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Fragen und Antworten zum Thema Funk
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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Fr 21.4.2017 11:44 
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S8
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Registriert: Mi 16.7.2014 19:07
Beiträge: 1865
Hallo Wilfried,
ja, man sollte bei vielen dingen öfters vorher den Kopf einschalten und selber denken (sofern das noch geht). Nur kommen meine Bedenken mit der eigenen Erfahrung.

Die Kabel zum Zigarettenanzünder sind nicht auf Dauerbelastung ausgelegt. Wie viel Ampere der Ziggizünder in betrieb zieht, weiß ich nicht, aber auf seinen betrieb ist das Kabel samt Absicherung ausgelegt. Beim Einsatz eines lumpigen Staubsaugers an einem Zigarettenanzünders habe ich schon meinen Golf 1 zum Schwitzen gebracht, weil sich durch die Strombelastung der ganze Ziggizünderhalter verformt hatte....

Punkt zwei ist die Verlegeart. Frei verlegte Leitungen dürfen anders belastet werden als Kabelbäume, weil dort gegebenenfalls die entstehende Wärme nicht so schnell abgeleitet wird.

Dritter Punkt der Spannungsabfall (Wie schon geschrieben) Es gibt Geräte, die darauf sehr sensibel reagieren, was man dann an kratzender Modulation, falscher Frequenz und was auch immer feststellen kann.

Und letzter Punkt ist: Wenn tatsächlich die 0,75 mm² für 10Ampere reichen sollten, dann könnte man ja leicht 20 Ampere an 1,5mm² hängen. Ja, aber warum sind jetzt die beim mitgelieferten TRX die Leitungen 2,5mm² oder gar 2 x 2,5mm²? Sicherlich nicht nur Plusverkauf und Kupferüberschuß...

Daher ist gerade bei der KFZ-Installation sehr genau darauf zu achten, was man macht.

Richtig ist aber auch, dass man mit eingeschränkten Eckdaten auch am Ziggizünder einen Funk betrieben kann. Mit etwas Überlegung. Und selbst bei einem Leasingfahrzeug kann man einen Funk an die Batterie direkt anklemmen. Man braucht eben etwas mehr zeit, die letzten verbliebenen Löcher zu finden...

gruß
Stefan

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Gruß Stefan

"Amateurfunk ist die Technik einer längst vergangenen Zukunft! "


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Fr 21.4.2017 13:01 
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S8
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Registriert: Sa 20.3.2010 22:13
Beiträge: 655
"
einen 5,7Ah Blei Gel Akku direkt und ohne irgendwelchen Firlefanz dazwischen parallel zum über den Zigarettenanzünder am TRX angeschlossenen Energiekabel, der fängt mir beim Senden die Stromspitzen ab und wird ansonsten aus dem Zigarettenanzünder gepuffert.

"

da wäre ich vorsichtig. Das würde ich nicht allgemein so empfehlen.

Wenn du die Zündung ausmachst, ist der Zigi stromfrei. (bei den mir bekannten PKW jedenfalls)

Dann kanns aber zur "Rückspeisung" der Autoelektronik durch den Aku kommen. Bei den heutigen komplexen Systemen, kommen die damit immer klar ?

Bei heutigen Autoelektroniken würde ich das nur mit einer fetten Schottky Diode in Reihe machen. Oder nem Relais, das bei "Zündung aus" abfällt.

Grüsse, Alfred.


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Fr 21.4.2017 16:59 
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Registriert: Mo 28.12.2009 12:17
Beiträge: 2013
Wohnort: Karlsruhe
Zitat:
Mir geht es nur ziemlich auf den Geist wenn alles erstmal generell zerredet wird und eine Bedenkenkulisse aufgebaut wird die einen daran zweifeln läßt ob man überhaupt noch etwas in Eigenverantwortung machen und austesten kann.


