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 Betreff des Beitrags: Re: Unklarheiten beim Rechnen
BeitragVerfasst: Do 15.6.2017 10:47 
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Minicircuits hat ne praktische Tabelle bezogen auf 50 Ohm Systeme mit dBm, Volt und Watt

http://www.ab4oj.com/test/docs/dg03_110.pdf


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklarheiten beim Rechnen
BeitragVerfasst: Do 15.6.2017 11:31 
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db6zh hat geschrieben:
...... das ist jetzt ein ganz persönlicher Hänger, wenn ich diese "Rechenschieberleisten" sehe .... ich kriege es im Moment nicht aus der Birne raus, daß ich da nicht von links nach rechts schieben darf :-)

Hallo Peter,

dann noch ein Bild mit weniger Zahlenfeldern, dem du dir deinen "Rechenschieber" selbst aufbauen kannst. :mrgreen:

Dateianhang:
Nomogramm_dBm-dBµV_Folienbasis.jpg

Nachdem der Mottenkistendeckel meiner Antennentechnikfolien geöffnet wurde, noch eine Grafik zur Umrechnung von Feldstärke in Antennenpegel.

Dateianhang:
Feldstärke-Dipolpegel-Antennenfaktor k.jpg


HB9EVI hat geschrieben:
Ehm, kann das sein, dass dort Pegel bezogen auf 600 Ohm gänzlich fehlen; das war doch zumindest wenn ich mich recht entsinne die Bezugsimpedanz im Fernsprechwesen.

Völlig richtig, nur wer arbeitet damit praktisch noch? Du bist ja noch detailverliebter als ich. :busch:

Die Umrechnung von 300 auf 600 Ohm ist kein mathematisches Hexenwerk.

73 Roland


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklarheiten beim Rechnen
BeitragVerfasst: Do 15.6.2017 11:34 
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Beiträge: 2787
:) scheint so, war aber nur ein Detail, das mir gleich aufgefallen ist. Der Stellenwert dieser Pegel dürfte mit der flächendeckenden Verbreitung von All-IP aber auch erheblich gesunken sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklarheiten beim Rechnen
BeitragVerfasst: Mo 19.6.2017 21:49 
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Hallo Roland,
danke für die Schützenhilfe. Ich hatte mir übrigens zur Analogzeit mal die Standorte der TV-Sender in ein Spreadsheat gepackt (Geo-Koordinaten), aus Unterlagen inkl. Videotext deren Sendeleistung und mit der Freiraumdämpfung dann den Pegel am QTH an 75 Ohm ausgerechnet (ohne Ant.Gewinn, einfach "nackert"). War sehr interessant, hat mir aber außer Hornhäuten an den beiden Zeigefingern nur mein Selbstbewußtsein gesteigert, :-) . Die Geisterbilder durch Mehrfachempfang hatte ich trotzdem, wußte allerdings nach der geilen Liste blitzartig, wer der Saubeutel war.

Seitdem schlummern die Teile für ein Log-Periodic im Keller, wegen besserem Vor-Rückverhältnis gegen die ARD von hinten. Bei meinem unerschöpflichen Fleiß hat mich allerdings die Digitalisierung überholt und die Geister sind wieder woanders -- die Bauteile noch im Keller.

73 Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklarheiten beim Rechnen
BeitragVerfasst: Di 20.6.2017 0:09 
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Registriert: So 5.4.2015 15:35
Beiträge: 2815
db6zh hat geschrieben:

Seitdem schlummern die Teile für ein Log-Periodic im Keller, wegen besserem Vor-Rückverhältnis gegen die ARD von hinten.


Gegen das Vor-Rück-Verhältnis einer Yagi hat eine Logperiodic keine Chance.


