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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 10:37 
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Hallo liebes Forum,

kürzlich habe ich in einem anderen Thread oT das Vorhaben gepostet, meine Antenne auf einem Dach aufstellen zu wollen.
Die damals noch provisorische Lösung habe ich aufgrund der Tipps verschiedener User in eine vorläufig Endgültige gewandelt.

Zwei Fragen hätte ich hauptsächlich dazu:
1) beeinträchtigt das Blechdach darunter den Empfang?
2) soll ich (zur Sicherheit) das Halterohr der Antenne mit dem Dach verbinden, oder in das Blitzableitersystem einbinden?

Dateianhang:
2017-11-17 16.14.39.JPG


73 Walter


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„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher
Albert Einstein


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 10:49 
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Eiserner Knut hat geschrieben:

Zwei Fragen hätte ich hauptsächlich dazu:
1) beeinträchtigt das Blechdach darunter den Empfang?
2) soll ich (zur Sicherheit) das Halterohr der Antenne mit dem Dach verbinden, oder in das Blitzableitersystem einbinden?


So wie auf dem Foto zu sehen wird die Antenne wohl nicht vernünftig funktionieren.
Sie ist viel zu niedrig montiert und das Blechdach befindet sich quasi innerhalb der Antenne.
Ausserdem ist sie schief montiert, sie muss parallel zum Untergrund aufgebaut werden.

Zur Erdung von Antennen wurde hier im Forum schon genügend geschrieben.


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 11:16 
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rejection hat geschrieben:
Sie ist viel zu niedrig montiert und das Blechdach befindet sich quasi innerhalb der Antenne.
Ausserdem ist sie schief montiert, sie muss parallel zum Untergrund aufgebaut werden.

Ich habs befürchtet! Aber je ich sie höher setze, desto größer sind die Probleme mit der Statik. Und so ist sie wenigstens innerhalb der passiven Schutzzone.
Wenn ich die Antenne an diesem Aufstellort parallel setzen würde, dann bin ich noch knapper am Blechdach dran, der Empfang hat sich mit der Schrägstellung verbessert.

rejection hat geschrieben:
Zur Erdung von Antennen wurde hier im Forum schon genügend geschrieben.

Stimmt im Prinzip...

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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 11:53 
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Hallo Walter
Ich empfehle Dir "das" Antennenbuch von Rothammel. Es muss auch nicht die aktuelle Auflage sein, meine ist z. B. von 1988.
73 Stephan


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 12:00 
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Eiserner Knut hat geschrieben:
rejection hat geschrieben:
Sie ist viel zu niedrig montiert und das Blechdach befindet sich quasi innerhalb der Antenne.
Ausserdem ist sie schief montiert, sie muss parallel zum Untergrund aufgebaut werden.

Ich habs befürchtet! Aber je ich sie höher setze, desto größer sind die Probleme mit der Statik.


Dann nimm eine wesentlich kleinere Antenne, zum Beispiel einen Dipol oder eine 2-Element.
So kannst Du das vergessen.

Andere bauen 18m hohe Gittermasten ohne Fundament mit grossen Kurzwellen-Yagis auf und die fallen auch nicht um.


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 12:09 
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Wenn der Ständer wie auf dem Foto zu vermuten ein Betonklotz ist und der Besenstiel 1m länger wird, die Antenne mittig angeschraubt wird, kann ich mir kaum vorstellen, dass es Probleme mit der Statik gibt. Falls doch, hast du immernoch genügend Abspannpunkte. Weiss also nicht, wo dein Problem liegt.

Ob das der optimale Aufstellort ist, sowas haben wir früher einfach immer durch probieren unter Ermittlung der besten Feldstärke ermittelt. Na gut, heute braucht man eben ein Forum dafür, um solche simple Frage vielleicht noch wissenschaftlich zu klären. :lol:

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Peter (DF7DQ)


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 12:13 
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Meine persönliche Meinung anhand des Bildes:
warum eine aufwändige Yagi verwenden, die dann aufgrund ihrers Windwiderstandes und Gewichtes so montiert werden muß. dass sie stark verstimmt wird und obendrein vom Blechdach noch teilweise abgeschirmt. Ein einfacher Dipol (maximal mit Reflektor), zurückgesetzt bis zum Blitzableiterdraht und vielleicht ein wenig höher könnte eventuell besser gehen. Richtig ist, daß letztlich das erzielte Ergebnis zählt.
Der Ständer auf dem Foto erscheint mir ungünstig für den Zweck.
Wenn ein Blitzableiter da ist erübrigt sich eigentlich die Frage, ob man die Antenne anschließen soll - nicht nur den Mast, sondern auch den Dipol, da laut Bild das Kabel ohne Erdung einfach weggeführt ist über die Dachkante. Und Schutzzone - ich erinnere mich jetzt auf die Schnelle nicht genau - die beginnt wohl erst (? Meter) unterhalb der Dachkante (die Antenne steht ja darüber), die Rohre stehen auch etwas weit weg, soweit ich das dem Foto entnehme.
Zuletzt stellt sich mir die Frage: wenn es wirklich nur um Rundfunkempfang geht - gibt es in dem (anscheinend neuen) Haus keine Verkabelung (?), auch werden alle Programme im Internet angeboten (und Daten-Flat ist ja Standard) - da würde ich einen nicht ganz problemlosen Antennenaufbau kritisch auf Notwendigkeit prüfen.