Es geht nicht darum, eine Bedenkenkulisse aufzubauen! Es geht darum, es elektrisch verantwortungsvoll zu machen. Über 0,75er-Litze 10 oder 20A zu ziehen ist elektrisch eben nicht verantwortungsvoll. Der Zigi arbeitet ähnlich, wie der gute alte Wolfram-Faden in der Glühlampe, bildet kalt also erstmal einen KLEINEN Widerstand. Der kurze Anfangsstrom ist groß, daher 15A Absicherung, danach pendelt er sich bei Erwärmung schnell bei etwa 5 bis 7A ein. Ich habs noch nicht gemessen, aber so um den dreh muß es sein, sonst wären die Leitungen dicker.

Zitat:
Aber bei einem geleasten Firmenwagen ist das keine Option,

Zitat:
da geht es eben nur "schnell-schnell" bzw. eher fliegend verkabelt unter Verwendung der verfügbaren Schnittstellen.

Grade in einem Leasingfahrzeug sollte auch verantwortungsvoll gearbeitet werden. Man muß keine Doktorarbeit damit anstreben - das ist auch nicht meine Politik -, aber wenn hier die Konsole wegdampft, der der Kabelbaum Auflösungserscheinungen zeigt, zahlt Dir das keine Versicherung und der Leasinghalter wird sich nicht mit einer Kleinreparatur zufrieden geben. Daran denkt man meist erst, wenns einem tatsächlich mal erwischt hat. Das muß nicht passieren, aber hier wäre mir das Risiko schon zu groß. Früher hab ich sowas auch mal gemacht - und mir Kabel, Steckverbinder und Teppich verbrannt! Leider war die Sicherung nämlich HINTER der Schadstelle - und da floß in dem Moment kein Strom mehr...

Was sind denn die "verfügbaren Schnttstellen"? Ein leerer Sicherungsplatz, welchen man mit einem 4mm-Flachschuh und einer 20A-Glassicherung auf der angesafteten Seite abgreifen kann. Da brauchst auch keinen Akku und die Sicherungskästen fürs "Interieur" sind heute wie damals alle im Fond untergebracht, sodaß man auch das Kabel kurz halten und verwahren kann.

Das geht vielleicht nicht in 3 Minuten, aber länger als 10 brauchts auch nicht. Eine "wilde Bastelei" ist das sicher nicht, im Gegenteil! Meiner im Fond wäre z.B. unterm Handschuhfach. Zwei Rändel entsichern, aufklappen, wohlfühlen. Bei mir ist das Gerät jedoch im Heck und eben dort am Verteiler der Hängerkupplung angesaftet. Daß ich Masse über eine Verschraubung am Blech hole, ist zwar nicht prima, jedoch reicht es für maximal 50 Watt VHF/UHF in FM spielend.


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Do 10.8.2017 6:15 
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S7
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Registriert: Mo 10.4.2017 16:25
Beiträge: 77
So nun bin ich ein Stück weiter.
Habe 2x 4mm² von der Batterie unter den Beifahrersitz und mit Powerpoles versehen.
Beide Leitungen sind mit je 25A abgesichert.

Daran hab ich ein Adaper auf den originalstecker am Funkgerät.
Hier habe ich wie am original je eine 15A Sicherung in der Leitung.

So weit so gut.

Funkgerät ist ein ICOM 2730 mit max. 50W (steht derzeit im Shack)
Von Skoda habe ich eine Freigabe über 10W ERP.

Hier meine Frage:
Weiss jemand wie die Leistungsregelung funktioniert?
Funkgerät lässt sich ja auf 5W einstellen.
Ich gehe aber mal davon aus, wenn ich die PTT drücke kommt da zuerst irgendetwas anderes raus und wird dann auf 5W eingeregelt.

Regelt der Regelkreis von unten nach oben - oder von 50W abwärts?
Wie groß ist denn die Gefahr dass mein KFZ schaden nimmt - bzw. ich z.B. vom Airbag besuch bekomme?

