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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Mo 18.9.2017 23:22 
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Ne ne..gibts heutzutage nur noch die billige Nachbauscheisse ???
Ich will wieder TFK und so Bauteile kaufen können. Mit den alten Werten!
So eine vernünftige Fertigungslinie sollte man echt nicht aus der Hand geben. Sieht man ja was draus wird :(

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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Di 19.9.2017 20:02 
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DL3KCZ hat geschrieben:
Ne ne..gibts heutzutage nur noch die billige Nachbauscheisse ???
Ich will wieder TFK und so Bauteile kaufen können. Mit den alten Werten!
So eine vernünftige Fertigungslinie sollte man echt nicht aus der Hand geben. Sieht man ja was draus wird :(


Ja da merkt man schon dass sich die Zeiten ändern. Früher wurde vieles anders gemacht ... ich darf da aber nicht mitreden ... ich bin da von einer etwas jüngeren Generation :wink:

Bei 7MHz könnte man ja noch (was heißt da noch ... gibt ja verdammt schnelle ops) mit OPs arbeiten. Habt ihr da erfahrung mit OPs als Preamp?

73 Sebastian, OE9SEV


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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Di 19.9.2017 20:15 
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Ja, guckst du: Videoverstärker
NE592 und MC1350

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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Di 19.9.2017 20:34 
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Naja, ein Opamp sieht vielleicht auf den ersten Blick verlockend aus; aber solche Opamps haben in der Regel sowohl schlechte DC- als auch schlechte Noiseparameter; und gerade die HF-Eingangsstufe sollte so rauscharm wie möglich gebaut werden, denn wie gesagt: das Rauschen des Preamp geht zu 100% ins Rauschen des Receivers ein.
Opamps haben in der HF-Technik ihre Berechtigung z.B. als Leitungstreiber; ich verwende Opamps wie AD8000, AD811 oder LM7171 gerne für die Endstufe von DDS-Chips.
Ein solcher HF-Opamp kann natürlich auch überhaupt nichts als Endstufe für 0,5W dienen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Di 19.9.2017 20:45 
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DL3KCZ hat geschrieben:
Ja, guckst du: Videoverstärker
NE592 und MC1350

Danke

HB9EVI hat geschrieben:
Naja, ein Opamp sieht vielleicht auf den ersten Blick verlockend aus; .... das Rauschen des Preamp geht zu 100% ins Rauschen des Receivers ein.


OPs sind einfach einfach zu verwenden :D
Hast du Sowas in einem vorherigen post gemeint?


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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Di 19.9.2017 20:50 
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Natürlich, Opamps sind genial; auch arbeite auch sehr gerne damit; und eben, sie haben auch in der HF ihren Bereich gefunden, aber sicherlich nicht als Eingangsstufe; da sind sie wirklich denkbar ungünstig.

Ja, so etwas in der Art hab ich gemeint; eine JFET Eingangsstufe mit einem BJT als Buffer; das ist so das gängige Konzept für den Eingang eines HF-Empfängers. Der J310 ist ein gut geeigneter und gängiger JFET; den gibt's auch in SMD als MMBFJ310; als Kleinsignal HF-BJT benutz ich immer den BFR92A; für mehr I den BFQ19S


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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Di 19.9.2017 21:38 
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Ja, die kann man in der ZF oder als Treiber für die Endstufe einsetzen. Eingangskreis mach ich auch mit J310 oder BF1009 smd. Die gibts zur Zeit bei Pollin günstig. Kannst dir Adapter mit einer Lochpunkt Platine 2*8 Löcher bauen.
Für die 4 Anschlüsse einfach ein Stück Silberdraht in ner Schlaufe durch 2 Löcher ziehen. Dann kann man die ganz normal manhatten verwenden.

10-15 dB verstärken (Preselektor), dann Ringmixer 6 dB Verluste.Dann Quarzfilter. Dann MC1350. Wenns besonders rauscharm werden soll kannst du da auch nochn Fet vorschalten. Auf den unteren KW Bändern aber völlig unnötig.

