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Fragen und Antworten zum Thema Funk
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irc
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BeitragVerfasst: Fr 24.11.2017 15:46 
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Hallo,

ich muß bald neue QSL-Karten ordern und möchte gern zukünftig die Daten via Klebeetikett auf die Rückseite bringen.
Nun bin ich auf der Suche nach passenden Etiketten, meist finde ich 105 x 74mm - nicht schlecht, aber besonders zu den Seiten hin viel Platz verschenkt...
Mit den 74mm Höhe kann ich gut leben, da bleibt auch unten noch genug Platz für den Magnetstreifenaufdruck. Aber von der Breite fänd ich 130mm top, nur leider bin ich da auf meiner Suche noch nicht fündig geworden.
Kennt jemand von Euch eine Bezugsadresse für die gesuchten Label?
Ach ja, wichtig wäre das es DIN A4 Bögen und sie mit Tintenpisser bedruckbar sind.

Vielen Dank und 73,
Micha


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BeitragVerfasst: Fr 24.11.2017 16:18 
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S8
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Da musst du lange suchen. Klebeetiketten sind so gestaltet, dass sie auf ein A4 Blatt "Aufgehen". Bei 130 in der Breite, passen nicht zwei nebeneinander. Deswegen auch 105mm, da das Blatt 210mm breit ist und so zwei nebeneinander passen.

Alle möglichen Formate findest du beim Patzhirschen Zweckform: https://www.avery-zweckform.com/etikett ... -etiketten

Ich frage mich eher, was willt du denn da alles draufknallen, dass die so groß sein müssen?
Reichen denn die QSO Daten nicht mehr heutzutage?

Auch, je größer das Etikett, umso weniger Aufkleber auf einem Blatt. Umso teurer wird das Ganze.

vy73


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BeitragVerfasst: Fr 24.11.2017 16:49 
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Das mit den 130mm hat schon seine Richtigkeit. 140 ist die Karte, die ganzen Felder sind heutzutage in der Regel hinten QUER über die Breite angelegt - somit also etwa 120 bis 125 mm. Bei 130 deckt es dann "freihändig" auch sauber...

Also 130mm wird schwer. Ich hab auch bei meinen Großhändlern mal geschaut, aber genau das gibts wohl nicht als A4-Blatt. Als freies Druckbogenformat, was man im Laser/Pinkler als "freies Format" (benutzerdefiniert) anlegen müßte, gibt es zumindest ähnliche. 127, 128mm oder 132. Das ist aber kein A4, kein A5 oder sonst ein DIN, das sind passend ausgelegte Bogen - da kann ich auf meine Xerox mit gehen, aber die meisten Bürodrucker scheitern wohl.

Ich such übers WE nochmal, vielleicht finde ich zumindest was annähernd Brauchbares!

_________________
73, Jörg


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BeitragVerfasst: Sa 25.11.2017 21:15 
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Hallo,

statt Ettikettenbögen kannst du auch z.B. mal nach Brother Labelprintern schauen. Dort kann man entweder feste Größen, oder auch bei einer festen Breise konfigurierbare Längen verarbeiten.

So ist man auch nicht gezwungen, immer ein ganzes Blauu voll zu drucken und je nach gerät sind die Label auch alle passend geschnitten. Neben orginal Labelrollen, gibt es die auch von vielen Anbietern billig in der Bucht.

Gruß JAn


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BeitragVerfasst: So 26.11.2017 11:18 
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Vielen Dank für Eure Hilfe!
Ich habe nun auch noch einige Tage gesucht - die von mir erwünschten Etiketten gibt es wohl so nicht...
Also bleibe ich erstmal bei den Standard 105 x 74mm Etiketten. Ich habe mir da auch schon was mit CALC (dem "Billig-Excel") zusammen gebastelt, um meine ADIF-Dateien schnell auf die Label zu bringen.
So ein Brother-Labeldrucker ist natürlich auch eine feine Sache, das wird vielleicht mal der 2. Step.

Nochmals vielen dank und 73,
Micha


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BeitragVerfasst: So 26.11.2017 12:27 
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Halli Micha,

ich stehe auch gerade vor dem Umstieg auf Labels aber auf Nachfrage in unserem Log4OM Forum
habe ich mich entschlossen gleich einen Brother QL-570 zu kaufen. Gibt diverse Labelgrössen
dafür als Einzellabel aber auch variable Breiten als Endlosrolle (Das Gerät schneidet automatisch).

Vorteil sind die Druckkosten. Das Teil druckt auf Thermopapier und somit gibt es keine Folgekosten
für Toner oder Tinte. Bei eBay gibts diesen Printer für unter 50.- € und vor allem werden auch die
Brother Labelprinter direkt aus dem Logger heraus unterstützt.

:wink: :wink:

_________________
73´s Jürgen, DF5WW (DL0AK) RIG: TS-480SAT (Club) und SDR auf Red Pitaya Basis, 5 - 10 Watt an eine 2 x 6,5 m Doublet mit CG-3000 Automatik Tuner.


