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 [ 71 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
Moin, moin zusammen.

Ich habe mich nach langem Überlegen doch noch entschlossen (trotz Alter), eine Prüfung zum Amateurfunker abzulegen. Alter spielt, so denken viele von euch bestimmt, doch keine Rolle. Ich denke mitlerweile auch so. Also gehen wir es an.

Ich habe schon gehört, es geht im Wesentlichen um den Fragenkatalog, um die Prüfung erfolgreich abzuschließen. Komplizierte, neue Prüfungsfragen auf Hochschulniveau seien auszuschließen.

Wie habt ihr die Prüfung empfunden bzw. euch darauf vorbereitet?


Paul


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
[quote]Moin, moin zusammen.

Ich habe mich nach langem Überlegen doch noch entschlossen (trotz Alter), eine Prüfung zum Amateurfunker abzulegen. Alter spielt, so denken viele von euch bestimmt, doch keine Rolle. Ich denke mitlerweile auch so. Also gehen wir es an.

[color=#FF0000:2yyosdw2][b:2yyosdw2][size=150:2yyosdw2]Ich habe schon gehört, es geht im Wesentlichen um den Fragenkatalog, um die Prüfung erfolgreich abzuschließen. Komplizierte, neue Prüfungsfragen auf Hochschulniveau seien auszuschließen[/size:2yyosdw2].[/b:2yyosdw2][/color:2yyosdw2]

Wie habt ihr die Prüfung empfunden bzw. euch darauf vorbereitet?[/quote]

und genau das ist es, was ich als erstes machen würde: den Katalog bestellen/herunterladen und ausgiebig betrachten. Danach braucht man nicht zu glauben, was andere meinen, sondern kann sich selbst ein Bild zum Umfang und Niveau machen.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
Gut.
Man bekommt nämlich die unterschiedlichsten Antworten, wenn man Bekannte/Freunde zu diesem Thema befragt.
Ich denke, es kann aber trotzdem nichts schaden, wenn man sich die eigenen (alten) Unterlagen aus der Hochschulzeit noch einmal anschaut.

Wie geht ihr hier im Forum mit Theoriefragen um, sind diese (in geringer Anzahl) erlaubt?


Paul


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
Wenn du Fragen mit Sinn und Verstand stellst, kriegst du auch ein Feedback; wenn du aber nur das Denken von den anderen hier erledigt haben willst, wird's schwierig; also zuerst selbst denken, wenn's nicht geht fragen, und beim Lesen der Antworten mitdenken und versuchen zu verstehen. Einfach nur vorgekaut kriegst du's hier nicht ohne Zynismus.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
Hallo und willkommen,

selbstverständlich kannst du fragen. Und zur Prüfung: nur Mut! wenn Spaß und Wille an vorderster Stelle stehen, dann gibt es keinen Grund nicht zu bestehen. Doch genug Motivationsworte :P ich kann dir gleich folgenden Link empfehlen. Du kannst dir natürlich noch die Bücher von Moltrecht kaufen, der Link aber beinhaltet exakt dasselbe wie die Bücher. Du kannst dich hier schonmal durchklicken und dir ein Bild machen, was dich erwartet. Und durch diesen Onlinelehrgang hast du die Möglichkeit die Fragen aus dem offiziellen Fragenkatalog gleich als Quiz vorgelegt zu bekommen und zu beantworten. Du siehst sofort ob richtig oder falsch und auch die Erklärungen dazu. Du könntest theoretisch nur mit diesem Online-Lehrgang lernen und dich auf die Prüfung vorbereiten.

https://www.darc.de/der-club/referate/a ... -lehrgang/

Viel Erfolg und vor allem viel Spaß
73
Miro


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
Hallo Paul,

Dein Interesse freut mich. Nachwuchs ist dringend nötig, egal welchen Alters.

Ich erzähl Dir, wie ich vorgegangen bin, im Jahr 2016.
Zuerst hab ich das Moltrecht-Buch für E gekauft und schnell festgestellt, dass mich das nicht zufrieden stellt und die ständige Blätterei nach den Lösungen tierisch nervt. Die Kohle hätte ich lieber gleich in einen Taschenrechner gesteckt. Siehe weiter unten.

