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 Betreff des Beitrags: Re: Informationsdurcheinander
BeitragVerfasst: Do 2.11.2017 16:21 
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DL3KCZ hat geschrieben:
Wie wärs wenn ihr mit Köpfe einhauen mal aufhört und sachlich mal guckt wo die Problemstellen sind ?

Bei Kennlinienmessungen im Bauteil-pdf hat man meistens die "Dauerbetriebsbereiche" durchgezogen und die "kurzzeit Nutzzonen" gestrichelt. Die Transfer-Kennlinie wird aufgenommen in dem man am Gate/Gitter einen Spannungsbereich durchfährt oder beim Transistor einen Basistrombereich.

Sind wir uns soweit erst mal einig ? ;)

73 de DL3FOX Uwe

Hallo,

eigentlich fast:
Es dient zur Unterscheidung von unterschiedliche Strömen.

a) Aus der Diagrammschaar kann direkt die Peak Plate Swing für PIEL herausgelesen werden, durch Ablesen der sehr niedrigen unteren Grenzspannung hin zur Supply Voltage (belastete Betriebsspannung).
Damit steht der Ausgangskreis.

Was aber noch fehlt, ist
b)
der Mittelwert für Strom und Spannung für die Messinstrumente und

c) der Effektivwert für die max. Wärmebelastung der Röhren.

Die Punkte b) und c) können aus der Momentanwertkennlinie der Röhre a) über den Eimac-Rechner leicht bestimmt werden.
Somit ist ein pauschaler Spannungsabzug von 500Volt von der Supply Voltage möglich, aber aufgrund der vorliegenden Kennlinie für Piel erst einmal völlig grundlos.

Es wurde außerdem falsch und seitenweise mehrfach suggeriert, daß aufgund des Ablesens von a) für Piel eine Überschreitung von c) erfolgen wird.
Mit einem bischen mehr Konzentrationleistung hätte die Diskrepanz zwischen a) und c) von den hier selbst ernannten Richtern leicht auffallen können.
Denn genug konkrete Hinweise und Fragen dazu lagen vor, die Antwort(en) darauf wurden aber sehr sorgsam gemieden, wofür ich aber am wenigsten kann aber genau dafür beschuldigt werde.
Größer kann doch Quatschargumentation fast nicht mehr auf die Spitze gelangen.
Und ich sehe, sie wird unter Empörungäußerungen teilweise, aber stur und mit Heiterkeit, weiter gesponnen.


Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Informationsdurcheinander
BeitragVerfasst: Do 2.11.2017 17:01 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
Beiträge: 3078
dl6lat hat geschrieben:

Es wurde außerdem falsch und seitenweise mehrfach suggeriert, daß aufgund des Ablesens von a) für Piel eine Überschreitung von c) erfolgen wird.


Was für ein Unsinn!


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 Betreff des Beitrags: Re: Informationsdurcheinander
BeitragVerfasst: Do 2.11.2017 17:09 
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S8
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Registriert: Di 13.12.2011 20:45
Beiträge: 1412
Ist RF-Power in Piel RF-Output?

Ja

Hochgerechnet schaffen dann 4 Rohre 1600 Watt.

Damit würde die zulässige Anodenverlustleistung der Röhren um 35% überschritten

Ich denke aber, 1000 Watt reichen locker. Mehr wäre nur eine Übertreibung zu reinen Testzwecken.
Und damit reichen dann auch 100 V Restspannung.

die eigentliche Intension der Idee ist, das Gitter nicht zu überlasten und genau den Bereich zu meiden.
Der Rest ist ja eigentlich egal.
Also: 100V min nicht weniger, könnte man lustig auf 130V heraufsetzen.


Wenn die Gitter nicht zerbröseln sollen ist die Restspannung deutlich höher.


+++
Hallo,

zwei von den rot markierten Antwort sind die wahre Desinformation und werden über den Eimac-Computer (der v.g. Punkt c) errechnet, nicht über Piel (nur von Piel war immer die Rede, also vg Punkt a).
Ich kann nichts dafür, dass du Momentanwerte mit Effektivwerten beharrlich verwechselt hast.

Mich verwundert es sehr, dass dieser Unsinn und diese Diskrepanz immer noch einigen OMs komplett unauffällig erscheint.


Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Informationsdurcheinander
BeitragVerfasst: Do 2.11.2017 19:10 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
Beiträge: 3078
dl6lat hat geschrieben:
Ist RF-Power in Piel RF-Output?

Ja

Hochgerechnet schaffen dann 4 Rohre 1600 Watt.