Vielen Dank.


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Do 10.8.2017 8:07 
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Registriert: Mi 16.7.2014 19:07
Beiträge: 1865
... dir wird unmittelbar beim Berühren der PTT der Airbag ins Gesicht schlagen und dein Auto in Flammen aufgehen... :busch:

Ich würde mir hier wirklich keine großen Gedanken machen. Wenn die Antennenleitung ordentlich verlegt ist und nicht unmittelbar an irgendeiner Steuerelektronik vorbeiläuft, wird das ohne Probleme funktionieren. Die KFZ-Hersteller müssen mit ihren Angaben eben auf Nr Sicher gehen.

Ich habe in meinem Fiat 500 auch den FT-8900 verbaut gehabt und es lag die Beschränkung auf 15 Watt vor. Irgendwann bemerkte ich, dass ich auf einer Frequenz die volle Leistung von 50 Watt einprogrammiert hatte... :shock: und nichts ist passiert.

Gruß Stefan

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Gruß Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Do 10.8.2017 19:32 
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S8
S8

Registriert: Sa 26.3.2016 19:45
Beiträge: 927
thermok_nig hat geschrieben:
...... Wie groß ist denn die Gefahr dass mein KFZ schaden nimmt - bzw. ich z.B. vom Airbag besuch bekomme?..... .
Ich habe mir bisher immer via Fachwerkstatt zeigen lassen, wo die Steuergeräte und Sensoren sind. Von diese Plätzen sollte man dann Abstand halten, so gut es eben geht. Deshalb sollte man auch die Hersteller-Einbau-Plätze beachten.

Das Problem ist, daß die EMV-Prüfungen einen dicken Batzen Geld kosten. Die Prüfstellen sind sehr teuer und es teilen sich meistens mehrere Hersteller die Prüfanlagen. Es wird in der Regel nur bis 10/15 Watt geprüft, weil der Hersteller das wegen Handy und Betriebsfunk machen muß - sonst hat er Probleme mit gewerblichen Abnehmern. Ford liefert etliche Modelle an das Militair und prüft vieles vermutlich aus diesem Grund bis 100W. Wird sicher auch bei anderen so gehandhabt. Die Japaner sind da etwas knickriger - Toyota zum Teil garnix.

Anderseits, wenn neben Dir an der Ampel einer mit 100W Out sendet, sollte es dem Auto auch nichts ausmachen. Früher, vor dem ganzen Zertifikategedöns, hat es durchaus auf diese Art "Patzer" beim Ampelnachbarn gegeben. Lt. Berichten Blinker, Scheibenwischer und auch Motor aus. Aber ..... 70er 80er Jahre, inzwischen wohl kaum noch zu schaffen.

73 Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Do 10.8.2017 21:20 
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Registriert: So 30.7.2017 21:20
Beiträge: 6
Hallo !

db6zh hat geschrieben:
inzwischen wohl kaum noch zu schaffen


Der CAN-Bus ist bei modernen Fahrzeugen überall präsent, sogar ganz hinten am Heck ist die Nachrüstung einer Anhängerkupplung ohne entsprechende Programmierung bei vielen Fahrzeugen schier unmöglich. Da kann vieles Passieren. Auch die Radargestützten Notbremsassistenten etc. greifen abrupt und recht heftig in den Straßenverkehr ein.

In der Luftfahrzeugelektronik weiß man schon lange, dass "Fly By Wire" bezüglich EMF nicht Unproblematisch ist. Demzufolge nutzt man nicht die Zelle bzw. Karosse als Masse, sondern führt sie immer als separates Kabel mit. Die Paarung und der Drall ist so ausgeführt, dass die Feldlinien des übersprechenden Signals sich jeweils um 180 Grad versetzen. Einzeln ist das Signal messbar, zwischen Signalleitung und Masse ergibt die Summe aber immer 0.