Im www hab ich dann den kostenlosen HamRadio Trainer gefunden. Der ist zum Üben richtig gut, aber die links zu den Erklärungen manchmal tot oder nicht weiterführend, weil zuviel auf einmal vorausgesetzt wird. Wenn Du Dir den holst, installiere ihn portabel auf einem stick oder so. Hat den Vorteil, dass Du die Dateien austauschen kannst, weil Du sie wiederfindest und sie nicht irgendwo im System versteckt sind.

Dann bin ich auf den online-Lehrgang ausgewichen, bis ich das Thema kapiert hatte und dann wieder zurück zum HRT.
Dazu brauchst Du die Lichtblicke, Lichtblitz und Krücken. Gibts alles online als pdf. Ich bin häufiger hin- und hergesprungen, weil immer irgendwo Unzulänglichkeiten in den Unterlagen sind. Beim online-Lehrgang beispielsweise Darstellungsfehler.

Wenn es Dein Hirn hergibt, mach gleich A. Einmal richtig lernen und gut ist.

Es geistert viel Uralt-Scheiß im www. Schau, dass Du mit aktuellen Unterlagen lernst. Wenn Du von jemandem einen Rat annimmst, frag, wann er die Prüfung gemacht hat. Was vor 2006 oder so war, gilt nicht selten heute nicht mehr.

Den aktuellen Fragenkatalog mit Formelsammlung kriegst Du bei der BNetzA. Und viele weitere aktuelle und hilfreiche Infos.

Ich hab für ein paar Freunde die meisten HRT-Fragen mit Eselsbrücken versehen. Die kannst Du von mir haben. Schreib mir eine PN mit Deiner E-Mail-Adresse, dann kriegst Du sie.

Du kannst fast jeglichen alten Taschenrechner nehmen, wenn Du aber einen aktuellen Casio-Schulrechner nimmst (nicht programmierbar), den mit 991 oder so, tust Du Dir viel leichter. Musst Dich aber, wie bei jedem, einarbeiten in die Syntax. Die Eingabehilfen in den Lichtblicken etc. helfen mit dem neuen Rechner aber nur begrenzt. Verstehen ist wichtiger als auswendiglernen und wenn Du verstanden hast, kannst Du es schneller rechnen als mit alten Rechnern. Die nennen das "natürliches Display" und Du kannst Brüche als Brüche darstellen.

Laß Dir nicht einreden, dass die heutige Prüfung pillepalle und nur Ausweniglernerei ist oder man auch durch Zufallskreuzchen die lis kriegen könnte. Es ist wie beim Autofahren: Wer die Prüfung besteht, kann noch lange nicht richtig fahren, aber er darf es lernen. Bei Afu isses genauso. Das richtige Lernen beginnt erst nach der Prüfung.

73 + 55 de Michael


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
Vielen Dank für die freundliche Unterstützung.

Ich habe eine theoretische Frage

In meinen alten Unterlagen (Elektrotechnik höherer Frequenzen) steht, dass die Länge einer Dipolantenne Lambda/2 sein sollte.
Ich weiß, da war etwas mit der Resonanz. Wißt ihr noch physikalisch, warum der Metalldraht in Resonanz gehen muss, um maximale Energie auf- bzw. abgeben zu können?

Die besagte Länge wird auch im Fragenkatalog geprüft.


Grüße
Paul


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
[quote]Wißt ihr noch physikalisch, warum der Metalldraht in Resonanz gehen muss, um maximale Energie auf- bzw. abgeben zu können?
[/quote]
Naja, Lambda steht für Wellenlänge - und genau das ist der Grund. Für [u:99e9wdux]EIN[/u:99e9wdux] Band [u:99e9wdux]ohne[/u:99e9wdux] zusätzliche Abstimmung ist ein L/2-Dipol das Einfachste und Beste. Weichst Du ab, sinkt der Wirkungsgrad zur gewünschten Frequenz (Resonanzfrequenz) ab, bzw. die Resonanzfrequenz verschiebt sich entsprechend. Gleichzeitig läßt sich der Halbwellendipol niederohmig speisen und ist daher für die Anwendung günstig. Ein Ganzwellendipol wird hochohmig und man muß einen entsprechenden Empfänger/Sender haben - oder eben die Impedanz wadeln (Balun o.ä.).