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BeitragVerfasst: So 26.11.2017 13:59 
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DF5WW hat geschrieben:
Halli Micha,

ich stehe auch gerade vor dem Umstieg auf Labels aber auf Nachfrage in unserem Log4OM Forum
habe ich mich entschlossen gleich einen Brother QL-570 zu kaufen. Gibt diverse Labelgrössen
dafür als Einzellabel aber auch variable Breiten als Endlosrolle (Das Gerät schneidet automatisch).

Vorteil sind die Druckkosten. Das Teil druckt auf Thermopapier und somit gibt es keine Folgekosten
für Toner oder Tinte. Bei eBay gibts diesen Printer für unter 50.- € und vor allem werden auch die
Brother Labelprinter direkt aus dem Logger heraus unterstützt.

:wink: :wink:


Hallo Jürgen,
das Thermopapier ist in der Regel nach einem Jahr nicht mehr lesbar. Bei Tintendruckern geht die Farbe in der Sonne nach 2 Jahren weg und bei Laserdruckern hält das wesentlich länger... .

73
Gerhard


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BeitragVerfasst: So 26.11.2017 14:12 
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Hi Gerhard,

Danke für dein Einwand. Trotzdem Denke ich dass das eine gute Variante ist, die ja auch häufig genutzt wird,
und das es siche auch Qualitätsunterschiede bei den Labels gibt. Wenn es um UV geht, weil Du ja die Sonne,
angesprochen hast, so sind m.A. nach gerade QSL Karten selbiger nicht wirklich ausgesetzt.

Schöne Karten steckt man in ein Album und der Rest verschwindet meist in Kartons oder Archivierungskisten
was die "Lebenszeit" des Labels sicher erhöht.

Laser ist natürlich ´ne schöne Sache aber meist teuer bei den Folgekosten (Toner, Walzen etc.) und Tinten
wollen genutzt werden. Wenn man solch einen Ink Printer nicht regelmässig nutzt trocknet die Tinte ein was
dann die Folgekosten zusätzlich erhöht weil man die Kapazität der Tinten nicht voll ausnutzt.

Letztendlich haben mich diee Überlegungen auf einen reinen Labeldrucker mit thermolytischem Druckverfahren
gebracht und ein solcher wird´s wohl dann auch werden. Selbst wenn so ein Teil nach den 3 Jahren Garantie
den Geist aufgibt braucht es nur < 50.- € und es steht ein neuer auf dem Tisch.

:wink: :wink:

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BeitragVerfasst: So 26.11.2017 18:00 
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Zitat:
Bei Tintendruckern geht die Farbe in der Sonne nach 2 Jahren weg und bei Laserdruckern hält das wesentlich länger... .

Farbe richtig, das Schwarz nicht, wernn es "echtes" Schwarz war. Es gibt ja 3- und 4-farbige Drucker mit separatem Schwarz. Das Misch-Schwarz löst sich Stufenweise auf, das "echte" nicht - jedenfalls solange es trocken bleibt und nicht permanent in der Sonne liegt ;-)

Zitat:
Wenn es um UV geht, weil Du ja die Sonne,
angesprochen hast, so sind m.A. nach gerade QSL Karten selbiger nicht wirklich ausgesetzt.

Thermopapier geht auch ohne Sonne weg. Recht schnell. Von meinen Druckstreifen letztes Jahr ist kaum noch einer lesbar. Daher gibts auch die "Vorschrift" vom FA immer eine Kopie sofort anzufertigen, damit es dauerhaft erhalten bleibt (also zumindest die drei bzw. zehn Pflicht-Jahre).

Ich für meinen Teil würde mir für QSL keinen Thermo anschaffen. Die Karten sind nach 1 bis 2 Jahren weitestgehend wertlos.

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73, Jörg


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BeitragVerfasst: So 26.11.2017 18:40 
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DL6IB hat geschrieben:
Daher gibts auch die "Vorschrift" vom FA immer eine Kopie sofort anzufertigen, damit es dauerhaft erhalten bleibt (also zumindest die drei bzw. zehn Pflicht-Jahre).


Wer oder was ist "FA" ? Und kann der/das/sie/es auch Vorschriften erlassen ?

Bin natürlich Dankbar wenn mir jemand die Augen öffnet und erklärt das es eben nach einem Jahr wertlos
ist wenn man einen thermolytischen Druck auf den Labels hat. Ich habe die einklammerung natürlich
gesehen aber ich Denke auch das die verwendeten Labels da durchaus Unterschiede haben was die
"Haltbarkeit" betrifft. Und wenn nicht kann der/die/das FA ja mal was entwickeln, HI.

8) :?

