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BeitragVerfasst: Mi 2.8.2017 7:54 
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dl5ym hat geschrieben:
TS480/IC7000 passen da besser - aber muss jeder selber wissen.


Moin,

für KW fällt mir da noch spontan der Kenwood TS-50 ein.
Hatte den vor Jahren mal in Betrieb und war damit zufrieden.

- kompakte Ausmaße
- empfindlicher Empfänger
- nicht Menü-überladen
- relativ preiswert zu haben (ca. 300 - 350 € gebraucht)


Nachteile:

- nur 3 schaltbare PWR-Stellungen (ich glaube 10, 50 und 100W)
- für CW Betrieb nicht so brauchbar (kein einstellbarer Pitch, 500 Hz Filter nur per Menü ein/aussschaltbar)
- schon ca. 20 Jahre alt


Grüße


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BeitragVerfasst: Mi 2.8.2017 8:12 
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Beiträge: 885
DG6RW hat geschrieben:
Wobei wir ja dann endlich beim Thema Experimentalfunk angekommen sind

Wissensanwendung als Experiment ? Sind wir schon so weit ?
Letzlich: du darfst auch berechnen (solltest?) was du an Abstimmmitteln brauchst um einen Draht anzupassen.
(sprich: Real- und Blindanteil am Drahtende).
"Fest"installationen , aber auch portable Installationen bringen die Problematik mit sich, dass du dir über die Feldstärken (Personenschutzabstände) im Klaren sein solltest (Rechen, Messen...) in Abhängigkeit von Antenne(n) und Leistung.
Du könntest z.B. Wattwächter nehmen und 2..3 Drähte "modellieren", Ergebnisse ansehen - wohl wissend, dass die wirklich nötigen Abstände definitiv zu gross gerechnet worden sind (sicherheitshalber). Damit hast du erst einmal ein "Bauchgefühl" zum Aufbau - das sollte am Anfang reichen.

73
Fred
ps: ob du daraus eine "Selbsterklärungsanzeige" formulierst, ist ein ganz anderes Thema.


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BeitragVerfasst: Sa 12.8.2017 10:19 
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Hallo Roland,
denk bezgl. der KW-Antenne doch mal über eine Mag.-Loop nach.
Ich betreibe selbst eine, ähnl. der Käferlein, und bin sehr damit zufrieden.
Klar ist ein Beam optimaler, aber wenn es nicht machbar ist kann eine Mag.Loop eine Alternative sein.
Hoch braucht die Loop auch nicht gebaut zu werden. Schau es dir einfach mal an.

Vy 73

Volker, DH2VH


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BeitragVerfasst: Sa 12.8.2017 19:19 
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Beiträge: 2794
DL2MIK hat geschrieben:
Es gibt billigen Draht bei den Militärausrüstern, das Fernmeldekabel. Das ist dazu gemacht, immer auf- und abgebaut zu werden.


Ist aber ziemlich untauglich für den Antennenbau.


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BeitragVerfasst: Sa 12.8.2017 19:23 
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Beiträge: 2794
DG6RW hat geschrieben:

- Was bräuchte ich sonst noch um mal reinhören und auftasten zu können?


Dazu brauchst Du gar nichts.

Auftasten ist nicht zulässig, da zu Beginn und Ende jeder Aussendung das Rufzeichen zu nennen ist.
Und reinhören kannst Du über WebSDR.


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BeitragVerfasst: Di 26.9.2017 17:25 
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Beiträge: 9
Liebe OM's,

erstmal möchte ich mich für die Fülle an Information bedanken. Ich habe an Hand mehrerer Antworten gemerkt, dass ich erstmal mein Grundwissen auffrischen muss bevor ich irgendwelche konkreten Schritte unternehme. Zum Beispiel war mir natürlich bewusst, dass man Sicherheitsabstände bedenken muss. Dass allerdings bereits ab > 10 W EIRP eine Selbsterklärung nötig ist und die Abstände durchaus relevant werden, hatte ich nicht mehr im Kopf.
Deswegen bin ich also erstmal meine Ausbildungsbücher wälzen gegangen und jetzt ist die Theorie wieder frisch.

Was den Aufbau meiner Ausrüstung angeht, kam ich dank der Kommentare hier auch schon etwas weiter.

Antenne:
Da ich am QTH keine Antenne fest installieren kann, sondern sie zum Funken immer auf und abbauen muss, sind für mich Portabellösungen am Besten. Dazu soll sie möglichst unauffällig sein. Welche Antennenlösung es konkret wird, bin ich noch unentschlossen. Magnetic Loop klingt interessant und vielversprechend, aber für den Anfang sind sie mir zu schmalbandig. Jedesmal neu abstimmen, wenn man paar kHz weiterdreht, möchte ich vermeiden. Es kennt sicherlich jeder, dass man grad am Anfang erstmal reinschnuppern möchte und viel ausprobiert. Dazu habe ich vielerorts gelesen, dass man Magnetloops nicht über 10 W betreiben sollte (sofern sie überhaupt mehr aushalten würde). Sonst wären die Nahfelder zu stark. Ich suche noch nach einem Simulationsprogramm um das zu verfizieren. Das wäre kein so Problem, wenn man die Antenne weit entfernt aufstellt, aber da man ja öfter neu anpassen muss....
Bisher tendiere ich für den Anfang mit einer ganz einfachen Lösung wie zB. der Difona HF-P1. Natürlich ist die nicht perfekt und man kommt nicht weit, aber es funktioniert erstmal als Plug&Play. Danach würden Eigenbaulösungen folgen, wie z.B. ein GFK-Mast mit einem Vertikaldraht.