Wenn die Wellenlänge elektrisch nicht von der Antenne "erfaßt" werden kann, funktioniert die Energietransformation nicht optima. Bei Multiband-Dipolen hilft man sich daher, in dem man aus jeglichen Resonanzen rausgeht und dieses Manko durch einen symmetrisch arbeitenden Koppler ersetzt.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
Vom Satzbau her und die Art der Frage ..... :idea:
Es erinnert mich an Patrick Soelle.
Gerne täusche ich mich auch!


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
[quote]Vielen Dank für die freundliche Unterstützung.

Ich habe eine theoretische Frage

In meinen alten Unterlagen (Elektrotechnik höherer Frequenzen) steht, dass die Länge einer Dipolantenne Lambda/2 sein sollte.
Ich weiß, da war etwas mit der Resonanz. Wißt ihr noch physikalisch, warum der Metalldraht in Resonanz gehen muss, um maximale Energie auf- bzw. abgeben zu können?

Die besagte Länge wird auch im Fragenkatalog geprüft.


Grüße
Paul[/quote]Wenn Du noch alte Unterlagen hast, gehe ich mal davon aus, daß Dir der Begriff "Blindwiderstand" noch etwas sagt. Im Resonanzfall "verschwindet" der Blindwiderstand und Du hast ohmsche Wirkleistung auf der Antenne. Du hast bei allen Lambda/4 Abständen Srom- und Spannungsbuckel, und die sollten "zusammen passen". Bei Lamda/2 hast Du eine Sinushalbwelle komplett auf dem Draht.

Das ist jetzt stark simpel ausgedrückt, nur als Antwort auf die Frage. Du müßtest vermutlich etwas früher einsteigen -- abhängig von alten Physik- Kenntnissen und evtl. E-Beruf ?? Vielleicht hast Du Funkamateure in der Nähe und läßt Dich beraten. Solche Fern-Diagnosen (wie erkläre ich es dem Fragesteller am besten) sind etwas schwierig :-) ............ weil der Teufel oft im Detail liegt.

73 Peter

Hallo Michael, hoffentlich nicht P.S., aber ein Versuch, was soll's


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
[quote]Wenn Du noch alte Unterlagen hast, gehe ich mal davon aus, daß Dir der Begriff "Blindwiderstand" noch etwas sagt. Im Resonanzfall "verschwindet" der Blindwiderstand und Du hast ohmsche Wirkleistung auf der Antenne. Du hast bei allen Lambda/4 Abständen Srom- und Spannungsbuckel, und die sollten "zusammen passen". Bei Lamda/2 hast Du eine Sinushalbwelle komplett auf dem Draht.[/quote]

Ah, vielen Dank. Blindleistung und Wirkleistung. Das war es. Bei Antennen ist man bekanntlich bemüht, Wirkleistung abzustrahlen, da nur diese abgestrahlt werden kann.

Jetzt kann man natürlich auch verstehen, warum eine Dipolantenne zu Lambda/2 oder Lambda/4 ausgelegt wird. Ich kann mich noch an die Faustregel erinnern, dass die Antenne eine Wellenlänge in ihrer Ausdehnung betragen muss.
Es gibt aber auch eine Ortskurve sehe ich gerade, auf der die Resonanz bei Lambda/2 liegt.
Gilt das für jede Zweidrahtantenne, das die 1. Resonanz bei Lambda/2 liegt?

Grüße
Paul


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
[quote][quote]Wenn Du noch alte Unterlagen hast, gehe ich mal davon aus, daß Dir der Begriff "Blindwiderstand" noch etwas sagt. Im Resonanzfall "verschwindet" der Blindwiderstand und Du hast ohmsche Wirkleistung auf der Antenne. Du hast bei allen Lambda/4 Abständen Srom- und Spannungsbuckel, und die sollten "zusammen passen". Bei Lamda/2 hast Du eine Sinushalbwelle komplett auf dem Draht.[/quote]

Ah, vielen Dank. Blindleistung und Wirkleistung. Das war es. Bei Antennen ist man bekanntlich bemüht, Wirkleistung abzustrahlen, da nur diese abgestrahlt werden kann.