Damit würde die zulässige Anodenverlustleistung der Röhren um 35% überschritten

Ich denke aber, 1000 Watt reichen locker. Mehr wäre nur eine Übertreibung zu reinen Testzwecken.
Und damit reichen dann auch 100 V Restspannung.

die eigentliche Intension der Idee ist, das Gitter nicht zu überlasten und genau den Bereich zu meiden.
Der Rest ist ja eigentlich egal.
Also: 100V min nicht weniger, könnte man lustig auf 130V heraufsetzen.


Wenn die Gitter nicht zerbröseln sollen ist die Restspannung deutlich höher.


+++
Hallo,

zwei von den rot markierten Antwort sind die wahre Desinformation und werden über den Eimac-Computer (der v.g. Punkt c) errechnet, nicht über Piel (nur von Piel war immer die Rede, also vg Punkt a).
Ich kann nichts dafür, dass du Momentanwerte mit Effektivwerten beharrlich verwechselt hast.

Mich verwundert es sehr, dass dieser Unsinn und diese Diskrepanz immer noch einigen OMs komplett unauffällig erscheint.


Peter


Mit PIEL wird lediglich das Pi-Filter berechnet.
Die Grenzdaten der Röhre und die Kennlinien findet man im Röhrendatenblatt.
Den Eimac Computerr benutzt man nur wenn man es etwas genauer berechnen will.

Svetlana gibt z.B. an Grenzwerte an: Ua 2750V, Ia 275mA, Ig 50mA

Und typische Daten für ICAS Betrieb mit Ua 2400V, Ia 250mA

Dann sieht man in der Kennlinie nach welche Restspannung sich bei 250mA Anodenstrom ergibt ohne in den nicht linearen Teil der Kennlinie abzurutschen und liest ca. 400V ab.

Daraus lässt sich bereits der Ra berechnen den man für die Pi-Filter Berechnung benötigt:

Ua-UaRest / Ia * 1,8 ; 1,8 ist der K Faktor für B-Betrieb

Damit ergibt sich ein Ra von 4,4kOhm, bei 275mA Anodenstrom beträgt er ca. 4kOhm.


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 Betreff des Beitrags: Re: Informationsdurcheinander
BeitragVerfasst: Do 2.11.2017 21:53 
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Registriert: Di 13.12.2011 20:45
Beiträge: 1412
Hallo,

solls gut sein, jedenfalls ist das benannte Betriebsbeispiel für eine 572B ja schon im genannten Datenblatt fertig durchgerechnet.
Um das Beispiel für eine Anschauung nutzen zu können bedarf es eigentlich nicht mehr eines so großen Aufwandes.
An dem Anfang steht dafür der Schwerpunkt halt auf etwas mehr Überlegung.

Die Röhre wird aber im Beispiel mit um die 600mA Anoden-Spitzenstrom ausgesteuert und der Punkt muss sich in der Kennlinienschaar entsprechend wiederfinden. So ist das halt mit einem Beispiel, das man als Beispiel auswählt.
Gleiches gilt für die Gitterwerte.

Sobald aber unbekannte Beispiele ohne Absprache zum Einsatz gelangen, ist das Chaos immer vorprogrammiert.


peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Informationsdurcheinander
BeitragVerfasst: Do 2.11.2017 23:20 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
Beiträge: 3078
dl6lat hat geschrieben:

Die Röhre wird aber im Beispiel mit um die 600mA Anoden-Spitzenstrom ausgesteuert und der Punkt muss sich in der Kennlinienschaar entsprechend wiederfinden.


Angegeben ist der Anodenspitzenstrom natürlich im Datenblatt oder in der Kennlinie, bei der Cetron 572B übrigens 800mA.
Das ist aber nicht der Anodengleichstrom den man auf einem Milliamperemeter sehen würde sondern das Maximum das die Katode liefern kann.
Der entsprechende Anodengleichstrom ist um die Funktion des Stromflusswinkels geringer, der kann zwischen 0 und 55% des Anodenspitzenstroms betragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Informationsdurcheinander
BeitragVerfasst: Fr 3.11.2017 8:38 
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Registriert: Di 13.12.2011 20:45
Beiträge: 1412
Hallo,

aber ja,
natürlich ist das alles wahlfrei.

Wenn allerdings ein konkret durchgerechnetes Beispiel nachvollzogen wird, gibt es aus der gesamten Menge nur bestimmte Wertepaare:
a) 675mA Anode / 130V Anode (in dem Bereich)
b) 2500V DC unter Last / 0V Gitter.

Für Piel (für den Lastwiderstand) gilt dann in etwa: Peak Plate Swing = 2500V - 130V(eventuell der nächste *Ablesepunkt der im Kennlinienfeld eingetragenen Geraden)
So, und ab jetzt kann man die im Datenblatt ausgerechneten Werte mit den Werteausgaben von Piel vergleichen.
Sie sollten nicht sehr weit voneinander abweichen, andernfalls liegt irgendwo ein Arbeitsfehler vor.


Peter


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