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irc
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BeitragVerfasst: So 18.6.2017 21:45 
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dl6lat hat geschrieben:
Eine simple SWR-Brücke (v.g. "Probe") ist bereits aussagekräftiger als ein Dip Meter.

DK7IH hat geschrieben:
[ ] Du hast verstanden, wozu ein Dipmeter verwendet wird.
[x] Du bist mein Held.

Hallo,

Frage:
Wenn ein teures Dipmeter dippt, beschreibt es welchen Punkt oder Werte-Bereich im Smith Diagramm?
Aus dem Ergebnis so einer Krücke kann man noch nicht einmal eine simple Spule für eine Anpassung ableiten.
Die Spule muß trotzdem erratisch hingefummelt werden.

Das Problem ist, dass du nicht das Vermögen besitzt so etwas vernunftbegabt abzuwägen.
Mit deinem versuchten Urteil überforderst du dich im Moment, deshalb bleiben die Argumente auch aus.

So ein Dipmeter ist nichts für eine Neuanschaffung und
für Neulinge bei der derzeitigen Preislage für die Neubeschaffung einfach nur schlecht angelegtes Geld.
Frequenzen aus Oszillatoren kann man heute anderweitig ganz nebenbei feststellen.

Ich hatte mal drei verschiedene Dipmeter, darunter auch das hier eingangs erwähnte von Heathkit.
Von den dreien war mir das Heathkit das Liebste, aber im grunde überflüssig.


peter


Moin DL6LAT Peter,
willst Du hier "trollen" in dem Zitate unvollständig zitiert werden und den Verfasser dumm an die Wand stellen, obwohl er Deine Schlauheit bereits erkannt hatte und um Hilfe zur Weiterbildung anfragte... .

Ich verwarne Dich hiermit zum 3. Mal, solche Beiträge in diesem Forum zu unterlassen.

73
Gerhard


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BeitragVerfasst: So 18.6.2017 21:57 
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dl6lat hat geschrieben:
Wenn ein teures Dipmeter dippt, beschreibt es welchen Punkt oder Werte-Bereich im Smith Diagramm?


Du solltest lernen, Deine Fragen wissenschaftlich präzise zu formulieren. Insbesondere willst Du erklären, wie sich die Funktion eines "teuren" Dipmeters von jener eines billigen unterscheidet. Du solltest dafür aus Gründen der Exaktheit Preisgrenzen definieren und dann herleiten, welche physikalischen Gesetze für die jeweiligen Preisintervalle gelten. Ich bin gespannt.

Und um Deine Frage präzise beantworten zu können, müsstest Du definieren, welche Relation von R zu Z0 gelten soll. Die entsprechenden Koordinaten im Smith-Diagramm hängen nämlich davon ab.

Wenn Du also wissenschaftlich diskutieren willst, solltest Du auch wissenschaftlich vortragen! So wird das jedenfalls nichts.

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BeitragVerfasst: Di 11.7.2017 13:06 
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DK7IH hat geschrieben:
Wenn Du also wissenschaftlich diskutieren willst, solltest Du auch wissenschaftlich vortragen! So wird das jedenfalls nichts.

Hallo,

ich frage mich weiterhin, was an einem Dipmeter so toll sein kann außer einer reinen Liebhaberei an Restbeständen.

Ich kann dem Dip Meterm unter den heutigen Bedingungen nichts Praktisches mehr abgewinnen, demzufolge gibt es von meiner Seite nichts vorzutragen.
Alles andere wäre argumentativ eine verdrehte Welt.


peter


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BeitragVerfasst: Do 13.7.2017 8:21 
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Beiträge: 181
dl6lat hat geschrieben:
Ich kann dem Dip Meterm unter den heutigen Bedingungen nichts Praktisches mehr abgewinnen, demzufolge gibt es von meiner Seite nichts vorzutragen.
Alles andere wäre argumentativ eine verdrehte Welt.


Interessant, dass Du das Attribut "argumentativ" einfließen lässt. Du hast nämlich bis jetzt kein Argument vorgetragen. Dein einziges "Argument", wenn man es denn so bezeichnen mag, ist "Ich sehe keinen Sinn darin!".

Gut, wenn Du den Vorteil eines einfachen, leicht zu bedienenden, ohne große Verkabelung anwendbaren, schnell verfügbaren Messsenders, Absorptionsmessgerätes und Schwingkreisanalysegerätes nicht verstehen kannst oder willst, ist das einzig und alleine Dein Problem. Allerdings war die Einlassung "Ich verstehe das nicht!" noch nie eine besonders tragfähige Art der Argumentation. Dabei kommt immer so eine perfide Form der Selbstüberschätzung zum Tragen. Weil man etwas nicht versteht, muss es schlecht oder unnötig, oder was auch immer sein. Das ist insgesamt sehr dürftig.