Das könnten moderne Fahrzeuge nicht. Können schon, aber sie wollen das nicht. Günstig Produzieren und teuer Verkaufen ist das Rauschmittel der Teppichetage. Daher haben viele Fahrzeuge eine EMF-Prüfung mit Leistungsbeschränkungen. Tja, wie man sieht kann man nicht nur Abgastechnologie mit Software kompensieren, auch im EMF-Bereich kann man günstiges Papier verwenden. Viele stört das nicht, weil Funken für immer mehr Menschen antiquierte Technik darstellt.

So lange nix passiert, passiert nix. Wenn was passiert, passiert im ungünstigen Fall eins - Die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erlischt...

Vy 73


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Do 10.8.2017 21:33 
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Registriert: Sa 26.3.2016 19:45
Beiträge: 927
Ich habe nach dem Verschrotten eines 17 Jahre alten Toyotas keine fest eingebautes Funkgeräte mehr. Magnetfußantenne und Handfunke, reicht im Moment. Bei dem Ford (Familienauto) --- ist Geländewagen und ich bin froh, in Garagen zu können (Hund fährt mit, Schattenparkplatz nötig), deshalb keine Antenne mehr fest montiert, Magnetfuß 2m/70cm, wird dann abgemacht (obwohl 100W erlaubt). Es gibt noch etliche Garagen mit 1,80 und 1,90 m Höhenbeschränkung. Bei dem kleineren Nachfolge-Japanern der XYL fange ich für 16 W keine Montage mehr an, das wäre rausgeworfenes Geld.

73 Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Fr 11.8.2017 7:27 
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Registriert: Mo 25.8.2008 16:36
Beiträge: 539
Ich habe noch nie von einem konkreten Fall gehört, wo ein Auto durch den Funk ernsthaft gestört wurde. Einzige Stories, dass der Blinker schneller läuft oder der Scheibenwischer. Ich funke seit 30 Jahren in meinen zahlreichen Autos mit bis zu 100 Watt HF, 170 Watt VHF und 100 Watt UHF. Nie ein Problem. Das sind alles Geschichten von OM's, welche eine Ausrede suchen, nicht eine coole leistungsfähige Installation ins Auto bauen zu müssen.

73, Peter - HB9PJT


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Fr 11.8.2017 8:22 
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Registriert: Mi 16.7.2014 19:07
Beiträge: 1865
Einspruch! Der VW Passat, der eigentlich keinen Kühler mehr hatte von der Optik her, der hatte hinten Links ein Steuergerät verbaut, das dem Motor das Zündsignal kappte, wenn man mit 40 oder 50 Watt zu dicht daneben ein FM-Signal stellte. Mehrmals getestet, mehrmals nachvollziehen können.

Das Problem verschwand jedoch auch schnell, wenn man das Antennenkabel auf der anderen Seite führte und die Antenne in die hintere Mitte des Dachs setzte. Aber ich denke, dieses war eher die Ausnahme. In der Tat sind mir in der Vergangenheit nur noch der Golf 1 in Erinnerung, der bei 11m und 10 Watt Leistung Zicken machte... :oops: :mrgreen:

Gruß Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Fr 11.8.2017 8:58 
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Beiträge: 243
Funkt Ihr schon oder fragt Ihr noch....?!

Wenn ich das hier sehe, stellt sich mir die Frage, wie manche Leute noch ohne Betreuer lebensfähig sind. Knallt das blöde Funkgerät ins Auto und legt los! Was soll denn passieren? Ich habe mein Gerät unterm Sitz liegen, Antenne ist ein Glasklebepfuschstengel und der Strom kommt aus dem Zigarettenanzünder bzw. 12V-Buchse unter der Armlehne. HF habe ich also wohl genug in der Karre...
Fakt ist, dass ich noch keinen Airbag gesehen habe, keine Fehler im Diagnosesystem finde und der Wagen läuft, wie er soll. ABS geht auch, und er bremst und beschleunigt wie ein wilde Sau. Allerdings habe ich mir ein persönliches Sendeleistungslimit von 15 Watt gesetzt, weil die Klebeantenne sonst wegbrutzelt.
Ach ja: der Wagen ist regelmäßig bei der Inspektion im Fachbetrieb, der mich nie blöd wegen der Funksachen angesprochen hat. Auch wurden bisherige Garantieleistungen nicht verweigert. Alles problemlos....