Mit Dualgate Mosfets kannst du auch gleich die regelbare ZF aufbauen, 2 Stück reichen da für ca. 100 db Regelumfang. Ein MC1350 kommt so auf 60 db, das regelt noch nich so ganz aus wenn man einer grossen Deutschlandrunde zuhört.
Aber über Regel-ZF Verstärker kann man auch ein ganzes Buch schreiben ;)
Da entscheidet sich ob sich ein Empfänger angenehem anhört oder nervt wie ne schrille Frauenstimme..
Die Regelung sollte auch nicht ploppen wie es die meisten NF AGCs tun...die Regelspannugn aus der ZF gewinnen ist besser.

73 de DL3FOX Uwe

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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Mi 20.9.2017 19:51 
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DL3KCZ hat geschrieben:
Die Regelung sollte auch nicht ploppen wie es die meisten NF AGCs tun...die Regelspannugn aus der ZF gewinnen ist besser.


Ist es schlimm? Ich habe bis jetzt nicht an eine AGC gedacht. Ob sich das zeitlich ausgeht weiß ich auch nicht. Wir habe jetzt schon viel zu tun, eine NF AGC könnte ich mir aber vorstellen, da müsste ich auch nur den NF Teil verändern. Bei dem bin ich mir sicherer.

Ich habe jetzt auch mal alle Quarze, C's, IC's und Transistoren(PN2222A haben mich angelächelt ... gleich 100 Stk. und zwei 2n3866) bei Mouser bestellt.

Hier noch den vorläufigen Schaltplan.
Schaltplan 1 2 3 und das Blockschaltbild Es ist gleich wie das vorherige, nur die Schalter wurden beschriftet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Mi 20.9.2017 20:05 
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Ok soweit; aber eben, das mit dieser Pushpull mit den BC547 - das würd ich lassen; in diesem kleinen Leistungsbereich würde in Class A bleiben; dann schleppst du nicht noch mehr Intermodulation in System als dass du ohnehin schon hast durch den Modulator, der natürlich auch nicht gerade das Topkonzept darstellt.
Ich würde in diesem Konzept die AGC mal aussen vor lassen; erstens steht es nicht wirklich in einem sinnvollen Verhältnis zum übrigen Schaltungsaufwand und zweitens kann man mit einer schlecht und zu simpel konstruierten AGC die Verhältnisse auch noch verschlimmern. Spar dir das für dein erstes Superhetkonzept auf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Mi 20.9.2017 21:33 
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Ich würd zumindest ne einfache AGC einbauen. Sonst brüllt dich die Kiste an wenn du übers Band drehst...und andere Stationen hörst du überhaupt nicht.

http://www.qrp4u.de/docs/de/agc_sm/Agc1.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Do 21.9.2017 11:10 
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Hallo oe9_bootstrap,

frag doch einfach einen OM in der Nähe, ob er am "grossen Tag" mit dir qso auf genau deiner qrg fahren kann ?

( mach aber vorher einen Test, obs wirklich geht)

Als Antenne würde ich einfach einen full - size Dipol auf dem Schulhof aufhängen, möglichst hoch. Einfach mit RG 58 in der Mitte gespeist.

Grüsse, Alfred.


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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Do 21.9.2017 17:21 
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alfred hat geschrieben:
Hallo oe9_bootstrap,

frag doch einfach einen OM in der Nähe, ob er am "grossen Tag" mit dir qso auf genau deiner qrg fahren kann ?

( mach aber vorher einen Test, obs wirklich geht)

Als Antenne würde ich einfach einen full - size Dipol auf dem Schulhof aufhängen, möglichst hoch. Einfach mit RG 58 in der Mitte gespeist.

Grüsse, Alfred.


Ja danke Alfred,
wenn er funktioniert wird er ganz sicher irgendwie vorgeführt, leider ist die Antenne ein Problem. Einen Dipol kann man nirgendwo aufhängen, aber um die Antenne kümmere ich mich dann wenn es so weit ist :wink:

PS: der komische Benutzername habe ich, weil ich mein Rufzeichen noch nicht hatte als ich mich angemeldet habe


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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Do 21.9.2017 17:44 
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DL3KCZ hat geschrieben:
Ich würd zumindest ne einfache AGC einbauen. Sonst brüllt dich die Kiste an wenn du übers Band drehst...und andere Stationen hörst du überhaupt nicht.