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BeitragVerfasst: So 26.11.2017 22:02 
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Sorry: FA = Finanzamt. Soviel zur Einklammerung, was Du ja erkannt hast ;->

Es ist keine "Vorschrift" im eigentlichen Sinne, sie weisen jedoch darauf hin, daß unlesbar gewordene Thermobelege nicht mehr anerkannt werden, wenn sie nicht vorher vom Original entsprechend dauerhaft dokumentiert (also kopiert, eingescant oder Ähnliches) wurden. Es ist auch tatsächlich so, daß sie schnell nachlassen. Auch ohne Sonne, es geht eher um die Temperatur und die Reaktion des Trägerpapieres darauf. Das lässt nach und das kräftig. Neulich hab ich wieder mal Ablage gemacht und war erstaunt, wie kurzlebig manche Belege tatsälich sind... Grade die EC-/Visa-Bestätigungen. Es gibt dabei allerdings große Unterschiede. Ob das unterschiedliche Verfahren sind oder ggf. an den Druckköpfen liegt, kann ich nicht sagen.

Es gibt auch noch diese Laser-Labels, die quasi "einbrennen". Da ist kein Toner, kein Thermo im eigentlichen Sinne, aber die Materialoberfläche wird dauerhaft geschwärzt. Das ist evtl. das, was Du meinst. Von einem billigen Thermo-Bändel-Drucker für 50 EUR ist das aber ein Stück weit weg - jedenfalls hab ich die so billig noch nicht gesehen, mich aber auch noch nicht wirklich eindringlich damit beschäftigt ;-> Manche Eintrittskarten von der Rolle werden teilweise in dem Verfahren gedruckt.

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73, Jörg


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BeitragVerfasst: So 26.11.2017 22:14 
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Hallo Jürgen,
das FA ist das freundliche Finanzamt, das auch von jedem Bürger Aufbewahrungsfristen fordert. Ich behelfe mich damit, das ich alle Belege, die flüchtig sind, auf ein DIN-A4 Blatt klebe, die Erklärung dazu auf eine Laserfotokopie von meinem Brother Laserdrucker per Hand schreibe und beim Finanzamt einreiche. Die Kopien bekomme ich zurück und hefte sie ab.

Die meisten Brother Laserdrucker haben auch einen geraden Einzug, über den man eine QSL-Karte bedrucken kann.

Bei Kyrocera Laserdruckern gibt es auch Modelle, die das auch können und die Photoleitertrommel für 100.000 Druckseiten ausgelegt ist. Das ist die günstigste Art in schwarz-weiss zu drucken, man hat 2 Jahre Garantie und danach kauft man einen neuen Drucker. Bei der Inbetriebnahme macht der zuerst einen Höllenlärm, weil der Toner aus der Tonerkartusche in einen in einen internen Behälter befördert wird (ca 4 Minuten) und gut ist. Die Kartusche ist dann der Abfallbehälter für die Tonerreste und wird beim nächsten Wechsel erneuert mit "Krach". Somit braucht man Papier/QSL-Karten und Toner.

73
Gerhard


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BeitragVerfasst: Mo 29.1.2018 10:26 
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Nimm keine Klebeetiketten, drucke oder schreibe direkt auf die Karten. Das komische selbstklebende Zeugs hat je nach Hersteller mitunter ein paar dumme Eigenschaften. Mal suppt es durchs Papier durch, mal trocknet es aus, so dass die Etiketten abfallen.

73, Jan-Martin


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BeitragVerfasst: Mi 31.1.2018 17:31 
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Hallo, hier Infos zu meinen Klebeetiketten:

das Maß ist 63,5 x 72 mm, auch als J8164 oder J8364 bezeichnet. Es sind nicht die Etiketten eines hier bereits erwähnten "großen" und "fast überall" (Avery-where, sorry everywhere, hi) präsenten Herstellers, sondern nur die preisgünstigeren eines anderen Anbieters (mach halt ein "-plus" nach "Etiketten"), erhältlich bei einem allseits bekannten Auktionshaus in der Bay. Die Erfahrung mit diesem Produkt (insbesondere die Klebeeigenschaft), das ich für andere Anwendungen auch in anderen Größen schon seit Jahren benutze, sind gut.

Das Etikettenmaß reicht, um eine QSL-Karte in der rechten Hälfte damit zu bekleben. In der linken Hälfte der aus der Druckerei bezogenen QSL-Karte sind die festen Daten eingedruckt (Rufzeichen, Anschrift, DOK u. a.). Auf das Etikett gedruckt werden dann nur die QSO-Daten (Rufzeichen der anderen Station, Time, QRG, Mode u. a.). Der Platz dafür reicht, wobei das Rufzeichen der anderen Station sogar in einer größeren Schrift (Arial 18-20 fett) gedruckt wird als die anderen Daten (Arial 10-12).

Die Etiketten drucke ich direkt aus dem Logprogramm (ucxlog). Dort kann man sich selbst anpassen, was wo wie stehen soll. Und natürlich ist auch die Etikettengröße frei einstellbar. Und wenn ich einmal eine QSL-Karte ausstellen will, ohne das Logprogramm zu nutzen, verwende ich das Textverarbeitungsprogramm (Word), wo man die sich ja auch die Etiketten als Vorlage selbst voreinstellen kann.


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