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Fr 11.8.2017 9:39 
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thermok_nig hat geschrieben:
Da ich keine Ahnung hab wie ich von Innenraum in die Motorhaube komme
(es gibt keine offensichtlichen Kabeldurchführungen)
...in 30 Füherscheinjahren habe ich eigentlich immer eine Durchführung zum Motorraum gefunden,
so auch bei meinem aktuellen Seat Leon Bj. 2014, der ja ein Technikbruder zum Oktavia ist...


DL8SFZ hat geschrieben:
Einen offensichtlichen Weg zur Batterie wird man selten sehen / finden, aber wenn man lange genug sucht, findet man immer irgendwo ein Loch mit Gummistopfen.
...und zwar fast immer ganz in der Nähe der 2-3 Pedale.
Ich habe für das Funkgerät ein, weiß nimmer genau, 6qmm oder so, von der Batterie durch diese Durchführung, Türschweller, bis unter den Teppich unter dem Fahrersitz gezogen.
Untern Fahrersitz war dazu sogar eine Öffnung im Teppich vorgesehen.
Da sitzt wahlweise der Body eines FT-857 oder FTM-100 oder Hytera MD-655, wie ich gerade lustig bin.
Direkt an der Batterie ist ein wasserdichter 25A-Sicherungsautomat.

DC4LO hat geschrieben:
Es geht darum, das keine eingebauten Systeme im KFZ gestört werden, sonst erlöscht die ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis des KFZ). Wenn der Hersteller keine Freigabe gibt, hat man schlechte Karten. Spreche mit der Werkstatt, was geht ... .

Die "Werkstatt" weiß fast nie was, weil das zu speziell ist.

Die VAG-Gruppe (VW, Audi, Seat, Skoda) gibt für alle Frequenzen und alle Antennenstandorte pauschal 10W frei.
Damit hat man mal den ganzen Betriebsfunk abgedeckt.
Wenn sich dann mal einer der 60.000 Amateure verirrt und nach mehr Watt fragt, sind die normalerweise überfordert.

Ich habe eine Frage an den Hersteller Seat gestellt und eine Tabelle bekommen:
0-54Mhz 100W
4m-/2m-BOS 20W
2m 50W
70cm 20W
Mobilfunk bis 900Mhz 20W
Mobilfunk > 1800Mhz 10W
Und dazu die Antennenstandorte

Zitat:
Geh nicht über den Zigarettenanzünder. Ich hab mir die Leitungen bei vier Autos angeschaut, keinem hätte ich annähernd 10A anvertraut über diese komischen "Buchsen". Das scheint wohl nur eine Kurzschlußabsicherung zu sein - für mehr taugt das nicht.

Bei meinem Seat ist die ZiGa-Buchse mit 15A abgesichert.
Das würde der Hersteller nicht machen, wenn er das nicht verantworten kann, die Zuleitungen sehen auch entsprechend aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Fr 11.8.2017 9:54 
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Ich habe auch keine Durchführung zum Motorraum gefunden bei den neueren Autos. Bei den meisten Autos gibt es unter dem Steuerrad einen Sicherungskasten, welcher sehr viel Strom liefern kann, denn da werden auch Sitzverstellungsmotoren und Sitzheizung mit Strom versorgt. Ich schliesse jeweils da an, indem ich ein Sicherung raus nehme und dann an der Sicherung die Funkgeräteleitung anlöte. Danach die Sicherung wieder einsetzen. Dies muss an einer Leitung geschehen, welche für einen leistungshungerigen Verbraucher vorgesehen ist. Die Minusleitung schraube ich mit einem geeigneten Kabelschuh mit der Schraube an, welche den Sitz befestigt. Dadurch eine sehr kurze Leitung. Dann natürlich alles ultradicke Litze. Das ergibt eine einfache Verdrahtung, welche auch den vollen Strom liefert für 170 Watt Sendeleistung und mehr, wenn der Automotor aus ist.