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklarheiten beim Rechnen
BeitragVerfasst: Di 20.6.2017 0:38 
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Registriert: Sa 26.3.2016 20:45
Beiträge: 870
rejection hat geschrieben:
db6zh hat geschrieben:
Seitdem schlummern die Teile für ein Log-Periodic im Keller, wegen besserem Vor-Rückverhältnis gegen die ARD von hinten.
Gegen das Vor-Rück-Verhältnis einer Yagi hat eine Logperiodic keine Chance.
Dann waren es vermutlich weniger seitliche Zipfel. Ich hatte analog bereits ziemliche Probleme mit dem lokalen Funkturm (12km entfernt) und mußte zum Münchner FS-Turm (50km entfernt) zielen, aber so, daß der lokale Turm seitlich "in ein Loch fiel". Das war dann bei ~10° "daneben", München ausreichend stark, lokal ausreichend weg. Zum Überdruß kam mir dann bei Überreichweiten (i.d.R. Inversionslagen) von hinten aus ~100km ein ARD Sender rein, aber etwa 20-30° schräg von hinten. Wie so oft im Leben ein Zipfel-Problem. Ich wollte es mit der Log-Per. einfach probieren. Ich habe die alten Skizzen nicht in Reichweite -- Schätzung aus der Erinnerung -- alles Probleme einer zu guten UKW-Lage (OE ging mit Kanalverstärker aus ~180km Entfernung).

73 Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklarheiten beim Rechnen
BeitragVerfasst: Di 20.6.2017 4:30 
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Registriert: So 5.4.2015 15:35
Beiträge: 2815
db6zh hat geschrieben:
rejection hat geschrieben:
db6zh hat geschrieben:
Seitdem schlummern die Teile für ein Log-Periodic im Keller, wegen besserem Vor-Rückverhältnis gegen die ARD von hinten.
Gegen das Vor-Rück-Verhältnis einer Yagi hat eine Logperiodic keine Chance.
Dann waren es vermutlich weniger seitliche Zipfel. Ich hatte analog bereits ziemliche Probleme mit dem lokalen Funkturm (12km entfernt) und mußte zum Münchner FS-Turm (50km entfernt) zielen, aber so, daß der lokale Turm seitlich "in ein Loch fiel". Das war dann bei ~10° "daneben", München ausreichend stark, lokal ausreichend weg.


Dazu benötigst Du eine Antenne mit 10° Öffnungswinkel.
Die bekommst Du wenn Du längere Yagis horizontal stockst.
Wenn die dann noch etwas gegeneinander versetzt sind kannst Du mit einer Phasenleitung passender Länge ein Vor-Rück-Verhältnis von 40-50dB einstellen.

Eine Logperiodic hat etwa 70° Öffnungswinkel und 15dB V/R.


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklarheiten beim Rechnen
BeitragVerfasst: Di 20.6.2017 13:04 
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Registriert: Sa 26.3.2016 20:45
Beiträge: 870
Es war ein Bastelprojekt im OV, welches ich dafür zweckentfremden wollte. Die von Dir genannten Werte habe ich nie berechnet. Dann kann ich Dir nur danke sagen und dann bleiben die auch im Keller, hi. Irgendjemand hatte im OV davon geschwärmt, wie toll seine Log-Periodic sei und das Material hat nicht viel gekostet. Jetzt hast Du mir den letzten Anfall von Arbeitseifer gekillt ....... (oder mir fällt noch was zum Peilen ein mit dem Alu- und V2A-Zeugs)

Schöne Woche noch, außerdem z.Zt. viel zu heiß draußen. 73 Peter

ps: ich habe ja eine 10XY in X-Montage oben, beide Ebenen mit gleicher Länge in's Shack. Da habe ich (außer mit der Switch-Box für 6 Polarisationen) auch schon mit Phasenleitungen und Vor-Rück-Werten gespielt. Damals lebte Terry Bittan noch, damaliger Chef bei UKW-Berichte und wir haben uns über das Thema ausgetauscht. Bei der Kabellänge ..... war ich froh, auf einem Dorf zu leben. Die beiden Zuleitungen haben ich mit OV-Hilfe auf der Straße ausgelegt und zusammen gepappt, mechanisch auf gleiche Länge (so gut es halt geht) und dann auch auf Resonanz gewobbelt.


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