Jetzt kann man natürlich auch verstehen, warum eine Dipolantenne zu Lambda/2 oder Lambda/4 ausgelegt wird. Ich kann mich noch an die Faustregel erinnern, dass die Antenne eine Wellenlänge in ihrer Ausdehnung betragen muss.
Es gibt aber auch eine Ortskurve sehe ich gerade, auf der die Resonanz bei Lambda/2 liegt.
Gilt das für jede Zweidrahtantenne, das die 1. Resonanz bei Lambda/2 liegt?

Grüße
Paul[/quote]

Hallo Paul,

die erste Resonanz ist beim Dipol bei L/2. Bei der doppelten Frequenz ist er wieder in Resonanz, wenn du Mittenspeisung machst ist aber dann derSpeisewiderstand zwar real, aber hochohmig.

Auf alle Frequenzen, die an den Drahtenden Spannungsmaxima / Stromminima haben, ist der Draht in Resonanz.

Eine Antenne muss nicht 1 * Lambda lang sein, um zu strahlen.

Jeder Draht starhlt entsprechend seinem HF-Strombelag über die Länge.

Bei resonanten Längen hat man den Vorteil, dass man einen realen Widerstand ohne komplexe (Xc / Xl) Komponenten hat.

Wenn du den Draht verkürzt, sinkt der reale Widerstand und ein kapazitiver Blindwiderstand liegt in Reihe.

Das muss mittels Spule ( in Reihe mit dem Xc der Antenne) kompensiert werden. Unschön ist dabei, dass ausserdem auf den nun deutlich niedrigeren realen Widerstand transformieren musst.

Das geht nicht verlustfrei, deswegen versucht man zunächst immer ohne sowas auszukommen.

Les dich erst mal ein, und, wie so oft, empfehle ich auch hier " Rund um die Antenne":

http://www.darc.de/der-club/distrikte/c ... /antennen/

Ich glaub in Teil "5" wirst du fündig.

Grüsse, Alfred.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
Ergänzung: Ausnahme zur Resonanz - Vertikal Lambda/4 mit der Spiegelung durch die Erde oder Gegengewicht (bei PKWs beliebt). Das hatte ich als Beispiel bei ftopic26201.html benutzt. Dort ist zum Schluß auch ein PDF-Verweis.

Das ist aber schon ein Sprung mitten rein. Fang lieber weiter am Anfang an. Wenn Dir die alten Bücher liegen, schau mal bei
http://www.db6zh-9.bn-paf.de/diverse/ka ... t52-59.pdf
http://www.db6zh-9.bn-paf.de/diverse/kammerl-ltg.pdf
rein. Ist allerdings nicht unbedingt was für den Anfang. Falls Du mit den Gleichungen & Co zurecht kommst, kann es helfen. Ansonsten lieber aufheben für später. Es gibt inzwischen sehr viel Online-Hilfen, Kurse etc. - da muß ich allerdings passen. Gab es zu meiner Zeit noch nicht und hier sind genug Mitleser, die Dir da Empfehlungen geben können, wie Alfred im Vorpost.

73 Peter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
Vielen Dank für die sehr nützlichen Informationen.
Langsam steige ich wieder in die Thematik ein, es braucht halt seine Zeit.

Ich habe in etwa 2 Wochen meine Prüfung zur Amateurfunk-Klasse E.
Meint Ihr, dass man den Fragenkatalog innerhalb dieser Zeitspanne erfolgreich intus bekommt?
Wie lange habt Ihr dafür gebraucht?


Gruß
Paul


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Interesse an Prüfung zum Amateurfunker
2 Wochen sind hart, da musst Du Dich ranhalten.
Lad Dir den Ham-Radio Trainer runter, und leg los. Einfach wird es nicht, unmöglich ist es aber auch nicht.

In 2 Wochen ist die HAM-Radio. Willst Die Prüfung da vor Ort machen? Wann bist Du da?, Vielleicht sieht man sich ja...


  
 

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