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BeitragVerfasst: Mi 6.12.2017 12:46 
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In dem "anderen thread" wurde doch alles schon durch gekaut, von wegen Schutzzone usw. . Die klassische UKW-Antenne ist ein Falt-Kreuzdipol plus 1-2m Vertikal. Und ..... nur mal vorsichtig "Statik" nachgefragt: was meinst Du damit ?? Statische Aufladung oder Mechanik ??

Vom Foto her erscheint das Dach hoch genug, um mit einem nassen Bindfaden bereits UKW-BC zu empfangen. Ich habe für UKW-BC im EFH (bei guter Hügellage) lediglich 1-2m Draht hinter das Radio geworfen und empfange genügend Sender. Wenn Du Dir Auto-Radioantennen mal ansiehst .......................... mach es Dir doch nicht so schwierig mit soviel Klimbim für Rundfunk.

73 Peter


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BeitragVerfasst: Do 7.12.2017 12:07 
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Aufgrund der zahlreichen Antworten (vielen Dank dafür), die sich auch mit meinen bisherigen Wissensstand und Vermutungen decken, werde ich nun doch zu Plan B greifen. Ich melde mich in etwa 2-3 Wochen nochmals dazu in diesem Thread... stay tuned :D

DL8LRZ hat geschrieben:
Zuletzt stellt sich mir die Frage: wenn es wirklich nur um Rundfunkempfang geht - gibt es in dem (anscheinend neuen) Haus keine Verkabelung (?), auch werden alle Programme im Internet angeboten (und Daten-Flat ist ja Standard) - da würde ich einen nicht ganz problemlosen Antennenaufbau kritisch auf Notwendigkeit prüfen.

Es geht mir nicht "nur" um Rundfunk... da ich auf Musik der bisschen härteren Schiene stehe, und hier in Ö so gut wie nichts dazu geboten wird, schiele ich ins angrenzende Ausland. Von Wien aus (wo ich wohne) wären das die Slowakei und Tschechien. Antená Rock aus Bratislava ist mit recht einfachen Mitteln schon empfangbar. Mein Ziel wäre es aber den Sender in Stereo oder gar in der Filterstellung "wide" empfangen zu machen, das hebt den Hörgenuss um einiges.

Internetradio... Flatrate habe ich zwar keine, es reicht aber locker um Rockantenne (Augsburg/München) Gong97.1 (Nürnberg) und Rockradio (Tschechien) an allen Abenden zu hören.

Hausanschluss... Gemeinschaftsantenne gibt es in diesem Haus keine (die Antennenanlage auf meinem Bild gehört zum Nachbarhaus). Ein Provider (UPC Austria GmbH spielt hier den Standardmüll an Radio und TV-Programmen übers Kabel ein. Wobei die analogen UKW-Programme dieses Jahr abgeschaltet worden ist... Fernseher hab, und brauch ich keinen.

73 Walter

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BeitragVerfasst: So 7.1.2018 22:00 
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Sodala, nun habe ich meinen "Plan B", dank der vielen Vor- und Ratschläge aus diesen Forum, realisiert :-)

Die meisten Neuerungen kann man eh den Bildern entnehmen. Als, resp. statt des Potenzialausgleichs (unabhängig vom Blitzschutz) habe ich mich für ein ein doppelt galvanisches Trennglied entschieden.

Alles in allem dürfte das Projekt nun Hand und Fuß haben. Eine Frage hätte ich aber noch: Soll ich statt eines durchgehendem 10m Kabel, das direkt vom Erdungsblock (1,5m nach der Antenne) in die Wohnung mündet, nochmals den Mantel erden?

Hier ein paar Bilder...


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BeitragVerfasst: So 7.1.2018 22:40 
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Eiserner Knut hat geschrieben:
Alles in allem dürfte das Projekt nun Hand und Fuß haben. Eine Frage hätte ich aber noch: Soll ich statt eines durchgehendem 10m Kabel, das direkt vom Erdungsblock (1,5m nach der Antenne) in die Wohnung mündet, nochmals den Mantel erden?


Normalerweise wird ausserhalb der Wohnung oder des Hauses der Aussenmantel mit dem Potenzialausgleich verbunden wenn das Kabel ausserhalb des Gebäudes verlegt ist.

Dein PVC Verhau auf den Antennenelementen wird die Antenne völlig verstimmt haben.


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BeitragVerfasst: So 7.1.2018 22:44 
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rejection hat geschrieben:
Dein PVC Verhau auf den Antennenelementen wird die Antenne völlig verstimmt haben.

Das ist aber Nylon - wird die Antenne, trotzdem verstimmt. falls "ja", welche Alternative schlägst Du vor?

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BeitragVerfasst: So 7.1.2018 23:42 
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Eiserner Knut hat geschrieben:
rejection hat geschrieben:
Dein PVC Verhau auf den Antennenelementen wird die Antenne völlig verstimmt haben.

Das ist aber Nylon - wird die Antenne, trotzdem verstimmt. falls "ja", welche Alternative schlägst Du vor?


Gar keine, so etwas hat auf Antennen nichts zu suchen, PA6 unterscheidet sich im dielektrischen Verlustfaktor kaum von PVC, ist eher noch schlechter.


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BeitragVerfasst: Mo 8.1.2018 8:40 
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Dann werde ich alle 410 Kabelbinder wieder entfernen. :|
Wäre eine generelle vertikale Montage, auch wenn der/die Sender ggF. in horizontaler pol senden?

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BeitragVerfasst: Mo 8.1.2018 10:10 
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Eiserner Knut hat geschrieben:
Wäre eine generelle vertikale Montage, auch wenn der/die Sender ggF. in horizontaler pol senden?


Die Frage ist mir unverständlich.
Bei uns senden die UKW Sender horizontal polarisiert.


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