73, Peter - HB9PJT

thermok_nig hat geschrieben:
Da ich keine Ahnung hab wie ich von Innenraum in die Motorhaube komme (es gibt keine offensichtlichen Kabeldurchführungen) will ich ihn trotzdem am Ziggianzünder anschließen. (Über so einen Zigarettenanzünderstecker)


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Fr 11.8.2017 10:05 
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Durchführung habe ich inzwischen gefunden.
Bin von der Batterie hinter der Filzverkleidung auf die Beifahrerseite.
Da bin ich mit anderen Kabeln und Schläuchen in den Wasserkasten.
Im Wasserkasten gibt es eine Durchführung welche hinter dem Handschuhfach endet.
War keine 15min dann war das Kabel drinne.

Hatte diesen Forenbeitrag gefunden und mich daran orientiert:
https://www.skodacommunity.de/threads/e ... ost-757028

Alternativ hatte ich diese Möglichkeit gefunden:
http://octavia-rs.com/index.php/thread/ ... verlegung/


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 Betreff des Beitrags: Re: QRV auf UKW im KFZ
BeitragVerfasst: Fr 11.8.2017 11:57 
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alfred hat geschrieben:
Wenn du die Zündung ausmachst, ist der Zigi stromfrei. (bei den mir bekannten PKW jedenfalls)

Bei mir steckt die Flachsicherung für die ZiGa-Buchse in einem "3fach-Sockel", also mit drei Kontakten.
Steckt man die Sicherung 1-2, dann geht's nur mit Zündung, steckt man die Sicherung 2-3, dann hat man Dauerplus auf der Buchse.
Ich gehe davon aus, das dies bei VW/Audi/Skoda auch zu finden ist.

Zitat:
Ich habe mir bisher immer via Fachwerkstatt zeigen lassen, wo die Steuergeräte und Sensoren sind. Von diese Plätzen sollte man dann Abstand halten, so gut es eben geht. Deshalb sollte man auch die Hersteller-Einbau-Plätze beachten.

Naja, das war vielleicht 1990 noch so.... ;-)
Mein modernes Mittelklasseauto hat ca. 35 verschiedene Steuereinheiten. Luxuskarossen entsprechend mehr, wie willst du die alle kennen und umgehen können?
Deswegen gibt's von vielen neuen Autos auch kein handliches "Jetzt-mach-ich-ihn-kaputt-Werkstattbuch" mehr, man muss sich die jeweiligen Kapitel einzeln kaufen,
z.B. beim "Kfz-Verlag" bei Düsseldorf.


db6zh hat geschrieben:
Das Problem ist, daß die EMV-Prüfungen einen dicken Batzen Geld kosten. Die Prüfstellen sind sehr teuer und es teilen sich meistens mehrere Hersteller die Prüfanlagen. Es wird in der Regel nur bis 10/15 Watt geprüft, weil der Hersteller das wegen Handy und Betriebsfunk machen muß - sonst hat er Probleme mit gewerblichen Abnehmern.

Und wenn du mit deinem Auto an einem Mittelwellen- oder TV-Sender vorbei fährst mit bis zu 100Kw Leistung?
Es wird schon längst viel höher getestet, sonst könnte ein Hersteller auch keine Freigabe bis 100W geben, und er will ja auch die Grenzen seiner (Elektro-)Technik kennen.


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