissendem Wickelband, darüber flüssiges LTW-400 und mehrere Lagen Scotchtape Super 33+.
Anschlussdosen mit Steckverbindern sind jedoch vorzuziehen und die Sache wird auch wartungsfreundlicher.


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BeitragVerfasst: Fr 22.12.2017 8:36 
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Registriert: Mi 25.8.2010 22:37
Beiträge: 3013
Danke für den Tipp mit dem Plast 2000; da werd ich doch gleich 1-2 Tuben besorgen.
Ausgiessen wäre natürlich auch eine Idee


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