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Selbstbaukram


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BeitragVerfasst: Do 13.7.2017 8:39 
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DK7IH hat geschrieben:
...Allerdings war die Einlassung "Ich verstehe das nicht!" noch nie eine besonders tragfähige Art der Argumentation. Dabei kommt immer so eine perfide Form der Selbstüberschätzung zum Tragen. Weil man etwas nicht versteht, muss es schlecht oder unnötig, oder was auch immer sein. Das ist insgesamt sehr dürftig.
Diesbezüglich hat dl6lat ja immerhin schon viermal in diesem Forum auf die Herren Dunning und Kruger verwiesen, um seine Kompetenz zu untermauern.
Ein Schelm wer böses dabei denkt :?: :-)


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BeitragVerfasst: Fr 14.7.2017 7:58 
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DK7IH hat geschrieben:
Interessant, dass Du das Attribut "argumentativ" einfließen lässt. Du hast nämlich bis jetzt kein Argument vorgetragen. Dein einziges "Argument", wenn man es denn so bezeichnen mag, ist "Ich sehe keinen Sinn darin!".

Hallo,

die abzulesende Frequenz aus dem Dip-Meter ist nur sehr grob schätzbar, mit heutigen Sendern ist Genaueres möglich.

Ein Dip am Dipmeter indiziert eine Resonanz, aber überhaupt keine Impedanzwerte.
Wegen der meist viel zu groben Frequenzanzeige und verhältnislosen Dipanzeige ist auch keine Bandbreite ablesbar (Ermittlung von Q).

Dagegen steht ein Dip Meter auf einer geringfügig besseren Stufe zu einer Wünschelrute einzig wegen dem "Dip", welcher aber mit den Dip Meter viel zu ungenau und damit praktisch bis auf sehr wenige Ausnahmen unbrauchbar vermessen werden kann.
Der völlig fehlende Impedanz-Maßstab am Dipmeter, verbunden mit großer Unempfindlichkeit in der Detektion, wirkt sich für die Praxis nicht vorteilhaft aus.

Ein VNA hingegen kann das alles im handumdrehen und ist noch für viel mehr nützlich.


peter


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BeitragVerfasst: Fr 14.7.2017 8:16 
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dl6lat hat geschrieben:
die abzulesende Frequenz aus dem Dip-Meter ist nur sehr grob schätzbar, an heutigen Sendern ist Selbige genauer ablesbar.


Ja und? Wenn z. B. beim Bau eines Senders das Bandfilter nach dem Mischer abgleiche, brauche ich keine auf das Hz genaue Frequenz. Ich nehme die Spule des Dipmeters in die Nähe der ersten Spule des Filters, aktiviere den Oszillator des Dipmeters und kann am Filterausgang mit dem Scope sehen, ob die Resonanz annäherungsweise im beabsichtigten Frequenzbereich liegt. Keine Ahnung, warum ich da auf Hz genau messen können soll.

dl6lat hat geschrieben:
Ein Dip am Dipmeter indiziert eine Resonanz, aber überhaupt keine Impedanzwerte.


Ja und? Dafür gibt es Rechenwege mit den Parametern des Schwingkreise Impedanzen zu ermitteln.

dl6lat hat geschrieben:
Wegen der viel zu groben Frequenzanzeige ist auch keine Bandbreite ablesbar (Ermittlung von Q).


Will ich das mit dem Dipmeter? Und nebenbei: In Verbindung mit einem Frequenzzähler geht natürlich auch das. Bis ich mir einen Wobbelgenerator mit einem DDS gebaut hatte, waren Dipmeter, Frequenzzähler und Fingerspitzengefühl sehr wohl ausreichend, um die Durchlasskurve eines SSB-Filters zumindest in ausreichender Näherung ermitteln.

Abschließend: Offenkundig macht es Dir Probleme, zu erkennen, welche Messmittel für welchen Messzweck geeignet sind und welche nicht. Du stellst an ein einfaches Messgerät wie das Dipmeter Anforderungen, die es keinesfalls erfüllen kann und natürlich auch nicht soll. Oder anders gesagt: Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, immer mit Kanonen auf Spatzen schießen zu wollen.

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BeitragVerfasst: Fr 14.7.2017 8:18 
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dl8yev hat geschrieben:
Diesbezüglich hat dl6lat ja immerhin schon viermal in diesem Forum auf die Herren Dunning und Kruger verwiesen, um seine Kompetenz zu untermauern.
Ein Schelm wer böses dabei denkt :?: :-)

Hallo,

da hast du aber etwas Wesentliches nicht verstanden.
Im Gegensatz zu vielen notorischen Selbstdarstellern und selbst ernannten Fachleuten hier im Forum geht es mir nicht um das Untermauern meiner eigenen Kompetenz.
Ich spreche die Kompetenz mir auch schon mal ab, wozu den besagten Pappnasen aus narzistischen Gründen das Vermögen fehlt.


