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 Betreff des Beitrags: Schlitzantenne-Speiseimpedanz
BeitragVerfasst: Mi 15.11.2017 8:36 
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Hallo Zusammen,

eine Frage zum Schlitzstrahler:

(Gemeint ist ein Halbwellenschlitz in einem Blechgehäuse, ca 13 cm Wellenlänge, mit Speiseleitung)

Wenn ich den Schlitzstrahler in der Mitte speise, dann bin ich im Spannungsbauch also sehr hochohmig.

Kann ich den Einspeisepunkt einfach zu einem Ende hin verschieben um auf 50 Ohm zu kommen ?

Nachdem ich Drahtdipole ja auch an beliebiger Stelle auftrennen und speisen kann, sollte das, Umkehrschluss, doch hier auch gehen ?

Oder spricht etwas dagagen ?

Grüsse, Alfred.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlitzantenne-Speiseimpedanz
BeitragVerfasst: Mi 15.11.2017 15:10 
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Beiträge: 477
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alfred hat geschrieben:
Nachdem ich Drahtdipole ja auch an beliebiger Stelle auftrennen und speisen kann, sollte das, Umkehrschluss, doch hier auch gehen ?
Hallo Alfred,

einen reellen Widerstand hast Du bei Halbwellen-Drahtdipolen auch nur an drei Stellen: am Ende, in der Mitte und nach einem Driitel der Länge; es muß nämlich für beide Teile der jeweiligem Länge l gelten: Cotangens (2*Pi*l/Lambda) müssen vom Betrag her gleich sein (nach der Leitungstheorie, die auch angenähert für Drahtantennen gilt).

73
Werner


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlitzantenne-Speiseimpedanz
BeitragVerfasst: Do 16.11.2017 8:09 
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Beiträge: 663
Schade, dann geht das wohl nicht so einfach wie ich dachte...

Ich wollte einfach den Einspeisepunkt Richtung Ende des Schlitzes verschieben, in der Hoffnung, das ich da irgendwo einen 50 Ohm Punkt finde.

Konkret gehts um eine WLAN Antenne im Metallgehäuse einer Messtechnik Anwendung. Interne Antenne entfällt, externe währe in diesem konkreten Fall zwar umsetzbar, aber eher lästig, da ist mir die Schlitzantenne wieder eingefallen. Abstrahlung muss nur in eine Richtung über sehr kurze Distanz erfolgen.

Was ich so nachgelesen hab, scheint eine solche etwa 500 Ohm bei Mittenspeisung zu haben, eventuel experimentiere ich mal mit einer halbwellen Umwegleitung dann hab ich gleich die Symetrierung und bin schon auf 200 Ohm. Oder ein viertelwellen Leitungstrafo, darf halt nicht zu kompliziert werden, sonst ist die externe Antenne wieder der einfachere Weg.

Grüsse, Alfred.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlitzantenne-Speiseimpedanz
BeitragVerfasst: Do 16.11.2017 10:17 
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Registriert: So 1.10.2006 14:03
Beiträge: 477
Wohnort: Hannover
alfred hat geschrieben:
Schade, dann geht das wohl nicht so einfach wie ich dachte...

Ich wollte einfach den Einspeisepunkt Richtung Ende des Schlitzes verschieben, in der Hoffnung, das ich da irgendwo einen 50 Ohm Punkt finde.
Vielleicht geht es doch; einfach mal ausprobieren. Der Vergleich mit einer Drahtantenne ist doch nicht so einfach.

Ich habe mal in die Antennenbücher gesehen, aus denen ich vor Jahrzehnten die Formeln für Drahtantennen hatte (Heilmann, Antennen I- III; BI-Hochschultschenbücher, 1970). Die Schlitzantennen kommen da erst im dritten Band, und es heißt dort im 19. Kapitel über "Spannungserregte Schlitzantennen" nach zehn Seiten Formeln zu Rohrschlitzanantennen: "´Länge und Breite der Schlitze und Speisepunkt werden so gewählt, daß der Scheinwiderstand an den Wellenwidestand des Kabels angepaßt ist."

Grüsse, Werner


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlitzantenne-Speiseimpedanz
BeitragVerfasst: Do 16.11.2017 11:20 
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Registriert: Mo 25.8.2008 16:36
Beiträge: 553
Werner, das scheint nicht so zu sein. Beiliegende Bilder zeigen ein 20 m Dipol, der bei 25% gespeist ist und einen reellen Widerstand hat.

73, Peter - HB9PJT

dk3nh hat geschrieben:
einen reellen Widerstand hast Du bei Halbwellen-Drahtdipolen auch nur an drei Stellen: am Ende, in der Mitte und nach einem Driitel der Länge


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlitzantenne-Speiseimpedanz
BeitragVerfasst: Do 16.11.2017 15:50 
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Registriert: Sa 20.3.2010 22:13
Beiträge: 663
Hallo Zusammen, danke für die Antworten,

das Thema hat sich erledigt, da das Problem der Kontaktierung an das ALU - Gehäuse nicht vernünftig geklärt werden konnte.

Es wird wohl jetzt doch eine externe Antenne an das WLAN - Modul angesteckt, und diese geschützt angeordnet.

Grüsse, Alfred.


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