http://www.qrp4u.de/docs/de/agc_sm/Agc1.gif



HB9EVI hat geschrieben:
Ok soweit; aber eben, das mit dieser Pushpull mit den BC547 - das würd ich lassen; in diesem kleinen Leistungsbereich würde in Class A bleiben; dann schleppst du nicht noch mehr Intermodulation in System als dass du ohnehin schon hast durch den Modulator, der natürlich auch nicht gerade das Topkonzept darstellt.
Ich sage es mal so, wenn es mit dieser Endstufe funktioniert, dann funktioniert es mit einer "besseren" auch. Eine andere Endstufe habe ich schnell eingebaut. (Klar hast du recht, ich habe auch keine Argumente die das was du sagt entkräftigen)
Ich würde in diesem Konzept die AGC mal aussen vor lassen; erstens steht es nicht wirklich in einem sinnvollen Verhältnis zum übrigen Schaltungsaufwand und zweitens kann man mit einer schlecht und zu simpel konstruierten AGC die Verhältnisse auch noch verschlimmern. Spar dir das für dein erstes Superhetkonzept auf.


Eine NF AGC habe ich ja schnell gebaut, S-Meter brauche ich keins also muss sie nur das Ausgangssignal auf einem stabilen Niveau halten und die Schaltung die DL3KCZ verlinkt hat ist einfach zu bauen.

Vorerst habe ich noch keine AGC geplant, wenn Zeit ist baue ich aber eventuell eine NF AGC dazu. Das ganze kann ich auch schnell wieder entfernen wenn es nichts bringt oder der RX taub (-er) wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Do 21.9.2017 22:12 
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Hi,
die AGC soll ja nur zu laute Signale runter drehen..dazu gibt es einen Einsatzpegel/AGC Schwelle so bei real S3-S5 rum.
Da drunter passiert garnix in der Regelung. Darum zeigen die üblichen S Meter da auch nix an und man kann auch völlig ohne S Meter Ausschlag QSO fahren.. ;)

Für ein echtes S-Meter musst du also einen getrennten Signalweg aufbauen. Das lohnt sich aber nur wenn man wirklich einen Messempfänger für den Bereich unten rum bauen will. Auf den unteren KW Bändern ist der Müllpegel eh bei S5-S9 so das sowas "Luxus" ist...

Mir gehts bei ne AGC nur darum das die enormen Pegelunterschiede(HF) auf ein erträgliches Mass(NF) zusammengestaucht werden. 100% ausregeln hört sich auch tot an...die lauten Statioen dürfen ruhig was lauter rüber kommen.

73 de DL3FOX Uwe

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 Betreff des Beitrags: Re: Direktmischer fürs 40m Band
BeitragVerfasst: Do 21.9.2017 23:27 
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DL3KCZ hat geschrieben:
die AGC soll ja nur zu laute Signale runter drehen..dazu gibt es einen Einsatzpegel/AGC Schwelle so bei real S3-S5 rum.
Da drunter passiert garnix in der Regelung. Darum zeigen die üblichen S Meter da auch nix an und man kann auch völlig ohne S Meter Ausschlag QSO fahren.. ;)

Für ein echtes S-Meter musst du also einen getrennten Signalweg aufbauen. Das lohnt sich aber nur wenn man wirklich einen Messempfänger für den Bereich unten rum bauen will. Auf den unteren KW Bändern ist der Müllpegel eh bei S5-S9 so das sowas "Luxus" ist...


Du stellst das so dar als ob das die Regel wäre, dem ist aber nicht so.
Du solltest darauf hinweisen, dass das bei DIR der Fall ist aber nicht allgemein gültig.

Alle meine S-Meter reagieren bereits auf Veränderungen im Antennenrauschen, z.B. wenn morgens das Band aufgeht, dann hebt auf den hohen Bändern die S-Meter Nadel bereits etwas von S0 ab.
Und das sind etliche verschiedene alte Kisten von verschiedenen Herstellern.
Und mein Rauschpegel auf z.B. 80m ist momentan (00:21) -100dBm auf der Vertikal und -110dBm auf dem Dipol.
Auf 160m liegt das Rauschen um -90dBm.

Mit schmalem Filter sind das nochmal 10dB weniger.


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