Transceiver
Da ich zu Hause als auch portabel funken können möchte, soll es ein portabelfähiger Transceiver sein. Zu den gewünschten Features zähle ich eine interne Batterie. Das schränkt die Auswahl auf den FT-817ND ein, der mir aber etwas zu klein und vor allem mit 5 W etwas zu schwach ist. Mir ist vollkommen klar, dass eine interne Batterie bei 50 oder 100 W gleich am Ende wäre, aber ein Transceiver der zum Beispiel an der Steckdose 100W liefert und im Batteriebetrieb runterlegelt, wäre toll. Natürlich könnte man eine PA an den FT-817 anschließen, aber das macht das Display noch nicht größer.
Ich habe mich deswegen auf den TS-480SAT eingeschossen. Der macht 100 W an der Steckdose. Das heißt nicht, dass ich das immer ausnutze (bedenke Sicherheitsabstand und portabel), aber wenn die Rahmenbedingungen für 100 W passen, ist es schön dass man kein neues Gerät braucht. Ansonsten kann er ja auch 5 W QRP wenn man unterwegs ist.
Schade am TS-480SAT ist der hohe Strom beim Empfangen (1.5 A) und dass man eine Eigenbaulösung für den Akku braucht. Da merkt man, dass es für /m designed wurde und nicht /p. Ansonsten waren mir wichtig: KW only, interner Tuner, größeres Display und gute Bedienung.

Ziel wäre jetzt noch eine Akkulösung zu finden. Bis dahin muss halt im Garten aufgebaut werden. Dann gehts ans reinhören. Natürlich kann man auch auf WebSDR reinhören, aber mit eigenen Equipment ist es doch viel aufregender. Deswegen machen wir ja Amateurfunk. Außerdem habe ich bei Twente es noch nie geschafft, eine Station außerhalb Europas zu hören. Ja ja ich weiß, das wird bei mir mit meinen Kompromissen auch schwierig. :)
Wenn dann alles passt, kann das erste Deutschland QSO auf Kurzwelle kommen. Selbstverständlich unter Beachtung der Regeln.

Das war erstmal ein kleines Statusupdate von mir. Kommentare sind natürlich weiterhin erwünscht, deswegen habe ich wieder ausführlich meine Planung geschrieben. Für den Fall, dass irgendwas absolut keinen Sinn macht.


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BeitragVerfasst: Di 26.9.2017 18:27 
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TRX ICOM IC 718 (gebr. ca. 400.- €)
Irgendeinen gebr. Bleigel Akku 50-60 A/h (ca. 50.- €)
Kleiner Autotuner z.B. LDG Z-100 Plus (ca. 169.- €)
Mehrbanddipol Diamond W-8010 oder Antenne selber bauen (ca. 50 - 150 .- €)
Military GFK Steckmast 10m (ca. 30.- €)
Loslegen! :-)

Gesamtkosten: um die 799.- €

Vom Rest kannst Du mich gern feudal zum Essen einladen! :-D

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vy73 de DL6WAB - Juergen - http://www.dl6wab.de - Wir.Können.Technik.


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BeitragVerfasst: Di 26.9.2017 18:28 
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DG6RW hat geschrieben:
Für den Fall, dass irgendwas absolut keinen Sinn macht.

Nur die HF-P1. :wink:
Die ist zu kurz, zu teuer und alles andere als plug&play, nämlich ziemlich friemelig abzustimmen. Mit einem GFK-Mast und einem Steckdipol (-> linked antenna designer) für ein paar Bänder incl. 40 und 20 m wirst Du wesentlich mehr Freude haben. Eignet sich 1A für den schnellen Aufbau im Garten oder sonstwo und ist ein prima Einstieg in den Antennenbau.
Ein feines 100 W-Funkgerät mit niedrigem Stromverbrauch ist das FT-857D. Meins verbraucht bei Empfang keine 650 mA. Über die Bedienung lässt sich vorzüglich streiten, aber sie ist imerhin logisch und ich hab mich dran gewöhnt. Den UKW-Teil kannst Du ja ignorieren. :wink:

Das Wichtigste aber, auch irgendwann Nägel mit Köpfen zu machen. Sonst macht man sich so viele Gedanken, dass man vergisst, QRV zu werden. :wink:

Viel Erfolg!
Ahoi
Pom

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BeitragVerfasst: Di 26.9.2017 20:30 
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Herbert
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BeitragVerfasst: Di 26.9.2017 21:07 
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Der TS480 ist in jedem Fall eine gute Wahl; er hat ausgezeichnete Parameter zu einem sehr attraktiven Preis.
Zu HF-P1 sag ich besser nichts; besser ist das Geld in einen Autotuner wie den CG3000 und einen Glasfibermast investiert; das wird dir auf lange Sicht mehr Spass bereiten.


