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BeitragVerfasst: So 6.8.2017 11:19 
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Registriert: Di 13.12.2011 20:45
Beiträge: 1412
rejection hat geschrieben:
Das kann ich nur bestätigen, ich löte SMD Bauteile ebenfalls seit Anfang der 80er mit dem WTCP und auch sonst alles inkl. HF Leistungstransistoren.
Beide WTCP die ich in Gebrauch habe machten nie Probleme, ausser Spitzen wechseln keine Ersatzteile benötigt, habe jedoch ein Heizelement in Reserve.

Hallo,

die gibt es ja noch, aber in empfindlich teuer.
Ich bin mit der zufrieden, löte aber mit Fluitin (Blei) ausgehend von Gehäusen über Flanschbuchsen bis hin zu smd.
Einzig der Quartzofen im Icom war mit den angebotenen 50W sehr grenzwertig einzulöten.

Irgend wann war mal eine neue Heizpatrone fällig, ich glaube der Thermo-Schalter war defekt.


Peter


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BeitragVerfasst: So 6.8.2017 14:15 
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Registriert: Do 13.9.2007 20:18
Beiträge: 3668
Wohnort: Elmshorn
Mchen hat geschrieben:
das Lot welches Rainer da nimmt ist schon eine tolle Alternative.
Obwohl bleifrei, der hohe Silberanteil verhilft zu einer schönen glänzenden Lötstelle.
Würde mich mal interessieren was das Felder so kostet, das vergleichbare von Mundorf (das sind Audiophools) geht so um 44 Euro für 100g was ich für übertrieben teuer halte.

Über Lötstationen kann man auch viel diskutieren. Bei mir werkelt eine alte Weller, die tut was sie soll. Wer täglich und viel löten muß nimmt eh eine JBC, für daheim wird die sich aber kaum rechnen.

lG Martin


Hallo Martin,
das silberne Lötzinn, das ich auf dem Foto zeigte, ist bleifrei und enthält kein Silber. Da Zinn teurer als Blei ist, kosten 100gr 10,10€ (kg Preis 99.-€). Das Flussmittel hinterlässt keine sichtbaren Rückstände und es glänzt.

Eine Beschreibung dazu findet man bei https://www.ehajo.de/l%c3%b6ttechnik/l% ... 3cu07.html und weitere Links dazu.

Lötstation ist eine Ersa I-CON PICO, Anheizzeit nach dem Einschalten bis 300°C in der Lötspitze 9 Sekunden.

Gruß Gerhard


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BeitragVerfasst: Di 8.8.2017 14:02 
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Registriert: Di 23.2.2010 11:32
Beiträge: 497
Wohnort: 27432 Bremervörde
@Martin, das silberhaltige Lot kostet bei Reichelt 23,20 Euro pro 250g Rolle.
Ist wirklich auch nicht billig.
Leider habe ich damit wie du weiter vorn lesen kannst nicht die besten Erfahrungen gemacht.
Es käme noch auf weitere Versuche mit z.B. höheren Temperaturen an.
Gruß

_________________
73 de DL8BCN
Rainer


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BeitragVerfasst: Mo 21.8.2017 21:00 
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Registriert: Do 3.1.2008 10:32
Beiträge: 409
Wohnort: Biedenkopf
zu silberhaltigem Lot gibts was zu erzählen.
Wie einige von euch wissen restaurier ich ständig die alten Röhrengeräte, insbesondere Tekscopes.
Tek hat damals für die keramischen weißen Lötleisten die Verwendung von silberhaltigem Lot (3%) vorgeschrieben. Das hatte den Grund daß diese Keramikleisten in den Lötrillen irgendwie versilbert worden sind, und normales silberfreies Lot nimmt dieses Silber in sich auf sodaß sich die ganze Lötstelle aus der Leiste lösen kann. Um das zu vermeiden nahm man das silberhaltige Lot dafür. Jeder alte Tek hat ein Röllchen davon innen am Chassis befestigt, man war da sehr sorgfältig mit. Das Peodukt auf diesen Röllchen hatte selbstverständlich auch den normalen Anteil Blei.

Keramikleisten leiten die Hitze sofort ab, daher nimmt man dafür am besten einen 100W Löter, ungeregelt.
Wer sowas oft macht, bekanntlich haben diese Grobschmied-Löter keine vernünftigen Spitzen; in der Bucht gibt es Massiv Nickel Rundstäbe d 8mm, mit einer kleinen Drehbank lassen sich aus denen die besten Lötspitzen für den 100W herstellen.

Das ist aber auch ein Sonderfall, heute wird ja alles mit Platinen gemacht, das war damals alles noch etwas anders :-)

Ach übrigends - falls von euch jemand am Wochenende auf der Maker Faire in Hannover rumläuft, ich hab den Stand 98 (alte Messtechnik) :headphones:

lG Martin

_________________
wenn ein Radio 20 Pfund wiegt ist es erwachsen.


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BeitragVerfasst: Mo 21.8.2017 22:06 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
Beiträge: 3078
Mchen hat geschrieben:


Keramikleisten leiten die Hitze sofort ab, daher nimmt man dafür am besten einen 100W Löter, ungeregelt.
Wer sowas oft macht, bekanntlich haben diese Grobschmied-Löter keine vernünftigen Spitzen; in der Bucht gibt es Massiv Nickel Rundstäbe d 8mm, mit einer kleinen Drehbank lassen sich aus denen die besten Lötspitzen für den 100W herstellen.

Das ist aber auch ein Sonderfall, heute wird ja alles mit Platinen gemacht, das war damals alles noch etwas anders :-)


Bei mir nicht, ich verwende diese keramischen Lötleisten in allen meinen Aufbauten und löte alles mit dem Weller TCP.
Ich verwende bleihaltiges Lötzinn mit 3% Silberanteil für alle Lötarbeiten schon seit den 80er Jahren.


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