Peter


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BeitragVerfasst: Fr 14.7.2017 8:29 
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DK7IH hat geschrieben:
Abschließend: Offenkundig macht es Dir Probleme, zu erkennen, welche Messmittel für welchen Messzweck geeignet sind und welche nicht. Du stellst an ein einfaches Messgerät wie das Dipmeter Anforderungen, die es keinesfalls erfüllen kann und natürlich auch nicht soll. Oder anders gesagt: Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, immer mit Kanonen auf Spatzen schießen zu wollen.

Hallo,

sagen wir mal so:
dann langt auch eine Diodengleichrichtung.

Der Dreh- und Angelpunkt für meine Meinung ist der Preis (für Neugeräte).
So ein Dipmeter finde ich einfach unverhältnismäßig teuer


Peter


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BeitragVerfasst: Sa 15.7.2017 22:02 
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DK7IH hat geschrieben:
Wenn z. B. beim Bau eines Senders das Bandfilter nach dem Mischer abgleiche, brauche ich keine auf das Hz genaue Frequenz. Ich nehme die Spule des Dipmeters in die Nähe der ersten Spule des Filters, aktiviere den Oszillator des Dipmeters und kann am Filterausgang mit dem Scope sehen, ob die Resonanz annäherungsweise im beabsichtigten Frequenzbereich liegt.


In der Welt aus der unser Dipmeter kommt ist kein Scope erforderlich, dafür gabs den Signalverfolger :D
Wenn der gezwinkert hat, hast du getroffen. Gleichzeitig hört man noch ob es auch das Dipmeter ist was da zwinkert, oder was anderes.

(das Gerät in der Mitte)
Dateianhang:
DSCF0067.JPG


sowohl das Dipmeter als auch den Signalverfolger kann man sich mit Teilen aus der Bastelkiste zusammenlöten, das muß nicht teuer gekauft werden.
Die älteste Bauanleitung für ein wirklich gutes Dipmeter (mit magischem Auge) hab ich in einer der frühesten Ausgaben der DL-QTC gesehen, diese Sachen waren damals gängige Praxis.
Daß Dipper heute zu teuer gehandelt werden, ja da hat er Recht. Es liegt an der Nachfrage, viele Radiobastler wollen genau das und nichts anderes.

lG Martin


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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wenn ein Radio 20 Pfund wiegt ist es erwachsen.


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BeitragVerfasst: Sa 15.7.2017 22:54 
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Hi,
mit nem PIC Frequenzzähler , Drehko und paar Steckspulen kann man sich auch sein Dippmeter für unter 50€ selber bauen.

Die Ebay-Preise sind natürlich wie immer maßlos überzogen...wenn ich für 200 Euro Skalaren Netzwerkanalysator bekomme darf ein Dippmeter 50-100 Euro kosten..maximal...

Ich muss gestehen das meins auch Staub ansetzt.. ;)

Früher hab ich auch Quarzfilter mit Generator ,Zähler und Diodentastkopf ausgemessen. Geht heute auch einfacher.

Aber wie immer..hat alles Vor -und Nachteile.

73 de DL3FOX Uwe

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BeitragVerfasst: So 16.7.2017 9:50 
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jedenfalls sollte man auch heute noch wissen was ein Dipper ist und wie man damit umgeht.

Prüfung / Technik A / ab S.110 , Anzahl der Fragen dazu = 6
lG Martin

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BeitragVerfasst: So 16.7.2017 9:54 
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Ja, hatte ich weiter oben schon geschrieben. Zur Anfängerausbildung an der Schule/im OV auf jeden Fall verwenden. Analoge Sachen sind oft einfacher zu begreifen.

73 de DL3FOX Uwe

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BeitragVerfasst: So 16.7.2017 12:02 
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Mchen hat geschrieben:
...In der Welt aus der unser Dipmeter kommt ist kein Scope erforderlich, dafür gabs den Signalverfolger :D
Wenn der gezwinkert hat, hast du getroffen. Gleichzeitig hört man noch ob es auch das Dipmeter ist was da zwinkert, oder was anderes...
Mit einer selbst gebauten "Signalspritze" und einem Dip-Meter habe ich Dutzende Radios repariert.
Das war eben eine andere Welt. Nicht unbedingt besser, aber eben anders. :-)
Und durch die Zeit gibt es den schönen biologisch hinterlegten Mechanismus der Verklärung 8)


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BeitragVerfasst: So 16.7.2017 12:30 
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Früher war man zufrieden wenn etwas überhaupt läuft..heute muss es aufn Punkt genau abgeglichen werden... ;)

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