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BeitragVerfasst: Di 26.9.2017 23:58 
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Zitat:
Der TS480 ist in jedem Fall eine gute Wahl; er hat ausgezeichnete Parameter zu einem sehr attraktiven Preis.
Zu HF-P1 sag ich besser nichts; besser ist das Geld in einen Autotuner wie den CG3000 und einen Glasfibermast investiert; das wird dir auf lange Sicht mehr Spass bereiten.


Danke! Ich überlege schon seit heute Mittag, wie ich das formulieren soll ;-) Die HF-P1 ist neulich auch hier durchs Forum gegangen. Wenn sie "ihre" Umgebung nicht vorfindet, geht sie nicht. Und 80m ist so oder so kritisch. Und der umbaute Balkon war glaube ich beim letzten Beitrag dazu eines der Probleme.

Entweder Autotuner mit freiem Draht oder gleich die bereits angedachte Selbstbaulösung mit GFK, Drahtvertikal und kleinem Übertrager - oder steckbaren Verlängerungsspulen. Statt GFK tuts auch erstmal eine billige Angelroute für 25 bis 30 EUR. Ab und zu verhökert die einer in der Bucht für kleines Geld. Die sind oben zwar dünn, aber mehr als einen dünnen Draht muß sie ja nicht aushalten und im Zweifelsfall läßt sichs mit dünnem Nylon gegenspannen... Für frühere Portabelaktionen hab ich noch zwei im Keller stehen. Vielleicht kommen sie mal wieder zum Einsatz.


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BeitragVerfasst: Mi 27.9.2017 9:49 
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Ok, ihr habt mich überzeugt. Also doch gleich den Draht am Mast. Für den Anfang wollte ich es einfach halten mit einer 20m Monoband anfangen. Das sollte ja nicht schwierig sein und im www haufenweise Bauanleitungen geben. Aber irgendwie finde ich nur Bilder und grobe Skizzen. An der Rechnung scheitert es nicht, sondern an den Details. Beim Beispiel 20 m geblieben:
Die Länge des Drahtes beträgt rund 10,18 m (Verkürzungsfaktor berücksichtigt).
Anpassung: Dann ist sie Antenne am Fußpunkt ja hochohmig und muss an die 50 Ohm Koaxleitung angepasst werden. In der Theorie kriegt man das auch noch hin, aber praktisch ist ja doch wieder alles anders. Da herrschen dann ganz andere Werte je nach örtlichen Gegebenheiten und Höhe, es gibt verschiedenste Möglichkeiten der Transformation die kontrovers diskutiert werden.
Montierung: Dann wäre die Frage ob der Draht einfach runterhängen darf oder gewickelt werden soll.
Höhe: 10 m Mast ist ja schon einiges. Kleiner geht gar nicht oder?
Leitungsdicke: Wie rechne ich denn die Belastbarkeit in W mit der ich maximal Senden kann?

Der Teufel steckt wie immer im Detail. Am Liebsten wäre mir ja eine Art Bausatz in dem erstmal alle wichtigen Teile drinstecken und die Längen passen. Den Aufbau mache ich dann gerne selbst. Aber ich brauche irgendeinen Startpunkt. Alternativ ein fertiger Draht, den ich an einem Mast aufhängen kann.


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BeitragVerfasst: Mi 27.9.2017 10:04 
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Über was für eine Antenne redest Du jetzt? Einen endgespeisten Halbwellenstrahler? Sowohl ein 1:64-Balun als auch ein Fuchskreis zur Anpassung sind einfach gebaut, wenn man weiß, an welcher Seite man einen Lötkolben anfassen muss.
Für einen Dipol, alles Verwandte und eine vertikale Triple Leg brauchst Du kein Transformationsglied, nur ggf. ein Symmetrierglied.

Ahoi!

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BeitragVerfasst: Mi 27.9.2017 10:25 
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DG6RW hat geschrieben:
Am Liebsten wäre mir ja eine Art Bausatz in dem erstmal alle wichtigen Teile drinstecken und die Längen passen. Den Aufbau mache ich dann gerne selbst.

Wär' ja noch schöner, wenn jedes Mal einer kommen müsste, um Deine Antenne aufzubauen. :lol:

Ernst bei Seite:
Antenne Bandhopper Midi https://www.sotabeams.co.uk/band-hopper ... ed-dipole/
7 m-Mast https://www.sotabeams.co.uk/telescopic- ... sotapoles/
Abspannung incl. Lager https://www.sotabeams.co.uk/mast-guying-kit-gk7/

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BeitragVerfasst: Mi 27.9.2017 10:33 
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Kannst den Übertrager für Endspeisung ja auch über Bananstecker/Buchsen anschliessen. Dann kannst du schnell verschiedene Kerne / Wickelarten ausprobieren. Oder auch mal LC -Anapssung rein tun.
Die genaue Antennenlänge hängt eh vom Aufhängort ab, musst du ausprobieren.

73 de DL3FOX Uwe

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Heute im Angebot: Die Service Wüste


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