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 Betreff des Beitrags: Re: BLF578 LDMOS
BeitragVerfasst: So 27.8.2017 23:24 
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Registriert: Fr 23.1.2009 12:23
Beiträge: 1309
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Sorry René, ist jetzt wegen meiner Ausführungen doch etwas OT geworden.
Mich interesieren aber in erster Linie deine Ergebnisse mit den LDMOS mit den 1:9 Ausgangsübertragern.
Auch der Wirkungsgrad gehört noch dazu.
Die "etablierten" Konzepte erreichen ja bei Nennleistung geradezu utopische Werte, nur um bei geringeren Leistungen abzustürzen.
Wenn man die Intensivtäter mit den Expert-PAs mal befragt, gibt es kaum jemanden, dessen PA noch nicht den Weg zurück in die Firma gefunden hat, um dann mit neuen Transistoren wieder in Betrieb genommen zu werden.
Insofern scheint das Ausreizen der thermischen Randbedingungen im intensiven Betrieb doch Opfer zu verlangen.
Daher meine Ausführungen. Ich habe über das Thema Diffusion in Halbleitern seinerzeit meine Diplomarbeit verfasst.

73, André


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 Betreff des Beitrags: Re: BLF578 LDMOS
BeitragVerfasst: Mo 28.8.2017 0:14 
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Beiträge: 3092
DL3KCZ hat geschrieben:
Lautsprecher: Klirrfaktor 1..5 %
Verstärker : 0,0005% oder so..
Was nützt mir also ein A Verstärker wenn der in AB sich genauso anhört ?


Hast Du wohl noch nicht im Vergleich gehört.
Es gibt ausser Klirrfaktoren auch noch andere Verzerrungen.

Und eine typische 12V AB Endstufe eines Transceivers schafft wenn es hoch kommt einen IM3 Abstand von 35dB.
Der im A-Betrieb laufende Vortreiber aber locker mehr als 50dB.

Und ähnlich sieht es aus bei Transceivern deren Endstufen auf A Betrieb geschaltet werden können.


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 Betreff des Beitrags: Re: BLF578 LDMOS
BeitragVerfasst: Mo 28.8.2017 6:15 
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Registriert: Di 13.12.2011 20:45
Beiträge: 1412
rejection hat geschrieben:
Hast Du wohl noch nicht im Vergleich gehört.
Es gibt ausser Klirrfaktoren auch noch andere Verzerrungen.

Hallo,

bspw. Wahrnehmungsverzerrungen und Unkenntnis von der legalen Leistungsbeschränkung.

Jetzt dichtet der Alleswisser auch noch typische Rückkopplungsverzerrungen bei Audio-Verstärkern
den HF-Verstärkern ohne Rückkopplung an die Backe.
Gibt es denn keine Parkuhr, die sich den Mist freiwillig antut?
Sowas kann man nur betrunken ertragen oder ersatzweise überhaupt keine Ahnung hat und deshalb jeden Strunz glaubt.


Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: BLF578 LDMOS
BeitragVerfasst: Mo 28.8.2017 9:28 
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Registriert: Mo 19.6.2006 18:17
Beiträge: 745
Wohnort: Altenburg JO60FX
dl8yev hat geschrieben:
Sorry René, ist jetzt wegen meiner Ausführungen doch etwas OT geworden.
Mich interesieren aber in erster Linie deine Ergebnisse mit den LDMOS mit den 1:9 Ausgangsübertragern.
Auch der Wirkungsgrad gehört noch dazu.
Die "etablierten" Konzepte erreichen ja bei Nennleistung geradezu utopische Werte, nur um bei geringeren Leistungen abzustürzen.
Wenn man die Intensivtäter mit den Expert-PAs mal befragt, gibt es kaum jemanden, dessen PA noch nicht den Weg zurück in die Firma gefunden hat, um dann mit neuen Transistoren wieder in Betrieb genommen zu werden.
Insofern scheint das Ausreizen der thermischen Randbedingungen im intensiven Betrieb doch Opfer zu verlangen.
Daher meine Ausführungen. Ich habe über das Thema Diffusion in Halbleitern seinerzeit meine Diplomarbeit verfasst.

73, André



Hallo André,

also, zur IMD problematik, da jeder LDMOS, bei 750W, mit gerade mal ca. 188W belastet wird, liegt diese auch im Bereich > -35dbm, Messen konnte ich bis IMD11, das war > -90dbm.
Das "Problem" mit der PD ist mir bekannt, alles was über 50db IMD Abstand geht ist nur noch geraden, da die eigen IMD des RX auch nicht > 50db ist, ich hatte das auch schon angemeckert und vorgeschlagen, das die PD Bandbreite einstellbar gemacht wird oder Modulationsarten abhängig ist, denn wenn ein 3Khz SSB signal auf +/-12Khz "bereinigt" werden muss, hat der OM ganz andere Probleme. :D

Die meist angegeben Utopischen IMD Werte bei einem LDMOS und >750W sollte man mit Vorsicht genießen ich unterstelle einfach Messfehler um den Messenden einen "Ausweg" zu lassen, meine Erfahrung ist, wenn du in manchen Frequenzbereichen noch -30dbc Abstand bei 750W erreichst (1A per each) kannst du zufrieden sein.
Der Wirkungsgrad liegt bei meiner PA, bei 1KW out bei 40%, bei 750W bei ca. 33%. (alles bezogen auf 4x BLF188XR mit 1A per each)

Mir ist bewusst das der Wirkungsgrad nicht gerade optimal ist, nur geht es mir nicht um Strom sparen, sondern um ein sauberes Sendesignal, natürlich könnte ich den Ruhestrom massiv reduzieren und mich auf PD verlassen, aber so lange das nicht in die HW/FW impementiert ist verlasse ich mich nicht darauf.

getrieben wird das ganze übrigens mit einem RD70HVF1 bei 10W/class A.

Ich denke wir sollten den thread aber nicht weiter okkupieren, da es hier ja um ein anderes Problem ging und nein auch nicht class A Audio Verstärker... :lol:

_________________
73´René


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 Betreff des Beitrags: Re: BLF578 LDMOS
BeitragVerfasst: Mo 28.8.2017 9:53 
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Registriert: Di 26.8.2008 22:59
Beiträge: 9411
Vor paar Tagen war netter Test im Radio:
Kundenbefragung in der Fussgängerzone. Es gab 3 Becher mit Wein zum probieren.
Becher a: ein preiswerter Wein
Becher b: ein mittelklasse Wein
Becher c: ein teurer Nobelwein

Jetzt ging es darum den Geschmack zu beschreiben und dem Becher einen vernünftigen Preis zuzuordnen.
Becher c hat natürlich beim Geschmack eindeutig alle hinter sich gelassen.

Ihr ahnt es schon..in jedem Becher..war der gleiche Wein :)

Soweit zur "Psychoakustik" und das sehr teure Verstärker/Kabel/Lautsprecher immer besser klingen...;)
Man sollte einfach die Kirche im Dorf lassen.
Das gilt auch für den Plattenspieler für 100.000 Euros ..für analog Schallplatten.. ;))

Bei HF Endstufen ist das schon anders, weniger Müll nüzt da wirklich den anderen Frequenz-Nutzern.

73 de DL3FOX Uwe

_________________
Heute im Angebot: Die Service Wüste


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 Betreff des Beitrags: Re: BLF578 LDMOS
BeitragVerfasst: Di 29.8.2017 8:59 
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Registriert: Fr 23.1.2009 12:23
Beiträge: 1309
Wohnort: Soest
DJ1YR hat geschrieben:
...also, zur IMD problematik, da jeder LDMOS, bei 750W, mit gerade mal ca. 188W belastet wird, liegt diese auch im Bereich > -35dbm, Messen konnte ich bis IMD11, das war > -90dbm...
Ja das ist doch mal ein Wort. Bei 600Watt mit dem 1:16 AÜ waren das gerade mal -60dBc. Um -90dBc zu erreichen, musste man den Span so weit vergrößern, dass einfaches Abzählen der IMs nicht mehr möglich war...:lol:
DL3KCZ hat geschrieben:
Lautsprecher: Klirrfaktor 1..5 %
Verstärker : 0,0005% oder so..
Was nützt mir also ein A Verstärker wenn der in AB sich genauso anhört ?
Manchmal macht es Sinn Sachkenntnis von den Dingen zu haben zu denen man sich äußert. :shock:
Zum Nachlesen als Stichwort TIM :wink:

73 André


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